Onboard-Booster für Les Paul

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Hallo zusammen.

Ich spiele schon seit einer Weile mit dem Gedanken, mir eine 2. Les Paul zuzulegen.
Zur Zeit sind in meiner Harley Benton Les Paul ein SD Alnico 2 Pro am Hals und ein DiMarzio 36th Anniversary (DP223) am Steg.
Nun würde ich gerne den Alnico 2 in der Gitarre lassen und das Set mit dem Bridge-Model vervollständigen.
In einer neuen Harley Benton würde ich dann den DiMarzio verbauen und auch hier das Set vervollständigen.
Dann habe ich eine Les Paul für die Guns'n'Roses-Sounds und neueren Kram, und die andere mit dem tollen Jimmy Page-Sound für Led Zeppelin und Classic Rock.
Soweit meine Idee bisher.

Nun sah ich eben beim Thomann die Les Paul Classic 2015.
Die hat einen eingebauten Boost.
So etwas würde ich in einer der Paulas auch gerne ausprobieren.

Hat einer von euch schon mal so was verbaut?
Selber löten ist kein Problem, eine fertig geätzte Platine vom Musikding wäre ideal.
Ich weiß nur nicht, welcher Boost da gut passt...

LG André
 
Eigenschaft
 
Ausprobieren ist so eine Sache. Du musst, wie du weist, ein Loch ins Pickguard bohren, dann musst du unter dem Pickguard eine 9 V Blockbatterie verstauen.
Der Anschluss ist relativ einfach, da der Booster in deinem beschriebenen Fall, vor der Klinkenbuchse liegen würde.
Vorteil ist, dass du bei eingeschaltetem Booster ein niederohmiges Signal hast, das nicht mehr so "empfindlich" gegen Einstereuungen ist und Volumen- und
Tonpotis beim zurückdrehen den Ton nicht mehr einfach "dumpf" machen.
Nachteil: ein +15 dB Booster, wie in der Paula, kann je nach Qualität schon enorm viel Rauschen ins Signal bringen. Ausserdem ist der Booster in der
Pegelanhebung nicht regelbar. Besser wäre ein Booster der nicht nur einfach ON/OFF sondern per Poti von 0 - z.B. 15 dB geregelt werden kann.
Ich empfehle deshalb eher sowas https://www.thomann.de/de/emg_afterburner.htm.
 
Hi.

Danke für deine Antwort!

Da sich im Thread nichts tat, habe ich mir in der Zwischenzeit schon selber was überlegt:
Ich habe beim Musikding 2 HardOne Platinen sowie die nötigen Widerstände, Kondensatoren und aktiven Elektronikteile bestellt.
An Stelle des normalen Gain-Potis werde ich ein kleines Trimm-Poti einbauen. Damit kann ich den Gain-Wert auf meinen Verstärker und den Tonabnehmer einstellen.
Fürs erste werde ich den Booster in meine SG einbauen und an Stelle des Neck-Tone-Potis den DPDT-Switch einbauen. Das Poti lege ich mit Kreppband isoliert nach innen.
Dann kann ich etwas damit rumspielen, ohne Holzarbeiten vornehmen zu müssen. Push-Pull-Potis kann ich nichts ausstehen, deshalb die Lösung über einen DPDT.
Die 9V-Batterie sollte so ins Fach passen, mit etwas Kreppband zum Isolieren.

Die Liste mit den Bauteilen stelle ich hier mal zur Verfügung.
Die Transistoren waren leider nicht auf Lager. Hab sie deshalb bei Ebay bestellt.

Wie das in etwa klingt, kann man sich ja in Demo-Videos zum Zvex Super Hard On ansehen/hören.

Ich melde mich dann noch mal, sobald ich erste Ergebnisse habe.

LG André
 
Zur info der Hard One kratzt beim drehen des potis. Also nicht wundern wenn du den verbaust. Zusätzlich hebt er das Signal sehr stark an.

Ich würde mir überlegen ob der nicht zu viel des guten ist. Nutze den Booster im Effektloop zum Clean Pegel anheben und der Boost ist schon bei geringen settings enorm.

Dann noch was. Hat die Benton longshaft pots? Wenn ja wird das mit dem switch wohl nichts da der schaft nicht lang genug ist
 
Die Harley Benton hat ganz normale Potis.

Den Pegel des Boosts stelle ich mit dem Trimm-Poti entsprechend ein. Der Wert bleibt dann fest eingestellt, und der Boost wird nur an/ausschaltbar.
Das Poti wird also nicht beim Spielen verstellt.

LG André
 

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