Pickups und Potis für eine ältere Strat

von zartbitter, 14.04.16.

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  1. zartbitter

    zartbitter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #1
    Hallo zusammen,

    ich bin an eine 2001 American Std. Strat gekommen (Maple Neck). Die Gitarre gefällt mir ausgesprochen gut, deshalb würde ich gerne noch ein paar Optimierungen vornehmen und sie anschließend als Hauptinstrument nutzen.

    a.) Bridge Pickup
    An der Bridge ist leider an Seymour Duncan Quarter Pound verbaut, Middle und Neck Pickups sind die normalen Fender Pickups v. Der Quarter Pound passt leider überhaupt nicht zu den anderen Pickups und ist natürlich um ein vielfaches zu laut beim Switchen. Ich würde gerne die Bridge Position wieder in original Zustand versetzen was den Pickup angeht (zumindestens soweit wie möglich). Weiss eventuell jemand welche Pickups ursprünglich verbaut wurden in den frühen 2000ern (heute sind es ja die Fat50s) oder kann mir einen angemessenen Pickup empfehlen? Vorzugweise Fender evtl. Seymour Duncan.

    b.) Potis/Controls
    Soweit läuft das Ganze flüssig, abgesehen von einem Fact den ich nicht mag: Der Volume Poti hat einen "Null auf Hundert Point"...ihr kennt dies bestimmt. Poti bis ca. 6/7 und anschließend gehts aufeinmal steil nach oben. Dies würde ich gerne fixen und einen flüssigen Volumeverlauf erzielen. Reicht dazu ein neuer Poti? Insgesamt hätte ich auch nichts dagegen die komplette Elektronik auszutauschen, wenn es da etwas Empfehlenswertes und Besseres gibt (z.B. Rockinger pre-wired)?

    Vielen Dank für die Hilfe,
    Z

    PS: Ich hoffe, dass ich im richtigen Thema gepostet habe (...if not please move).
     
  2. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #2
    Zu a.) Ich würde dann einen Fat50 nehmen, oder einen Texas-Special bridge-PU, falls etwas mehr Bumms gewünscht.

    Zu b.) Versuchs mal mit einem linearen Volumen-Poti, also B250k...
     
  3. zartbitter

    zartbitter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #3
    Hallo Reinhardt,

    a.) Im Gegenteil, ich mag es eher ziemlich ausgewogen bei den PUs. Ich dachte auch an die Fat50s...hatte aber irgendwie doch Zweifel bei ein paar Hörproben online. Dachte spontan auch erst an einen Fat50s oder einen SD SSL1.

    b.) Hmm, du vermutest, dass ein log. Volume Poti verbaut ist?

    Grüße und Danke,
    Z
     
  4. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #4
    Ja, weil ab 6-7 wird es zunehmend, aber abruppt lauter, das ist typisch für ein logaritmisches.
    --- Beiträge zusammengefasst, 14.04.16 ---
    Die SSL1 werden etwas heller als die Fat50 klingen, die wohl etwas mehr Bauch haben, aber trotzdem diese typische Glocke bzw. Strat-Quack, oder -Snapp... :D :cool:
     
  5. floydish

    floydish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #5
    Ich würde eher sagen umgekehrt: beim log poti ist die Lautstärkenregulation gleichmässiger, liegt wohl daran dass unser Ohr auch "logaritmisch" funktioniert, siehe auch hier unter Kap 3.1
    http://www.guitar-letter.de/Knowledge/Grundlagen/DieLautstaerkeeinstellunginderElektrogitarre.htm
    Im zweifel: ausbauen und mit Multimeter durchmessen, wenn bei halben Drehwinkel der halbe Widerstandswert gemessen wird ist es linear.
     
  6. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #6
    Der TE bemängelt den Laustärke-Sprung, der ausschließlich bei logarithmischen Potis an der Gitte passiert!

    Bei linearen wird es nur langsam leiser, und die Verzerrung, wenn vorhanden, nimmt kontinuierlich ab.

    Was man bevorzugt, ist Geschackssache. ;)
     
  7. floydish

    floydish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #7
    Laut den Gitarren-Briefen des Onkels ist dies aber genau beim linearen Poti der Fall und nicht beim Log ;)

    Bei der Frage, was man bevorzugt stimme ich Dir zu, das is Geschmacksache ( wie so oft bei der egitarre :ugly: )
     
  8. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #8
    Ja, so sehr ich Onkels Fachwissen schätzte, beim Durchlesen hab ich mich bei dem Punkt doch sehr am Kopf kratzen müssen, weil ich in der Praxis zigmal gegenteilige Erfahrungen gemacht habe...:confused:

    Aktuell habe ich 3 Strats, davon 2 mit linearem B500K Vol Poti und eine mit A500K log Vol-Poti, alle mit Göldo Treble-Bleed 220pF

    Und kenne daher dieses Verhalten sehr gut. ;)
     
  9. floydish

    floydish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #9
    Und Du bist Dir sicher dass Deine linearen Potis auch wirklich lineare sind ? Die Bezeichnung "A" für log und "B" für lin kann je nach Hersteller auch genau umgekehrt sein.
    Wie gesagt im Zweifelsfall: Nachmessen!
     
  10. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #10
    Wenn ich beim Thomann diese Potis bestelle, geh ich davon aus, dass sie linear sind, zumal es drauf steht und auch anders reagieren, als meine langjährig genutzten logaritmischen CTS und Göldo Potis

    --- Beiträge zusammengefasst, 14.04.16 ---
    Habe allerdings die große Bauform, ach ne, die habe ich ja beim großen M in Köln gekauft...:facepalm1:
    --- Beiträge zusammengefasst, 14.04.16 ---
    Kann ich, brauche ich aber nicht, da ich ein Gehör habe...:D
     
  11. floydish

    floydish Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #11
    Hallo Reinhardt,

    Ich Zweifle weder an Deinem Gehör noch am Sachverstand des Onkels. Da Du aber in allen 3 Klampfen einen treble bleed mod drinne ist habe ich folgenden Verdacht:

    "Ein besonderes Problem kann entstehen, wenn der Widerstand zu klein oder der Kondensator zu groß gewählt wird. Durch diese Belastung verändert sich nämlich die Charakteristik des Potentiometers. Aus einem logarithmischen Poti wird dann ganz schnell ein lineares mit der Folge, daß sich das Einstellverhalten nachteilig verändert."

    Kap 2.3 http://www.guitar-letter.de/Knowledge/Grundlagen/DieLautstaerkeeinstellunginderElektrogitarre.htm
     
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  12. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.16   #12
    Vielen Dank! :-)

    Dem werde ich nachgehen...;)

    Obwohl 180-220 pF ja sogar von Thomas Blug benutzt und so von Göldo angeboten wird...
     
  13. zartbitter

    zartbitter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.16   #13
    Öhm, vielen Dank für die Diskussion :D jedoch muss ich nun leicht verwirrt fragen: "Soll ich nun ein lineares oder logaritmisches Poti kaufen? Oder vielleicht doch gleich die komplette Elektrik austauschen (alle Potis etc) wenn man schon dabei ist?

    Mh okay, bei den Pickups wird dann wohl leider nichts anderes übrig bleiben als nach und nach durchtesten :/
     
  14. Reinhardt

    Reinhardt Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.16   #14
    Wenn die Elektronik noch im Urzustand und nicht verbastelt ist, würde ich sie so lassen.
    Du sagst ja selber, dass soweit alles funktioniert.

    Kauf Dir doch einfach ein lineares Poti B250K von Fender oder CTS und probiers aus.
    Aktuell sind mit Sicherheit logaritmische A250K CTS verbaut, wenn noch original...

    Bei dem PU waren wir doch schon bei Fat50? ;-)
    --- Beiträge zusammengefasst, 15.04.16 ---
    Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, würde ich mal den Mittel-PU durchmessen, wieviel kOhm der hat (oft zwischen 5-6,5 kOhm) um eventuell von dem Wert her einen passenden zu finden...
     
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