Problem mit G-Saite beim Barré

von toby1000, 15.08.08.

  1. toby1000

    toby1000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.08   #1
    Hallo, ich spiele seit etwa eineinhalb jahren E-gitarre.
    ich spiele in einer band (hauptsächlich rhytmus und kurze riffs) hion und wieder solos.

    Ich habe schon immer ein problem bei Barres, von dem ich dachte dass es irgendwann von selbst verschwindet, so wie alle andere probleme auch (mache alles autodidaktisch)

    Wenn ich einen Barre akkord greife bei dem die G-saite nur vom zeigefinger gedrückt wird, kriege ich es oft nicht hin dass sie nicht schnarrt. ich kann kaum druck ausüben, weil die seite den finger zwischen den zwei knochenknubbeln passiert.

    Bei den akkorden des Em Typs kann man ja noch die positition des zeigefinger bischen verschieben, damit das nicht so passiert, aber bei zB Dm7 im 5. bund, stumme ich mit der zeigefingerspitze die E-saite ab, kann den finger also nur ein paar mm nachoben oder unter verschieden.


    Wollte also fragen, ob ihr auch diese probleme hattet, und wie ihr sie gelöst habt?

    Mfg
     
  2. geka

    geka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.08   #2
    Hi,
    da macht mein Zeigefinger einen (häßlichen) Bogen, aber anders bekomme ich das auch nicht hin.

    geka
     
  3. Thhherapy

    Thhherapy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.08   #3
    ich hab das problem bei der D-Saite, kommt warscheinlich auf die Fingerlänge an.:D

    wenn ich den Mittelfinger sonnst gerade nicht brauche, drück ich mit dem zusätzlich noch auf den Zeigefinger.
    sonnst hilft auch noch wenn man den Ellenbogen nach innen dreht, damit der Zeigefinger auf die Seite (nicht die Saite sondern die Fingerseite) rollt.
    sieht nicht schön aus, aber es hilft.:D
     
  4. KobeShow

    KobeShow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.10   #4
    Ich weiß, dass Thema ist alt, aber ich habe das gleiche Problem wie der Threadersteller. Ich bekomme bei Barre Akkorden die D-Saite und die G-Saite nur sehr schwer nach unten.
     
  5. Supra

    Supra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.10   #5
    Den Zeigefinger leicht zur Seite rollen/kippen, damit der harte Fingerknochen die Saiten nach unten drückt und dann aus dem Unterarm heraus den Zeigefinger nach hinten ans Griffbrett ziehen. Also, ohne viel kraft und Gewalt. Leichten Zug mit dem Unterarm ausüben, so als wolltest du eine Schublade aufziehen, dadurch wird der Zeigefinger an das Griffbrett herangezogen. Probiers mal aus.

    Wobei du die G und die D-Saite doch garnicht so stark mit dem Zeigefinger herunterdrücken musst, da setzt du ja eh den Mittelfinger und den Ringfinger hin ;)
     
  6. phil.

    phil. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.10   #6
    Das Problem hatten wohl wirklich die meisten. Hab mir da auch viel zu viel Kopf drum gemacht.
    Du musst das wohl doch üben. Versuch mal, mit deiner rechten Hand auf den Zeigefinger beim Barre so drauf zu drücken, dass nichts schnarrt. Dabei versuchst du aber gleichzeitig so zu greifen, als ob du den Barrre perfekt hingekommen möchtets. Und dann versuchst du mal zu spüren, an welcher Stelle sich etwas in deinem Finger anspannt, und wo nicht. Dann musst du den Finger eben etwas verschieben oder auch nicht. Ist letztendlich Gewöhnungssache. Ich habe früher auch immer viel zu fest gedrückt aber der Trick liegt wohl doch beim gefühlvollen, ausgeglichenen Druck.
    Wenn's gar nicht klappts machst du es eben wie Hendrix und nimmst den Daumen für die Tiefe E-Saite, Kleiner Finger und Ringfinger ganz normal, dann Ringfinger eben je nach Dur oder Mol und den Zeigefinger nur über die 2 bzw. 3 hohen Saiten. Mach ich sowieso lieber, weil man dann mehr Möglichkeiten zur Verzierung von Akkorden hat.
    Naja, Geschmackssache. Ich wünsch dir viel Glück :)
     
  7. KobeShow

    KobeShow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.10   #7
    Danke für die beiden hilfreichen Beiträge!

    Stimmt, bei der Dur-Form. Bei Fm7 (zum Beispiel) muss ich aber beide mit dem Barre-Finger abdecken.


    Liegt bei euch der Barre-Finger immer gleich, egal welche Form ihr greift, oder passt ihr das entsprechend an? Wie weit steht euer Finger bei der tiefen E-Saite über, und wo in etwa liegt die hohe E-Saite? (Ich frag, weil ich mir nicht von Anfang an eine schlechte Lage des Barre-Fingers angewöhnen möchte.)
     
  8. Supra

    Supra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.10   #8
    Das stimmt :D. Ich bin mal davon ausgegangen, dass du gerade erst damit anfängst und eher einfache Dur-Akkorde spielen würdest, meistens fängt man ja mit F-Dur an.

    Das liegt daran, wie lange die eigenen Finger sind und wie breit der Hals der Gitarre ist. Musst halt durchprobieren, wie es dir am leichtesten fällt und am bequemsten ist, falls Barre überhaupt jemals bequem sein kann :D.
     
  9. Gast 64587

    Gast 64587 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.10   #9
    Kann sein, dass das nicht hilft, ich habe auch ziemlich dicke Flossen, deshalb klappt's halt bei mir. Wie dem auch sei, ich greife bei so Standard-Barrés oft die tiefe E-Saite mit dem Daumen. Dadurch muss man dann nicht die relativ unbewegliche Mitte des Zeigefingers für D und G Saite bemühen sondern hat das oberste, deutlich beweglichere Glied zur Verfügung.
    Außerdem: Ist natürlich stark abhängig von der Stilistik, aber ich greife fast nie so komplette Barré-Akkorde. Braucht man an sich nur für geschrummelte Lagerfeuermusik, bei der man alleine begleiten muss, ansonsten reichen meist Ausschnitte der Akkorde, pauschalisiert gesagt also etwa Powerchords auf den unteren Saiten für Rockkrams, Akkorde auf den oberen 4 Saiten für Popkram, etc.

    Gruß
    Sascha
     
  10. KobeShow

    KobeShow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.10   #10
    ^ Trotzdem würde ich gerne die Standard-Barre-Version lernen.

    Leider klappt es noch immer nicht. Zug aus dem Unterarm hilft nicht, die Kraft geht dabei nämlich nur auf das erste und dritte Glied des Zeigefingers. Ich hab mal ein Foto gemacht.

    [​IMG]

    Der rot markierte Bereich ist das Problem. Ich bekomme das mittlere Fingerglied nicht stark genug nach unten, um die G-Saite sauber spielen zu können.

    Vielleicht kann mir jemand Anhand des Bildes ein paar Tipps geben.
     
  11. Gast 64587

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    Erstellt: 29.12.10   #11
    Sieht eigentlich gut aus.
    Ist deine Saitenlage vielleicht nicht optimal eingestellt?

    Gruß
    Sascha
     
  12. Mr. NoName

    Mr. NoName Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.10   #12
    Das sieht ein wenig verkrampft aus. Versuch mal den Barré so locker wie möglich zu greifen und dann schau mal ob die Verlagerung des "Druckpunktes" bzw. "Gewichtes" der Hand zu jeweils einer oder der anderen Seite (auf den Zeigefinger bzw. auf Ring/kleinen Finger oder sogar in die Mitte) was bringt. Du musst da ein wenig rumprobieren. Ebenso musst du die Stellung der Hand, insbesondere des Zeigefingers ein wenig manipulieren und schauen wie es für DICH am besten passt. Viele sagen, dass der Zeigefinger nicht mehr als ein paar Millimeter über das Griffbrett schauen sollte, jedoch geht das bei mir zum Beispiel nicht immer und da greife ich meist schon ein Stück weiter drüber, weil einfach der harte Knochen in der Mitte (seitlich) des Fingers bei mir nur so an die G Saite kommt.
    Es geht auch nicht nur darum, dass du den Zeigefinger sogesehen nach oben oder unten verschiebst, sondern auch ein wenig drehst und so rumexperimentierst. Es muss keine 90° Drehung sein, geht sowieso im Normalfall nicht , es kann auch etwas flacher aufliegen als bei anderen. Hauptsache es verkrampft nicht und alle Töne erklingen.

    Vorallem im 1. Bund gibt es auch andere Probleme, mal von einer eventuell zu hohen Saitenlage die das Greifen erschwert abgesehen. Gerade günstigere Gitarren haben oftmals keinen optimal gekerbten Sattel, wodurch die Saitenlage im 1. Bund unnötig höher ist als sie sein sollte und dadurch greift man da teilweise doppelt so stark als auf den anderen Bünden. Selbst auf meiner Fender ist es nicht optimal und ein wenig zu hoch, jedoch hatte ich schon Gitarren in der Hand die wirklich keinen nennenswerten Unterschied in der Saitenhöhe im 1. Bund aufwiesen als auf den anderen Saiten (minimal höher wird es jedoch eigentlich immer sein).
    Geh da aber bitte nicht selbst ran sondern zeig das mal im Gitarrenladen vor oder gar beim Gitarrenbauer, falls es bei dir der Fall ist.
    Testen kannst du das zum Beispiel dadurch, dass du den Barré zum Beispiel im 3. oder im 5. Bund greifst und es möglichst optimal hinkriegst und dann auf den 1. Bund verschiebst und falls du dort mit dem Zeigefinger wesentlich fester drücken oder vergleichsweise viel an dem Griff ändern musst, dann ist das ein Indiz dafür, dass die Saitenlage dort zu hoch ist.
    Selbstverständlich sollte sein, dass zuerst geschaut werden sollte, ob die allgemeine Saitenlage nicht zu hoch ist und es nicht an dir persönlich liegt wgn. falscher Grifftechnik oder sonstwas. Sonst bringt es nichts am Sattel rumzufummeln oder rumfummeln lassen. :p

    Mit freundlichen Grüßen, NoName


    PS: wenn alles nichts hilft, greif die Barrés mit Root auf der E-Saite einfach wie Hendrix, so wie es phil. gesagt hat. Es wird dir keinen Nachteil sondern Vorteile geben. Es braucht zwar einige Zeit sich daran zu gewöhnen und es sauber zu greifen, aber das ist und war auch bei dem normalen Barré so.
    http://www.justinguitar.com/en/RH-000-RhythmGuitar.php

    da bei "Jimi Hendrix Style Rhythm PLaying", die beiden Videos zeigen unter anderem wie das geht.
     
  13. FretboardJunkie

    FretboardJunkie Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.12.10   #13
    Tach!

    Ja, sieht eigentlich gut aus. Kannst Du mal ein Bild machen, auf dem die ganze Haltung zu sehen ist, mit Teil des Unterarms und dem Handgelenk?

    Und ziehst Du möglicherweise Deine linke Schulter hoch?

    Grüße Thomas
     
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