Patterns Datenbank

von vinc1, 08.04.16.

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  1. vinc1

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    Erstellt: 08.04.16   #1
    Hallo liebes Forum,

    Bin dabei ein nützliches Skalen-Programm für die Gitarre zu schreiben und möchte dieses nun mit einer riesigen Datenbank an Skalen und Akkorden/Arpeggios füllen. Da meine Probe-Datenbank sehr laienhaft und fehlerhaft ist wollte ich mich bei euch erkundigen, ob es einen Fleißigen gibt, der mir helfen mag.

    Die Skalen etc. sollen mit folgender Syntax in eine einfache Text-Datei geschrieben werden (ein Pattern pro Zeile):
    "GruppeDerSkala:SkalaName:IntervalleInHalbtonschritten:"
    Beispiele:
    "melodic minor:dorian b2:0 1 3 5 7 9 10:"
    "blues:blues minor:0 3 5 6 7 10:"
    "chord:minor add9:0 3 7 14:"

    Wichtig sind dabei die drei Trennungszeichen ':' nach der Gruppe, dem Namen und nach den Halbtonschritten, welche selbst nur durch Leerzeichen getrennt sind.
    Die Halbtonschritte (Intervalle) sollen immer mit 0 (Grundton) beginnen und dürfen über 11 hinausgehen (bsp. 13 -> b9), was bei den unzähligen Jazz-Akkorden nützlich sein dürfte.
    Die angehängte patterns2.txt kann gerne als Beispiel dienen, erweitert, modifiziert oder vollständig in die Tonne getreten werden.

    Klingt jetzt alles kleinkariert, aber ein Blick auf die Datei erklärt das Format.
    Bin für neugierige Fragen sehr offen, hoffe es entsteht eine riesige Bibliothek, mit der ich mein Programm füttern kann.

    Wenn jemand eine derartige Datenbank bereits kennt, würde ich mich über jeden Tipp/Link freuen.
    Ich weiß, es ist unmöglich, alle (man schaue nur bei Rich Cochrane vorbei) Muster aufzuschreiben, dennoch sind mir insbesondere die Akkorde wichtig, da zu jeder Skala automatisch die Akkorde angezeigt werden, die auf die Skala passen (und vice versa). Damit lässt sich prima Improvisation etc. üben.

    Vielen Dank im Voraus,
    Vince

    p.s.: bei Interesse gebe ich das Programm selbstredend weiter! Persönlich spiele ich seit fünf Jahren und habe immer alles mühselig aufgemalt, da ich kein Programm fand, was das tat, was ich wollte: Schlicht und einfach eine Skala vollständig anzeigen (In drei Weisen: Noten durch Symbole repräsentiert, durch Intervalle und durch die exakten Noten auf dem Griffbrett).
     

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  2. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #2
    sorry, aber da kann ich nicht folgen ... :gruebel:
    was ist denn daran 'programmiert', wenn nicht mal die Regel für passende Akkorde umgesetzt ist ?

    cheers, Tom
     
  3. vinc1

    vinc1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #3
    hey tom,

    welche regel meinst du jetzt genau? das programm ist, soweit wie ich es benötige, bereits umgesetzt.
    okay, du meinst, ich solle auf basis der skala die passenden akkorde direkt errechnen, oder? ja, wäre eine möglichkeit, nur wären das mit allen drei- bis meistens siebenklängen ziemlich viele, aber grundsätzlich hast du schon recht, stimmt :D
    dann könnte ich auch gleich einen schritt weiter gehen und mathematisch alle skalen erstellen, die zu errechnen sind auf unserem zwölftonsystem, ist aber witzlos weil musikalisch nutzlos
     

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  4. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #4
    die ganze Skalengeschichte folgt einem Schema, Bundierung und Stimmung dito
    also formuliert man eine(n) Regel(satz) pro 'Skalentyp'
    die Ausgabe-Koordinaten (Griffbrett) liegen ebenfalls fest - können folglich vom Programm erzeugt werden
    einzugeben ist da imho nichts,
    eine 'Datenbank' willkürlicher (weil manuell erfasster) Werte ist nicht gerade ideal

    aber mach' dir nichts draus:
    ich kann damit sowieso nichts anfangen und finde den Ansatz prinzipiell verkehrt
    weiss man (siehe oben) wie Skalen ticken, prägt sich das von selbst ein
    die Fragestellung: 'ich müsste jetzt mal äolisch um den 9 Bund rum...' finde ich eher unmusikalisch
    kann aber jeder halten wie er (oder sie) mag ;)

    cheers, Tom
     
  5. vinc1

    vinc1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #5
    danke für deine Meinung tom :)

    hast du den Screenshot angeschaut? natürlich werden alle Positionen (Koordinaten) etc. abhängig vom Grundton und Skalentyp, Stimmung und Bundierung automatisch berechnet.
    warum ich diese "willkürliche" Liste nützlich finde: stell dir vor du hast einen Akkord, zb. m7b5. und du möchtest nun alle Positionen/Griffe dieses Akkords auf dem ganzen Griffbrett lernen, was ja ziemlich nützlich ist für die Improvisation... dann kannst du diesen Akkord einpflegen: "chord:m7b5:0 3 6 10" und bekommst dann alle Positionen angezeigt (siehe Screenshot oben). außerdem hast du noch alle Modi eingetragen, und schon wird unter "wird erweitert durch" auch lokrisch angezeigt, der Modus, der der siebten stufe unserer standard dur Leiter entspricht.

    Ursprünglich inspiriert hat mich der hier:


    cheers, Vince
     
  6. Telefunky

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    Erstellt: 08.04.16   #6
    das Prinzip war mir schon in etwa klar - aber wenn ich weiss wie m7b5 tickt, habe ich automatisch den Bezug zum Umfeld
    (natürlich entsprechend individueller Übung, Vorlieben und Einprägung)
    ich käme durchaus auf die Idee, das öfter zu variieren - aber nie darauf in einem Strickmuster 'Möglichkeiten' zu suchen
    an Grifftabellen aus der allerersten Zeit kann ich mich noch erinnern...
    nie wieder gebraucht, nachdem das Prinzip klar war - und das als jemand der nicht eine einzige Pentatonik aufsagen könnte
    (also nicht dass du mich hier für den Überflieger hälst...) :D

    ich kann deinen Ansatz durchaus nachvollziehen - und (siehe clip) er ist nun keineswegs selten
    er macht es leicht, beliebiges Zeug ohne grobe Ecken zu spielen - steht aber (für mein Empfinden) der individuellen Entwicklung im Wege

    das ist ähnlich gelagert wie meine ursprüngliche Antwort:
    ein Programm entsteht durch angewandte Regeln, nicht durch eine gesteuerte Abfrage ;)

    cheers, Tom
     
  7. vinc1

    vinc1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #7
    ich sehe die gelernten Skalen als Baukasten, der mir beim Spielen zur Verfügung steht. Sobald ich eine Skala über das komplette Griffbrett "unterbewusst" spielen kann, explodiert meine Kreativität buchstäblich, weil ich mir keine Gedanken mehr über die Positionen mache. Natürlich geht da jeder anders ran, ich bin eben ein visueller Typ und ich weiß zwar welche Intervalle wo liegen im Umfeld, so wie du es ja machst, aber während des Spielens bin ich dafür viel zu langsam :D. Darum lerne ich sie lieber ganz und kann danach nur noch mein Gehör benutzen :)
    Mich würden noch andere Meinungen interessieren, wie werdet Ihr kreativ auf dem Griffbrett? Wird mehr rumgedudelt und ausprobiert (ich liebe auch das) oder Skalen gepaukt?
     
  8. x-Riff

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  9. vinc1

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    Erstellt: 08.04.16   #9
    Ja kenne ich, super Ding, wahrscheinlich werde ich mir die Arbeit machen und alles von dort übernehmen...
    Zum üben finde ich die Seite zu umständlich.
    Danke
     
  10. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.04.16   #10
    Gut - aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist das ein streng mathematisches Ding mit den Akkorden, den Skalen, den Tonleitern, den Pentas etc.
    Das heißt, wenn Du das mal für eine Tonart durchgespielt hast, sollte es ein einfaches sein, das für die restlichen Tonarten zu berechnen, sofern man das anhand der einen Tonart mal durchgerechnet hat, oder?

    Herzliche Grüße

    x-Riff
     
  11. vinc1

    vinc1 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.16   #11
    ja. es geht wirklich nur um die Eigenart der Skalen selbst. Alle Symbole/Akkorde/Positionen etc. werden natürlich algorithmisch errechnet. Aber man muss dem Computer trotzdem die Namen und Stufen sagen :) Ist eigentlich auch eine gute Übung, so lernt man viel - über Musik und Maschine :D

    Die verschiedenen Akkord-Bezeichnungen müssen ja ebenfalls per Hand eingegeben werden, so willkürlich menschlich wie sie manchmal sind :D (also ob nun Maj, maj, dieses Dreieck, M7 ... )


    cheers
     
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