Hey! Alles easy, Friede (ham ja erst Montag

). Ich geb mal ein Beispiel von dem, was ich gemeint habe: am Wochenende hab ich mit meiner PRS herumgespielt, wie jeden Tag. Tremolo ist dort parallel Oberfläche montiert (ja, auf der hab ich es so bzw. geht es da nicht viel anders). Tremoloblock genau so eingestellt, daß er nicht in der Federkammer anschlägt, trotzdem stimmt sich das Trem nicht höher falls eine Saite reißt. Milimeterarbeit also.
Nun war mir das Trem aber etwas zu schwergängig. 3 Federn drinnen, parallel in den Blocklöchern 1-3-5, wie es viele haben eben.
Ich habe nun die Federn auf den äußeren Blocklöchern 1 und 5 'schräg' eingespannt, so daß sie auf dem eingeschraubten Haltestück bei Haken 2,3,4 hängen, V- oder Pfeilförmig also. Dann habe ich die 2 Bodyhalteschrauben Stück für Stück etwas rausgedreht.
Am Ende ist der Tremoloblock wieder parallel, alles so wie vorher - nur durch die Schrägheit der Federn und die veränderten Halteschrauben bzw. den anderen Zugpunkt reagiert das Tremolo jetzt anders, es geht leichter und auch der typische "Schnarreffekt" beim Hebelschnalzen ist nun da.
Deswegen hab ich halt gemeint, 3 Federn = ungleich 3 Federn, es kommt auf Montage und Feinjustierung an...
Grüße, Martin
- - - Aktualisiert - - -
...und nochmal kurz zur "Schrägfrage". Es kommt natürlich sehr auf die jeweilige individuelle Spielweise an, klar. Ein Beispiel, welches für "Hintenneigung" spricht, sind die extrem hohen Feedbacktöne eines Dimebag Darell. Man (also: ich

) holt sich solche Obertöne ja dadurch, daß man die Saiten kurz entspannt, sie gleichzeitig mit der linken Hand übern Griffbrett leicht berührt, damit dann auf den jeweiligen Positionen die Pfeiftöne starten, welche man mit dem Trem hochzieht in wildeste Höhen. Liegt mir das Trem parallel oder gar nach vorne geneigt auf der Klampfe dann kann ich nicht wirklich genug "Gegenschwung" beim entspannen der Saiten holen, der Pfeifton startet dann bereits höher und die Range hinaufzu ist somit eingeschränkt.
OK, ich gebs zu, ich kann das nicht wirklich erklären. Lassen wir es wie bei den Federn dabei daß es wohl sehr individuell ist
