Regelmässiges umstimmen… – Langzeitschäden?

von Norm0815, 07.08.08.

  1. Norm0815

    Norm0815 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #1
    Ich hab mir vor einiger Zeit eine E-Gitarre zugelegt und erlerne jetzt autodidaktisch das «Handwerk».

    Ich spiele diverse Sachen und stimme für gewisse Lieder auch hin und wieder einmal die Gitarre um. Das varriiert mestens zwischen den folgenden Stimmungen:

    E - A - D - G - H - E

    ...oder...
    D - G - C - F - A - D

    ...oder auch mal...
    F - A# - D# - G# - C - C

    Jetzt meine Frage: Kann ein regelmässiges Umstimmen (spricht 2-3 mal die Woche) Langzeitschäden an der Gitarre hervorrufen? Eure Meinungen oder Erfahrungen würde mich interessieren.
     
  2. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #2
    Aus meiner Erfahrung: Nein.
    Kann ich mir beim besten Willen auch nicht vorstellen:).
    https://www.musiker-board.de/vb/plauderecke/250250-gitarre-ohne-saiten-aufbewahren.html
    Die Zugkraft ändert sich ja nur marginal beim Umstimmen.
     
  3. Andy714

    Andy714 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #3
    Hy,

    Ich spiele oft Drop C oder Standard D und stimme meine Gitarre manchmal 2-3 mal am Tag um
    und es ist noch nichts passiert.

    Also im Normalfall dürfte es deiner Gitarre nicht schaden.

    Das einzige auf das du achten solltest ist, dass du die hohen Seiten also h und e beim Runterstimmen nicht zu schnell entlastest da sie sonst reißen können.

    also immer schön sachte:D
     
  4. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #4
    Hatte ich gerade in einem anderen Thema schon erwähnt:

    Von der Theorie ist es wohl schon vorstellbar, dass sich der Hals nach langer Zeit an die Stimmung anpaßt. Wenn z. B. der Spannstab recht locker eingestellt ist, die Zugkraft der Saiten (durch das Herunterstimmen) geringer wird, entlastet dies den Hals; d.h. er hat nun die Möglichkeit sich in geringem Maß zu verziehen. Als "Schaden" würde ich dies nicht bezeichnen, da man mit der Justierschraube den Hals wieder entsprechend ausrichten lassen kann.

    Gruß

    Andreas
     
  5. andieymi

    andieymi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #5
    Nicht umgekehrt? :D Dass eine Saite bei Runterstimmen reisst wär mir ja ganz neu. Pass lieber beim wieden hochstimmen auf, dass du die Saite nicht zu stark spannst.
     
  6. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #6
    schonmal drauf geachtet mit welcher geschwindigkeit du die saiten beim gebrauch eines floyd rose entlasten kannst? und dann bei unterfrästen teilen auch noch weit über die standard spannung hinaus schießen kannst? und es passiert nichts ;)
     
  7. Andy714

    Andy714 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #7
    Also wenn du die Saiten so stark spannst, dass sie reißen machst du definitiv etwas falsch :D

    Mir ist es auch noch nie passiert, dass mir eine Saite beim runterstimmen reißt.

    Einem Freund von mir schon und zwar genau beim Stimmwirbel. Es hat also nicht direkt mit der Spannung der Saite zu tun sondern eher mit der Umwicklung.
     
  8. Yvo93

    Yvo93 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #8
    Ich denke das höchstens die Saiten reißen können,
    aber sonst dürfte da nix kaputt gehen.
    Es kann höchstens sein das du am Anfang vom Umstimmen leichte Saitenprobleme kriegst,
    ich meine die Gewöhnen sich ja an die Stimmungen ....

    Mfg Yves
     
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