Review: Bad Cat Hot Cat 30

von MAI, 15.04.07.

  1. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 15.04.07   #1
    Böse Katzen mit heißen Tatzen

    [​IMG]

    Hi!

    Wollt jetzt mal die Gelegenheit nutzen, meinen neuen Amp vorzustellen.

    Es ist ein Bad Cat Hot Cat 30 Head mit dazugehöriger 2 x 12er Box.

    Ziel beim Kauf war es, einen schnörkellosen Amp mit Point-to-Point- Verdrahtung zu kaufen, der den Spagat zwischen minimalistischen Einstellungsmöglichkeiten und einer trotzdem vorhandenen, nuancenreichen Soundvielfalt beherrscht. Im Vordergrund standen nicht übermäßige Praxis und Allrounderqualitäten, sondern ein unverwechselbares Klangerlebnis, was sich deutlich von meinen anderen Amps unterscheiden sollte.

    Die Vorgaben lauteten folgendermaßen:
    • natürlich Röhrenamp, mit Class A Bauweise.
    • keine Spielereien, es wurde bewußt auf Effects Loop und Reverb verzichtet
    • maximal 30 Watt
    • 2 x 12er Boxenbestückung
    • direkte Ansprache und entsprechend edler Sound
    • Soundkultur: britisch, in die Richtung Vox AC 30 gehend
    Nach längeren Überlegungen landete ich eben beim Bad Cat.
    Bevor wir loslegen, erstmal ein Bildchen: :rolleyes:

    [​IMG]

    Man hat die Option, den Hot Cat 30 als Combo oder als Top zu nehmen. Ich entschied mich für das Top, da ich evtl. den Amp später noch mit einer anderen 2x12er mit anderen Speakern kombinieren wollte.

    Kurz zu den Features ( das ist schnell erzählt ):
    • 30 Watt Class A ( zwei EL-34 von Ruby Tubes )
    • 2 Kanäle ( Kanal 1: Hot; Kanal 2: Clean )
    • kein Loop, kein Reverb
    • Impedanzwahl zwischen 4 und 8 Ohm
    • Wahl zwischen Solid State und Röhrengleichrichtung
    • Umschaltung der Kanäle mittels A/B Box, mittels A/B/Y Box Mischung beider Kanäle möglich.
    Verarbeitung:

    Absolut Top. Fette Trafos. Massive Bauweise, doppelt verschraubte Switchcraft-Buchsen, CTS-Potis, das Innenleben ( lt. Gitarre & Bass ) vom Allerfeinsten. Das Top ist etwa 3/4 so groß wie mein H&K Duotone Top, wiegt aber mit 21 kg das Gleiche. Das sollte genug zur Bauweise sagen.
    Gleiches gilt für die Box. Anders als in einem anderen Thread von mir beschrieben sind als Speaker zwei gleiche Celestion UK-Heritage Varianten des Vintage 30 verbaut ( sorry für die falsche Info :o ).

    Zur Optik:

    Bad Cat bietet verschiedenste Farben an, die sich ohne Aufpreis ( bis auf Sparkle Vinyl ) beliebig miteinander kombinieren lassen ( Außenverkleideung + Frontverkleidung ). Meine Katze hat eine schwarze Außen- und eine Frontverkleidung aus einem Flammen Hologramm-Vinyl. Dieses zeigt, je nach Blickwinkel und Lichteinfall immer ein anderes dreidimensionales Flammenmuster. Ein kleines Bild kann es vielleicht andeuten:

    [​IMG]

    Die Verkleidung ist absolut robust und auch wesentlich dicker als z.B. bei meinem Rectifier. Sollte also einiges aushalten.

    Zur Bedienung:

    Der Amp hat zwei Kanäle: einen cleanen Kanal ( Regler hierfür: Volume und Brilliance ) und einen Hot Channel ( Regler: Gain, Edge, Level, Bass Treble, Master ). Jeder Kanal hat seinen eigenen Input auf der Vorderseite.
    Lustiges Detail am Rande: Kanal 1 ist der Zerrkanal, während der Zweite der Cleankanal ist. Das sollte schon mal andeuten, wo es lang geht.:D

    Auf der Rückseite die Wahlmöglichkeit zwischen Dioden und Röhrengleichrichtung. Anders als bei einem Mesa Rectifier ändert sich der Sound jedoch nur subtil. Diode ist etwas tighter, Röhre macht's wärmer und komprimierender.

    Clean-Kanal:

    Fangen wir damit an. Geht auch schnell. Mit den Regler "Volume" regelt man logischerweise die Lautstärke und den Anzerrgrad. Der Regler "Brilliance" regelt die Klangfarbe. Der Master-Volumeregler hat keinerlei Einfluss.

    Der Cleankanal geht sehr freudig zu Werke. Das Attribut u.A. "guter Fender Sound" ist voll und ganz berechtigt. Die Reserven halten sich natürlich bei 30 Watt Class A in spürbaren Grenzen. Bis etwa 10 Uhr kann man bei Humbuckern herrlich perlende und lebhafte Cleansounds erwarten, die einen sehr prägnanten Tiefgang besitzen. Man spürt den satten und warmen Ton deutlich in der Magengrube. Höher ausgefahren ergibt sich dann ein saftiger Crunch, der eine recht dunkle Klangfarbe aufweist.

    Singlecoils bleiben bis ca. 12 Uhr clean bis nach und nach die Zerre das Ruder übernimmt. Die Lautstärke im Cleanbereich ist absolut ausreichend für die Beschallung eines mittelgroßen Raums. Gegen ein Schlagzeug anzukämpfen, reicht bei 30 Watt natürlich der Headroom nicht ganz aus.

    Der Regler "Brilliance" sorgt hierbei für die nötige Färbung: wenig aufgedreht erklingt ein dunkler, düsterer Cleansound mit hohem Mittenreichtum, weiter aufgedreht wird es immer brillianter und perliger. Die Cleansounds lassen sich Vox-Clean bis Fender Clean zu, und das mit nur zwei Reglern. Die Sache gestaltet sich sehr dynamisch und man kann damit viele Spielarten bedienen. Sehr gute Arbeit. Den Hall vermisst man nicht unbedingt. Es gibt den Amp übrigens auch als Hot Cat 30R mit eingebauten Reverb und Loop.

    Hot Kanal:

    Der Zerrkanal beginnt erstmal mit Verwirren. Bis Masterstellung ca. 8 Uhr tut sich nämlich nichts. Danach sollte man gut etwas über 9 Uhr gehen, um die eine praktikable Sättigung zu erreichen. Eins schonmal im Voraus: der Amp wird höllenlaut!

    Mit dem Regler "Gain" gibt man logischerweise den Zerrgrad an. "Edge" gibt die Grundfärbung der Zerre an. Ich würde es als eine Art Mix aus Presence und Mittenregler bezeichnen ( dieser fehlt ja ).

    Der Regler "Level" gibt u.a. den Pegel der Vorstufe mit an. Außerdem greift er wiederum in die Klangfarbe mit ein. Das wesentlich stärker, wie man es von anderen Vorstufen-Volume Reglern gewohnt ist.

    Der Coup an der ganzen Sache ist allerdings, daß die Regler "Treble" und "Bass" als aktive Klangregelung ausgelegt sind ( Info aus Gitarre & Bass ). Anders als bei anderen Amps, wo man mit dem Potis die jeweiligen Frequenzen des Grundsounds des Amps nur rausdämpft, ist hier eine aktive Anhebung der Höhen und Bässe möglich. Dies macht sich auch sehr deutlich bemerkbar: die Potis sind sehr effektiv und lassen eine Menge Spielereien zu. Sound des Kanals folgt gleich.

    Mit dem Masterregler steuert man wieder die Sättigung/Lautstärke der Endstufe. 30 Watt Class A sind brüllend laut.

    Kurze Pause und ein Bildchen:

    [​IMG]

    Spielbetrieb:

    So, angestöpselt und ausprobiert. Benutzt habe ich eine Radial A/B/Y Box, eine PRS Custom 24, ein Gibson LP 59er VOS. Und Ohrstöpsel...

    Momentan noch etwas Probleme mit dem richtigen Aufstellen, da es mittlerweile etwas eng wird. Probleme bereitet auch der Heizkörper, der lustig auf "G" mitrasselt.:mad:

    Die Abstimmung der Kanäle aufeinander gestaltet sich als problemlos. Lautstärkeverhältnisse lassen sich spielend aufeinander einstellen.

    Die PRS Clean gespielt und es geht die Sonne auf. Wunderbare direkte Ansprache, immer ein schöner Peak beim Anschlag und dynamisch auf Spielnuancen eingehend. Bei höheren Lautstärken wird es dann crunchig und der Amp zeigt gerade beim Übergang eindeutige Vox Züge. Der Brilliance Regler reicht vollkommen aus, um den Cleanton verschiedenste Farben abzuringen.

    Mit Humbuckern ( PRS, LP ) wird die Sache schon etwas engmaschiger. Es ist immer eine leichte Gratwanderung zwischen einem voluminösen und vollen Cleanton und dem überspringen auf das Angezerrte. Da wird vermehrtes Steuern mit dem Volumenpoti der Gitarre gefordert. Dies ist aber durchaus wünschenswert, erfordert natürlich einen Kondensator, der Höhenverluste vermeidet. Das Anpassen auf die jeweilige Gitarre stellt trotz der nur zwei vorhandenen Potis für den Kanal keinerlei Problem dar.

    Die Sounds, die einen erwarten sind eine helle Freude
    ( Referenztoncharakter ), erwarten aber etwas Einsatz an der Gitarre. Es wird nichts beschönigt.

    Verzerrt bietet sich ein ähnliches Bild. Angefangen beim Gain, der von annähernd Clean bis zu einem satten, verzerrten Sound mit Zerrgraden jenseits eines Marshall JCM 2000 DSL alles offen lässt. Die Regelmöglichkeiten sind üppig. Wie oben bereits erwähnt, läßt sich mittels des "Edge" und des "Level" Reglers die Färbung des Klanges von dunklen, satten, komprimierten Jazzton über Blues bis hin zu rotziger Britsoundzerre alles erreichen. Noch weiter gedreht wird es ein ziemlich krasser hohl-sägender Ton, den man allerdings mit den "Treble" und "Bass" Reglern und "Level" doch wieder kultivieren kann. Es führen eben viele Wege zum Ziel.:rolleyes: Grundsätzlich klingt der Amp ausgefahren wie ein AC-30 mit viel, viel mehr Gainreserven.


    [​IMG]

    Die Soundqualität ist immens. Der Amp drückt und puscht einen vorwärts. Der Amp ist auf keinen Fall ein Leisespieler. Was heutzutage bei modern ausgelegten Amps kein Problem ist, nämlich leise gut zu klingen, ist hier nicht möglich. Unter einem gewissen Pegel klingt der Amp einfach nur dünn und saftlos. Über diesem Pegel einfach nur göttlich.

    Im Zerrkanal macht einfach die Interaktion und Rücksprache mit dem Amp wahnsinnigen Spaß. Die Möglichkeit, den Amp wütend zum Grollen zu bringen und einen Moment später süßlich singen zu lassen, ist eine Show für sich. Man bewegt sich allerdings immer auf sehr dünnen Eis. Der Amps verzeiht gar nix. Rein gar nix. Man kann damit richtig scheiße klingen völlig daneben liegen. Um mal kurz was auszuprobieren, ist der Amp absolut nix. Hierbei ist nicht das Einstellen das Problem, sondern die Tatsache, daß der Amp erst dann wirklich außergewöhnlich klingt und sich von der Masse abhebt, wenn man in so einstellt, daß man richtig mit ihm kämpfen muß. Dann ist jeder Ton ein Tanz mit dem Teufel und der Grenzbereich verschwindend gering. Es gibt dann Momente, in denen man daran ist, die Kontrolle zu verlieren und man kriegt dann doch noch kurz davor die Kurve. Dann ist man der King und der Amp belohnt einem dafür. Wenn's nicht klappt, dann sollte niemand daneben stehen.

    Auch mit weniger Gain weiß der Amp zu überzeugen. Er beherrscht auch erdige Crunch- und Bluessachen eindeutiger britischer Prägung. Da erkennt man das Vorbild AC-30 am deutlichsten. Aber das Gerät heißt ja "Hot Cat" und der Katze will ja eingeheizt werden.

    [​IMG]


    Heiße Katzen fauchen auch...

    Der Sound und die Dynamik sind eindeutige Pluspunkte. Wo Licht ist, ist aber auch ein wenig Schatten. Ich hatte gut Gelegenheit, den Amp zu testen, habe mich auch mit einigen Leuten unterhalten und kenne auch die Kritikpunkte und Reviews aus dem I-Net und der Gitarre & Bass.
    Es gibt einige Dinge, die das Bild eines PERFEKTEN Amps relativieren. Ich bin mir dessen bewusst gewesen und sehe die Probleme als nicht so schwerwiegend an, sonst hätte ich den Amp nicht gekauft.

    Negativpunkte:
    1. Hörbares Netzteilbrummen. Ich bin von meinen beiden anderen Topteilen etwas verwöhnt, was die Betriebsgeräusche angeht. Den Rectifier hört man fast nicht, den Duotone praktisch gar nicht, wenn er eingeschaltet ist. Der Bad Cat hat ein hörbares Netzteilbrummen, das sowohl mit Dioden- als auch mit Röhrengleichrichter wahrnehmbar ist, wenn man ca. 1-1,5 m davor sitzt. Dieses Brummen ist nach Rücksprache und Check meines Händler völlig normal, unter Betracht der Tatsache, daß es sich um einen PTP-Amp in Class A Betrieb handelt, sogar im besseren Mittelfeld anzusehen. Liegt Lautstärkemäßig etwas über dem Brummen eines Marshall DSL 401. Anmerken möchte ich, daß ein von mir getesteter und etwa gleich teurer Mesa LoneStar Special ( Class A Modell ) es deutlich leiser hinbringt. Halte aber den Hot Cat für deutlich spannender im Umgang.
    2. Deutlich wahrnehmbares Rauschen in höheren Gaingefilden. Ab Gain ca. 2 Uhr wird das Rauschen deutlich wahrnehmbar, ab 3 Uhr recht stark. Das Nutzsignal ist allerdings dann so dermaßen laut, daß dies in keinster Weise von praktikabler Bedeutung ist. Auffällig nur in Spielpausen. Das haben andere Hersteller besser im Griff.
    3. Das Problem, daß bei Benutzung der A/B-Box ja beide Kanäle aktiv sind. Wenn man also im Clean spielt, hört man leicht im Hintergrund eben dieses Rauschen des Hot-Kanals, welches oben beschrieben ist. Dieses ist jedoch wesentlich geringer und auch nur in Spielpausen überhaupt als wahrnehmbar einzustufen. Mit dem Runterdrehen des "Level" bzw. "Gain"-Regler ist auch dieses Rauschen weg.
    Anmerkungen dazu:

    Diese Sachen wollte ich erwähnt haben, da es doch ein objektives und faires Review sein soll. In der Praxis spielt es meiner Meinung keine arg beeinträchtigende Rolle, da man auf diese Dinge reagieren kann. Dem guten Sound zuträglich sind bestimmte Teile wie Kohlepresswiderstände, denen eine gewisse erhöhte Nebengeräuschkulisse nachgesagt wird. Auch der Class A Betrieb bringt gewisse Nebengeräusche mit sich. Dies sollen keine Rechtfertigungen sein, aber gewisse Details summieren sich und ergeben dann eben Nebenerscheinungen. Den guten ( und vor allem direkten Klang ) erkauft man sich meistens mit einer erhöhten Nebengeräuschkulisse. Bestes Beispiel dafür sind ungewachste Tonabnehmer.

    Fazit:
    Ich hab einen wahnsinnig tollen Amp gefunden. Es ist keine Allzweckwaffe, was auch nicht gewollt war, schließt aber mit Bravour eine Lücke, die man IMHO nicht besser ausfüllen kann. Der Preis ( nenn ich nicht, schaut selber nach :p ) ist happig, als einmalige Investition jedoch zu ertragen.
    Der Amp wird nicht jedem zusagen und manche machen wohl gerade den hier: :screwy: , aber was solls.

    An alle Katzenliebhaber:

    Wenn's Fragen, Anregungen, Feedback und sonstiges gibt: jetzt habt ihr Gelegenheit dazu. Soundsamples gibt's nur, wenn ich zufriedenstellende zusammenbringe.:rolleyes:

    Katzenhasser:

    bitte draußen bleiben.;)
     
  2. nite-spot

    nite-spot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #2
    hi,

    klingt gut.

    besonders, dass eine aussergewöhnliche qualität im raum ist, die man sich erst
    technisch - musikalisch erkämpfen muß.

    (man merkt, ich hab was gegen die weichspüler und gleichmacher unter den amps.
    trotzdem - oder gerade deswegen - liebe ich zarte töne mit tiefe und leuchtkraft).

    gruß hanno
     
  3. RfC

    RfC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #3
    Super.:great: Genauso stelle ich mir ein Review vor!

    Was noch fehlt: Soundsamples! Lass die Katze mal fauchen :D .
     
  4. PerregrinTuk

    PerregrinTuk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #4
    Super Review, passend zu deinem top Kram...und da fühlt sich die Katze ja sicher sau wohl!

    Die tolle CS Les Paul schon dran gehabt und singen lassen?

    LG

    Flo
     
  5. Fl4sh_danc3r

    Fl4sh_danc3r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #5
    :great:
     
  6. the flix

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    Erstellt: 15.04.07   #6
    Das ist mal eim Review, so was liest man sehr gerne! Auch, wenn man dadurch etwas neidisch auf dich wird, wenn man sich deine Equpmentliste so anschaut....

    Hast du denn mal die Kombination der beiden Kanäle mit A/B/Y-Box ausprobiert? Stelle ich mir sehr interessant vom Klang her vor. Oder habe ich das überlesen?
     
  7. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #7
    Wieder ein wunderbarer Review von dir :).
    Liest sich einfach super - interessante, fachliche Textpassagen und zwischenzeitlich wieder ein paar Bilder vom "heißen Kätzchen" mit eingeworfen und so die Sache wiederum etwas aufgelockert.
    Absolut Spitze - genau wie der Amp :great:
     
  8. MAI

    MAI Threadersteller HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 15.04.07   #8
    Richtig! Das hatte ich noch vergessen zu schreiben. Die Kombination von Kanal 1 und 2 hat einen praktikablen Wert. Der Klang lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist wie eine Art Breitmacher. Nimmt dem Hot-Kanal etwas an Rotzigkeit und rundet die Zerre etwas ab. Man hört deutlich die Brillianz der Clean-Höhen heraus.

    Die Les Paul überzeugt vor allem im Hot Kanal durch ihren saftigen Schub in den Mitten, während man im Clean Kanal immer leicht mit dem überkippen ins angezerrte kämpft. Aber für was hat man denn Volumenpoti an der Gitarre :rolleyes:?

    Soundsamples:
    Muß auch vorerst mal mit welchen aus'm I-Net vertrösten. Die haben aber eine gute Qualität ( leider ist nur eine Strat zu hören ):
    http://www.wildwestguitars.com/media.htm#badcat

    Eigene Samples sind geplant. Dafür brauche ich aber mal etwas Zeit und Ruhe.:o
     
  9. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 15.04.07   #9
    Ein tolles, liebevoll gestaltetes und sehr schön geschriebenes Review:great:
     
  10. NOMORE

    NOMORE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.07   #10
    Jawohl - saubere Arbeit ! Macht echt Laune solch einen tollen Amp zu testen !


    lg,NOMORE
     
  11. jamesmyself

    jamesmyself Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #11
    hey guys

    Gestern Abend bei nem Gig konnte ich über die combo version dieses Amps spielen, und war verliebt... leider waren es nur 30 minuten, aber so ziemlich die geilsten die ich mit meiner les paul verbracht habe.

    Ich muss zugeben, der sound des Amps muss einem gefallen, ändern kann man den nicht gross. Doch wenn er zusagt ist man im Himmel.

    Leider zu teuer, aber die Qualität wie schon mehrfach erwähnt wurde, war top.

    Der Besitzer wurde ein wenig wütend, als ich versuchte das Teil zu klauen... ^^

    Gratuliere zu deinem Erwerb, ich werds mal mit den bad cat effektpedalen versuchen.
     
  12. Fusionwedge

    Fusionwedge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #12
    Tut mir leid, dass ich etwas klugscheißen muss, aber ich denke, dass gerade bei häufig gelesenen Reviews auf Kleinigkeiten geachtet werden sollte (auch wenn sich ein Anfänger einen solchen Amp sicher nicht leisten kann ;) ):
    Eine Gitarrenlautsprecherbox und ein Gitarrenverstärker sind natürlich nicht dazu da, einen Raum zu beschallen
    Nehmen wir etwas Rücksicht auf die Jugend *hust*

    Ansonsten ein wirklich knorkes Review :great:
     
  13. _redwing_

    _redwing_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #13
    Miau ;)

    Feines und hübsch gestaltetes Review mit ordentlichen Umschreibungen.
    So soll das sein, gut gemacht!
     
  14. MAI

    MAI Threadersteller HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 29.10.07   #14
    Der Grundcharakter des Amps blitzt immer durch, dennoch lässt sich mit der aktiven Klangregelung und vor allem dem "Edge"-Schalter einiges an Variationen im Klang erreichen. Die Potis sind ja, wie schon gesagt, auch fähig eine Anhebung der jeweiligen Frequenzen zu bewirken. Damit lässt sich noch viel am Voicing rumspielen.

    Vielleicht war die Zeit einfach zu kurz, als daß man da allzu viel ausprobieren kann. Der britische Soundcharakter bleibt aber jederzeit erhalten.

    Man muß aber definitiv wissen, worauf man sich einlässt. Ein Schönfärber ist er nicht.
     
  15. jamesmyself

    jamesmyself Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.07   #15
    Ja du hast recht, ich hatte wirklich praktisch keine Zeit mit dem Sound zu spielen, ein wenig eingestellt und mit der band losgerockt.

    Vorher hatte ich noch nie was vo dem Amp gehört, und bin gegen mit unbekannte sachen immer ein wenig skeptisch, aber der hat voll reingehauen.

    Hab gleich mal hier in der Suchmaschine badcat eingetippt und dein hübsches Review gefunden :)
    Möchte auch mal stolzer besitzer davon sein.
     
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