Relation von Gear-Wünschen und Gemütszustand?

Wir alle haben 24 Stunden am Tag.

Der Unterschied entsteht
Naja, keine Ahnung wo du im Leben stehst.
Es ist schön wenn Mann sich frei machen kann von scheinbar allem was Druck verursacht.

Ich mit meinen 60 Lenzen kann - möchte und häufig muss ich auch Verantwortung übernehmen:
Sei es meine Familie, wer ist Familie ? Enkel, Neffen und manchmal ist die Familie die Hilfe benötigt noch größer.
Unseren Hund, den wir vor Jahren angeschafft haben und lieben.
Meine Firma mit all seinen sozialen Kontakten - Mitarbeitern, Kollegen, Kunden und Lieferanten.

Wenn Du deine sozialen Strukturen so einfach für Dich ablegen kannst, bewundere ich dich nicht.

Für Alle die soziale Kontakte pflegen und manchmal mehr Kraft brauchen als selber zur Verfügung steht.

👍

Kopf hoch und mit Mut voran.

Gruß
Der Newcomer II
 
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Moment mal ... hier laufen jetzt verschiedene Unterstellungen herum, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben ...

@milamber zu unterstellen, pointiert formuliert, er setze sich über jegliche sozialen Verpflichtungen hinweg, läßt sich seinem post nicht entnehmen, der - pointiert formuliert - sagt, dass der Kauf oder Nicht-Kauf von Musikinstrumenten sicherlich in den Bereich der freiwilligen Entscheidungen fallen und mithin eine Frage der Wahl sind - mitsamt deren Folgen.

@HD600 ist hingegen nicht zu unterstellen, er stilisiere sich hier als Opfer - er schilderte lediglich seine Gefühle und Reaktionen beim Kauf von Musikinstrumenten und fragt, wie es anderen so geht - insbesondere in Bezug auf spezifische Gemütszustände und fragt dabei, welche Rolle Wünsche und die eigene emotionale Situation dabei spielen.

Wie es halt häufiger in einem online-Forum und speziell in den Biergarten-Bereichen derselben der Fall ist, lösen sich mitunter die posts von aktuellen Anlass und reichen an Lebensphilosophien heran ... und auf dieser abstrakten Ebene werden dann auch ganz gerne mal Unterstellungen formuliert. Die allerdings nicht weiterbringen, sondern eher dazu führen, dass sich die Gemüter erhitzen - daran möchte ich momentan erinnern ...

Gear und Gemüt ist das Thema ... :cool:

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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@HD600
mein Post war nicht auf Dich bezogen. Oder auch nicht als Angriff gegen irgendjemanden gewesen.

Mir geht es darum, dass ich in vielen Formulierungen eine Opferhaltung erkenne. Nicht, weil Menschen keine echten Verpflichtungen hätten – die haben wir alle. Sondern weil Sprache oft so klingt, als hätte man selbst keinerlei Anteil an der eigenen Situation.
Zwischen „Ich habe gerade andere Prioritäten“ und „Mein Leben lässt mir keine Wahl – ich habe schlicht keine Zeit für das, was mir wichtig ist.“ liegt mehr als nur ein sprachlicher Unterschied. Es ist ein Unterschied in der Haltung.
Beides kann denselben Alltag beschreiben. Aber die zweite Formulierung stellt mich automatisch als Getriebenen dar – als jemanden, dem etwas passiert. Die erste erkennt an, dass ich – zumindest teilweise – mitentscheide.

Ich will niemanden belehren. Aber ich persönlich versuche, mich nicht in diese Rolle zu setzen.

Und um den Bogen zum ursprünglichen Thema zu schlagen:

Wenn ich mir in einer angespannten Phase etwas kaufe, das ich objektiv vielleicht nicht wirklich brauche, das mir aber in diesem Moment Freude bereitet und mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann kann das völlig in Ordnung sein. Dagegen spricht aus meiner Sicht grundsätzlich nichts – zumindest in einem gewissen Rahmen.
Problematisch wird es erst, wenn daraus ein Dauerzustand wird. Wenn Konsum zur ständigen Kompensation wird. Dann lebt man in einer Art selbstgebautem Käfig, in dem man versucht, sich für das eigene Leiden zu belohnen, anstatt sich mit dessen Ursache auseinanderzusetzen.
Es ist ein bisschen wie in der Medizin: Man kann Symptome lindern – und manchmal ist das auch sinnvoll und notwendig. Aber langfristig kommt man nicht darum herum, die eigentliche Ursache anzugehen.

Sonst bleibt man im Kreislauf aus Belastung und kurzfristiger Betäubung gefangen.
 
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Gegen den Willen zu reichlich "Gear" sagt sicher niemand was. Ist doch schön, dass es auch andere Verrückte gibt. Das beruhigt.
Jedoch, der offenkundige Wermutstropfen lautet im Sinne der Beatles: "Money can't buy me talent".

Kauf und Talent sollten wie ein guter Songmix balanciert sein.

Hatte jemand mal intensiven Kontakt zu einem Messie? Ich möchte diese Menschen als "Phänomen" beschreiben, nicht bewerten, auch nicht therapieren.
Aber: Der Messie glaubt an die spätere Nützlichkeit der Dinge.
Er irrt nicht in der Nützlichkeit. Er irrt in der Zeit! Es gibt keinen späteren Nutzen! Das "Später" tritt einfach niemals ein.

Ich meine das nicht abwertend. Ich sammele selbst Tonnen an Harmonien, Melodien und neuen Texten. Eine milde Form des Wahnsinns, die niemanden Schaden zufügt, aber Sinn stiftet durch unsinniges Tun.
Wichtig ist, dass man nicht aus einer Gemütslaune heraus anfängt, seine Sachen zu zertrümmern oder grundlos zu entsorgen. Anfallartiges Tun schadet der Gesundheit.
 

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