Peavey 5150 pfeift, keine Rückkopplung

  • Ersteller nicowinkel
  • Erstellt am
N
nicowinkel
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
01.11.22
Registriert
26.01.10
Beiträge
378
Kekse
481
Hi !

Mein 5150 fiept, sobald ich den Gain Regler über 16 Uhr drehe. Egal bei welcher Lautstärke, selbst wenn ich den Post Gain Regler komplett zugedreht habe.
Das wäre soweit kein Problem, da ich den Gain Regler nie über 11 Uhr aufdrehe.
Doch desto länger ich den Amp spiele, um so früher fängt das Fiepen an, sodass wenn ich 90 Minuten auf Poberaumlautstärke gespielt habe es schon auftritt, wenn ich den Gain Regler auf 12:30 drehe.
Ich habe mir gedacht, dass das an einer mikrophonischen Vorstufenröhre liegen könnte, da die Indizien alle darauf hinweisen.
Also habe ich erstmal alle durchprobiert und festgestellt, dass es bei der einen mehr, bei der anderen weniger ist.
Die beste habe ich erst einmal in v1 Position gelassen, da diese jedoch schon vorher da war, und die anderen Röhren alle "schlechter" waren, hat es nichts genutzt.

Nur soviel: Es handelt sich nicht um das Feedback, dass auftritt, wenn ich die Saiten loslasse und nahe am Amp stehe.
Ich bin der Überzeugung, dass es auch auftreten wird, wenn die Gitarre nicht mit Saiten bespannt ist, da ich sie immer festhalte, sodass sie nicht schwingen können.
Das Fiepen klingt gleichmäßig und baut sich nicht auf, wie es ein normales Feedback machen würde.
Allerdings ändert sich der Ton minimal, wenn ich den Gainregler noch weiter aufdrehe: Er wird ungefähr einen Halbton tiefer.

Über Weihnachten habe ich mir dann diese neuen Röhren bestellt (3 an der Zahl), in der Hoffnung, dass diese abhilfe schaffen.
Einer der Röhren war definitiv nicht geeignet, die anderen Zwei waren auf jeden Fall ein wenig besser als meine bisherige v1 Röhre, jedoch nicht wesentlich, als hätte sie abhilfe verschaffen. (Ich hatte vorher EH 12ax7, auf der v1 und v2 Röhre stand "03 11", auf den anderen "03 09", keine Ahnung, was das bedeutet....)
Der Punkt, wo das Fiepen anfängt wurde nur ein wenig nach hinten verschoben, bereitet mir allerdings nach einer Weile Spielen immer noch Probleme, die mich einfach Nerven.

Ich muss hinzufügen, dass das Problem nur bei einer meiner Gitarren auftritt, nämlich der Jackson demmelition kv PDX, was mich ehrlichgesagt wundert, da diese am wenigsten Output hat.
Sie besitzt EMG HZ Pickups, die sogar noch weniger Output als die aktiven 81er und 85er.
In meiner anderen Gitarre sind Seymour Duncan Sh-4 Pickups drinne, welche einen wirklich hohen Output haben.
Das Ganze klingt komisch, ist aber so.

Woran könnte das liegen?

Grüße, Nico
 
Eigenschaft
 
Fiept es nicht, wenn du bei der Jackson den Volume-Regler herunterdrehst? Dann liegt es an den Pickups der Jackson; auch wenn diese gewachst sind, können sie bei extremen Gain-Settings mikrophonisch fiepen. Und die Peaveys 5150 sind ja für abartiges Gain bekannt :evil:.
 
Mikrophonie der Pickups würde nur bei höheren Lautstärke eine Rolle spielen.
Natürlich habe ich mir auch schon darüber gedanken gemacht, aber es tritt ja auch auf, wenn ich den Master Poti vom 5150 auf 0 (komplett zugedreht).
Beim 6505/5150 hört man ja trotzdem noch was vom Gitarrenspiel, wenn man diesen Poti zu hat, nur klingt ews halt muffig.
Und die Lautstärke ist dabei so gering, dass es sich nicht um Mikrophonie handeln kann.

Trotzdem: Wenn ich den Volume Poti an der Gitarre etwas zurück drehe, hört es auf.
Komische Sache....

Grüße, Nico
 
Na, ja, aber es ist doch eindeutig, dass es an der Jackson/ den EMG Hz liegt. Leider bin ich in Physik nicht fit genug, um es zu begründen, aber ich tippe nach wie vor auf mikrophonische Pickups. Kommt denn bei zurückgedrehtem Master am Amp noch ein hörbares Signal durch?
Wie gesagt, der Peavey hat abartige Gain-Reserven, da reichen wahrscheinlich geringste Lautstärken ...
 
Klingt komisch, ist aber so: Stell den Amp auf die andere Seite des Raumes, oder in einen anderen Winkel zur Wand. Ein wenig Voodoo schadet nicht, speziell wenns um Magnetfelder und deren Wechselwirkungen geht.

Dein Problem klingt zwar echt merkwürdig, aber erinnert mich an eines, dass ich mal mit einer Buchungsmaschine (sowas wie ein Computer aus den frühen 80ern) hatte. Dort kamen auf den Ausdrucken immer wieder willkürliche Zeichen mit raus. Schuld war das Magnetfeld des Bildschirms, das durch irgendetwas im Raum verstärkt und abgelenkt wurde und die Kugelkopfsteuerung des Druckers gestört hat. Als der Bildschirm auf der anderen Seite des Tisches stand, war auf einmal Schluss mit den seltsamen Zeichen. Wir haben dann die Erdungsleitung hinter dem Schreibtisch dafür verantwortlich gemacht, was es wirklich war, wissen wir aber nicht und werden es nie erfahren. In einem anderen Fall (Lochkartensystem), war die statische Ladung des Teppichs an den Fehlfunktionen schuld.

Wenns nicht hilft, wars zumindest immer noch billiger als wieder neue Röhren oder neue Pickups.
 
Wie gesagt:
Es kommt ein Signal, jedoch klingt es "muffig", dumpf und ist sehr leise.
Bei dieser Lautstärke kann eigentlich gar keine Rückkopplung/Mikrophonie entstehen.
Das Geräusch kommt ja auch, wenn ich 10 Meter weit weg vom Amp stehe.

---------- Post hinzugefügt um 17:15:35 ---------- Letzter Beitrag war um 17:13:27 ----------

Klingt komisch, ist aber so: Stell den Amp auf die andere Seite des Raumes, oder in einen anderen Winkel zur Wand. Ein wenig Voodoo schadet nicht, speziell wenns um Magnetfelder und deren Wechselwirkungen geht.

Dein Problem klingt zwar echt merkwürdig, aber erinnert mich an eines, dass ich mal mit einer Buchungsmaschine (sowas wie ein Computer aus den frühen 80ern) hatte. Dort kamen auf den Ausdrucken immer wieder willkürliche Zeichen mit raus. Schuld war das Magnetfeld des Bildschirms, das durch irgendetwas im Raum verstärkt und abgelenkt wurde und die Kugelkopfsteuerung des Druckers gestört hat. Als der Bildschirm auf der anderen Seite des Tisches stand, war auf einmal Schluss mit den seltsamen Zeichen. Wir haben dann die Erdungsleitung hinter dem Schreibtisch dafür verantwortlich gemacht, was es wirklich war, wissen wir aber nicht und werden es nie erfahren. In einem anderen Fall (Lochkartensystem), war die statische Ladung des Teppichs an den Fehlfunktionen schuld.

Alles schon ausprobiert.
Der amp stand schon in meinem Wohnzimmer, Schlafzimmer, und mittlerweile im Proberaum.....

---------- Post hinzugefügt um 19:41:33 ---------- Letzter Beitrag war um 17:15:35 ----------

Hat keiner eine Idee, woran das liegen könnte ?
ich bin langsam echt am verzweifeln.....
:(
 
Vielleicht ist Dein PU zu nah an den Saiten.
Abstand vergrößern (also PU senken) hat bei mir funktioniert.
 
Vielleicht ist Dein PU zu nah an den Saiten.
Abstand vergrößern (also PU senken) hat bei mir funktioniert.

Das würde aber nicht erklären, warum es nach einer Weile "mehr" wird.
ich denke schon, dass es mit dem Amp zusammenhängt.
 
Ich kenne mich da zu wenig aus, aber ich könnte mir noch vorstellen, dass es was mit den Impedanzen von Pickups und Amp-Eingang zu tun hat, das Feedback also quasi übers Kabel kommt. Da wüsste der Onkel sicher bescheid ob es sowas geben kann. Anderes Kabel hast Du sicher auch schon probiert oder?
 
Nee, Kabel ist nicht die Ursache, habe schon verschiedene durchprobiert...
 
Hallo,

das klingt nach einer Oszillation im Amp, wahrscheinlich bedingt durch ein defektes Bauteil.
Sofern dieses Pfeiffen ohne angeschlossenes Instrument auftritt und trotz des Röhrenwechsels noch vorhanden ist, sollte der Amp zum Tech.

Wenn du keinen Tech hast, schau ich mir deinen Amp auch gern mal an.

Grüße,
Schinkn
 
Ich war gerade dabei, dir eine PM zu schicken :D

Es tritt nur auf, wenn eine Gitarre angeschlossen ist.
Eig. tritt es nur auf, wenn die Jackson mit den EMG-HZ Humbuckern angeschlossen ist.

Im 6505/5150 Userthread hat jemand die Idee geäußert, dass es mit der Erdung der Gitarre zusammenhängen könnte.
Und tatsächlich habe ich anscheinend eien Abschirmungs/Massefehler in meinem E-Fach.
Nocheinmal genauer nachlesen kann man das hier

Könnte es damit zusammenhängen ?
 
Hmm,

könnte es sein, dass die besagte Gitarre einfach mikrofnisch ist?
Hast du mal versucht den PU zu dämpfen? - Sprich; rausschrauben, Schaumstoff unterlegen und wieder reinschrauben?

Grüße,
Schinkn
 
Nein, habe ich nicht versucht, würde aber nicht erklären, warum es auch bei solch minimalen Lautstärken auftritt.
Oder sind die Schwingungen, die die Mikrophonie auslösen nicht vom Schall ?
Ansonsten wäre wachsen der Pickups auch eine Option...

Grüße, Nico
 
Eig. tritt es nur auf, wenn die Jackson mit den EMG-HZ Humbuckern angeschlossen ist.

Schwer vorzustellen, dass es in dem Fall nicht an der Gitarre liegen könnte. Also würde ich mal versuchen, es weiter einzuengen:

- sind alle Lötstellen im E-Fach wirklich in Ordnung? Eine kalte (bzw. so eine halb-kalte) sieht man nicht unbedingt; manchmal schafft es schon Abhilfe, die Kontaktstellen nachzulöten, bis das Lot nochmal schön fließt und glänzt. Auch wenn die Lötungen in Deinem E-Fach optisch ganz vernünftig aussehen.

- Tritt es beim Umschalten nur bei einem der beiden PUs auf? Hört es auf, wenn Du den jeweiligen Volumeregler zurückdrehst (die Demmelition hat ja zwei getrennte für jeden PU, wenn ichs richtig weiß)? Dann spricht viel dafür, dass ein PU ein paar lose Wicklungen hat oä. Oder tritt es unabhängig von der Stellung des Volumereglers auf, aber verschwindet beim Umschalten? Ich würde notfalls die PUs ablöten und mal einzeln direkt an die Ausgangsbuchse klemmen, testhalber. Ach ja: Die Buchse ist ja wohl weit weg vom E-Fach, auf dem Weg kann natürlich auch noch so einiges schief gehen. Lötstellen überprüfen, auch an der Buchse selbst; evtl. mal das Verbindungskabel tauschen.

- Liegt es vielleicht sogar daran, dass in Deinem E-Fach die eine Masselötung den Abschirmlack berührt (siehe Bild in Deinem anderen Thread)? Ich hatte schon öfter zusätzliche Nebengeräusche, wenn die Masseleitung an mehr als nur einem definierten Punkt Kontakt zur Abschirmung hatte, erst recht, wenn das Ding nur so dranliegt, ohne richtig befestigt zu sein. Also den Lötpunkt isolieren. Diesem Abschirmlack (wenns denn einer ist) traue ich persönlich ja eh nicht. Entweder richtig abschirmen mit Kupferfolie bzw. einem guten, wirklich leitenden Lack (nicht billig) oder bleiben lassen. Meine Paula hat zwei Humbucker und gar keine Abschirmung, ist aber trotzdem sehr leise. So eine "halbe" Abschirmung bringt mehr Ärger als Nutzen.

Alles in allem wirst Du solchen Problemen innerhalb der Gitarre - wenn sie denn dort liegen - immer nur mit einem systematischen Ausschlussverfahren beikommen. Eins nach dem anderen tauschen, dann ausprobieren, und irgendwann kommt dabei hoffentlich der entscheidende Schritt. Viel Glück!

Gruß, bagotrix
 
Tritt es beim Umschalten nur bei einem der beiden PUs auf?
Uff, weiß ich jetzt gar nicht.
Die Gitarre+Amp sind im Proberaum.

Hört es auf, wenn Du den jeweiligen Volumeregler zurückdrehst
Ja, aber das ist nun auch keine dauerhafte Lösung, da dadurch ja auch was vom Sound verloren geht, und ich nicht immer darauf achten kann, dass der Volumeregler ein wenig zugedreht ist...

sind alle Lötstellen im E-Fach wirklich in Ordnung? Eine kalte (bzw. so eine halb-kalte) sieht man nicht unbedingt; manchmal schafft es schon Abhilfe, die Kontaktstellen nachzulöten, bis das Lot nochmal schön fließt und glänzt. Auch wenn die Lötungen in Deinem E-Fach optisch ganz vernünftig aussehen.
Hätte ich eine kalte Lötstelle, könnte ich das Pfeifen mit dem Volumeregler meiner Gitarre nicht eliminieren, oder ?
Kalte Lötstellen kann ich auch deshalb auch ausschließen, weil ich vor gar nicht allzulanger Zeit mit einem Ohmmeter die Widerstände überprüft habe.
das hätte sich dabei bemerkbar gemacht.

Dann spricht viel dafür, dass ein PU ein paar lose Wicklungen hat oä. Oder tritt es unabhängig von der Stellung des Volumereglers auf, aber verschwindet beim Umschalten?
Es tritt unabhängig von der Stellung des Volumereglers am Amp auf.
Ein mikrophonischer Pickup würde sich doch erst ab einer gewissen Lautstärke bemerkbar machen, oder sehe ich das falsch ?
Das Pfeifen tritt auch bei extrem minimaler Lautstärke und unabhängig von der Entfernung zum Amp auf.
Oder wird mikrophonie durch etwas anderes als den Schall ausgelöst ?

- Liegt es vielleicht sogar daran, dass in Deinem E-Fach die eine Masselötung den Abschirmlack berührt (siehe Bild in Deinem anderen Thread)?
Dem werde ich sofort abhilfe schaffen, sobald ich die Gitarre wieder in der Hand habe und schauen was passiert.

Grüße, Nico
 
Also,
ich war gestern nochmal im Proberaum um alle Möglichkeiten durchzugeghen.
Das Geräusch tritt auf, wenn ich den gainregler über 16:00 uhr fahre, bei höheren Lautstärken schon früher (bei Proberaumlautstärke ab 13:00 Uhr).
Bei meiner anderen Gitarre (Jackson rr3) ebenfalls.
Ich habe noch 2 weitere Gitarren getestet, bei denen es nicht aufgetreten ist. Allerdings hatten diese aktive Pickups und wurden am Low-Gain anschluss angeschlossen.

Es scheint doch eine Art Rückkopplung zu sein, da ich bei geringer Lautstärke das Pfeifen noch unterdrücken kann, indem ich mich weit vom Amp entferne.
Außerdem ändert sich die Tonhöhe des Pfeifens, wenn ich den Abstand zum Amp ändere.
Dabei halte ich immer die Saiten mit 2 Händen fest, sodass sie nicht schwingen können, also kann es keine normale Rückkopplung sein.
Es baut sich ja auch nicht auf, wie es eine normale Rückkopplung tun würde, das Pfeifen ist einfach da, wenn ich nicht spiele.

Mittlerweile tippe ich auf Mikrophonie der Tonabnehmer. (oder ist eine Rückkopplung, ohne dass die Saiten schwingen normal ?)

Grüße, Nico
 
Also bei PreGain jenseits von 4 Uhr hast du ja fast voll aufgedreht. Ich glaub, dass ist einfach zuviel des guten. Auch PreGain bei 1 Uhr ist schon ziemlich viel (zumindest im Lead Channel). Ich glaub da solltest du einfach mal ansetzen und mit etwas weniger spielen. Dann bekommst du bestimmt auch dein Feedback in den Griff.
 
ich speil mit Gain auf 10 Uhr...
;)
 
Nico, Du machst aber ganz schön viele unterschiedliche Angaben. Mal 16 Uhr, dann 13 Uhr und nun 10 Uhr.
Wenn ich bei meinem Peavey den Pre auf 13 Uhr hab, pfeifts da auch.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben