Querflöte - tiefe Töne

von Kriegerin, 12.02.07.

  1. Kriegerin

    Kriegerin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #1
    Hi,
    ich lerne seit Anfang November Querflöte und bin total begeistert.
    Ich habe einmal die Woche Unterricht in der örtlichen Musikschule.
    Nun stellt sich für mich das Problem, dass ich bei den "tiefen"Tönen Probleme in der Ansprache habe. Z.B. macht mir das Dis und das D echte Probleme und sprechen beim flüssigen spielen einfach nicht so recht verlässlich an.
    Alle anderen und alle oktavierten Töne bekomme ich schön klar und ohne "Windgeräusche" gespielt.
    Habt ihr vielleicht einen Tip, was ich falsch machen könnte?
     
  2. M.A.Knapp

    M.A.Knapp HCA - Diatonische Akkordeons HCA

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    Erstellt: 12.02.07   #2
    Frag einfach deine(n) Querflötenlehrer(in), dazu ist sie/er ja da.
     
  3. Kriegerin

    Kriegerin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #3
    Na die ist mit dem was ich mache zufrieden, sagt immer ich soll nicht so ergeizig sein;)
    Die Töne würden schon noch schön werden.
    Na da gallopiert mein Ergeiz hat mit mir durch, aber ich möchte halt eben auch lernen. Unter der Woche übe ich jeden Tag mind. 1 Stunde. Und dann ist eine Woche gekrächstes dis schon eine Plage.
    Allerdings hab ich schon festgestellt, dass es leichter ist, wenn die Flöte warm ist und ich zwischedurch das Kondenzwasser mal auswische. Aber ich kann sie ja schlecht auf die Heizung legen, damit sie am Anfang gleich wärmer ist. Ich muss dazu sagen, dass sie tagsüber in einem Raum mit 15 Grad TEmeratur liegt. Ist das o.k.?
     
  4. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.07   #4
    Für die tiefen Töne braucht man eben etwas mehr Übung.
    Ich bin mir sicher, irgendwann werden sie plötzlich gut ansprechen und so bleiben - irgendwann, wann du es nicht erwartest ;).
     
  5. IcePrincess

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    Erstellt: 13.02.07   #5
    Über Querflöten kann ich da leider nichts aussagen, aber ich schau' durchaus, dass ich meine Blockflöten/Tinwhistles vor dem Spielen auf Körpertemperatur bringe. Dazu nehme ich aber nicht die Heizung, das ist mir zu hart - ich steck' sie mir für eine viertel oder halbe Stunde unter das Hemd in den Hosenbund.
    Bei Holzflöten ist das Vorwärmen gar dringend notwendig, denn dann kondensiert weniger Wasser ;)
     
  6. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 13.02.07   #6
    Vielleicht geht es besser mit weniger atemdruck, aber nach einem vierteljahr kann man noch nicht alles können.
     
  7. Sebastian_R

    Sebastian_R Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.07   #7
    Ich kann zur Querflöte auch nicht viel sagen!
    Aber bitte wenn du sie anwärmst, was wie schon gesagt zumindest bei der Blockflöte nötig ist, ja nicht auf den Heizkörper legen, einem Bekannten von mir ist da mal die Blockflöte gesprungen!

    Das mit den tiefen Tönen kommt sicher mit der Zeit, bei der Blockflöte dauert das auch ein bisschen bis die sauber rauskommen, und ich denke mir, dass es bei der Querflöte eher schwerer ist.

    mfg
     
  8. Kriegerin

    Kriegerin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.07   #8
    Danke, ich denke ich bin dann mal wieder zu ungeduldig.:(
    Aber anwärmen werd ich die Flöte irgendwie schon müssen. Hab gemerkt dass es deutlich weniger Kondenswasser gibt, wenn sie warm ist.
    Meine Lehrerin meinte, dass es eigentlich nur mit dem Klang zu tun hat, ob die Flöte warm oder kalt ist. Kalte Flöte klingt dunkler.
    Ich hab allerdings das Problem, dass ich zwischendurch, bis sie richtig durchgewärmt ist anfängt zu tropfen. Leider habe ich auch keine warme Ecke im Haus, wo sie sicher wäre. Will ja nicht,dass das teure Stück Opfer der Katzen oder dem Dogsitter wird.
    Auf die Heizung werde ich sie natürlich nicht legen, ich hätte zuviel Angst, dass die Polster davon spröde werden könnten.
    Tja, werde das mit dem Anblasdruck heute nochmal üben, vielleicht liegt da ja der Hase im Pfeffer.
    bin halt ergeizig, weil es auch irre viel Spaß macht und ich mich bremsen muss nach einer Stunde üben auch wirklich Schluss zu machen. Meine Lehrerin meint halt ich solle nicht mehr machen pro Tag, ich hätte eh schon genug Talent, des halb soll ich es nicht übertreiben, sonst geht mir nachher die Lust aus, wenn es wirklich schwer wird.
     
  9. IcePrincess

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    Erstellt: 13.02.07   #9
    Ich weiß, es ist bei 'ner Metallflöte eklig kalt, aber die Methode "unter's Hemd" funktioniert wirklich.
    ...damit schaffst Du es sogar mit der TinWhistle mitten im eisigen Wind Irlands zu spielen, ohne dass sie Dir tropft. (Ja, ich hatte letztes Jahr im Urlaub die meiste Zeit die Whistle unter'm T-Shirt.)

    Bei meiner Altflöte hieß es in der Anleitung aber auch (als Alternative)
    Durch den Flötenkörper mehrmals langsam durchatmen, bis man merkt, wie sich das Material erwärmt. Dann noch mal zwei, drei Mal von der falschen Seite her durch den Flötenkopf atmen bis der sich erwärmt, dann zusammensetzen und losspielen.
     
  10. Kriegerin

    Kriegerin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #10
    Eure Tips haben mir wirklich schon sehr weitergeholfen.
    Ich trag den flötenkopf unterm Pulli bevor ich spiele erstmal zum anwärmen.
    Klappt ganz gut, ist wesentlich trockener beim Spielen als vorher.
    Am Anblasdruck und Lippenstellung habe ich auch schon was verbessern können.
    Der Ton klingt jetzt voll und warm ohne Windgeräusche beim Dis. Das ist schon supiklasse. Das D macht noch ein wenig schwierigkeiten, aber das kommt dann sicher, wenn ich das Dis im "Schlaf" so schön hinkrieg.

    Eine ThinWhisle hab ich mir jetzt auch mal angeschaut. Sieht ja genial einfach aus. der Klang würde mich schon echt interessieren. Die ist ja schön für unterwegs, zum einfach Flöte raus und los. Geht bei der Querflöte ja schlecht.
    Ich hatte mir schon mal überlegt, da gibt es eine kleine Anfängerquerpfeife von Yamaha, ob ich mir die zulegen soll, für einfach mal so.......Mittagspause, Hundespaziergang etc.
    Allerdings befürchte ich, dass es wohl besser ist serstmal das eine Insrument zu lernen, bevor man das nächste beginnt. Oder sehe ich das falsch?

    Also nochmal danke für die Tips, hat echt geholfen.
     
  11. Livia

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    Erstellt: 14.02.07   #11
    Du lernst doch jetzt das erste Mal ein Instrument, oder?
    Dann bleib erstmal noch bei der einen Querflöte. Ich würde dir raten, noch nichts neues zu beginnen.
     
  12. IcePrincess

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    Erstellt: 15.02.07   #12
    Die TinWhistle ist ja eine Blockflöte. Will sagen: Die spielt sich schon noch mal anders als eine Querflöte.

    ...wenn Du mich fragst: Einfacher. Mundstück nehmen, reinpusten (ohne Lippenspannung oder so was :D ) Ja, und dann gibt es genau für eine Oktave Griffe (vergiss die meisten Halbtöne, das kann sie nur bei jemandem, der *wirklich* weiß was er tut und das ist auch gar nicht wichtig) und alles weitere wird überblasen.
    Gerade um beiläufig die Atemstütze zu trainieren oder einfach mal loszududeln, wenn man Lust hat finde ich sie sehr passend.

    Nur bitte ich darum, einen Fehler bei TinWhistle und Blockflöte nicht zu machen: Billig kaufen. Das klingt meinst bescheiden und dann verlierst Du die Lust.
    Schau doch mal unter www.tinwhistle.de, da gibt's keinen Schrott, die Flöten gehen bei ungefähr 15 Euro los und das würd' ich mindestens anlegen.
    Wenn Du Dich mutig fühlst - wieso nicht für ein paar Kröten mehr die Dixon Alu und Brass mit zwei Köpfen ;)
    Standardstimmung ist übrigens D (High-D)
     
  13. Kriegerin

    Kriegerin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #13
    Ich hab mal auf der Seite geschaut,
    mit gefällt die Beschreibung der TWZ Irish Basic Tin Whistles sehr gut.

    Ich muss echt noch ein wenig drüber nachdenken, ob es gut für mich ist, jetzt schon mit einem anderen Instrument anzufangen. Kann förderlich aber auch zum Nachteil sein. Bin mir da noch nicht so sicher.
    Aber der Gedanke, beim Hundespaziergang an der Pausenbank mal eben die Flöte aus der Tasche ziehen und in freier Natur ein paar Lieder zu spielen, gefällt mir ausgesprochen gut.
     
  14. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #14
    Naja, eine Querflöte ist ja auch nicht so unhandlich.
    Ich mein, wenn du ein Saxophon hast, dann schätzt du die Handlichkeit der Querflöte ;).
     
  15. Sebastian_R

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    Erstellt: 15.02.07   #15
    Und wennst dann ein Fagott hast schätzt du die Handlichkeit des Sax:D

    Ich finde auch nicht, dass eine Querflöte so unhandlich ist, viel größer als die Alt-Blf. ist sie auch nicht, und zerlegen kannst sie zum einstecken ja auch, oder?
     
  16. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.02.07   #16
    Ganz ehrlich? Mit der ganzen Mechanik drumrum würde ich keine "normale" Querflöte einfach in die Jackentasche packen. Eine Alt-Flöte schon. Die Whistle erst Recht. Aber nix mit Klappenmechaniken, die sich verbiegen.
     
  17. Kriegerin

    Kriegerin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #17
    Also die Querflöte kann man wirklich nicht, mal eben in der Jackentasche transportieren.
    Die Mechanik ist so empfindlich, dass man im normalen Umgang schon immer sehr gut aufpassen muss. Klar, kann man sie mitnehmen, im „köfferchen“ aber ist doch deutlich aufwendiger als bei einer Whisle. Ich hätte kein gutes Gefühl meine echt teure QF mit zum Spaziergang zu nehmen.

    Ice, was hälst du von der günstigen die ich im Auge hab?
    Mir gefällt sie gut, weil in der Beschreibung „mystischer Klang“ steht und das hat mich besonders angetickt.

    Ach so, gestern hatte ich wieder Unterricht. Lehrerin war mal wieder supi zufrieden, vor allem weil ich das tiefe D jetzt schon so voll und warm gespielt bekommen habe. Das Problem war wirklich eine Mischung aus Atemtechnik und kalter bzw. sehr nasser Flöte. Hab meine Lippenstellung grundsätzlich für die tiefen Töne etwas umstellen müssen. Ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber in ein paar Wochen brauch ich sicher nicht mehr drüber nachdenken. ;)
     
  18. IcePrincess

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    Erstellt: 16.02.07   #18

    Also man kann generell sagen, dass sie beim TinWhistle-Zentrum keinen Kruscht verkaufen, sondern Instrumente.

    Die hatte ich jetzt noch nicht in der Hand, aber ich gehe davon aus, dass sie ein gutes Anfängerinstrument darstellt, die sich mit etwas Übung in die dritte Oktave überblasen lässt.
    Der Klang im Soundbeispiel lässt mich schließen, dass es eben keine "seltsamen Kanten" im Mundstück gibt, die bei billigen Pfeifen Probleme machen.

    ...wenn Du das Ungewöhnliche suchst, vllt. mal die Kupfer-Variante austesten.
    Je weicher das Metall, desto weicher i.d.R. der Ton.

    Dann weiter viel Erfolg!

    ...und ich glaube wirklich nicht, dass Du Dir mit der TinWhistle das Querflötenspiel ruinierst ;)

    Grüße

    Ice
     
  19. Kriegerin

    Kriegerin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #19
    Ice, die Dixon Alu and Brass hört sich ja wirklich genial an und mit dem Kombikopf ist das ganze einfach unschlagbar.
    ALso mit dem guten Stück rennt man bei mir offenen Türen ein:D
     
  20. IcePrincess

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    Erstellt: 18.02.07   #20
    ... ich werde sie mir auch bestellen ;)

    ...ich krieg' bis jetzt zwar auch nur an einem *guten* Tag die tiefsten Töne meiner Quer zu spielenden Pfeifen, aber man soll ja nie aufgeben :D
     
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