Pushpullpoti: Splitt für äußere Humbuckerspulen, welche Pins?

  • Ersteller EAROSonic
  • Erstellt am
Das ist übrigens, mit Verlaub, ausgemachter Quatsch. Die Spule erzeugt, ob angeschlossen oder nicht, denselben "Zug" an den Saiten (der übrigens, außer bei Single Coils in der Halsposition, idR zu vernachlässigen ist). Und das Kurzschließen ist exakt dasselbe Prozedere wie das Anschließen nur einer Spule. Eine Spule, die an beiden Enden auf Masse läuft, hat keinen Einfluss auf den Sound - und der magnetische Zug an den Saiten ist immer derselbe.

Lieber @Dancing Fool, deine Posts lösen in mir immer wieder gewisse, aggresive Gefühle aus.

Auch wenn Du Dich manchmal auszukennen scheinsts, kennst Du Dich halt auch manchmal nicht so richtig aus. Und in diesen Fällen, solltest Du Dich etwas mäßigen.

Wenn eine Pickupspule bei einem gesplitteten Pickup ganz aus dem Stromkreis genommen wird, erzeugt diese kein der Saitenschwingung entgegengerichtetes Magnetfeld und bremst deswegen auch nicht die Saitenschwingung ab. Dieses entgegengerichtete Magnetfeld kann nur entstehen, wenn in dieser Spule ein Strom fließt. Nur die in dieser Spule erzeugte Spannung allein lässt noch kein Magnetfeld entstehen. Der Permanentmagnet ist natürlich dauernd vorhanden, aber der hat ja mit dem Split nichts zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Lieber @Dancing Fool, deine Posts lösen in mir immer wieder gewisse aggresive Gefühle aus.

Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, aber womöglich solltest du mal in den Spiegel schauen. Denn letztendlich warst du es, der hier angefangen hat, etwas von "Glaskugeln" zu murmeln und mir so unterschwellig zu unterstellen, ich würde hier wild rumraten. Jetzt den Rebound nicht verkraften zu können, also weißte...

Wenn eine Pickupspule bei einem gesplitteten Pickup ganz aus dem Stromkreis genommen wird, erzeugt diese kein der Saitenschwingung entgegengerichtetes Magnetfeld und bremst deswegen auch nicht die Saitenschwingung ab.

Das wird nicht richtiger, wenn du es wiederholst. Ein komplett nicht angeschlossener Pickup hat ein genauso starkes Magnetfeld wie ein angeschlossener.

Dieses entgegengerichtete Magnetfeld kann nur entstehen, wenn in dieser Spule ein Strom fließt.

Vielleicht solltest du dich mal mit der Funktionsweise eines typischen magnetischen Gitarrenpickups vertraut machen.
Es ist dort ein Perma-(!)magnet verbaut. Der ist immer aktiv. Und es fließt da nur Strom, weil die Saite sich in dem Magnetfeld bewegt. Ob der Pickup angeschlossen ist oder nicht, ist vollkommen irrelevant, das Magnetfeld bleibt immer gleich stark.

Nur die in dieser Spule erzeugte Spannung allein lässt noch kein Magnetfeld entstehen.

Die Spannung in der Spule wird durch die Bewegung der Saite im Permamagnetfeld erzeugt - und nicht deshalb, weil dort schon vorher irgendein Strom fließt (wo sollte der herkommen?).

Wie bereits oben gesagt, bevor du hier anderen Leuten Kaffeesatzleserei oder Unwissen unterstellst, solltest du dir mal wenigstens bspw. 5 Minuten des Googlens gönnen.
Ich finde das, ganz ehrlich gesagt, ziemlich frech.
 
Die Saite schwingt, und induziert dadurch in der Pickupspule eine Spannung. Wird diese Spule für den Splitt kurzgeschlossen, dann fließt ein Kurzschlusstrom in dieser Spule. Dieser würde ein Magnetfeld aufbauen, das der Schwingung der Saite entgegengesetzt ist und damit die Saite dämpft. Wenn man diese Spule anstatt kurzzuschließen ganz aus dem Schaltkreis nimmt, gibt es diese Dämpfung nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Dieser würde ein Magnetfeld aufbauen, das der Schwingung der Saite entgegengesetzt ist und damit die Saite dämpft.

Nein, das ist und bleibt Unsinn. Da wird gar kein Magnetfeld aufgebaut. Das einzige Magnetfeld ist das der Permamagneten. Und die "Störungen" dieses Magnetfelds durch die schwingende Saite werden dann durch das Induktionsspulenprinzip in schwache Spannungen umgewandelt, welche dann verstärkt werden können.
Ob die Spule angeschlossen ist oder nicht, hat auf das Magnetfeld exakt null Auswirkung.

Vielleicht ist diese Erklärung ja angemessener für dich:

Ich suche dir aber auch gerne noch weitere raus.
 
Es wäre nett, wenn sich Hyperaktivität, so sie denn überhaupt ausgelebt werden MUSS, im MB auf kompetente, hilfreiche, sachliche statements als auf den kriegerischen Austausch persönlicher Befindlichkeiten (inkl. oftmals daraus resultierender Ausartung in Missachtung der thematisierten Anliegen anderer User) beschränken würde :opa:.

LG Lenny (für die Moderation)
 
D
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Erledigt
Abschlussbericht zu dem Thread: der Dimarzio Tone Zone wanderte in meine Jackson SL-X ohne Splitt und die o.g. DK2T steht nun zum Verkauf. So kanns gehen... :ROFLMAO:
 
Abschlussbericht zu dem Thread: der Dimarzio Tone Zone wanderte in meine Jackson SL-X ohne Splitt und die o.g. DK2T steht nun zum Verkauf. So kanns gehen... :ROFLMAO:

Na, ist ja auch 'ne Art Split...
 
  • Haha
Reaktionen: 1 Benutzer
Bringen wir doch mal etwas Licht ins Dunkel:

Physikalisch gesehen ist ein Gitarrentonabnehmer nicht viel anders als ein Trafo. Die Spule des TA ist dabei mit der Sekundärspule des Trafos vergleichbar. Beim Trafo ist primärseitig auch eine Spule, die mit einer Wechselspannung beaufschlagt im Metallkern ein wechselndes Magnetfeld erzeugt, wodurch dann dur Induktion sekundär wieder eine Spannung entsteht.
Wenn ich beim Trafo die Sekundärspule kurzschließe, bricht die Spannung zusammen, aber der Strom in der Spule steigt stark an. Um die Spule vorm Durchbrennen zu schützen sind deshalb häufig Sicherungen im Sekundärkreis.

Beim Pickup ist statt der Primärspule ein Permanentmagnet vorhanden. Wenn sich in dessen Magnetfeld die Gitarrensaite bewegt wird das Magnetfeld wechselnd so beeinflusst, dass in der Sekundärspule wie beim Trafo eine Spannung induziert wird, die dann im Verstärker aufbereitet wird. Schließe ich jetzt die Pickupspule kurzschließe passiert genau das Gleiche. Spannung bricht zusammen, Strom steigt. Das geht natürlich nicht so weit, dass die Spule Schaden nehmen würde, aber durch die Wechselwirkung von Primär- und Sekundärseite ändert sich auch das Magnetfeld , was wiederum einen Einfluss auf die Saitenschwingung hat.
Mache ich den Stromkreis der Spule einfach auf, fließt kein Strom, und es wird auch nichts von der Spule zurückinduziert. Daher gibt es auch keine Beeinflussung der Saitenschwingung.

@boisdelac hat mit seiner Aussage also absolut Recht
 
@boisdelac hat mit seiner Aussage also absolut Recht

Wenn man auf nicht hörbare Auswirkungen etwas gibt, dann ja. Im Praxisalltag ist es *vollkommen* (!) irrelevant, ob ich die abgesplittete Spule am Ausgang kurzschließe oder komplett trenne.
Das, was die Saitenschwingungen im Falle von "Stratitis" beeinflusst, ist der Permamagnet.
Wenn die Sache tatsächlich Auswirkungen hätte, gäbe es mit Sicherheit Leute, die ihre Split-Schaltungen so bauen würden, dass nicht der Verbindungsdraht an Masse gelegt wird sondern die nicht mehr benötigte Spule komplett aus rausgenommen wird. Gibt es aber nicht.
Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Dann allerdings bitte mit aussagekräftigem Beweisvideo (ich habe danach übrigens schon geguckt und exakt nichts gefunden).
 
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Themen

EAROSonic
Antworten
3
Aufrufe
1K
bagotrix
bagotrix
Big Daddy
Antworten
13
Aufrufe
2K
Big Daddy
Big Daddy
W
Antworten
6
Aufrufe
1K
Dr Dulle
Dr Dulle

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben