Rack-Bau mit Wing-Rack für Monitoring und Beschallung

  • Ersteller Ersteller Gouvi
  • Erstellt am Erstellt am
  • #21
Mein Kenntnisstand ist der, dass mit den Remote Apps auf die Library vom Pult nicht zugegriffen werden kann. Wenn eine Show am Pult geladen ist, oder auch eine Playlist, dann kann man diese fernsteuern, aber man kann weder Shows, Snapshots oder auch z.B Audio Files, die im Pult oder dem daran angeschlossenen USB Stick gespeichert sind, nicht aus der Ferne benutzen. Aber man kann die Library (ohne Audio) vom Hostrechner auf dem die App läuft (z.B am PC mit WING-Edit) benutzen.
Sonst wäre mir nichts bekannt, was man nicht mit z.B WING-Edit machen kann.
 
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  • Ersteller
  • #22
@Mr. Pickles Das Pult braucht tatsächlich nahezu alle Eingänge und ne Menge Ausgänge. Fürs reine Mixing reichen uns mit der einen Band zwar 12 Kanäle und 5 Monitorausgänge. Mit der anderen Band brauchen wir allerdings schon mit Talkback und Sample-Pad 21+ Ausgänge und 10 Monitorwege. Darum ist das die notwendige Lösung. Und da wir mit der Band auch meist externe Mischer je nach Veranstaltung haben ist es leider nur praktikabel, wenn wir alle Signale nochmal unbearbeitet weiterreichen.

Ich werde mal zwei Varianten zusammenstellen mit allem drum und dran und hier posten, dann könnte ihr vielleicht nochmal drüberschauen, ob da was nicht passt oder fehlt.

Danke euch auf jeden Fall schonmal :)
 
  • #23
Und da wir mit der Band auch meist externe Mischer je nach Veranstaltung haben ist es leider nur praktikabel, wenn wir alle Signale nochmal unbearbeitet weiterreichen.
Bei uns funktioniert in aller Regel sehr gut:
-Übergabe per Dante
-Übergabe per AES50
-Übergabe per Analogausgänge (in unsererem Fall haben wir ohnehin ein Gerät mit 16 XLR-Ausgängen in unserem Dantenetzwerk + die 8 XLR Ausgänge des Wing)
—> Eine schöne Lösungsmöglichkeit wäre z.B. auch ein separates kleines Rack mit 2 Midas DN4816-O
 
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  • #24
Also das mit dem Gewicht ist natürlich schon ein Thema, aber auf der anderen Seite haben Cases auch Rollen. Somit sind nur Treppen und das ein- und ausladen ein Thema. Bis jetzt hab ich noch immer jemand schnell gefunden der da kurz geholfen hat. Aber ich muss auch recht geben, das wenn man mal wirklich niemand hat der mit hinlangt, man recht blöd dasteht. Das ist der Moment wo man sich beim einladen ins Auto viele Gedanken über eine Rampe aus einer Bierbank macht. Beim Ausladen ist die Schwerkraft dein Freund...
Ein weiterer Punkt ist, das wenn man alles auf mehrere Cases aufteilt, man immer zusätzlich verkabeln muss. Manchmal ist es nur ein Stageconnect mit einmal Strom, aber das funktioniert so auch nicht immer. Es sind doch in der Regel deutlich mehr Kabel die man zum anschließen der einzelnen Racks benötigt. Das sind dann auch wieder Kabel die man ebenso mitschleppen muss oder vergessen kann.

Unterm Strich bleibt die Frage, will ich es tragefreundlich machen, oder maximal kompakt?

Für mich war immer ´das Kompakte und schnelle auschlaggebend. Hinstellen, einstecken, loslegen. Okay, so ganz hab ich diesen Punkt noch nicht erreicht, bin ihm aber schon recht nahe gekommen. Da dieses Rack im Bandkotext steht, wird früher oder später schnell klar, das "kompakt und schnell" die bessere Lösung ist. Gerade im Bandkontext sind ja auch immer Helfer da, mal kurz beim Tragen oder anheben helfen können.

Sollte das System aber auch für andere Jobs benötigt werden, bekommt der Gedanke an einzelne Module (Aufteilung in mehrere Racks) ein deutlich größere Gewichtung, weil das einfach flexibler macht.
 
  • #25
Es sind doch in der Regel deutlich mehr Kabel die man zum anschließen der einzelnen Racks benötigt.
Beziehst du diese Aussage allgemein auf Racks oder wirklich auf diesen Fall hier im Thread?
Da würde ich das nämlich nicht unterschreiben, was braucht man bei den hier vorgeschlagenen Aufbauten denn an Verkabelung zwischen den Racks?

nur Treppen und das ein- und ausladen
Auch zu zweit sind 50-60 kg + nicht immer toll, schon garnicht gesund. Wie oft hat ma irgendwelche sch… engen oder verwinkelten Treppen. Vor allem bei den i.d.R. doch eher sperrigen Abmessungen.

Ist natürlich immer eine subjektive Entscheidung, aber wenn wir über 1-2 oder max. 3 Kabel zwischen den Racks sprechen, die ma noch dazu in einem Rack vorverkabelt lassen kann, und entsprechend beschriften, sehe ich mehrere leichte Racks schon sehr weit überlegen. Ich würde sogar sagen, dass die beiden leichten Racks schneller fertig verkabelt stehen, als ein sackschweres.
 
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  • #26
Ich denk das Für und wider im bezug auf 1 Rack oder mehrere Racks ist halt immer individuell.

Ich schlepp mein scheiß oft genug alleine durch die gegend und wenn ich wieder mal optimierungsbedarf sehe oder das Midiswitching bei neuen Songs konfiguriere, dann gehts auuch wohl oder Übel zu Hause über treppe in den ersten stock.
12 HE rack mit irgendwas zwischen 50 und 55 kilo geht schon, ist aber halt mega unhandlich, da lauf ich halt lieber 3 mal mit kleinen racks.

Zwischen den Racks ist dann MIDI und CAT kabel, an sich sehr überschaubarer aufwand die Racks zu verkabeln
 
  • #27
Ich hab da auch inzwischen lieber mehrere kleinere Kisten als eine große. Alleine schon weil ich daheim beim Be- und Entladen des Autos alleine bin. Da wäre so ein 12-16 HE Rack keine Option. Und die Rollen sind halt auch kein Allheilmittel außer man hat einen Truck mit Hebebühne oder spielt nur in Locations, die eine Laderampe direkt an der Bühne haben. Beides ist bei mir nicht der Fall. also heißt es tragbare Lösungen zu finden.

In jedem Rack ist eine Rack-Steckdosenleiste verbaut, und weil da ja nicht all zu viele Komponenten in den 2-4, maximal 5, HE Platz haben, kann man damit das auch ganz gut vom Strom her kaskadieren. Und so viele Racks sind es dann ja im Worst Case auch nicht. Und beim WING kann man ja schon mal mit StageConnect oder AES50 ein paar Racks ganz gut miteinander verbinden, ohne viel Kabel Aufwand. Und dann gäbe es ja auch noch die gute alte Messerleiste, mit der man ganz kompakt, leicht und schnell analoge Verbindungen zwischen Racks schaffen kann.
 
  • #28
Ich beziehe mich auf die Überlegungen die ich beim erstellen meines Racks getan hab. Wir haben bei uns in der Band ein 12HE Rack das schon eine kleine Bitch ist wenn es ums tragen geht. Nichts desto trotz ist halt alles Plug&Play in dem Rack. Vom WLAN, das X32 Rack über die Splitter und Schublade bis hin zum IEM Funk ist alles drin. Ja, es hat echt heftiges Gewicht, aber es hat auch Rollen. Dafür sind wir beim Umbau auf Bühnen echt schnell und verbrauchen wenig Platz (wir arbeiten mit Modellern). In meinem Fall (bzw im Bandkontext) liegt der Schwerpunkt also auf Kompaktheit, weil es zum einen auf kleinen Bühnen wenig Platz wegnimmt und zum anderen bei mehreren Bands einen echt schnellen Umbau zulässt. Diese Punkte sind für uns wichtiger wie das Gewicht.

Nichts desto trotz kann das in anderen Fällen durchaus andersrum besser und wichtiger sein. Das kommt ganz auf die Art es Einsatzes an. Ich zweifele auch auf keinen Fall die Sinnhaftigkeit von mehreren Racks an. Im Gegenteil. Ich hab mir nochmal über unser Rack Gedanken gemacht ob ich das nicht sinnvoll aufteilen kann. Unser Rack wird übrigens auch für zwei Bands eingesetzt. Auch den ein oder anderen FoH Job hab ich damit bestritten. Genau in diesem Bereich wäre eine Aufteilung wirklich cleverer. Leider sind die FoH Jobs aber zu selten um das Rack dafür anzupassen.

Was ich also sagen wollte ist, das ich für ein IEM Rack alles möglichst in einem planen würde. Es macht einfach mehr Sinn, weil es da genau diese Punkte erfüllen muss, die man Live braucht:
- Kompakt
- Schneller Umbau
- Zuverlässige leicht zugängliche Anschlüsse

Und ja, wir ärgern uns auch über das schwere Rack beim schleppen über enge Treppen. Aber mein Opa hat schon immer gesagt: "Einen Tod muss man sterben." ;)


Wer mal den Bau meines Racks anschauen will, kann das hier tun:
https://www.musiker-board.de/threads/in-ear-monitor-rack-oder-wie-geht-das.743537/
 
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  • #29
Ich beziehe mich auf die Überlegungen die ich beim erstellen meines Racks getan hab
vollkommen klar, es will hier sicherlich niemanden irgendwas ausreden, sondern eher persönliche Erfahrungen mitteilen. Schwenk aus meiner Jugend:

ich hatte bei meinem Allerersten Rack (für Bassamp und Kompressor) gleich mehrere Fehler gemacht:
1. Einbautiefe 45cm, weil ich nicht wusste, dass es auch kürzere Racks gab, da hätte auch ein deutlich kompakters 350er Rack gereicht.
2. keine Versenkten Butterfly Verschlüsse, damit hab ich mir den Kofferraum verunstaltet, weil die schnallen über die Kugelecken rausgeschaut haben.
3. null gedanken gemacht, ob irgendwas noch reinsoll, hätte ich 4 oder 5 HE genommen hätte ich das Später gekaufte Pedal und den Funk auch mit ins Rack bekommen.

ob jetzt 12HE Rack, 2 oder drei Einzelracks oder was auch immer ist jedem Selber überlassen, ich denke hier gehts einfach um Erfahrungsaustausch und Denkanstöße, ich wäre damals auch besser beraten gewesen hier im Forum mal Erfahrung abszurufen.


Wer mal den Bau meines Racks anschauen will, kann das hier tun:
auf jeden fall vernünftig gemacht, (y) das angesprochene Plug and Play ist bei dir aber auch nicht ganz 100% umgesetzt, der Router is ja in der schublade, bei mir ist der gleich verkabelt auf einer Ablage. :p
btw. wie kommt man auch die Idee mit dem Schlagzeug Rollator? geil :ROFLMAO:

ich sehe ihr nutzt Rackschubladen für Zubehör, die hab ich wegrationalisiert und auf Peli-Koffer umgesattelt. So eine 2HE Schublade haut ja auch mit einigen Kilo ins gesamtgewicht rein, beide zusammen machen alleine ja schon irgendwas um die 15 Kilo leergewicht, oder? wobei ich den Ansatz auch vollkommen verstehe wenn man halt einfach keine Koffer an der Bühne haben will, die müssen ja auch irgendwo hin. ist halt alles Situationsabhängig


@Sharkai :
lol und jetzt nochmal zurück zum Erfahrungsaustausch, bezieht sich auf den Baubericht von deinem Rack. Ich hab wieder was gelernt, wusste bis gerade eben nicht, dass es BNC auch als D-Norm gibt, hab Unsinnigerweise auch nie drüber nachgedacht die Antennen in freie Löcher der Rackblende zu machen um somit Platz zu sparen. das werde ich jetzt wohl bei mir ebenso machen :heartbeat:
 
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  • #31
quasi ja. ich hab mir mal nen schwung Aluplättchen gemacht, das hätte ich dafür auch benutzt.

ich bin nur selber nicht drauf gekommen, manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht, bie Kinkenbuchsen mach ich das schon seit ewig so :ROFLMAO:
 
  • #32
Ich verstehe total, dass es verschiedene Positionen und Ansätze dazu gibt, wie man am besten sein Rack aufbaut. In erster Linie ist ein Forum ja immer auch ein Ort zum Austausch von Erfahrungen. Allerdings fehlt mir zu den Punkten, warum in der HIER genannten Ausgangslage mit einem Behringer* Wing Rack die folgenden Punkte gegen mehrere Racks sprechen sollen:

Inwiefern sind mehrere kleinere Racks weniger kompakt? Die HE sind doch deshalb nicht mehr?
- Schneller Umbau
-Wenn wir von 1-2 Kabeln (Stageconnect oder AES50 + Strom (Powercon, etc.) sprechen, gehe ich da nicht mit, weil die Kabel auf einer Seite angesteckt sein können und beim Umbau nur auf der Gegenseite angesteckt werden müssen. Das ist in 5 s (ohne Untertreibung) passiert.
-Deinen (externen) Router aufzustellen und anzuschließen dauert ziemlich sicher länger, als das (ohne Besserwissen zu wollen: Persönlich würde ich da wie @Mr. Pickles was fest im Rack verbauen und mir die Zeit sparen.
-vermutlich dauert das Tragen eines sauschweren Racks sogar einen Ticken länger, als von zwei oder drei leichten einzelnen, je nachdem wie verwinkelt der Weg ist. Mit leichten kleinen Racks geh ich wesentlich schneller durch ein enges Treppenhaus, und der zweite Mann kann nochmal 1-2 kleine Racks oder auch was anderes tragen.
- Zuverlässige leicht zugängliche Anschlüsse
-Zuverlässigkeit: Inwiefern ist hier ein großes Rack nun zuverlässiger, als mehrere kleinere?
-Zugänglichkeit: Selbiges, das hat ja nun nichts mit der grundsätzlichen Aufteilung in mehrere Racks zu tun.

Bitte nicht falsch verstehen, es ist ja nichts falsches daran, alles in ein Rack zu bauen, nur verstehe ich die hier genannten „Vorteile“ eben nicht so ganz.
 
  • #33
Zwei Anmerkungen von mir dazu.

1) wenn ich drei 4 HE Racks aufeinander auf ein Rollbrett stelle, habe ich mehr oder weniger nichts anderes auf der Bühne rum stehen als ein 12 HE Rack mit Rollen. Ok drei 4 HE Racks sind in Summe wohl eher gleich hoch wie ein einziges 14 HE Rack, aber vom Prinzip her ist das eine Turm mit Rollen drunter, nur dass die kleineren Racks leichter zu tragen wären. Nur so als Alternativ Idee.

2) Ich habe mir eine Ubiquiti Access Point mit PoE anschafft, Der kann in einem Rack (bei mir ist es das Mixer Case) bleiben. Beim Aufbau schnappe ich mir ein Mikro-Stativ, ziehe den Access Point aus dem Rack/Case und montiere ihn am Stativ. Da bleibt alles gesteckt und die WLan Verbindung ist gesichert. Letztens hatte ich den am Pult bei mir und auf der Bühne, gut 40 Meter entfernt hatten die Tablets trotzdem eine gute, stabile Verbindung zum Pult. Genaiu so würde ich es auch beim IEM Rack machen.
 
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  • #34
Ich habe mir eine Ubiquiti Access Point mit PoE anschafft, Der kann in einem Rack (bei mir ist es das Mixer Case) bleiben. Beim Aufbau schnappe ich mir ein Mikro-Stativ, ziehe den Access Point aus dem Rack/Case und montiere ihn am Stativ.
Das ist ziemlich cool gelöst. Hast du im Rack dann zusätzlich einen Router sitzen für DHCP, etc.?
 
  • #35
Hast du im Rack dann zusätzlich einen Router sitzen für DHCP, etc.?
Ja, so einen TP-Link Nano Router (mit deaktiviertem WLan), der reicht dafür locker und kostet praktisch nix. beim größeren WING ist auch noch ein Netgear Switch drin, wobei ich aber überlege, das ganze wieder einfacher zu gestalten und einen kombinierten Router mit Switch zu verwenden. Da bin ich noch etwas auf der Suche. ich hatte irgendeinen MikroTik mal probiert, aber der taugt, meiner Meinung nach, nicht wirklich. Ist zickig beim Einstellen und auch nicht zuverlässig. Gesetzt bleibt aktuell der Uniquiti als Accesspoint.
 
  • #38
Kompakt
1 Teil anfassen und fertig. Ein Stellplatz und gut ist. Nicht 2 oder mehr. Nichts muss evtl wackelig aufeinander gestapelt werden oder Platzverbrauchend nebeneinander. Mittlerweile ist ein 19" Router fest eingebaut. Der Bericht den ich verlinkt habe, ist nicht ganz auf dem aktuellsten Stand. Da gab es noch ein paar kleinere Modifikationen die zum einen Gewicht eingespart und die Zugänglichkeit deutlich verbessert haben.

Schneller Umbau
Ich rolle ein Gerät auf die Bühne und stecke nur die Mikros und Modeller ein. Fertig. Es gibt keine Zusatzverkabelung zwischen den Racks und auch keine zusätzlichen Steckdosenbedarf. Ich trage 1x, nicht 2 oder mehr mal, wen ich mehrere Racks habe. Ich muss nicht noch Zusatzverkabelung zwischen den Racks anschließen. Und ja, das kostet Zeit, wenn auch nicht viel. Bei einem Live Umbau spielt das aber schnell eine Rolle.

Zuverlässige leichte Anschlüsse
Die kann man man grundsätzlich in jedem Rack sauber einbauen. Bei uns ist alles sauber und stabil intern verkabelt und fixiert. Die Fehlermöglichkeiten sind also minimiert. Nur das was wirklich angeschlossen werden muss, wird angeschlossen. Das spart Zeit und schließt zusätzliche Fehlerquellen und eventuelle Stolperfallen aus (defekte oder gar abgerissene Kabel zwischen den Racks).

Beide Lösungen sind absolut legitim. Meine bevorzugte Lösung ist sehr wahrscheinlich auf Kosten von Gewicht schneller. Wir realisieren mit unserem Setup eine Umbaupause von 3-7 Minuten (je nachdem wie die Bühne aussieht und was alles an das FoH wie übergeben werden muss. Hier haben wir uns für einen analogen Weg entschieden, weil der am flexibelsten ist. Dante oder AES50 als Anschlussmöglichkeit steht nicht immer (ich hab Dante noch nie angeboten bekommen) zur Verfügung.

An einem Punkt können wir aber sauber aneinander vorbei reden. Der wirkliche Einsatzzweck.

Wir sind eine Punkrock Band die meist eigene Auftritte mit einer Gastband in kleinen Locations macht. Die Übergabe via Splitter an einen FoH haben wir in 7 Jahren nur 1x gehabt. Was aber schon öfter war, ist ein möglichst schneller Umbau, also haben wir genau darauf unser Setup angepasst.
Stell dir den Umbau auf der Bühne einfach mal praktisch vor. Die eine Band baut ab und wir bauen auf. Da ist auch ein relativ große Bühne schnell voll und vor allem unübersichtlich. Da läuft auch nicht jeder da, wo er laufen soll, sondern latscht auch mal über die Kabelstränge die verlegt sind. Das ist der Moment in dem alles was schlimmes passieren kann auch gerne passiert (Murphys Law). Hinzu kommt, das immer wieder Menschen beim Umbau helfen, die eigentlich keine Ahnung haben und dann aus versehen Sachen kaputt machen.
Das alles spielte bei der Planung des Racks für uns eine Rolle. Bis jetzt hat unser Rack unsere (das sind nicht die der anderen) Ansprüche erfüllt. Na ja, vielleicht sollte ich ein paar Heliumballons dran hängen wegen dem Gewicht. ;)

Wenn man beim Change Over aber immer Zeit hat, ist die Lösung mit mehreren Racks schon sinnvoll. Auf einer Rockbühne habe ich da aber meine Zweifel; besonders aus persönlicher Erfahrung.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

1) wenn ich drei 4 HE Racks aufeinander auf ein Rollbrett stelle, habe ich mehr oder weniger nichts anderes auf der Bühne rum stehen als ein 12 HE Rack mit Rollen. Ok drei 4 HE Racks sind in Summe wohl eher gleich hoch wie ein einziges 14 HE Rack, aber vom Prinzip her ist das eine Turm mit Rollen drunter, nur dass die kleineren Racks leichter zu tragen wären. Nur so als Alternativ Idee.
Ja, das ist der Mittelweg. Auf jeden Fall eine Überlegung wert.
 
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  • #39
Auf einer Rockbühne habe ich da aber meine Zweifel; besonders aus persönlicher Erfahrung.
der Vollständigkeit halber: ich hab 3 Racks da gehts problemlos, Kabel zum ziehen sind:

- 3 Steckdosen (für jedes Rack eine)
- 2 MIDI Kabel vom Hauptrack zu den Satelliten
- 2 CAT Kabel für die analoge Audioverbindung unter den Racks
- 1 MIDI kabel für den Footswitch um Lieder zu starten + Stromkabel
- 1Cat Kabel für Split vom IEM Rack zum FOH

Die racks sind auch alle einheitlich die Thon* mit 400er tiefe, kann man also auch stabil stapeln.

Gitarrenkabel / Funk / Lautsprecherkabel (wenn Backline nötig) und der Ganze klimbims sind ja egal ob 1 oder 3 Racks wieder in beiden Fällen möglich.

d.H. mit 3 Racks geht das auch sehr schnell, vor allem wenn die Kabel farbkodiert sind.

Ich seh das aber genauso wie du @Sharkai , individuelle nutzung und Vorlieben entscheiden am Ende was besser passt.

vor allem wenn man viel alleine rumwuchtet (oder wie ich alt und schwach wird :opa: 🤣) geht man halt lieber auf kleine racks
 
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  • Ersteller
  • #40
Ich habe jetzt nochmal eine längere Zeit weitergeschaut und auch eure Beiträge verfolgt. Ich verstehe beide Seiten, würde aber Stand jetzt erstmal auf ein einzelnes Rack gehen, sollten weitere Module wie Funkstrecken dazu kommen, würde ich entsprechend kleine Zusatzracks planen. Leider bin ich momentan noch etwas am eigentlichen Rack am verzweifeln. Eigentlich wollte ich 8 HE nehmen, als Kompromiss zwischen Kompakt und alles drin. Allerdings habe ich etwas Bedenken dass es da etwas zu eng werden könnte, trotz Einbauschienen vorne und hinten. Ich hatte mir dieses ausgesucht: Rack 8 HE*

Das Wing ist halt doch recht tief und ich bin mir gerade nicht sicher, ob es nicht zu eng wird mit 3x Splitter (bereits vorhanden), Midas-Karte, Router+Switch und Strom. Leider gibt es aber auch nicht wirklich sinnvolle Alternativen. Ich habe alles Racks durchgeschaut mit 10 HE als geräumigere Alternative, da gibts von Thon* nichts Normales mit Schienen vorne und hinten (außer eins, das aber einen Schrägaufsteller hat) und das eine flyht pro hat ja weder hier noch sonst besonders gut abgeschnitten bei der Qualität.
 
Grund: Link korrigiert
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