Rack Verkabeln Looper Stereo Midi

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BeffJeck

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Hallo Rack-Cracks,

Stelle mir gerade ein Gitarren-Rack zusammen und bin mir noch unschlüssig welche Komponenten noch gekauft werden sollten um das ganze dann sinnvoll verdrahten zu können.

Das habe ich:

-1 Baldringer Dual Drive (2Kanaliger Bodentreter-Preamp)
-1 Soldano SP 77 (2kanaliger Rackpreamp)
-1 Groove Tubes Trio (3 kanaliger Rackpreamp, midischaltbare Kanäle+ paralleler (vermutlich nicht midischaltbar?) FX-Weg
-1 Tech 21 BoostReverb + Boss Delay + Boss Chorus (Bodentreterchen)

Das will ich:
-Stereo-Röhrenendstufe, 2x12 Stereobox oder 2 1x12 Monoboxen, Looper und Midi-Switcher
Mir sind Gerätschaften wie Rocktron Patchmate oder das RJM RG16 bekannt, doch ist mir eine Verkettung von Lehles Midi-Teilchen wie z.B. D-Loop etc. sympatischer. Aber ich lass mich eventuell auch wieder umstimmen. :gruebel:

Das will ich nicht:
1. Der Chorus könnte zwar Stereo, aber ich denke nicht dass ich Stereoeffekte nutzen werde.Ein parallel Betrieb der Preamps möchte ich warscheinlich auch nicht, konnte ich leider noch nie ausprobieren.:confused:

Das weiss ich nicht:
Bevor ich mich für irgendwelche Looper usw. entscheide, müsste ich noch wissen, ob es soundtechnisch sinnvoller ist ein dry -wet Setup zu fahren und die Effekte quasi im Raum mit dem trockenen Signal zu mischen, oder doch lieber die Effekte parallel im Signalweg beimischen, wobei dass ganze dann wieder Mono wäre.

Dry Wet:
"Gitarre" zu "Baldringer" zu "Lehle-Looper" zu "Irgend ein Linesplitter"
Von dort mit dem 1.Signal direkt zur Endstufe und mit dem 2. Signal zu einem weiteren Lehle-Looper und dann zur Endstufe.
Im 1. Lehle wären die beiden Rackpreamps
Im 2. Lehle wären dann im Loop1 das Reverb, das ich oft benutze und im Loop 2 der chorus und das Delay, die ich zwischen den Songs,je nachdem zusammen oder einzeln anschalten würde.

Parallel-Mischen
Hier würde ich die Effekte in den Parallel-Loop des Groove Tubes hängen und beim Soldano auf Effekte verzichten.

Welche Lösung macht den mehr Sinn, oder ist beides Müll und ich sollte völlig anders verkabeln:confused:

Ich könnte mich auch dazu hinreisen lassen mir einen TC-G Sharp zu kaufen und dann vielleicht doch Stereo Effekte zu nutzen, wobei ich nicht sicher bin wie gross der Effekt z.B. von einem PingPong-Delay bei einer 2x12er Box ist, da die Lautsprecher recht nah beisammen sind. Programmierbare Effektgeräte mit tausend Parametern sind nicht meine Welt.

Die fragen wären also:
Dry Wet oder Parallel FX?
Wie nutze ich die Stereofunktion am sinnvollsten?
Andere Vorschläge?

Sorry für den langen Text :eek:
und
Danke für die Antworten.
Grüsse
 
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riddler

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Ich halte eine Lösung mit einem großen Looper für besser, da du dann alles ins Rack verfrachten und verschalten kannst wie du willst. Bi-Amping schon mal probiert? Für breite Sounds ist es sehr geil. Wenn man Chorus stereo mit 2 verschiedenen Preamps hat kommt meist ein richtig schöner Sound bei raus, mit viel Fülle. Du könntest es so verkabeln dass du immer einen Preamp mit nem anderen mischen kannst oder auch nur diesen einen Preamp auf beiden Seiten - hinterher dann die Effekte, oder auch davor wie man sie braucht. Wenn du dem Link "Rack" in meiner Signatur folgst, wirst du sehen wie ich es bei mir verkabelt habe. Du musst dir in erster Linie also mal genau klar darüber werden, welche Sounds du haben willst und welche Effekte wo in der Signalkette stehen sollten. Denn möglich ist am Ende so gut wie alles.
 
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BeffJeck

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@Riddler
Hi erst mal danke für die rasche Antwort.
Ich halte eine Lösung mit einem großen Looper für besser, da du dann alles ins Rack verfrachten und verschalten kannst wie du willst.
Die Lehles wüde ich über meinen Midi-Sitcher (Tech 21 midi moose + Lehle Midi Junction) schalten, somit könnten die genauso ins Rack und da ich eh schon ne 2He-Rackschublade oder Wanne benötige für den Baldringer und die anderen Treter, könnte ich die Lehles ja gleich dazuschmeissen. Somit hätte ich sogar 1HE weniger wie wenn ich noch ein Patchmate verwende. 4 Lehles in Reihe ergeben ja quasi auch ein Patchmate mit sogar 4 Buffer-Amps. Preislich natürlich in einer anderen Region, aber dafür hätte ich TrueBypass und ich vermute mal, weniger Probleme mit Brummschleifen, wegen der galvanischen Trennung der Loops???? :gruebel:

Wenn ich deine Schaltung richtig verstanden habe bläst du mit deinem Tubescreamer wahlweise den Mesa oder den Randall Preamp an. Das entspricht dem, was mein Baldringer in meinem Setup mit dem Groove Tubes und dem Soldano tun soll.

Das TC-Electronics dient quasi als Router für deine Preamps auf entweder jeweils eine Seite (im kombinierten Betrieb mit 2 Preamps) oder beide Seiten, wenn nur ein Preamp gespielt wird. Das bedingt natürlich auch, dass der komplette Signalfluss durch das TC-Electronics geht. Also in Reihe geschaltet und nicht Parallel.
Und dann wäre ich schon bei den nächsten Fragen:
Gibt es denn keine Soundeinbussungen, wenn das ganze Signal durch das Multi geht?
Kann ich das auch mit dem TC G-Sharp (das ich mir eventuell kaufen würde) realisieren?
Ich bin kein Freund von Multis mit vielen Parametern zum Editieren, aber mit dem G-Sharp mit seinen Dreh-Reglern könnte ich mich eventuell anfreunden.
 
riddler

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Soundeinbußen habe ich keine feststellen können. Ich könnte auch ohne G-Major arbeiten und einfach direkt in die Endstufe gehen, weil die Verschaltung der Preamps schon beim Patchmate geregelt wird. Wenn man beim Patchmate durch den aktiven Buffer geht, hat man an der Rückseite das Signal gesplittet vorliegen und kann von da aus 2 Preamps bedienen. Etwaige Effekte die vor den Preamps sein sollen packt man dann halt in Loops bevor man in den aktiven Buffer geht.

Der Baldringer dient also nur als Booster Pedal, welches bei Bedarf vor die Preamps geschaltet wird? Mit welchem Gerät willst du den Soldano dann umschalten? Der andere Preamp hat ja Midi, also keine Probleme beim umschalten.

Mit den Brummschleifen könntest du recht haben, allerdings ist das bei der Verwendung von Rackpreamps eher nicht so ein Problem - meist genügt dann auch der Ground-Lift Schalter.

Dann wär halt noch die Frage ob die Lehles, Baldringer und Effekte auf eine Ebene passen. Beim Patchmate hast du halt deine Knöpfe an der Front - könnte mir vorstellen dass das mit der Armada an Lehles etwas unübersichtlicher wird.


Wäre meiner Verschaltung jedenfalls nicht unähnlich, wenn du den Dual Drive als Booster benutzt.
 
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BeffJeck

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Der Baldringer (Dual Drive) ist ein 2kanaliger Zerrer mit je einem 3Band-EQ, Gain und Vol. und wird für gewöhnlich dazu benutzt, einen puristischen Amp mit gutem Clean-Sound wie z.B. ein guter Jtm45-Clone oder ein Fender Twin etc. zu einem 3Kanler zu machen.
Das heisst dem Baldringer sollte immer ein weiterer Preamp folgen bevor es dann in die Endstufe geht. Ich denke mal er liefert kein Signal auf Line-Level sondern ein hochomiges.
Ich werde also je einen Baldringer-Kanal auf einen Preamp abstimmen und habe dann noch 2 weitere gute Zerrrsounds, die etwas mehr nach Endstufenzerre klingen.

Was ich an deinem Setup sehr gut finde ist die Möglichkeit die Preamps jeweils Stereo aber auch kombiniert zu spielen, wobei mir noch nicht klar ist, wie das nur mit dem Patchmate funktionieren soll.
Mal angenommen beide Preamps sind in einem Stereloop, dann müsste ich folgenden Midibefehl geben können. : Gib vom Mesa die Linke Seite des Loops an den linken Ausgang des Patchmates und vom Randall die rechte Seite an den rechten Ausgang des Patchmates, wenn ich die Preamps kombiniert haben will bzw. gib beide Seiten des Mesas oder gib beide Seiten des Randalls an die Ausgänge, wenn ich nur einen Preamp Stereo haben will.:confused:
Kann ich denn wirklich Links und Rechts des Stereoloops einzel steuern:confused:
Das wäre natürlich perfekt.:)
 
riddler

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Dazu verschaltet man die Preamps in 2 Loops miteinander - und zwar folgendermaßen:

https://www.musiker-board.de/vb/racks-midi/304552-stereosetup-biamping.html#post3463252

Ich hab das noch ein wenig anders verkabelt (ich mal dir noch ne Skizze, hab grad keine Zeit dazu), bei den Rackpreamps hat mans da dann eh noch leichter weil die eh Stereo ausgelegt sind und man somit keine Y-Kabel braucht. So wie ich es jetzt habe ist es so, dass in Loop 1 mein "Reducer" sitzt, damit ich dem Signal etwas stärke nehmen kann, in Loop 2 sitzt der Booster - die sind aber für die Preamp verschaltung nicht interessant - in Loop 3 und 4 sind dann die Preamps verschaltet:

Kein Loop an = Nur Mesa Studio Pre
Loop 3 an, Loop 4 aus = Randall rechts, Mesa links
Loop 3 an, Loop 4 an = Nur Randall
Loop 3 aus, Loop 4 an = Mesa rechts, Randall links

Für mich insofern noch wichtig, weil ich 2 unterschiedliche Cabs habe und an den Endstufenkanälen unterschiedliche Einstellungen, also ein deutlicher Unterschied auf welcher Seite nun Mesa oder Randall ist, wenn man beide gleichzeitig betreibt.

EDIT: Bild angehängt - wenn was unklar ist einfach Fragen.
 

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Hi,

vielen Dank für dein Schaltplan etc..:great:
Den muss ich mir morgen nochmal in Ruhe anschauen. Habe mir schon mal das manual vom Patchmate downgeloaded. Muss meine Idee mit den Lehles wohl nochmal überdenken. Vielleicht wirds doch ein Patchmate.:)
Schalten (Baldringer und Soldano) würde ich vermutlich über einen Nobels oder Engl Switcher oder eben mit den verbleibenden Loops des Patchmates.
Mal schauen, ob es diese Splitt-Kabel Mono-Klinke auf 2x Mono irgendwo zu kaufen gibt.
Muss morgen in Ruhe nochmal alles durchchecken.:gruebel:
 
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Wenn die beiden Preamps Stereo ausgeführt sind, kannst du auch einfach die zwei Outputs benutzen und brauchst kein Y-Kabel - hab ich beim Mesa so gemacht und funzt einwandfrei. Ansonsten musst du eben kalkulieren wieviele Loops du brauchst für die ganzen Geräte und welche noch zum schalten übrig bleiben. Mit den Bodentretern wird das natürlich problematisch wenn beide Seiten mit Effekten versorgt werden sollen, weil man dann ja stereo unterwegs ist - da wäre ein G-Sharp dann schon praktischer.

Die Y-Kabel gibts so jedenfalls nich zu kaufen (zumindest hab ich sie nicht gefunden), ich rate sowieso dazu den Lötkolben zu schwingen und sich die ganzen Kabel selber zu machen, weil man so immer die optimale Länge hat - weniger Kabelsalat und weniger unnötige Kabellänge. Kommt auch günstiger.
 
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Der Groove Tubes hat 2 Outputs, der Soldano leider nur einen, von daher bräuchte ich wohl wirklich ein Y-Kabel. Gute Kabel sind natürlich auch wichtig und ích bin mir nicht sicher ob ne Signalsplittung per Y-Kabel nicht auch Soundverlust bedeutet.
Vielleicht muss noch irgend eine Splitbox her, die das übernimmt?
Egal, das Konzept an sich sagt mir aufjedenfall zu.
Bei dir werden allerdings die Preamps permanent mit dem Gitarrensignal gefüttert, auch wenn sie gerade Pause haben. Du könntest ja noch jeweils einen deiner freien Loops davor schalten. Also quasis vom Buffer-Output nicht direkt zum Randall, sondern erst mal in den Return vom Loop 5 und von dessen Output dann weiter zum Randall.
Bzw. nicht direkt zum Loop1, sondern erst mal in den Return vom Loop 6...
Dann kriegen die Preamps nur Signal, wenn Loop5 bzw. Loop6 aktiv ist.
O.K., Vorstufenröhren kosten nicht die Welt und sind auch nicht so empfindlich, aber man könnte sie auf diese Weise etwas schonen.
Aber wie gesagt, die Verschaltung an sich finde ich top. :great:
 
riddler

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Die Idee habe ich vom User "joeweb" - allein wär ich da wohl auch nich drauf gekommen :D

Was die Y-kabel geschichte angeht, kann ich von keinem Soundverlust berichten. Ebenfalls mit dem Signal in die Preamps pumpen..hab das jetzt schon ein paar Monate so..bisher ist noch alles ganz :D Ne, da muss man sich echt keinen Kopf drum machen - evtl. auftretende Brummschleifen oder Signalprobleme kann man in der Regel dann mit kleinen Helferchen (Massetrenner, Signalsplitter) in den Griff kriegen.

Das einzige was bei mir nervt, sind die Nebengeräusche bei Hi-Gain, aber das liegt halt eher am Preamp..Noisegate ist da bei mir jedenfalls schon pflicht.
 
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@Riddler

Alles klar. Werde mir das Patchmate Loop 8 holen.
Danke nochmal für die Mühe bzw. Hilfe.:great:

Mal schaun, vielleicht werde ich noch nen Thread eröffnen wegen der Boxen.
Im Moment tendiere ich zu einer Lösung mit ner 1x12 Open-Back und einer 2x12 Closed back. Muss mich nochmal schlau machen.
 

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