Pickups (passiv) für Schecter Hellraiser - tighte, definierte Bässe/Mitten

von N.I.C.2018, 12.09.20.

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  1. N.I.C.2018

    N.I.C.2018 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.20   #1
    Servus Leute,

    ich überlege schon seit einiger Zeit, ob ich die EMGs in meiner Schecter Hellraiser gegen passive Pickups tausche.
    Meiner Meinung nach hört sich die Zerre der EMGs in meinem Fall zu künstlich an, und sie klingen mir auch nicht "satt" bzw direkt genug.
    Zu meinem restlichen Equipment: Ich benutze zu Hause neben meinem kleinen Übungsamp vor allem einen Kemper, bevorzugt Profile von Engl Amps, auch im Proberaum spiele ich einen Engl Screamer 50 Combo. Live spiele ich natürlich auch mit meinem Kemper.
    Wichtig bei den Pickups ist mir vor allem, dass die Bässe und Mitten definiert und tight genug sind, um einen möglichst satten und direkten Sound zu bekommen. Die Höhen dürfen ruhig schneiden, allerdings nicht zu extrem.
    Output ist nicht so wichtig, allerdings sollte der Pickup schon für härtere Gangarten gemacht sein, da ich in meiner Band Metal spiele. (Mischung aus Heavy und Thrash Metal/ Megadeth-ähnlich)
    Natürlich schadet es auch nie, wenn der Pickup auch andere Genres kann.

    Mir ist klar, dass Pickups geschmackssache sind, und man selber probieren muss, welcher am besten passt. Aber ich denke, es schadet nicht, davor mal andere Meinungen zu hören.
    Welchen Pickup würdet ihr mir empfehlen? Habt ihr vielleicht schon Erfahrungen mit bestimmten Pickups in einer Schecter-Engl Kombination gemacht?
     
  2. OliverT

    OliverT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.20   #2
    Hi @N.I.C.2018,

    hatte in meiner Jackson USA Tone Zone, die klingen richtig nach Hangar 18 Zeiten.

    Wir hatten Megadeth, Slayer, Testament & Forbidden Cover, war klasse für die Musik. Hatte übriegns auch ENGL dafür, jedoch die Rack Versionen ;)

    Tolles Setup für die Mucke

    Gruß
    Oliver


     
  3. ChP

    ChP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.20   #3
    Eigentlich sollten die EMGs bereits genau den Sound liefern den du beschreibst.
    Die Schecter/EMG/Engl Kombination ist eigentlich auch klasse. Würde mich wundern, wenn da nicht der beschriebende Sound irgendwie herauszuholen wäre.

    Wenn du auf passive PUs wechseln willst, musst du schauen, ob du ggf. noch ein Loch von der Bridge ins E-Fach für die Erdung bohren musst. Die typischen Dimarzio oder Seymour Duncans (z.B JB oder vll auch Nazgul), die man sonst so in ESP oder Schecter Gitarren sieht, sollten ihren Dienst tun.
     
  4. bagotrix

    bagotrix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.09.20   #4
    Hi,

    auch wenn Mustaine vor seinen davon abgeleiteten Signature-PUs immer gerne einen Duncan JB gespielt hat, würde ich den Duncan Distortion (SH-6 bzw. TB-6) für solche Musik dem JB vorziehen. Ähnlich wenn nicht sogar gleich gewickelt, klingt er durch den Keramik-Magneten um einiges traffer und nicht ganz so mittenlastig.

    Den Tone Zone würde ich persönlich nur verwenden, wenn eine Gitarre ausgesprochen dünn und brillant klingt, ich empfinde ihn als schon extrem tiefmittenlastig.

    Ich selber spiele inzwischen auch härtere Sachen mit etwas heißeren PAFs, wie dem Dimarzio 36th Anniversary oder dem Roswell LAF-B, weil ich die Transparenz mag und diese PUs zugleich irgendwie organischer, natürlicher klingen. Da muss man aber halt den Amp anpassen und/oder einen Booster benutzen. Ohne letzteren klingt sowas dafür auch Clean und angezerrt besser als so ein Lötbrenner. Für stramme Metal-Riffs fand ich allerdings auch den Duncan Custom (SH-5/ TB-5) immer sehr gut, weil er noch recht viel Dynamik zulässt. Zum Solieren lädt er aber nicht ganz so ein wie der SH-6, der einfach einen etwas dichteren Soundteppich produziert und mit etwas mehr Mitten das Solieren erleichtert. Dafür kann man mit ein wenig zurückgenommenem Volume an der Gitarre auch durchaus taugliche "zahmere" Sounds erzeugen.

    Der für mich beste Metal-PU ist allerdings der PRS Tremonti. Ob Soli oder Palmmutes, der läuft immer super. Gibts allerdings nicht als Trembucker, wenn das für Dich wichtig ist. In dem Fall käme ihm der sehr ähnlich aufgebaute Gibson 500T am nächsten, der ein breiteres Spacing aufweist. Auch hier gilt, dass der Output satt, aber nicht zu extrem ist.

    Gruß, bagotrix
     
  5. '76RatRod

    '76RatRod Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.20   #5
    Moin!
    Kann mich @bagotrix nur anschließen: Lieber weniger Output am PU und die Zerre aus Pedal oder Amp holen.
    Der Seymour Duncan Pegasus ist auf jeden Fall ne Überlegung wert; alternativ auch der SH-5/TB-5 (Custom).
    Ich hab nach 25 Jahren bei meiner ESP die EMGs rausgenommen und durch ein Seymour Duncan Pegasus/Sentient-Set ersetzt - bin nach wie vor mehr als zufrieden.
    Den TB-5 hab ich in meiner Dean Select ab Werk - sehr schöner aufgemotzter PAF mit ordentlich Mittenschub, der dabei aber nicht ganz so sägt wie der JB (SH-4).
    Der JB ist durchaus auch n hervorragender PU, allerdings eher wenn die Klampfe etwas mumpfig klingt und viel Hochmitten-Präsenz verträgt. Hab ihn derzeit noch in 2 Gitarren drin (den "90er-Metal-Idon'tlikeEMGs-Goldstandard" SH-4/59er), überlege aber ihn in mindestens einer, wenn nicht in beiden durch nen Custom zu ersetzen.

    Achso - Sound bei mir: Death/Thrash.
     
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