Rechte-Hand-Technik - bitte helft mir, bin verzweifelt - - -

von ...timur°°°, 17.12.05.

  1. ...timur°°°

    ...timur°°° Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #1
    Hi Leute,
    mittlerweile bin ich wirklich deprimiert. Ich spiele nun schon seit ca. fünf Jahren E-Gitarre, aber früher habe ich recht selten gespielt, vielleicht einmal in der Woche, wenn ich mal Lust hatte. (Ich war Bassist in ner Band und habe halt die Gitarre total vernachlässigt.) Vor ein paar Wochen habe ich dann festgestellt, daß ich eigentlich nichts kann und mir vorgenommen, jeden Tag mindestens eine Stunde zu üben. Und nun komme ich einfach nicht weiter, trotz Übens. Das Problem:

    Meine linke Hand ist - ich nehme an, durch das Basspielen - ziemlich flink, und ich habe keine Probleme, alles mögliche mit der Linken zu greifen und zu spielen, aber mit der Anschlagshand komme ich überhaupt nicht weiter. Trotz dauernden Übens treffe ich beim Wechselschlag (v.a. bei Arpeggios) die Saiten nicht richtig, alles klingt ungleichmäßig und einfach scheisse. Ich kriege oft nicht mal einfachste Sachen hin. Und heute habe ich festgestellt, daß ich nicht mal weiß, wie man die rechte Hand beim Gitarrespielen richtig hält!

    Also, fangen wir mal mit dem Plektrum an: Das ist meine Plekhaltung, ist die einigermaßen richtig?

    [​IMG] [​IMG]

    Dann kommt der Arm: Soll ich das Handgelenk steif lassen und mit dem ganzen Unterarm anschlagen? Das führt dazu, daß der Arm sehr stark bewegt werden muss und ich die Saiten nicht richtig treffe. Oder soll ich den Unterarm auflegen und nur aus dem Handgelenk anschlagen? Dann wird das Spiel noch unpräziser, weil ich unbeabsichtigt die Saiten abdämpfe und irgendwie auch gar kein "Gefühl" habe, bei welcher Saite ich bin, aber dafür komme ich so auf eine höhere Geschwindigkeit. Und dann habe ich noch gesehen, daß Profis sich mit dem kleinen Finger am Korpus abstützen. Das habe ich mal probiert, und kann so einerseits am präzisesten zupfen, andererseits komme ich schlecht bis zur tiefen E-Saite hoch und diese Stellung ist mit Abstand am unbequemsten.

    Ich habe mal ein Arpeggio-Riff (Street Spirit) mit den verschiedenen Techniken eingespielt, mit der Digicam abgefilmt und als AVI hochgeladen, und ich musste verdammt lange üben, bis das ging!!! Obwohl es ja eigentlich total einfach ist. Aber wenn es nur wenig komplizierter wird, schaffe ich es überhaupt nicht mehr, irgendwas richtig zu spielen, selbst wenn ich zwei Stunden lang übe. Es wäre wirklich großartig, wenn mal jemand mit Erfahrung sich das anschauen könnte und mir sagen, mit welcher Technik ich weiterkomme oder was grundsätzlich falsch ist.
    Also:

    Anschlag aus dem Unterarm

    Anschlag aus dem Handgelenk

    Anschlag mit abstützendem kleinen Finger

    Die Sache ist halt, bevor ich weiterhin jeden Tag zwei Stunden übe, möchte ich sichergehen, daß ich mir die richtige Technik antrainiere, sonst wird es später noch schwieriger... und ich finde es seltsam, daß ich trotz wochenlangen Wechselschlag-Übens überhaupt nicht besser werde! Es ist echt furchtbar, ich spiele oft eine Stunde immer wieder dasselbe Riff und ich schaffe es trotzdem nicht, sauber anzuschlagen! Egal, was ich versuche zu spielen, es scheitert nie an der linken Hand, sondern immer wieder am Anschlag!
     
  2. The Mad A

    The Mad A Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #2
    also deine pick haltung finde ich persönlich echt krass...
    die finger sind schon richtig nur das ding ist viel zu weit hinten und guckt zuviel raus.
    ich persönlich hab das:
    ______
    // |
    || | Daumen
    \\ _ _|____
    / <-- pick da (guckt nur 3 mm raus)

    und der anschlag sollte ausm handgelenk kommen.
    Mein unterarm liegt dabei aufm korpus auf.
    Mit dem kleinen Finger aufsstützen mach ich nur manchmal wenn ich was neues lerne und längere strecken mit dem pick überwinden muss von h nach A zb. und ansonsten evtl. eine andere anschlage.
    das gefühl für die saiten kriegt man aber ziemlich schnell raus.
    Mir persönlich reicht der Ablagepunkt des Unterarms als Referenzpunkt um jede Saite mit Up oder Downstroke an anhieb zu treffen
     
  3. Maxi

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    Erstellt: 17.12.05   #3
    was für ne plek stärke hast du?
     
  4. ...timur°°°

    ...timur°°° Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #4
    Dunlop Tortex 1 mm... ich mag keine weichen Plektren, da hab ich noch viel weniger Kontrolle über den Anschlag als sowieso schon, weil diese dünnen Dinger immer so zurückfedern...

    Kannst du vielleicht ein Photo machen von der "lehrbuchmäßigen" Plek-haltung? Würde mich mal interessieren... das wäre eine Erklärung für alles, nämlich daß einfach meine Plek-Haltung total für den Arsch ist.
     
  5. The Mad A

    The Mad A Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #5
  6. ...timur°°°

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    Erstellt: 17.12.05   #6
    Hm.... also wenn ich das Plek so wenig rausgucken lasse, komme ich ständig mit der Spitze des Zeigefingers gegen die Saiten. Und damit das nicht passiert, muss ich mein ganzes Handgelenk so komisch nach vorne drehen, das fühlt sich total krampfig an... so kann ich nicht spielen....

    Mist, ich habe echt das Gefühl, mir meine Technik über die Jahre total versaut zu haben. Vielleicht wären ein paar Unterrichtsstunden beim Gitarrenlehrer ganz gut?
     
  7. dside

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    Erstellt: 17.12.05   #7
    @ timur_doumler

    du sprichst mir aus der seele. Ich hab das gleiche problem und habe etliche foren durchforstet auf der suche nach der richtigen plekhaltung oder zumindest anregungen.Ich bekahm immer die gleiche antwort "spiel so wie es dir am besten liegt" ..... wenn es so wäre könnte ich mir ja die frage nach der plekhaltung sparen oder ? Wie dem auch sei , ich habe immer mit kleinem finger als stütze gespielt und habe mit der zeit gemerkt das mich das total bremst. Desweiteren hab ich bei mir bemerkt das die spitze des pleks zu weit rausragte und ich mich immer in den saiten verhuddelt hab. Was ich bei dir bemerkt hab ist das extreme wegstrecken der restlichen finger , hab ich anfangs auch gemacht und wieder eine bremse mehr. Ich spiele nur aus dem handgelenk.Wenn der unterarm mitgeht verkrampfe ich zu schnell was dann auch wieder bremst.

    vieleicht kommen noch hilfreiche tips von anderen.
     
  8. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #8
    also eigetnlich hilft nur üben eventuel solche figuren

    ------------------------------------5-7-------
    ---------------------------5-7-----------5-7-
    -----------------5-7-----------5-7-----------
    -------5-7-----------5-7---------------------
    ------------5-7-------------------------------
    --5-7-----------------------------------------
    oder....
    ---------------1-2-3-4----------------
    -------------2----------3-------------
    -----------3--------------2-----------
    --1-2-3-4------------------1-2-3-4-- u.s.w.
    ---------------------------------------
    ---------------------------------------

    Also eventuel bringt es etwas wenn man solche übungen exakt ausführt(metronom?)
    Die Koordinationsprobleme sollten normal sein wenn du lange nicht mehr gespielt hast,
    mit der zeit wird das normalerweiße.

    Wie du im endeffekt die Hand hälst und ob du dich abstütz kann man dir eigentlich nicht vorschreiben :-D! Jeder Gitarrist macht das anders(siehe Profis)..... mit der Zeit findest du deinen eigenen stil und mit diesem kann man dann auch meistens am besten spielen!
    Was ich dir allerdings empfehlen würde das plek wie oben schon gennant nicht so weit rausschauhen zu lassen dann kannst du später besser diese Harmonic's(oder wie das heißt) besser spielen!

    MFG. Maxi
     
  9. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #9
    Also hat es doch funktioniert du hast einen eigenen stil gefunden, und das ist am wichtigsten, dass macht später deinen sound aus! Schließlich kann man das selbe zeuch haben wie Metallica und klingt trotzdem nicht so wie Kirk aus einem grund: er schlägt anders an... und und und..... also üben und probieren was anderes hilft nicht!

    MFG: Maxi

    P.s. Kritik erwünscht!
     
  10. dside

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    Erstellt: 17.12.05   #10
    @ Maxi

    vollkommen richtig in allen punkten. Leider hab ich mir "die für mich am bequemsten haltung" so angewöhnt das ich bei schnelleren sachen einfach nicht mehr mithalten kann/konnte. Hätte mir damals jemand den tip gegeben den kleinen finger nicht als stütze zu nehmen oder die spitze des pleks nur ganz wenig rausgucken zu lassen oder das plek leicht schräg zu halten hätte ich mir ne menge kopfzerbrechen und nerven sparen können.

    Klar gibt es keine universalhaltung aber es gibt immerhin kleine tips auf die man aufbauen kann ;-)
     
  11. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.05   #11
    also ich nehme ausser beim sweeoing den kleinen finger als stütze(meisten zumindest, ich bin da sehr variabel weil ich schon viel probiert habe ;-) )
    Ich komme aber auch mir stütze auf beachteliche geschwindikeiten wobei ich bei wirklich schnelle sachen doch mal die stütze weglasse, aber gerade bei den liedern ´die ich in der Bandspiel bleib ich eher bei der stüze(ist hlat gemütlicher :-D) wir covern zwar nur aber ich schreib mir meine solos selber und improviesiere viel, bei den meisten liedern passt aber so ein monstersolo einfach nicht rein....
    also üben und so, ein parr tips hollen ist zawr nie verkehrt aber es ist eben wichtig den für sich besten weg zu finden! Das dauert halt...

    Mfg. Maxi
     
  12. ...timur°°°

    ...timur°°° Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #12
    Cool, mit diesen Infos bin ich schon mal einen Schritt weiter... dann werd ich mal weiterüben... danke Leute :great:
     
  13. sAnO-.-

    sAnO-.- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #13
    bisschen of topic, aber wie ich find doch recht passend...
    die linke hand..
    wie habt ihr die?
    bildet das handgelenk und euer hals der gitarre nen rechten winkel?
     
  14. The Mad A

    The Mad A Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #14
    nö- höchstens wenn ich hoch spiele
     
  15. IbanezRules=)

    IbanezRules=) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.05   #15
    timur_doumlers 1. Post spricht mir wie aus der Seele. Spiele jetzt auch ca. 5 Jahre Gitarre (etwas mehr), aber erst seit nem Jahr "richtig" bei der Sache.
    Ich hab auch ständig das gefühl ich komme nicht weiter, trotz mehrstündigen üben am Tag. Ich denke einer der wichtigsten Grundsteine für ein erfolgreiches Üben ist eine gute Haltung und die hab ich bis heute anscheinend nicht ansatzweise gefunden. Ich probiere eigentlich sogut wie täglich was neues aus...
    Das Hauptproblem liegt bei mir eigentlich darin, einzelne und mehrere Saiten abwechselnd anzuschlagen, z.B. bei Slash-Chords. Mir rutscht da das Plek ständig aus der Hand, bzw. verrutscht ständig.
    Bis jetzt liegt mir halt noch eine ziemlich eigenartige Haltung am besten. Bei vollen Akkorden halte ich das Plek mit 3 Finger (Mittelfinger als Stütze, wegem verrutschen), besonders wenn die Sachen schneller sind geht es bei mir ohne die Technik da garnicht mehr...Bei Single-Notes aber nehm ich die eher traditionelle Haltung die hier ja schon ausführlich besprochen wurde.
    Denke da liegt auch mein eigentliches Problem, da ich beim Wechsel zur Bridge, zum Refrain, zur Strophe, zum Solo, usw... öfters meine Haltung ändern muss.

    Ehrlich gesagt gehen mir aber langsam die Ideen aus wie ich was ändern könnte...
     
  16. aced

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    Erstellt: 19.12.05   #16
    also das problem mit dem verutschenden pleks ist ja normal, man schwitzt halt an den fingern und das plek ist glatt. dagegen kannste dir z.b. rillen ins plek ritzen für besseren grip. ich wickle jedoch einfach so leukosylt tape (dieses verbandstape) drum, dann haste auch guten grip. oder einfach spezielle pleks mit grip kaufen.

    dieses bild was vorhin gepostet wurde zeigt ja ne haltung, wo die daumenspitze quasi mitten auf dem plek liegt, so hat man theoretisch auch das meiste gefühl und druck. ich spiele jedoch so dass ich mit zeigefinger und daumen ein kreuz bilde und das plek steckt dazwischen. also mein daumen ragt voll über das plek raus.. habe deswegen auch nen leicht schrägen anschlag mitm plek, weswegen sich mein plek auch immer an der einen kante abnutzt und nicht direkt an der spitze.

    wie nutzt sich das plek bei euch ab?? spielt ihr wirklich mit 100% rechtwinkliger haltung?
    und wie macht man die harmonics, wenn die daumenspitze gar nicht über das plek hinausragt?? :confused:
     
  17. Rumba Improvisada

    Rumba Improvisada Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.05   #17
    Hm, also vielleicht wäre der beste Ratschlag an euch, einfach weiterzuüben und mehr Geduld mitzubringen; klar es gibt ein paar grundlegende Binsenweißheiten wie z.B. lockere Haltung und vor allem KONTROLLE. Man muss erst mal lernen langsam zu spielen, bevor schnell.
    Aber es gibt nicht *die* Technik die einen spielen lässt wie Paco de Lucia.

    Außerdem ist Technik nicht etwas was man einfach so kopieren kann von der ersten Stunde an. Es ist eine sich entwickelnde Sache. Selbst wenn man ohne irgendwelches Wissen anfängt zu üben, wird sich die Technik automatisch verbessern.

    Üben, üben, üben ! :) , klingt hart, ist aber so.

    Ich spiele ungef. seit 3, 4 Jahren und in den ersten zwei Jahren hab ich mich gar nicht weiterentwickelt. 90% würde ich behaupten habe ich in den letzten 2 Jahren gelernt und dabei ist mir das selber noch nicht mal aufgefallen sondern nur Bekannten a lá "Hey du spielst ja richtig gut" oder so ähnlich.
    Ich bin immernoch der Meinung dass ich viel zu schlecht bin...

    dann spiel es doch SO langsam, dass du sauber anschlagen kannst!???
    Ich musste es am eigenen Leib erfahren: ZUERST kommt die Kontrolle und DANN die Schnelligkeit, nicht umgekehrt...

    ... vielleicht ist genau das dein Problem.

    Leute, das ist wirklich nur gut gemeint: Gewöhnt euch mal langsam an den Gedanken dass Gitarre spielen etwas langfristiges ist!
     
  18. katzengreis

    katzengreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.05   #18
    ich möchte auch mal betonen, dass es ja nicht ein prozess von 15minuten ist, bis man sich die neue plekhaltung angeeignet hat. ich habe ungefähr 4 jahre lang mein plek mit daumen, zeige- und mittelfinger festgehalten, bis ich mich dazu entschlossen habe, wegen der verwendbarkeit der anderen finger der anschlaghand auf daumen und zeigefinger umzuschalten. es hat bei mir gut 2 wochen gedauert, bis ich vom anschlag ungefähr auf dem level war, das ich mit der anderen technik hatte, aber mittlerweile bereue ich keine sekunde üben mehr.

    deshalb würde ich auch raten, einfach das plek (wie schon 100mal angesprochen) nur wenige millimeter hinterm daumen vorgucken zu lassen. dann spielen, spielen, spielen.

    mikel
     
  19. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.05   #19
    Ja, und ein anderer Grundstein ist Geduld.
    Was tust du, wenn dir ein Lick auf Anhieb zu schwer ist? Nimmst das nächste? Wohl nicht, statt dessen übst du weiter.
    Und zwar, weil du akzeptierst hast, das motorisches Lernen eben nicht nur was mit Verstehen zu tun hat, sondern auch auch mit einem langsameren Prozess, der im Körper passiert.

    Um also überhaupt bewerten zu können, ob eine Picking-Methode für dich passt, solltest du dir schon etwas Zeit lassen. Mit dem Motto "Fühlt sich Scheiße an, wird nie was, weiter zum nächsten!" wirst du auch noch lange weiter auf der Suche sein.

    Gib jeder Methode doch mal eine Woche täglichen Übens Zeit.
    Kannst dir ja im Vorfeld einen Mix von Übungen ausdenken (Arpeggios, Single note lines, Legato, Akkorde) den du dann auschließlich mit dieser Methode spielst. Tempo spielt dabei erstmal explizit keine Rolle!

    Damit sollte sich schnell herauskristallisieren, was sich für dich am besten anfühlt. Das vertiefst du dann.
     
  20. IbanezRules=)

    IbanezRules=) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.05   #20
    Ja komm mir nur doof vor, wenn ich auf Bandsuche dann mal einfach mich mit unbekannten Leuten zusammenhocke und die dann zu mir später per Mail meinen ich sei zu schlecht und das ich sicher noch keine 5 Jahre Gitarre spiel, also da frustriert man halt leicht.
    Ich mein ich seh es allgemein nicht so ernst, weil mir macht es Spass Gitarre zu spielen auch wenn vieles nicht so klappt wie ichs gern hätte, aber solche Sachen ziehen einen dann halt schon runter....

    trotzdem danke mal für eure Anregungen
     
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