Projekt Schlafzimmerstudio DIY


Zelo01
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Ich danke euch für die Antworten.

Der Wiederstand ist nicht direkt zwischen Plus und Minus, sondern:
-Plus geht über ein Schalter auf den Wiederstand, dann auf die Lichterkette.
-Minus geht direkt auf die Lichterkette.

Der Wiederstand ist also in Serie zur Lichterkette. Die Lichterkette ist dann paralell.

Warum 3 Batterien? hab ich mich auch gefragt, wenn man 3V als Ausgang will:D
Nun, Ich hab die grosse Lichterkette mit 60 Lichtern. Es gibt die selbe Lichterkette noch mit nur 20 Lichtern. Die mit nur 20, braucht dann tatsächlich nur 2 Batterien, und hat auch kein Wiederstand.
Ich vermutete, dass 3 Batterien halt ne längere Lebensdauer haben.. Wobei natürlich ein Teil der Energie im Wiederstand in Form von Wärme drauf geht. Leuchtet mir auch nicht so ganz ein, wozu.

Soweit ich weiß macht man das mit dem Widerstand zur Strombegrenzung, LEDs sind da empfindlich. Wenn der Widerstand zu heiß wird, fließt zu viel Strom durch, da hilft (passiv) kühlen. Oder du verteilst es auf mehrere Widerstände, die du parallel schaltest (z.B. 4x 220Ohm parallel ergibt dann 55 Ohm)
Aber da der Wiederstand in Serie ist, geht das doch zu Lasten der Spannung? Strom wird vom Verbraucher nicht mehr gezogen wie benötigt wird, sofern ich mich an meine Elektrotechnik-Grundkenntnisse erinner..? U = R x I




Ich denk, ich besorg mir ein 3V Netzteil, und lass den Wiederstand weg.
 
adrachin
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Also, diese DC-DC Teile gibt es wie Sand am Meer. Man müsste wissen, was für ein Strom gebraucht wird. Und dann was raussuchen.

Gibt es auch mit Lötanschlüssen für Menschen, die kein SMD Löten wollen:

!SIM1SIL.jpg


SIM1-0503 SIL4 DC/DC-Wandler AM1S, 1 W, 3,3 V, 300 mA, SIL-4


Gegebenenfalls kann ich mal bei unseren Entwicklern nachfragen.
 
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Klingt interessant.
Ich weiss nur nicht, wie ich die Stromaufnahme der LEDs ermitteln kann.. Auf der Verpackung sind leider keine Angaben, und mit meinem Multimeter, ich denk das ist zu niederohmig. Damit krieg ich jedenfalls keine Messung des Stroms hin.

Wenn ich denn ein 3V Netzteil besorgen würde, bräuchte ich doch diesen DCDC Wandler nicht, richtig?

Ich vermute eh dass mein jetztiges 5V Netzteil neben der falschen Spannung auch zu wenig Strom liefert, wenn man denn alle 200 LEDs damit betreiben will:D Dann muss ich eh ein neues besorgen, und dann auch gleich mit der richtigen Spannung.

Oder wär so ein DCDC wandler trotzdem von Vorteil? Wie gesagt, ich hab nur elektrotechnisches Grundwissen:D
 
adrachin
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Ich vermute eh dass mein jetztiges 5V Netzteil neben der falschen Spannung auch zu wenig Strom liefert

Eher nicht. Sonst wäre der Widerstand nicht so gebraten..... (;

Hier ein weiteres Detail:

Warum benötigt man einen Vorwiderstand?

Die Batterien haben einen Innenwiderstand, der dann mit dem zusätzlichen Widerstand den benötigten Stromfluss herstellt. Bei 4.5V. Klar, Batteriespannung runter, dann werden die dunkler.

Das Netzteil muss mehr Strom liefern als die Batterien. Siehe Dein Bild von dem Bratling.

Die DC-DC Wandler wandeln nicht nur, die begrenzen auch den Strom.

Wenn ich es richtig verstanden habe, brauchen die LED eine Mindestspannung und möglichst eine konstanten Stromquelle. Also entweder PWM Ansteuerung, auch dafür gibt es entsprechende IC, oder eben die DC-DC Wandler Lösung.

Ich kann nächste Woche mal in der Arbeit nachfragen. Da gibt es genügend Leute, die das wissen könnten.

Hilfreich wären weitere Details über die LED Ketten. Leistung zum Beispiel. Damit könnte man dann zumindest annähernd den Stromfluss berechnen.
 
chris_kah
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Der Unterschied ist, dass du hier ein Netzteil mit 5V hast, die Batterien aber 4.5 V haben.
Ich habe mal spekuliert und mit 20 mA gerechnet, dann wäre das ein Spannungsabfall von 1V am Widerstand und die LED hätte eine Knickspannung von 3.5V. Diese Spannung ändert sich kaum, wenn man den Strom vergrößert. Der Widerstand müsste da nur 20mW können.
Bei 5V hast du am Widerstand einen Spannungsabfall von 1.5V und damit 30 mA. Allerdings wären das erst 45mW und damit ungefährlich, denn der Widerstand kann eher 200 mW.

Bei 5V direkt am Widerstand hättest du 490 mW, was diesen Widerstand tatsächlich mit der Zeit so braun anlaufen lassen würde, wie er aussieht. Aber dafür müsste die LED kurz geschlossen sein.

Der Widerstand sollte 125 ... 250 mW abkönnen. Ich habe da mal aufgrund der abgeschätzten Baugröße auf den Fotos geraten.

Bei 5V USB solltest du auf 68 .. 82 Ohm gehen (der rechnerische Wert mit meinen Annahmen wäre 75 Ohm)

Um es genau zu rechnen, müsstest du im Batteriebetrieb die Spannung nach dem Widerstand messen. Dann könnte man den Widerstand genau berechnen, damit es bei 5V den gleichen Strom zieht. Denn auch für die LEDs ist ein zu großer Strom ungesund.
 
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adrachin
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Man könnte auch einfach mal einen grösseren Widerstand testen. 150 Ohm und aufwärts.
 
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Vielen Dank für die Antworten, und der Lesestoff.. Ich werd mich da auf jeden Fall einlesen, versuchen zu messen wie beschrieben, und weiter berichten:)
 
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Eine kleine Rückmeldung zu der Stromversorgung der LEDs.

Also ich hab mich jetzt etwas eingelesen. Dass die Formel U=R*I bei LEDs nicht so ohne weiteres anwendbar ist, leuchtet mir jetzt ein. Da der Strom exponentiell zur Spannung ansteigt, machts die Rechnung etwas komplizierter.
Da ich die "Sollspannung" und den "Sollstrom" der LEDs nicht kenne (keine Angaben auf der Verpackung), geht das glaube ich eh nur durch ausprobieren.

Ich bin jetzt wie folgt vorgegangen:
1.) Ich hab mir ein Universalnetztteil zugelegt, bei dem man genau 4,5V wählen kann, was auch die 3 Batterien liefern.
Problem: 4,5V ist noch immer zu viel. Vorwiderstand wird noch immer heiss. Ich hab mal ganz neue Batterien eingelegt. Auch mit frischen Batterien wird der Vorwiederstand heiss.. Optimalbetrieb ist, wenn die Batterien halb leer sind, und nur noch 3,8V liefern. Die LEDs leuchten genau so hell wie bei 4,5V, nur dass der Vorwiderstand dann kaum handwarm wird. (Ganz doofe Schaltung der Lichterkette. Wenn die Batterien also neu sind, liefern sie innerhalb kurzer Zeit nur noch 3,8V, und dann halten sie aber fast ewig:D )
2.) Die Lichterkette sind ab Werk für 60LEDs ausgelegt. Ein Diffusor hat 13 LEDs. Ich hab daher immer 4 Diffusoren zusammen an ein Vorwiederstand angeschlossen, dann komme ich auf 52 anstatt 60 LEDs, passt. Für alle 16 Diffusoren, bzw 208 LEDs, sind also 4 Vorwiderstände paralell geschaltet.
3.) Da das Netzteil nur entweder zuviel oder zu wenig Spannung liefern kann, hab ich mir zusätzlich zwei stufenlose Spannungsregler bestellt. Damit funktionierts jetzt einwandfrei. Den Einen hab ich genau auf 3,85V eingestellt. Bei 3,9V beginnts bereits merklich warm zu werden, daher bin ich jetzt bei 3,85V geblieben.
Den zweiten Spannungsregler brauch ich für die Leuchtschnüre der Seitendiffusoren. Da diese nur mit zwei Batterien gespeist werden brauch ich da nur 3V.
Funktioniert jetzt alles über ein einziges Netzteil, und nichts wird mehr als handwarm.

4.) Zudem hab ich noch ein Smartplug fürs Hue-System bestellt, sodass sich die Beleuchtung ins System einbinden lässt, und per Siri-Sprachsteuerung ein/ausschalten lässt... Funktioniert auch wunderbar..

Vielen Dank für die Hilfe, @adrachin , @thorwin und @chris_kah

Bin jetzt eigentlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, fehlt nur noch die Dokumentation in Form eines Videos. Dazu muss ich jetzt aber erstmal meine Baustelle aufräumen:D Video kommt demnächst.
 
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So endlich hab ich auch das Video fertig bekommen



😍🥰😘

Obwohl ich bereits vorher mit dem Klang ziemlich zufrieden war, muss ich sagen, das ist nochmal ne deutliche Verbesserung. Ich hab zwar noch keine REW Messung gemacht (folgt noch), jedoch vermutlich wird man da wie auch beim grossen Rückwanddiffusor garnicht mal so viele Unterschiede erkennen können. Denn Frequenzmässig hab ich ich nicht den Eindruck bekommen, dass sich was verändert hat. Die länge der Hallfahne ist merklich runtergekommen. (das müsste man zwar im Wasserfalldiagramm erkennen, denk ich mal.) Die Wände als auch Decke, kann man nicht mehr wirklich orten. Der Raum klingt wesentlich grösser. Dafür kann man die Monitore umso besser orten. Präziseres Stereobild. So ähnlich, als ob man draussen im Freien sitzt. :) Wenn ich in die Hände klatsche ist das Nullkommanix ausgeklungen, und das verblüffende dabei ist: Es klingt absolut nicht bedämpft in den hohen Frequenzen, wie das bei Absorbern der Fall ist. Ich werde dann auch mal noch versuchen die Raumakustik mit einem Kugelmikrofon einzufangen, Damit ihr mal ein Anhaltspunkt bekommt wies hier klingt. Ob ich das vernünftig einfangen kann, werden wir sehen:)

Achja, noch was zum Zusammenbau. Zum Nachbauen denk ich, ist es nicht schwer, jedoch das braucht echt Geduld. Wenn ihr die nicht habt, lasst besser die FInger davon:D
Die einzigen zwei Dinge die eine kleine Herausforderung waren, war die Geschichte mit den LEDs. Da kannte ich mich nicht wirklich aus. Das ist aber auch keine Hexerei wenn man so gute Unterstützung hier im Board findet:)
Die zweite Sache die ziemlich anspruchsvoll war, die Decke zu vermessen, und die Befestigungsschienen zu montieren. Sodass alle Lochabstände passen und alles schön Raummittig positioniert ist, in allen Richtungen:D
Die Difusoren dann zu befestigen war ein Kinderspiel. Einfach drauf schieben, Kabel für LED anschliessen, nächstes Element drauf schieben usw...

Achja, die Randomisierung der verschiedenen Grautöne, das war ne ziemliche Denkarbeit, wie ich das am schlausten organisiere. Die Excel-Datei rück ich bei interesse gern raus. Es musste zwar Randomisiert sein, aber zB der Stab mit der Position 1A, gibts in 16 verschiedenen Grautönen, jedoch jeden Grauton nur einmal. Wenn ich das normal randomisieren würde, wärs gut möglich, dass es per Zufall zwei oder sogar dreimal den selben Grauton trifft, welchen es nur einmal gibt. Also musste ich quasi ein Zufallsgenerator, der aber doch nicht ganz zufällig ist, basteln:D

Noch was zur Steinwolle im Innern. Ich war anfangs skeptisch, ob die Steinwolle überhaupt was bringt, da sie ja quasi eingeschlossen ist. Im nachhinein denke ich, das bringt eine Menge. Ohne Steinwolle klingen die Stäbe richtig resonant hohl, wenn man sie leicht anklopft. Ein heller Ton der nachklingt. Mit Steinwolle hingegen klingts Dumpf, und resoniert überhaupt nicht nach.

Um ehrlich zu sein, ich bin überglücklich über das Ding, aber nochmal hätte ich den Durchhaltewillen nicht. Macht ein soliden Eindruck, sodass ich hoffe, dass mir die Skyline bis an mein Lebensende erhalten bleibt:)
 
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