Pro Tools Performance im Vergleich


djbobo
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Im Partner-Forum wurde die Performance-Tabelle aus der aktuellen c't gepostet:
https://recording.de/threads/vergle...n-computersystemen-apple-m1-intel-amd.251224/

Zitate aus dem Text:
„Avid Pro Tools spielte auf Intel Rechnern zwei bis dreimal so viele Spuren ab wie die übrigen DAWs und zählte auch auf dem Mac zum Spitzenfeld – sogar ohne native M1-Unterstützung.“
Weit vorne lagen jedoch Avid Pro Tools und Apples Logic Pro X, die mehr als doppelt so viele Spuren knacksfrei abspielen konnten wie die restlichen DAWs.“
Fazit:
„Wenn Ihr aktueller Rechner mit großen Arrangements überfordert ist, lohnt sich als Erstes ein Blick auf Pro Tools und Logic Pro X, da diese DAWs deutlich effizienter arbeiten als andere DAWs im Test.“
Quelle: Ct Magazin 2022 Heft 12
 
adrachin
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Tja, wenn Ct Magazin was über Audio schreibt, kann man sicher sein, es ist Bullshit. Mal abgesehen von dem Umstand, dass nicht erkennbar ist, was dunkel und hellrot zu bedeuten hat.

Apple M1 kann bei 128 Puffern mit Presonus S1 nur 8 Spuren knackfrei wiedergeben? Lächerlich. Bullshit eben.

Und das ist nur ein Beispiel.

Mal von der super praxisgerechten Auswahl der Plugins abgesehen......
 
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Apple M1 kann bei 128 Puffern mit Presonus S1 nur 8 Spuren knackfrei wiedergeben? Lächerlich. Bullshit eben.
mit 7 Plugins drauf, ich habe weder die genannten Fabfilter Plugins noch Studio One, aber wie gut mein Pro Tools performt sehe ich jeden Tag
Beitrag automatisch zusammengefügt:

was dunkel und hellrot zu bedeuten hat.
ist das nicht offensichtich ? Rosetta2 vs. nativer Silicon-Unterstützung, Pro Tools hat keine nativen Silicon-Support entsprechend ein "-" alle anderen leisten trotz nativer Unterstützung nicht wirklich deutlich mehr, Cubase und Bitwig läuft keinen Deut besser.
 
adrachin
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ist das nicht offensichtich ?

Nein. Es ist auch nicht offensichtlich, wie genau der Versuch durchgeführt wurde. Genauso im dunklen bleibt die Auswahl der Plugins als auch des Audio Interfaces.

mit 7 Plugins drauf, ich habe weder die genannten Fabfilter Plugins noch Studio One

Ich habe die. Heute Abend mache ich mal einen Versuch. Irgendwie erinnert mich das an "welche DAW klingt besser".

wie gut mein Pro Tools performt sehe ich jeden Tag

In der Tat ist die Performance von Pro Tools gut. Die aller anderen DAW aber ebenso. Ich habe schon y hoch y Versuche gemacht und habe deshalb entsprechende Erfahrung. Der riesige Unterschied PT zu anderen DAW ist völlig unrealistisch.

But we will see......
 
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128 Spuren mit den angegebenen Plugins. 64 Puffer. Den Rest spare ich mir. Das es bullshit ist, was die da gemessen haben ist wohl offensichtlich.

Tatsächlich sind nahezu alle DAW mehr oder weniger gleich bei solchen Tests. Ein paar Spuren hin oder her. Was bei Spur Count oberhalb von 100 und absurden Plugin Konfigurationen wie in dem Test zum Beispiel irrelevant ist.

Einziger Ausreißer ist immer Ableton. Die haben anscheinend immer WARP scharf, was dann lauert um was zu machen und nicht unerhebliche System Ressourcen braucht.

Wie auch immer, von der dunkel-rot grün angehauchten CT Redaktion muss man nichts anständiges mehr erwarten. Das Abo habe ich schon vor Jahren gekündigt.
 
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aber Cubase klingt sowieso besser :moose_head:
:whistle:
 
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Jo. Steht ausser Frage ..... (;
 
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128 Spuren mit den angegebenen Plugins. 64 Puffer. Den Rest spare ich mir. Das es bullshit ist, was die da gemessen haben ist wohl offensichtlich.

Du hättest eben auch ein "richtiges" Audio-Interface wie das von den c't-Profis genutzte Tascam iXR nutzen müssen! :evil:


aber Cubase klingt sowieso besser :moose_head:
:whistle:

Egal! Am Ende kommt der Sensemann und hobelt alle gleich. :fear:

Aber im Ernst: das ist doch geradezu Wettbewerbsverzerrung/-schädigung, wenn so ein haltloser Schwachsinn veröffentlicht wird. Könnte c't da nicht von durch sinnlose Falschaussagen geschädigten Herstellern verklagt werden?

Viele Grüße
Torsten
 
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Du hättest eben auch ein "richtiges" Audio-Interface wie das von den c't-Profis genutzte Tascam iXR nutzen müssen!

Spasses halber habe ich mal den internen Sound Chip des Mac verwendet. Spielt genauso. Hier aber sogar mit 16 Sample Buffer.

Mit nem Tascam kann ich leider nicht dienen. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass damit auch nichts weltbewegend anderes bei rauskommt. Der erste Test war mir UAD Apollo Twin X. 32 Samples Buffer hätte das nicht mehr über längere Zeit ohne Drop Outs gespielt. Aber gut, da war auch noch der Screen Recorder mit dran.

Egal, wie man es dreht und wendet, die haben was elementar falsch gemacht in ihrem Versuchsaufbau.
 
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Hier noch die Gegenprobe. Pro Tools letzte Version mit UAD Apollo. 128 Spuren 128 Samples Buffer:

Bildschirmfoto 2022-06-01 um 19.17.03.png


Nach Reduktion auf 68 Spuren läuft es dann:

Bildschirmfoto 2022-06-01 um 19.27.46.png


Könnte man vielleicht noch einige wenige Spuren drauflegen. Aber der Zeiger oben geht schon in rot wenn man losfährt. Also besser nicht. Läuft es dann, gibt es aber keine Drop Outs und es läuft smooth for sich hin. Allerdings nur mit 128 Sample Buffer. 64 geht nicht. Immerhin, auch das sind 68 x 7 Plugins = 476.

Bei S1 waren es dann 896 Plugins. Das ist sowieso Lichtjahre entfernt von allem. was man in einem normalen Projekt machen würde. Vor allem läuft im Testprojekt ja immer audio auf allen Spuren. Auch das ist Lichtjahre entfernt von jeglicher Praxis.

Das ist undenkbar, dass da irgendjemand dran gesessen hat, der Ahnung von Digital Audio hat.

Wie auch immer, das reicht erst mal. Mit Intel kann ich eh nicht dienen.
 
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Signalschwarz
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Ist halt wie an vielen Stellen, wenn das Personal verjüngt aka durch neue Generationen ersetzt wird, dann sinkt die Qualität. Ich meine, wenn Abiturienten schon seit Jahren kaum ein Mindestmaß an Allgemeinbildung aufzuweisen haben und Schwierigkeiten haben, einen fehlerfreien und verständlichen Satz in ihrer Muttersprache zu formulieren, von mangelnden Englischkenntnissen ganz zu schweigen, dann weiß man doch in welche Richtung der Trend geht.
 
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Frans13
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wenn Abiturienten schon seit Jahren kaum ein Mindestmaß an Allgemeinbildung aufzuweisen haben und Schwierigkeiten haben, einen fehlerfreien und verständlichen Satz in ihrer Muttersprache zu formulieren
Wasss du wolle? Minister tut sprech auch nicht bessa, Brudi!!! Die allgemeine Verblödung entspricht dem Wunsch der lenkenden Hände von oben durch Auslassung und das Ausblenden von Quellen und Vorgeschichte eine Phantasiewelt in den Schädeln zu erzeugen, die keinerlei Kontakt mit der Realität hat. Ist halt praktisch - vorgefertigte Themenbauklötze als Ersatzstoff für Kopf-Eigenleistung, da brauchst du keine zusammenhängenden Sätze mehr, geschweige einen thematischen Zusammenhang. Und Gott bewahre uns vor eigener Erfahrung!
Ich habe mal vor mehr als 10 Jahren verschiedene DAW auf dem selben Rechner probiert, manche liefen besser andere nicht so golden - aber arbeiten konnte man mit jeder und ALLE Rechner heutzutage haben Leistung bis zum Kotzen. Auch wenn diverse Bloatware ("operäting sysdem", etc.) die Sache ausbremsen, so manches mal sitzt das schwächste Glied der Kette halt in Unterhose vorm Display.
 
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