'Rauchiger' Solosound

von chabuya, 16.09.10.

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pedaltrain
  1. chabuya

    chabuya Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.10   #1
    Hallo zusammen,
    ich würde gerne wissen wie man diesen 'rauchigen' Sound in Solos hinbekommt, also wenn die Saite angeschlagen wird das das Ganze dann erstmal kratzt bevor der eigentliche Ton kommt. Da ich schlecht im Erklären bin, ich meine etwas in der Richtung vom Dont Stop Me Now oder Darkshines(Muse) Solo.

    Braucht man da Effektgeräte für, oder ist das einfach nur Spieltechnik?

    Gruß,
    Kevin
     
  2. Spyder0815

    Spyder0815 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.10   #2
    sowas in der Art ?
     
  3. philgeek

    philgeek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.10   #3
    Ghost notes ? !
     
  4. chabuya

    chabuya Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.10   #4
    Hallo,
    das scheint mir nicht zu sein was ich suche.

    Aus dem Video erkenn ich nur Alternate Picking und Plektrumhaltung, und Ghost Notes sind das auch nicht wirklich, da die Saite nur einmal angeschlagen wird und nach einem kurzen Kratzen ertönt.

    Hier nochmal zwei Beispiele:

    von 03:15 - 03:30



    ############

    von 02:20 - 02:35



    Hoffe jemand weiß was ich damit meine.

    Gruß,
    Kevin
     
  5. chenino

    chenino Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.10   #5
    also ich würd sagen wichtig dafür is hals pickup und den toneregler was zurückdrehn. overdrive statt highgain nehmen,leichter reverb kann da auch was helfen. meine jaguar hatn extra schaltkreis für so etwas muffigere sounds...das hat nicht unbedingt jede gitarre weiß ich auch :D aber wenn du deine gitarre von vornerein halt mit den beiden eigenschaften etwas dumpfer einstellst und dann am amp leicht die höhen rausnimmst,solltest du was in der art rauskriegen...
    wenn du exakt den sound willst, gab es von digitech nen signature effektgerät was genau die sounds von dem queen gitarristen drin hat,aber dafür eben 200 tacken ausgeben....is wohl geschmackssache....
     
  6. FretboardJunkie

    FretboardJunkie Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.09.10   #6
    Tach!

    Klar weiß ich, was Du meinst :) ..zumindest bei Brian May weiß ich das

    Du meinst den Anschlag. Nicht dieses eklige Fingernagelmäßige "Klick-klack", wenn das Plektrum auf die Saite trifft, sondern so ein schönes Geräusch, das man irgendwie nur schwer in Worte fassen kann.

    Tja.. Brian May zumindest spielt nicht mit Plektrum, sondern mit einer Six-Pence-Münze. Und zwar genau wegen des Geräusches beim Anschlag. Hat er mal in einem Interview im Fachblatt oder so gesagt. Wie kriegst Du das nun hin.... also, aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es zum Großteil am Gitarristen liegt, man muss eigentlich dafür ein Gefühl entwickeln. Dann natürlich am Plektrum, zu spitz darf es nicht sein. Der Rest geht auf den Sound durch das übrige Gear, der Zerrgrad ist fast schon egal. Wichtig ist - wie immer - Lockerheit, Synchronisation, saubere Spieltechnik.

    Grüße Thomas
     
  7. FretboardJunkie

    FretboardJunkie Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.09.10   #7
    Ach.. noch 'n Nachtrag: Brian May spielt oft auch Rakes, die er mit den Handballen der Anschlagshand abdämpft als Anschlagsvariation.
     
  8. ChaosK

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    Erstellt: 16.09.10   #8
    Kann mich Fretboardjunkie nur anschließen...mein Tipp wäre noch ne gute Strat :D
     
  9. Staudinger

    Staudinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.10   #9
    Das kannst du auch mit nem Brett mit Tonabnehmer und nem Transistoramp für 60€ spielen, auch ganz ohne Effekte. Wichtig ist eher, dass du das Gefühl für den guten Tone in die Finger bekommst (ich sag hier mal bewusst "Tone", um ihn von dem guten "Ton" zu unterscheiden, womit ich persönlich eher sauberen Klang auf einer klassischen Gitarre verbinde). Wenn du es draufhast, Töne exakt und flüssig zu spielen (persönliche EMpfehlung: klassische Ausbildung auf der klassischen Gitarre, wenn du dich damit abmühst, wird die E-Gitarre zum Kinderspiel, das aber auch wieder spezielle Übung benötigt), also einen guten Ton entwickelt hast, kannst du ihn auf der E-Gitarre zum guten "Tone" wandeln, indem du nicht nur das Gefühl für technisch exakte Töne bekommst, sondern auch das Gefühl für Unsauberkeiten und diesen typischen "Dreck". Den zu kontrollieren ist die Mammutaufgabe. Schlecht spielen können viele, aber kontrolliert unsauber können die wenigsten spielen.
    Stichwörter wären dabei Dämpfung der nicht gespielten Saiten (die ruhig zu bekommen ist viel schwieriger als die andere(n) richtig zu spielen) und weiter, lockerer Plektrumschlag. Du schlägst also Saiten an, die du mit dem rechten Handballen oder einem der linken Finger (bestenfalls beides) abdämpfst. Dadurch entsteht dann auch dieses rauchige Klackern. Wenn du das jetzt einfach so probierst, wirds vermutlich scheiße klingen, weil du noch zu wenig Gefühl für den Ton hast (vermut ich mal). Und ohne Ton kein Tone ;).
    Als Übungsplan würde ich dir empfehlen, erst mal darauf hinzuarbeiten, möglichst sauber und flüssig zu spielen und dabei drauf zu achten, was du tust, um Saiten abzudämpfen, die du nicht spielst. Wenn das sitzt (was durchaus sehr, sehr lange dauern kann), kannst du dich daran wagen, kontrolliert unsauber zu spielen, bzw. wird das auch von alleine kommen (nicht durch Nachlässigkeit, sondern weil du automatisch lernst, wie Töne entstehen und das auch ein wenig automatisch umsetzen oder neues ausprobieren wirst). Und irgendwann entsteht der gute Tone an jedem Amp und jeder Gitarre der Welt. Den kann dir nämlcih kein Equipment bringen, den bringst nur du ;).

    Grüße, kc

    P.S.: Nebenbei bemerkt kann man sich guten Tone wahnsinnig gut bei Joe Bonamassa anschauen. Der Mann ist ein Meister der Kontrolle über die Gitarre. Das, was er spielt, klingt nicht wirklich schwer, ist aber ziemlich bockig zu spielen und fast unmöglich nachzumachen. Selten so einen guten Tone gehört wie bei ihm. Und obwohl er en Haufen geile Gitarren und Amps spielt... das macht er auch auf weniger gutem Equipment. (Er spielt auch nen Marshall Class 5, der ist recht günstig. Aber ich glaube, 99% der Benutzer von dem Amp klingen darauf wesentlich schlechter als er.)
     
  10. LESPAULORDEATH

    LESPAULORDEATH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.10   #10
    Ich würde mir das Video von PG nochmal genau angucken und vor allen Dingen zuhhören.

    Was für eine Plekstärke spielst du denn?

    Nimm mal n richtig dickes (2mm) und ändere den Winkel beim anschlagen bis das Ergebnis deinen Vorstellungen entspricht.

    Ingo
     
  11. chabuya

    chabuya Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.10   #11
    Wow, ne menge unterschiedlicher Meinungen ^^
    Ich werd mir da mal noch n paar Videos anschaun und rumprobieren, wenns nicht klappt seh ich eben ein dass das nichts für Anfänger ist :D Danke euch.
     
  12. -N-O-F-X-

    -N-O-F-X- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.10   #12
    weich und mit gefühl anschlagen würde ich sagen. da braucht man auf jeden fall kontrolle im anschlag.
     
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