Probleme mit Intonation bei "Les Paul" Modellen

von GOMF, 12.10.06.

  1. GOMF

    GOMF Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #1
    Hallo, normalerweise spiele ich Telecaster oder JEM Modelle aber seit kurzem habe ich mir ein „Les Paul“ Model (ESP Eclipse aber von der Mensur halt Les Paul) geholt.
    Die Gitarre ist fast perfekt für mich aber ich habe ein großes Problem mit der Intonation.
    Die Gitarre ist neu und wurde gerade von einem fachmännischen Gitarren-Service komplett neu eingestellt und überprüft.
    Der Hals ist perfekt wie alles andere eigentlich auch nur dir Intonation macht mir Probleme besonders in der hören „Bundlage“ die Oktaven passen überhaupt nicht, sie neigt schnell zu extremen Dissonanzen, etc...
    Wenn ich die Seiten G und H „leicht“ tiefer stimme (ca 438/9), klingen die Oktaven in der hören „Bundlage“ zwar ok aber leer oder im Akkord dann natürlich @*%&$ !!!
    Der Gitarren-Service meinte, dass die „Les Paul“ Modelle aufgrund ihrer Mensur leider alle zu diesem Problem neigen und ohne extremen Umbau (zB Sattel) da erstmal so keine Lösung hätte...
    Wer kennt dieses Problem denn noch?
    Was kann ich denn dagegen machen?
    Die Gitarre ist neu, ich möchte nicht unbedingt den Sattel tauschen müssen...
    An meine Saiten und Stimmgeräten liegt es nicht... ;-D
     
  2. Gammelpeter

    Gammelpeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #2
    Was meinst du genau? Ist die Oktavreinheit nicht gegeben?
     
  3. GOMF

    GOMF Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #3
    Doch... die Oktavreinheit ist so weit Ok aber wenn man in hörer Lagen zB Solos spielt,
    dann wird es stark bemerkbar, sie klingt "unharmonisch" ... "verstimmt"...
    besonders bei Oktaven mit der D und H Saite... ab dem 13/14 Bund "hängen" die G und H Saite auch ein wenig... weis nicht so recht,
    wie ich es genau beschreiben soll :o
    Habe es hier mal versucht darzustellen... (irgendwas raufgespielt und dann die Oktaven...)
    MfG
     
  4. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #4
    Die Beschreibung klingt wie wenn deine Bünde nicht richtig abgerichtet wurden oder evtl. eine leichte Korrosionsschicht drauf haben. Sind die schön abgerundet und glänzend oder gibt es Bünde die leicht "eckig" aussehen? Rost drauf?

    Edit: versuch mal die halsstange um eine 1/4 bis 1/2 Umdrehung zu lockern, das könnte das Problem evtl. schon beheben. Oder stell die Seitenlage ein wenig höher ein.
     
  5. GOMF

    GOMF Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.06   #5
    Danke erstmal für den Tipp...
    Die Bünde sind soweit "poliert"... aber ob sie richtig abgerichtet wurden... :confused:
    Ja die Saitenlage... ich bin eine sehr flache Saitenlage von meinen Tele und JEM Modellen gewöhnt...;)
    Würde sie natürlich auch hier so flach wie möglich haben... aber ich glaub im Augenblick ist sie sehr flach... :rolleyes:
    Wie erkenne ich, wie ich die Saitenlage einstellen muss?
    Gibt es da so eine Art Regel? Sorry bin da nicht so der Spezi, habe sowas sonst immer machen lassen...:o :p
    MfG
     
  6. Ebm7/b5

    Ebm7/b5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.06   #6
    Es gibt richtmaße (am 12.Bund die höhe der Seiten zum Bund gemessen)
    allerdings variiert das ganze für jeden Gitarrenbauer eh wieder und ist somit eigentlich wieder eine Geschmacksfrage ;)

    Wenn du dich nicht ran traust und es trotzdem tust, wirst du bestimmt nur etwas verschlimmbessern.
    Wenn du allerdings mutig bist würde ich dir raten dich mit deinen Instrumenten selbst auseinanderzusetzen. Ich bin sowiso der Meinung, dass sich jeder Gitarrist mit seiner Gitarre auskennen sollte :great:

    ...bevor du allerdings irgendwas veränderst, überprüfe erst mal deinen Hals. Dies kannst du z.B. mit einer Wasserwaage machen. Solltest du keine zur Hand haben ,drück die Seite irgendwo am 20. Bund runter und mess die Abstände. Sie sollten auf dem ganzen Griffbrett in etwa gleich sein.
    Er sollte bei tiefer Seitenlage unbedingt ganz gerade sein!
    Nächster Schritt ist das Überprüfen der Bundreinheit. Stimmgerät zur Hand nehmen und die Seite etwas lockern und dann sauber stimmen( dass hat den Hintergrund, dass Stimmgeräte einen gewissen Toleranzbereich haben. Das kann man umgehen, indem man nur von einer Richtung aus stimmt!) . Anschließend im 12.Bund runter drücken, aber Achtung! Nur so stark, dass die Seite gerade so, bei ganz leichtem Anschlag noch klingt und vergleichen. Anschließend event. an den Seitenreitern mit Schraubenzieher korrigieren.

    Das ganze hat den Hintergrund, dass die Les P. Modelle aufgrund ihrer kurzen Mensur sehr anfällig für unsauberes Einstellen sind. Auch wenn du es in der Fachwerkstatt deines Vertrauens gemacht hast. Die Jungs können teilweise gar nicht Gitarre spielen, oder haben einfach so viel zu tun bzw. keine Lust es perfekt zu machen und schieben es dann lieber auf das Instrument.

    Deshalb: Selbst ist der Mann :great:

    LG

    Ricky
     
  7. GOMF

    GOMF Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.06   #7
    So habe es mal versucht...:rolleyes:
    Ich habe die E Saiten von der Höhe her nur minimal verstellt...
    Wenn ich sie im 20. Bund runter drücke, dann haben sie so ziemlich überall den gleichen Abstand zu den Bünden...
    Ein Blatt Papier würde da noch max zwischen passen aber sie liegen nicht auf...:o
    Die Satienlage ist nun also extrem flach... flacher als ich es gewöhnt bin... fast so als seien keine Saiten drauf...:D
    (zu tief ?)
    Aber sonst stimmen die Oktaven jetzt "fast" und der Rest eigentlich auch...
    So dann wohl richtig? :confused:
    MfG
     
  8. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.06   #8
    Klingt gut :great: Das mit der tiefen Seitenlage musst du selber wissen, jeder mag es anders. Jetzt weißt ja wie es geht, experimentiere einfach rum bis du die richtigen Einstellungen für dich gefunden hast.
     
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