Plötzlich geringer Output bei Gibson Humbucker

von MuMan, 06.05.05.

  1. MuMan

    MuMan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #1
    Hallo,

    habe heute meinen Gibson 500T in meine Epiphone LP eingebaut. Der 500T hat nur eine Ader, die am Poti festgelötet wurde. Als ich den Humbucker dann testen wollte kam zuerst fast überhaupt kein Ton, später dann ein wenig mehr. Der Output ist immer noch sehr gering und zerrt bei viel Gain nicht mal. Im Vergleich zum Hals Humbucker ist er 80-90% leiser. Woran kann das liegen? Liegt es vielleicht daran, dass er nur eine Ader hat?

    Vielen Dank schon im Voraus!

    Gruß MuMan

    Edit: Hatte den Gibson 500T schon vorher in meiner Ibanez RG drin und da funktionierte er einwandfrei!
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.05.05   #2
    Du solltest die INNEN-Ader an den heissen Ausgang löten, die Ummantelung (kalter Anschluss + Abschirmung) oben aufs Poti.

    Mit EINEM Kabel alleine dürfte eigentlich gar kein Ton kommen, denn da fehlt ja der geschlossene Stromkreis.
     
  3. MuMan

    MuMan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #3
    Danke, auf dich hab ich gewartet ;) :).

    Was meinst du mit heißer Ausgang?
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.05.05   #4
    Naja, der PU muss ja

    a: nen Eingang haben (das ist das kalte Kabel, bei den Vintage-Style-PUs identisch mit dem metallenen Geflecht aussen rum). Das kommt auf Masse, Null, Minus, kalt, wie auch immer man das nennen will. Also am besten aufs Volumenpoti oben drauf.

    b: nen Ausgang haben, wo der Saft dann irgendwie raus darf und zum Amp geht. Das ist bei nem Fenderswitch meist direkt am Schalter, bei Paula-style-Schaltern isses meist anders, da hängt der Schalter nicht VOR, sondern HINTER der Klangregelung. Also geht der Saft zum einen Aussenkontakt am Volpoti rein und vom Schleiferkontakt in der Mitte per "Verlängerungskabel" zum Schalter. (Ausnahme: man hat nur ein Mastertone und Mastervolume, dann hängt der Saft meist auch direkt am Schalter vor der langregelung)

    http://www.seymourduncan.com/website/support/schematics/humb.html

    Also: Geflecht vom PU-Kabel aussen aufs Volumenpoti löten.

    Die heisse Innen-Ader an den Aussenkontakt vom betreffenden (ich nehm mal an Bridge) Volumenpoti. Nicht an den mittleren Kontakt (da sollte ein Kabel Richtung Kabelkanal zum Schalter gehen) und natürlich auch nicht an den anderen äusseren Kontakt, der wahrscheinlich hochgebogen ist und aufs Gehäuse gelötet.


    EDIT: keine Ahnung, was du mit "Der 500T hat nur eine Ader, die am Poti festgelötet wurde" genau meintest. Ob oben aufm Poti (das wär definitiv falsch) oder an den korrekten Aussenkontakt (das wär richtig, aber dann fehlt auch immer noch das geflecht auf Masse).

    Also sag mal am besten, wie das genau aussieht.
     
  5. MuMan

    MuMan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #5
    Danke Ray. Dank deiner Erklärung wars ganz einfach. Hattest recht gehabt :).
    Funktioniert super! Dafür kriegst du jetzt auch Belohnunspunkte ;).
     
  6. LoKy

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    Erstellt: 07.05.05   #6
    merkt man nen deutlichen unterschied?
    hab auch vor in absehbarer zeit die humbucker auszutauschen :)

    mfg
     
  7. ...But-Alive

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    Erstellt: 07.05.05   #7
    Sowas ähnliches hatte ich auchson bei nem Gibson PU (57 Classic Plus), nur bei mir war alles richtig gelötet (innerer Draht an Porti Knatakt, außen an Porti selbst); am Löten lags nicht, da der 2 Gibson einwandfrei funktionierte (aus die gleiche a.u.w. gelötet).

    Hab den HB eingeschickt und nen anderen bekommen, der funktionierte dann auch.

    @ Ray

    Kann es sein, dass es an der unterschiedlichen Impedanz lag (hab mal nachgemessen; der funktionierende, 2. HB hatte glaube ich 9.1kA, der andere, nicht funktionierende 8.3kA).
    Beim dem, den ich eingeschickt habe war fast nicht zu höhren, wärend der andere einwandfrei funktionierte, also lag das wirklich an der Impedanz?
     
  8. MuMan

    MuMan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #8
    Ja es lohnt sich. Man hört einen Unterschied. Allerdings muss man sagen, dass der Bridge Humbucker der LP Custom sogar ziemlich gut ist. Ich wollte vor allem den Hals Humbucker wechseln, denn der klingt echt schlecht.
     
  9. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.05.05   #9
    Sowas kann natürlich vorkommen, dann ist der PU auf irgendeine Art im Eimer. Sehr selten, aber kann passieren.

    Sofern es baugleiche PUs sind, würde man daraus schliessen können, dass der mit den 8,3 irgendwo kaputt ist. Kurzschluss oder sowas. Kann passieren, wenn die Isolierung der Wicklung irgendwo kaputt ist. Wobei der Unterschied von 9,1 auf 8,3 nicht so gross ist. Wenn du ziemlich am Ende der Wicklungen irgendwo ne kaputte Stelle hättest, die auf Masse läge o.ä., dann käme halt nur noch was niederohmiges Raus mit ganz niedrigen Werten.

    Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn dier PU 9 haben sollte und 8 anzeigt, stimmt zwar was nicht, aber es bleiben trotzdem noch 8k. Und da sollte noch was rauskommen.

    Was anderes wärs, wenn der PU normalerweise 24 k hätte o.ä., dann würden verbleibende 8k drauf schliessen lassen, dass ein grosser Teil der PU-Wicklung unwirksam ist.

    Aber da kann ja weissgottsonstnochwas kaputt gewesen sein.
     
  10. ...But-Alive

    ...But-Alive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #10
    Dachte ich mir schon, das es wohl nich die Impedanz sein konnte. Tja, auch bei Gibson weden halt mal Fehler gemacht (nobody is perfect).
     
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