Probeplan sinnvoll?

von DonStefano, 11.08.05.

  1. DonStefano

    DonStefano Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.05   #1
    Hi leute wir haben einen neuen gitarristen in der band gu der is etz schon a weng länger dabei aber nunja er spielt verdammt gut verdammt schnell und verdammt gut^^ .. ich nicht. da ich ja jetzt ferien hab und die band erst wieder im september probt wollt ich euch fragen, da ich mir einen Probeplan für jeden tag erstellt habe, ob dieser zu einseiteig oder speziell oder sonst was ist und was ihr davon haltet. die zahl in den klammern sind die minuten ist alles nur ne ungefähre zahl ich versuch halt solange zu spielen wie es mir spaß macht workout heißt nochmal power geben und seine lieblingsriffs spielen also ich bin ja mal gesapnnt auf kritik

    Montag:

    Aufwärmen (10) / Rhythmusübungen (30) / Schredden (schneller Rhythmus) (30) /
    Triolen (schnell, langsam…) (15) / Song üben (30) / Workout (5)

    Dienstag:

    Aufwärmen (10) / Soloübungen (Tonleitern ↑↓) (50) / Song üben (30) / Solo üben (20) / Workout (10)

    Mittwoch:

    Aufwärmen (10) / Speedmetaltechniken (45) / Spezialtechniken (Pinch, Sweep, Bend…) (35)
    Song üben (30) / Workout (10)

    Donnerstag:

    Aufwärmen (10) / Solo üben (40) / Song üben (10) / Schredden (30) / Appreggios (25) /
    Workout (5)

    Freitag:

    Aufwärmen (10) / Akkordlehre (45) / Rhythmus (10) / Schredden (10) / Song üben (30) /
    Solo üben (10) / Workout (5)

    Samstag:

    Frei nach Wahl Mindestens 1 Stunde

    Sonntag:

    Aufwärmen (10) / Schredden (20) / Tonleitern (10) / Song üben (20) / Solo üben (20) /
    Akustik-Gitarre (25) / Appreggios (10) / Workout (5)
     
  2. Tonic

    Tonic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.05   #2
    Von sowas halte ich persönilch garnichts, den Plan könnte ich niemals einhalten. Was ist wenn du mal keine Zeit hast? Spiel einfach das was du möchtest und wenn du mal kein bock hast lass es einfach sein. Sich zu quälen bringt nichts finde ich und Übungen kannste auch ohne Plan machen. Vor allem die Minutenangaben sind nicht gut. Dann guckst du auf die Uhr und musst Übung wechseln obwohl du noch weiter machen würdest oder so.

    Musste eben schaun ob du sowas einhalten könntest
     
  3. M.U.Y.A.

    M.U.Y.A. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.05   #3
    Sorry, wenn das jetzt total unproduktiv ist usw., aber:

    Das ist so sinnlos...Musik kommt aus dem Herzen/aus dem Bauch, nicht aus dem Hirn. Und von genau da (ausm Hirn) kommt dieser Plan. Halte ich für Schwachsinn. Natürlich ist es gut, dass du dir gedanken machst, wie du den Rückstand aufholst, aber alles durchzuplanen bis zur letzten Sekunde, nein...

    greetz

    M.U.Y.A.
     
  4. nookie

    nookie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.05   #4
    es ist gut dass du dir nen Plan machst was du üben willst aber plan es bitte nicht nach minuten sondern hör mit ner übung dann auf wenn du denkst dass sie fertig is. und ich würd die sachen generell nicht nach nem muster üben
     
  5. Heier

    Heier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.05   #5
    Wobei ich mal anmerken möchte, dass der Threadersteller die Minutenangaben wohl nicht in so fern festlegt, dass er sich neben ner Eieruhr hinstellt und 10 Minuten Solis übt ;)
     
  6. Tonic

    Tonic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.05   #6
    Das wärs ja noch^^
     
  7. TelosNox

    TelosNox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.05   #7
    Also ich halte es nicht für sinnvoll, alles auf die Woche zu verteilen. Wenn du ernsthaft Rhytmik üben willst, dann mach das jeden Tag und mach einfach nur 5-10min.
    Ich würde mir auch angewöhnen immer mal wieder alle Patterns durchzugehen (sowohl dur/moll als auch pentatonik + bluenote und gelegentlich dann harmonisch und melodisch moll auch mal mit reinnehmen). Da auch einfach wieder nur 5-10min.
    Dazu dann 5-10min Akkorde trainieren, d.h. Griffbild lernen und dazu lernen, wo welcher Ton ist (nicht namentlich sondern das Intervall). Der Sinn darin: Du kannst dir viel leichter die ganzen Akkorderweiterungen bauen, wenn du weißt, wo welches Intervall liegt.
    Wenn das Gefuddel durch ist, hast du gerademal wenns hoch kommt ne halbe Stunde rum (je nach Aufwärmen, aber ich würde das als Aufwärmübungen machen).
    Was ich dann auch noch fest ins Programm nehmen würde: Blattspiel. 5min reichen. Irgendwas nehmen, was du nicht kennst. Ob es Noten sind oder Tabs ist mehr oder weniger egal (Ziel sollte es aber sein, irgendwann nach Noten zu spielen), einfach irgendwas, das du noch nicht auswendig kennst und dann einfach spielen. Egal ob es gut klappt oder nicht, 5min und dann aufhören.
    Anschließend kannst du dich dann an Songs ranmachen, Techniken trainieren oder Improvisation üben, das worauf du halt gerade Bock hast.

    Und... besser regelmäßig eher kurz üben als nur ab und zu intensiv. Das geht besser ins Hirn und in die Finger
     
  8. Dj_Ratte

    Dj_Ratte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.05   #8
    ich finde allgemein wenn man etwas übt sollte man alle uhren wegstellen, abhängen, weglegen etc., ansonstonsten sieht man nach einer zeit nur noch darauf.

    ich finde es sinnvoller übungen einfach zu machen bis sie fertig sind bzw. bis man das übungsziel erreicht hat.
     
  9. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.05   #9
    Kann ich nicht bestätigen.
    Für mich war Üben MIT EIERUHR (jaja!) ein Quantensprung.
    Das liegt aber sicher daran, wie ich übe/spiele.
    Ich habe mich vorher immer verzettelt. Wenn man übt, dann will man ja auch ein Erfolgserlebnis haben. Das sah dann so aus, dass ich bei Sachen, die einfach eine Weile brauchen hängen geblieben bin, bis ich wenigstens das Gefühl hatte dass was voranging. Dafür kamen dann andere Sachen entweder zu kurz oder ich habe ewig geübt.

    Man muß akzeptieren, dass man Fortschritte nicht erzwingen kann. Bis etwas Motorisch Neues verarbeitet wird, dauert es einfach. Also darauf vertrauen und in sinnvollen Happen konsequent üben, auch wenn man nicht das Gefühl hat "fertig zu sein".
    Von mir aus auch mit Uhr, wenn die Selbstdisziplin nicht ausreicht.
    Zumindest meine Übe-Effizienz hat sich dadurch gesteigert.

    Und so ein Übungs-Plan hat noch einen weiteren Vorteil:
    Man macht aus diffusen "Wüde ich gerne können" Gefühlen konkrete Aktionen, um dahin zu kommen. Sonst dudelt man alles mal ein bisschen an, kann am Ende nix davon richtig und traut sich auch nicht zu, die Sachen in der Band einzubauen, weils eben nicht sitzt.
    Mit Plan muß man sich fokusieren und auswählen.
    Wenn ich statt dessen immer nur "aus dem Bauch" spielen würde, dann nur wieder das, was ich eh schon kann. Sowas bringt mich aber nicht weiter.
     
  10. Aegrotus

    Aegrotus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.05   #10
    Ein Plan schränkt in meinen Augen ein. Ich habe einmal versucht, mit festgelegtem Plan zu üben (allerdings war das nicht auf den Tag und auf die Minute genau, aber so in die Richtung ging es schon). Es ist ja sinnlos, Sachen zu beurteilen, die man nie selbst ausprobiert hat.
    Ich konnte nur feststellen, dass meine Motivation schwand. Ich spielte nicht mehr, um Spaß zu haben (und das ist ein höchst bedeutender Teil der Musik). Ich war auf diese Ziele zu stark fokussiert und schränkte mich dadurch umso mehr ein (und ich bin schon so immer nur auf Metal beschränkt - also wenn man merkt, dass man beschränkter als beschränkt ist, dann... :screwy: ). Ich war nicht mehr für neue Ziele offen.
    Das war für mich reine ein Misserfolgserlebnis. Meine Ziele habe ich erfüllt, aber das hatte nichts mehr mit Spaß zu tun, sondern eher mit Zeitdruck und der dadurch entstehenden Frustration.
    Ich will es nicht allgemein für jeden formulieren. Jeder übt unterschiedlich - bei einigen ist eine Methode erfolgreich, bei anderen funktioniert sie überhaupt nicht.
    Ich würde also persönlich nicht dazu raten, sich so einen Plan festzulegen. Die Musik ist eine Kunst, keine Wissenschaft. Ohne Ziele geht es nicht, aber durch lautes Planen vergrault man seine Motivation. Meine Erfahrung.
     
  11. DonStefano

    DonStefano Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #11
    ja ich glaub die erste woche ist fast rum mit dem plan und ich denke ....
    ok moment. ich spiele ja nicht seit gestern gitarre ich habe 1 1/2 jahre klassische gitarrenausbildung und mit 13 hab ich mir die e-gitarre selbst bei gebracht (autodi dida..da. was weiß ich :D ) ...
    mir macht das gitarre spielen extrem viel spaß und ich hab mich mal an den plan gehalten und das beste ist ich hab noch mehr spaß als vorher ja man glaubt es kaum ich mache große fortschritte und mir ist etwas aufgefallen ...damals vor 5 jahren aks ich meine erste egitarre über dem bett hängen hatte hab ich sie mir immer nachts genommen und noch ein bischen darauf rumgedudelt, das hab ich jahre nicht mehr gemacht aber gestern nach den 2 stunden üben bin ich ins bett und keien 10 min später hab ich wieder gespielt. also fazit:
    es ist schwer genau das an dem un dem tag zu üben wenn man gar keinen bock drauf hat. weiterhin viel selbstdisziplin man hat ja nicht immer lust 2 stunden am tag zu üben
    andererseits große fortschritte ich hab jetzt 3 neue lieder drauf (leider noch nicht die soli [ach wie gut das ich rhythmusgitarrist bin])
    und ich hab mir den plan über meinen schreibtisch gehängt und der tritt mir in den ar.... falls ich irgendwie vergessen sollte zu üben und er behält die übersicht was ich schon geübt habe und was nicht bitte mehr kritik oder lob oder verbesserungen danke
     
  12. Fafner

    Fafner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #12
    Jeder ist eben anders.
    Dir hilft der Plan wahrscheinlich, bei mir würde er wahrscheinlich als
    Butterbrotpapier enden.:D
    Wenn Du mit Deinem Leitfaden gut klar kommst, dann bleib vorerst
    dabei. Halt Dein Ziel im Auge und dann ATTACKE!
    Hauptsache es macht Dir Spaß, wenn dem nicht mehr so ist, würd ich
    auch den Plan nochmal überdenken.
     
  13. JohnniBassplayer

    JohnniBassplayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #13
    mein tip:

    wenn du irgendwas schweres hast, das du ueben willst, dann versuchs ncih 1 stunde lang verkrampft, und immer verlrampfter.

    ueb das, ca 20 minuten, je nach schwierigkeit, bis du denkst, so, das is schonma gut. ich weiß wies funktioniert, es fehlt nur noch kraft/übung/schnelligkeit.
    dann leg dein instrument zur seite, oder mach was andres damit. nimm vllt n andres instrument, spiel pc. und dann, ganz wichtig. denk nicht an die übung. du sollst sie nich vergessen, aber nicht dran denken.

    und dann, je nach schwierigkeit, deiner gefuehlslage o.ä. nimm dein instrument nach 5 stunden wieder in die hand, und versuchs nochma. entweder es klappt, und es is kinderleicht, oder es klappt noch nich so ganz, dann spiel nochma 15 minuten, und leg das ding wieder weg. und das ganze nochma
    manchmal sollte man auch 1 oder mehrere tage warten, aber irgendwann nimmst du dein instrument in die hand, und faengst an. und es klappt, und es is einfach wie sau.

    das is mir schon sehr haeufig passiert. bei allen möglichen sachen: schlagzeug, Bass, Gitte, Gesang, bei Sport usw.
    in der zeit, in der du pause machst, da speichert das gehirn das gelernte, und dafuer braucht es ne gewisse zeit, und wenns ganz gespeichert is, dann kannst dus problemlos wieder abrufen.
    aber denk dran, wichtig ist es, dass du vor der pause das riff/solo/akkordfolge/usw begriffen hast. du kennst die einzelnen tonwerte, du weißt wo wann welcher ton hinkommt, du kannst es langsam spielen. erst dann aufhoeren. weil wenn du es noch flasch machst, und du machst die pause, dann praegts sich dein gehirn falsch ein. und dann musst das nochma loeschen, oder editieren....quasi wie ein computer.
     
  14. delirious

    delirious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #14
    Ich persönlich find es am sinnvollsten stundenlange Jammsessions abzuhalten. Wenn das mal sitzt kann man sich unterbewusst sehr gut weiterhelfen.
     
  15. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.05   #15
    Wie kann eine Jamsession "sitzen"?
    Das klingt so nach Auswendiglernen, und das ist ja so ziemlich das Gegenteil von Jammen...

    Naja, ich glaube ich weiß trotzdem was du meinst:
    Man spielt ne Weile, wird lockerer, treibt sich gegenseitig an, probiert was aus und wenn's gut läuft wird man so richtig davongetragen und die Sachen kommen ungeplant von selbst.
    Das ist das Gegenteil zum "verkopften" Üben und der Kreativität sicherlich sehr zuträglich.

    Trotzdem brauchst du ein gewises Level, um Techniken beim Jammen anwenden zu können.
    Wenn ich nicht Sweepen kann, dann kann ich noch so lange jammen: ich lern's dadurch nicht. Also muß ich mich auf meinen Hintern setzen und üben bis ich auf einem "anwendbaren" Level sweepen kann. Dann klappt's auch mit dem Jam...
     
  16. delirious

    delirious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.05   #16
    Bei uns ist das so, das wir nun fast 2 Jahre zusammenspielen und durch Jams merkt man einfach wie der andere spielt und kann irgendwie darauf reagieren. Wenn wir mal ca. 15 Min am Stück jammen hört es sich am ende an wie ein fertiger Song, da einfach alles.... "sitzt" ;)
     
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