Probleme mit Federspannung bei Ibanez Edge Pro

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Hallo,

ich habe mal eine Frage und hoffe, dass mir einer von euch helfen kann.
Auch wenn es viele Themen gibt, in denen es um Floyd Rose Systeme geht, hab ich nichts gefunden was mein Problem beschreibt.

Folgendes:
Ich habe eine Ibanez RG 2680 mit Edge Pro Tremolo.
Ich hab das Problem dass ich mittlerweile nicht mehr in der Lage bin, das Floyd Rose so einzustellen, dass es mit normalen Saiten (.009-.042) und der Standardstimmung (EADGBe) parallel zum Korpus schwebt. Die Brücke ragt stattdessen sehr weit aus dem Korpus raus (etwa 60°). Ich weiss, dass man die Schrauben auf der Rückseite weiter reindrehen kann um die Brücke zu senken, aber die sind mittlerweile schon bis zum Anschlag drin. Weiter geht es nicht mehr. Dass die Federn ausleiern kann eigentlich nicht sein. Ich habe trotzdem mal neue gekauft nur damit war es noch schlimmer (waren wohl schwächer).
Das seltsame ist früher ging das ja. Ich weiß nicht was jetzt passiert ist. Eigentlich sollte das alles kein Problem sein das Tremolo entsprechend einzustellen.
Außerdem verstimmt sich vor allem die G-Saite bei Verwendung des Tremolos und beim Bending leicht. Ich kann das korrigieren indem ich kurz am Tremolo ziehe.
Ich will mir noch stärkere Federn kaufen aber das kann eigentlich nicht die Lösung sein.

Hat jemand von euch eine Idee? Ich wäre für Hilfe sehr dankbar.

Grüße,
Raphael
 
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Hallo und Willkommen im Forum!

Mal kurz zur Erläuterung: Das sind 60°

winkelmesser-37450.jpg

Das wäre ja quasi fast senkrecht.

Das ist ja sicherlich nicht von heute auf morgen passiert.
Mach mal bitte ein paar Fotos der Brücke und des Tremolo-Blocks.

Sicher, daß Du die Saiten nicht um eine Oktave zu hoch gestimmt hast?
(Ist so schon vorgekommen...)

Greetz,

Oliver
 
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Der markierte Winkel beträgt zwar 120° und nicht 60°, aber wenn der Hals der Gitarre rechts liegt und der nach links oben gezeichnete Schenkel des Winkels die Brücke darstellt, dürfte es schon das sein, was der TE gemeint hat.

Das erinnert mich an diesen Thread, in dem es z.T. recht hitzig herging.
Schließlich stellte sich heraus, dass nicht mehr der originale Tremoloblock verbaut war, sondern ein zu kurzer.
Wenns aber mit genau diesem Tremolo vorher möglich war alles so einzustellen wie Du sagst, ist das Zu-hoch-Stimmen wirklich erst mal der wahrscheinlichste Kandidat...
 
Beach
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Probiere mal folgendes:
1.) lockere deutlich die Schrauben an den Federn.
2.) Dann halte den Jammerhaken so, das die Saiten entlastet sind und löse dabei die Schrauben am Klemmsattel und entspanne das Ganze dann langsam.
3.) Sollte der Tremoloblock immer noch zu hoch stehen, entspanne die Tuner (im Wechsel), so das sich die Brücke sich senkt.
4.) Drehe die Feintunner Schrauben am FR auf Mittelstellung
5.) Fixiere die Brücke mit einem Holzkeil oder ähnlich (ev. mit z.B. Krebband umwickeln, so das Du dabei nix verkratzt), so das diese gerade steht. Dann stimme die Gitarre neu auf diese Höhe (Wie oben beschrieben, auch auf die richtige Oktave). Sollte sich die Brücke dabei wieder anheben, die Schrauben der Federn wieder etwas anziehen, so das sie sich wieder etwas senkt bis zum Keil, das alles mit Gefühl und immer im Wechselspiel zwischen Saitenspannung und Federspannung mit Blick auf einen geraden Sitz der Brücke. Stimmen der Saiten in der Reihenfolhe E,e,A,B,D,G (Also von außen nach innen).
6.) Wenn es dann so halbwegs passt, nehme den Keil wieder raus. Stimmung optimieren und lage der Brücke prüfen, ggf. Federspannung anpassen.
7.) Wenn alles gerade sitzt, passt schonmal die Spannung der Federn zu den Saiten, dann Saiten ggf. noch dehnen und Stimmung erneut anpassen.
8.) Wenn es dann soweit immer noch passt, Schrauben am Sattel anziehen (nach fest kommt ab ;-))
9.) Feintuning an den Schrauben der Brücke
10.) Feddich und dann sollte das laufen.

Bei einem 9ner Satz sollten 3 Federn reichen!?

VG Kay
 
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Hallo,

vielleicht sind es auch nur 45° Grad. Jedenfalls deutlich zuviel zum spielen.
Eine Oktave zu hoch hab ich die Saiten nicht gestimmt. Kann mir gar nicht vorstellen, dass das überhaupt möglich ist.
Den Rest kann ich leider frühstens heute Abend ausprobieren weil ich noch unterwegs bin. Habe das was Beach vorgeschlagen hat aber eigentlich schon so ähnlich gemacht.
Momentan hab ich die Gitarre auf Eb gestimmt. Also alle Saiten einen Halbton tiefer. Dann gehts gerade so. Ist nur eine Notlösung.

Federn sind drei drinnen.
 
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Dann muss (seit dem Originalzustand) irgendwas am Tremolo geändert worden sein, also etwa der Tremoloblock (s. der von mir verlinkte Thread) oder die Federn.
 
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Es würde ja schon reichen, wenn Du nur eine oder zwei Saiten eine Oktave zu hoch hast, die die Brücke hoch zieht. Wobei das kann man ja eigentlich nicht ÜBERHÖREN/ÜBERMERKEN. Machbar ist das aber schon, nur nicht mt der e-Saite, die reißt zumeist einen Halbton vorher :D. Falls Du zufällig ein Android Handy hast, da gibt es eine kostenlose App Namens "smartChord", der Tuner funktioniert zwar nur mit dem Handy-Mikro ist aber sehr zuverlässig und zeigt auch wirklich die richtige Note an E,e,e1,e2 etc. Kannst ja ggf. mal mit kontrollieren, ob es wirklich E,A,d,g,b,e1 ist.

VG Kay
 
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Also das würde ich schon hören wenn ich eine Saite eine Oktave zu hoch stimme. Das ist sicher nicht der Fall. Die Stimmung überprüfe ich mit einem Boss-GT 6.
Der andere Thread ist interessant bietet aber trotzdem leider keine Lösung für mein Problem. Auch das Problem des TEs dort scheint nicht ursächlich gelöst worden sein.
Ich hab mir extra starke Federn bestellt. Hoffe nur, dass diese die Gitarre nicht beschädigen.
 
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Schraub mal bitte die Abdeckung runter und mach ein Foto vom Tremolofach.
 
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20140313_000314.jpg

Hier ist die Gitarre auf Eb gestimmt, daher siehts ok aus.
 
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Ich habe mal DAS gefunden. Ist nun nicht gleich die Lösung Deines Problems, aber dort auf dem Foto sieht man schon deutlich, das die Schrauben weiter rein gehen als bei Dir. Das Stück 'mehr' würde wohl auch reichen um Deine Gitte einen Halbton höher auf E zu stimmen. Wenn bei Dir die Schrauben nicht weiter rein gehen (!?), könnten festere Federn ev. das Problem beseitigen, oder eine Feder mehr... bleibt jetzt mal abzuwarten bis Deine Bestellung eingetroffen ist.
 
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Joah, bei den Schraeuben ist ja noch Luft, und Federn auszutauschen oder zusätzliche reinzuhängen ist ja jetzt nicht der große Aufwand...
 
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Naja die Gitarre ist auf Eb getimmt. Wenn ich sie auf E stimme ist eben keine Luft mehr bei den Schrauben und das Tremolo ist nicht waagerecht. Weitere Federn kann man keine reinmachen da da nur drei reingehen. Die anderen beiden Löcher sind Schraubenlöcher und daher viel dicker. Da sitzt die Feder nicht sicher.
Davon mal abgesehen sollte es bei Standardstimmung nicht so sein, dass das System "am Limit" ist.
 
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Wenn nur 3 Federn reingehen, vielleicht mal diese probieren:


max. 3 Federn ist aber auch etwas dürftig, wenn da z.B. mal ein 10er/11er Satz drauf soll!? :(

Nachtrag:
Ich meine wenn Du nix umgebaut hast, alles noch im Originalzustand ist und sonst auch keine Defekte, gelöste Schrauben etc. sichtbar sind, bleibt ja nicht mehr viel übrig. Vielleicht sind die original Federn, wirklich etwas ausgeleiert. Seit wann ist das Problem? Plötzlich augetreten oder so nach und nach. Was hattest Du vorher für eine Stimmung, das es Dir jetzt erst auffällt?


VG Kay
 
Klaffi
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Auch Federn leiern natürlich im laufe (langer) Zeit aus und können ebenso überdehnt werden. In meiner Ibanez Prestige reichen drei Federn ganz locker für einen 10'er Satz - aber ich bin auch Tremolofaul und spiele nicht jeden Tag.
 
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@ Beach: Genau diese Federn habe ich bestellt. Müssten die Tage bei mir eintrudeln. Hab erst die normale Version von denen bestellt. Die waren viel zu schwach.

Das Problem kam natürlich nicht über Nacht sondern über 10 Jahre wohl. Habs anfangs nicht gemerkt. Die Gitarre wurde auch eine ganze Weile nicht verwendet zwischendurch. Dann ist mir erst die Veränderung aufgefallen.

Werde von den neuen Federn dann berichten.
 
Mogadischu
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An der Federkralle sind ja noch 2 cm Luft. Das sollte dicke reichen. Falls die Schrauben nicht weiter reingehen (warum auch immer), würde ich an der Stelle einfach mal kürzere probieren. Die obere Schraube gehört sowieso ersetzt. Kann mir kaum vorstellen, dass ein Kreuzschraubendreher da noch ordentlich Halt findet.
 
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Teste bitte mal ob der Tremblock auch wirklich fest an der Grundplatte des Tremolos fest ist.
Bei den Edge´s kann sich die Schraubensicherung (wenn wirklich eine drauf ist, hatte schon 2 Trems ohne) auch lösen und dann haben die Federn keine chance mehr das auszugleichen.
Vorallem sehen deine Federn auch nicht sonderlich vorgespannt aus.
Eine andere Möglichkeit, wäre die Federlänge an sich (wenn ich das richtig verstanden habe, sind das schon Zubehörfedern), da Ibanez in manchen Instrumenten etwas kürzere Federn verbaut

Was ich allerdings irgendwie auch bei dem anderen Thread nicht verstehe:
Meine s470 (ZR Tremolo mit 2! Federn) konnte bisher selbst bei einem 14er Satz den Saitenzug ausgleichen, da sind die Federn aber auch bei einem 9er Satz in E-e mehr vorgepannt.
 

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