Prudencio Saez = Kennt jemand diese Gitarrenmarke ?

von Der Gitarrist, 17.02.07.

  1. Der Gitarrist

    Der Gitarrist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.07   #1
    Hallo. Wollte mal fragen, ob ihr diese spanische Gitarrenmarke kennt und ob sie zu empfehlen ist ? Mich würden hauptsächlich die vollmassiven Gitarren von denen interessieren.

    Danke für eure Antworten
     
  2. downward spiral

    downward spiral Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #2
    Hallo :)

    Ich habe mir neulich eine Prudencio Saez 22 zugelegt. Das ist eine Flamenco gitarre mit massiver Fichtendecke, Boden und Zargen massive Zypresse und Mahagonihals.
    Ich weiß nicht was du spielen willst, Klassik oder Flamenco. Da besteht beim Klang und der Bespielbarkeit natürlich ein Riesenunterschied. Bei der 22 ist für die Preisklasse aber alles top. Sie sieht wunderschön aus, der Klang ist laut, spritzig und brilliant. Die Saitenlage am Steg mit 10-11 mm noch etwas zu hoch für Flamenco aber da lässt sich noch was drehen.

    Grüße René
     
  3. Der Gitarrist

    Der Gitarrist Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #3
    Hallo und Danke für deine Antwort. Ich spiele eigentlich nur Liedbegleitung (keine richtige klassische Musik). Also es geht jetzt um ein Modell G3 mit massiver Fichtendecke (vollmassive Bauweise). Aber eigentlich bin ich am Überlegen, ob eine vollmassive Gitarre überhaupt dafür nicht zu überteuert ist...

    Vielleicht ist die vollmassive Saez Gitarre eher was für Profis oder irre ich mich da ?

    P.S. Es gibt da noch jetzt eine neue Gitarrenmarke = Antonio Hermosa. Ich hab mal bei der Firma angerufen, die diese Gitarren vertreibt und gefragt, woher die Gitarren stammen. Es wurde mir gesagt, dass die in China gebaut werden, aber aussergewöhnlich gute Qualität haben (massive Zederndecke, Boden & Zargen aus Mahagoni, Steg aus Palisander).

    Vielleicht wäre es mal eine Überlegung wert...
     
  4. downward spiral

    downward spiral Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #4
    Nun du wirst dich ja sicherlich weiterentwickeln und nicht immer bloß Begleitungen spielen. Im Laufe der Jahre wird da noch einiges gehen, Geschmäcker kommen und gehen und wie bei mir wird aus Trashmetal zB Flamenco^^
    Will heißen- eine relativ gute Gitarre im Preisrahmen 500-600€ ist nie verkehrt. Man hat ein gutes Spielgefühl und einen guten Klang welcher sich gerade bei massiver Bauweise im Laufe der Jahre verbessert. Und wenn man sich mal für etwas anderes entscheidet hat man nicht zuviel Geld in eine Gitarre investiert die man dann vielleicht gar nicht mehr will.

    Doch warum hängst du dich an bestimmten Marken fest? In deinem Fall heißt es immer noch: "Einfach probieren" Gerade bei Klassikgitarren ist die Auswahl doch riesig. Geh in verschiedene Läden und teste was das Zeug hält. Solche "was haltet ihr von..." Fragen sind immer subjektiv.

    Grüße René
     
  5. finnlois

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    Erstellt: 09.06.09   #5
    Hallo,

    ich würde mich für die Saez 22 interessieren. Der spanische webshop guitars.com.es bietet das Teil inclusive Koffer zu enem güunstigen Preis an (inclusive Versand ca. 600 e), allerdings kann man nur per Überweisung bezahlen. Hat jemand schon Erfahrungen mit guitars.com.es gemacht?

    grüsse, finnlois
     
  6. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.09   #6
    Ich hab die 4A von Prudencio Saez für ca 300€ gekauft (allesdings nicht bei guitars.com.es) und bin super zufrieden mit ihr :)
     
  7. finnlois

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    Erstellt: 09.06.09   #7
    Ist dieses Modell eine Konzertgitarre? Ich suche ein Flamencomodell und die Saez 22 hat anscheinend gute Kritiken bekommen. Mich würde nur noch interessieren, ob ich bei guitars.com.es einkaufen sollte... Dor findet man die Gitarre zum günstigsten Preis. Aber ist die Firma vertrauenswürdig?
     
  8. Executed

    Executed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.09   #8
    Wenn du mich meinst,

    ja es ist eine Konzertgitarre. Hab sie aber von meinem Gitarrenlehrer der direkt in Spanien einkauft.
     
  9. tobi452

    tobi452 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.12   #9
    Ich habe das Modell 16 (massive Zederndecke und Bubinga B&Z). Die Jungs stellen wirklich super Gitarren her! Sehr gute Verarbeitung, und wirklich guter Ton! Sind auch sehr laut.
    Für Picking und Klassik mag ich die Gitarre sehr gerne, für Strumming gefällt sie mir nicht sooo gut, da sie sehr fett ist. Ich mag es, wenns da etwas pekussiver zur Sache geht, aber dafür habe ich ja auch andere Gitarren.

    Aber da meine "Unzufriedenheit" aus einer falschen Wahl meinerseits resultiert: Die Teile sind wirklich SEHR zu empfehlen!
     
  10. MarkFrisch20

    MarkFrisch20 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.12   #10
    Schrott aus Kistenholz von der Stange ;)
     
  11. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 14.07.12   #11
    als akustikgitarrennebenbaustellendilettant hatte ich saez auch schon auf dem anspielzettel.
    klingt für mich ohne begründung erstmal nach elitär-pauschalisierendem bashing :mad:
    (ich finde allerdings auch z.b. die alhambras um 500,00 ok. fährt ja nicht jeder bei der gitarren-dtm mit um die ersten plätze ;))
     
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  12. MarkFrisch20

    MarkFrisch20 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.12   #12
    Naj um ehrlich zu sein: Es nervt mich!
    Saez stellt keine Meistergitarren her, geschweige denn Gitarren die ich in irgendeiner Weise atemberaubend finde. Es sind eben "nur" Fabrikgitarren und keine Arbeit eines Maestros aus einer kleinen Provinz in Andalusien.
    Das ist schrott! Gitarren die noch lange nicht so gut sind wie das verwendete Holz. Es ist reine Verschwendung.
    Vergleicht doch mal eine Saez mit einer Sanchis selber preisklasse. Dann wisst ihr was ich meine. Saez kann nur gut Werbung machen. Lasst euch doch nicht manipulieren! Gerade im Konzertgitarrenbereich sind die Gitarren aus den kleineren Tallers oft ihr Geld doppelt und dreifach wert.
    Ich würde mal gerne wissen warum Alhambra, Ortega, Saez und co. soviele Kohle mit diesem Zeug machen. Eine Camps oder Sanchis gibt's unter 1500 Euro ja sogar eine gebrauchte Bellido findet sich unter 3000€. Und das ist in keinster weise ein vergleich zu den Saez-Gitarren die ihre Instrumente für teilweise über 2000 Euro verhöckern.
     
  13. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 14.07.12   #13
    So ist das nunmal in einem forum. Es gibt verschiedene meinungen und vorstellungen. Du redest von 3000 Euro gitarren und bezeichnest die 500 Euro gitarren, von denen hier im thread vornehmlich geredet wird, ohne weitere begründung als schrott. Klar könnte man auch sagen, jedes auto, das kein Rolls Royce ist, sei schrott, weil ist einfach so. Nur hilft so eine pauschal-elitäre aussage niemandem, schon gar nicht, wenn du nichts davon beweisen kannst.

    Empfehlung: Schone deine nerven.

    Gruss, Ben
     
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  14. Lumix007

    Lumix007 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.12   #14
    Und das eine 3000 Euro Gitarre besser klingt als eine 500 Euro Gitarre:nix:schlimm wäre es doch wenn es andersrum wäre.
     
  15. TomCruiser

    TomCruiser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.13   #15
    Zu meiner Person, ich spiele seit etwa 40 Jahren Gitarre mit unterschiedlichen Stilrichtungen! Ich bin absolut neutral und besitze weder ein Geschäft noch bin ich Gesellschafter!
    Ich habe mir neuerdings die Prudencio Saez 22 gekauft! Sie ist durch und durch massiv mit den traditionellen Flamencohölzer Fichtendecke und Zypressenkorpus. Man kann das spüren wenn man sie am nackten Oberkörper anlegt spürt man die Schwingungen viel stärker als furnierte oder laminierte Gitarren. Optisch ist sie extrem professionell aufgebaut wobei der maschinelle Aufbau sogar noch präziser ist, als die reine Handmade Gitarren. Das persönliche bleibt halt etwas auf der Strecke.:) Was mich aber eher stört ist, dass die Ebenholz Verstärkung im Hals weggelassen wurde, dies sollte aber bei mittelharter Flamenco Tension nicht stören. Der Gitarrenkopf ist neu gezackt und nicht mehr bucklig was mir besser gefällt. Das Griffbrett ist absolut edel mit Ebenholz, traditionellerweise ohne Markierung. Der Steg ist wegen der konzertanten Spielweise für Flamenco etwas zu hoch dies sollte ja kein Problem darstellen. Ich würde sie sowieso gegen Knochenstege austauschen. Sound ist absolut Klasse. Im mittleren Bereich sehr laut, eben Flamencotypisch. Ueberrascht war ich aber schon, wie knackig der Bass noch rüberkommt. Ich kann die Gitarre absolut vorbehaltlos empfehlen, eine vergleichbare Vollmassive Ausführung einer anderen Marke würde ein mehrfaches Kosten. Viel Spass beim Spielen.
     
  16. slowmover

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    Erstellt: 14.08.13   #16
    Ich habe auch die 22 er und bin hochzufrieden. Die meisten Flamencas in der Preisklasse bis 700 Euro sind noch nicht einmal vollmassiv. Ggf. nochmal das Hausmodell von Mundo Flamenco mit auf den Zettel nehmen. Das ist noch günstiger und definitiv vergleichbar.
    Eigentlich beginnt doch erst oberhalb von 1000 Euro die Welt der Flamencas. Und da wäre dann Saez bei mir auch nicht mehr erste Wahl. Aber in der Preisklasse der 22er kann man doch die Kirche im Dorf lassen.
    Gruss Hanjo
     
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