[Review] Squier Affinity Strat oder "Wie man Geld zum Fenster rauswirft"

  • Ersteller Ideentoeter
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Das ist die Meinung enes Einzelnen!

Meine Meinung steht auch für einen Einzelnen, ich bin anderer Meinung, versuche aber nicht diese als Tatsache darzustellen.
So einfach geht es nicht.

Das ist keine Meinung eines Einzelnen, das wird jeder der einigermaßen spielerischen Anspruch hat so bestätigen. Ein Rennfahrer versucht auch nicht auf biegen und brechen mit einem Corsa die DTM zu gewinnen, sondern greift zu einem entsprechend fähigen und geeigneten Auto. Dass der Corsa auch das Ziel erreicht ist klar, aber es ist einfach ein ganz anderes Leben. Dass ein Opa zum Einkaufen keinen DTM Renner braucht und mit dem Corsa perfekt bedient ist, ist auch klar.

Man versucht sich das Leben grundsätzlich angenehmer zu gestalten und nicht mit Fleiß schwieriger, nur um zu beweisen dass es so auch geht.

Brigde: Dir ist der Unterschied nicht so viel wert, aber das liegt nur daran dass Du damit nicht so viel anfangen kannst, bzw. Deine Ansprüche nicht so hoch sind. Das darf man nicht als generelle Wahrheit hinstellen, das ist alles was ich mit dem Kommentar sagen wollte.
 
Das ist keine Meinung eines Einzelnen, das wird jeder der einigermaßen spielerischen Anspruch hat so bestätigen.

Lieber xxx,
im Umkehrschluss heisst das dann, daß ich keinen spielerischen Anspruch besitze. Das ist nicht ganz fair mir gegenüber :( - auch ich habe Ansprüche, die sicher nicht tiefgestapelt sind.
Was mich an diesen Diskussionen stört, ist das immer versucht wird die eigene Meinung als die alleingültig Richtige darzustellen und anderen immer Unrecht zu unterstellen.
Dabei helfen auch nicht Vergleiche mit Autos, da ist die Leistung, bzw. Geschwindigkeit messbar und man kann über die erzielbare Höchstgeschwindigkeit ganz klar eine Wertung abgeben, das ist einfach - das schnellere Auto wird bei gleich guten Fahrern immer siegen!

Ich meine dieser vergleich hinkt, da er nicht übertragbar ist.

Bei Instrumenten ist die Leistung nicht messbar, sie ist hörbar - und nicht unbedingt an Werte gekoppelt.

Das man sich das Leben durch eine günstige Gitarre erschwert lasse ich unkommentiert.... es gibt günstige Instrumente, die sich genau so gut bespielen lassen wie teure, das wirst auch Du nicht entkräften können.

Weil die Konstruktion eben gleich ist, und wenn diese Instrumente eben korrekt eingestellt sind ist es eben gleich. Wer ein super Spielgefühl auf einer richtig teuren Gitarre hat - gerne, aber wer dies bei identischen Vorrausetzungen bei einer günstigen Gitarre nicht bekommt - macht sich meiner Meinung nach etwas vor.
Um jetzt auch mal einen hinkendenden Vergleich zu bringen.... vom Eigengefühl her bringt es keinen Unterschied, wer einem den Popo entgegenreckt.

Deine Meinung respektiere ich, ich bin mir von Deinen Fähigkeiten, Können und Fachwissen sicher, es ist ja auch nicht falsch was du uns damit sagen willst, aber es ist eben auch nicht alles richtig.
Ich bin sicher nicht so verbohrt und engstirnig, um mehrere Möglichkeiten, Grenzwertigkeiten und Optionen zu sehen.

Vorletztes Jahr bin ich mit 2000€ in einen Laden gegangen und wollte mir eigentlich eine richtig tolle Gitarre kaufen (ich nenne bewusst keine Markennamen) und bin dann mit einer ca. 600€ teuren Diego Telecaster nach Hause gegangen.
Nach vielem (auch vorangegangenen Tests) anspielen, war das eben diese Gitarre. Letztes Jahr wollte ich mir eine Akustikgitarre holen und hab mir ein Limit gesetzt von ca. 500€, an diesem Tag bin ich mit einer Furch für ca. 1300€ glücklich, aber ärmer nach Hause gegangen.
Will damit sagen, dass ich eine ganze Bandbreite von Instrumenten habe, teure, wie auch günstige - die aber allesamt in meinen Augen ein sehr gutes Qualitätsniveau erreichen.... das fängt von unter 100€ an und endet in mehrtausigen Eurobereich.

Und dabei macht mir das Spielen auf der 99€ Jack & Danny genau so viel Freude, wie auf meiner Martin. Und beschwert finde ich mich dabei nicht ;)

http://mdalu.md.ohost.de/MyMP3/JD_PG10ParlorGuitar_001.WMA

...ich finde das hörbar, natürlich kann ich durch meine "beschränkten" Aufnahmemöglichkeiten und meinen "beschränkten" Fähigkeiten noch nicht einmal das Potential dieses Instruments völlig ausschöpfen :D

Den alten 63er Käfer fahr ich genau so gerne wie einen Porsche (den ich aber nicht besitze), und der sound der ausm Auspuff kommt ist eben so geil wie der eines Ferraris, beides geil!

Was will ich damit sagen?
Soll sich jeder selbst seine Meinung drüber bilden, oder das interpretieren wie er will. Unbeschränkt!

Mit manchen persönlichen Einstellungen liegt man sicher nie falsch, aber auch nie ganz richtig. :cool:
 
Ich hab ehrlich gesagt das Gefühl, dass viele sich selbst damit ein reines Gewissen verschaffen wollen. Schließlich muss man ja vor sich selbst verantworten, wenn man tausende von Euros für eine Gitarre ausgibt, bei der die wirkliche Verbesserung nur noch marginal ist.
 
Andreas2: ich spiele Dir mit einer Epi oder Squier genau die selben sachen wie mit z.B. meiner Deluxe Strat oder der Kramer Stagemaster, jedoch hört sich dann das ganze vom Ton her vergleichsweise schrecklich an und ist wahrlich keine Freude was das Spielgefühl angeht. Spielen kann man auch ein Brett mit draufgenagelten Saiten

Vor ca. 35 Jahren habe ich meine erste,gebrauchte E-Gitte gekauft.Neckermann-Kaufhausteil (ca.340.-DM neu, Lehrgehalt knapp 200.-DM zu der Zeit) , ein grauenhaftes Teil mit Schiebeschaltern und PUs,die aussahen wie Scheibenbremsbacken :rolleyes: .Das Tobacco Sunburst war häßlich wie die Nacht. Gespielt wurde das Teil mit einem Klinke-DIN Kabel über ein altes Philips Röhrentonbandgerät. Von Fender,Epi oder Gibson konnte man nicht mal träumen,für den Preis gab es ein gutes,gebrauchtes Auto.
Aber selbst mit dieser "Gitarrenatrappe" konnte ein befreundeter Top-Musiker interessante Sachen machen.Ich hab sie trotzdem schnell wieder verkauft :) .

Mit einer heutigen Squier Bullet Strat (sauber intoniert,eingestellt)kann man durchaus anfangen,meine Tochter besitzt eine :D. Und die Squier Deluxe Strats sind für den Preis ordentliche Teile. Das bestätigten mir bisher alle Gitarristen,die darauf gespielt haben (Originalzitat: Mehr Gitte für so kleines Geld geht nicht)
Meine EPI Plaintop wurde mir von einem Dealer/Instrumentenbauer vorgestellt/verkauft,der selbst eine sündhaft teure Gibson LP spielt. Er hat meine Epi auch selbst optimal eingestellt.Sein Kommentar: Schon sehr nah am Original,möchtest Du es besser,mußt Du 2000.-€ und mehr anlegen. Und ich glaube nicht,daß ich das jemals tun werde,bisher reicht mir der Sound (vielleicht,vielleicht mal neue PUs :) ,Knochensattel kommt im Sommer),mir fehlt der Anspruch,wie Slash,Satriani oder sonst wer zu klingen.
Ich spiele auch sehr selten Songs nach sondern dudel für mich selbst :D ,es muß erstmal mir gefallen und dann vielleicht anderen.

Fazit: Noch nie gab es für kleines Geld so gutes Material!!! Also liebe Anfänger,eine gut ausgesuchte,top eingestellte Squier DeLuxe Strat ist ein brauchbares Instrument und kein Brett mit draufgenagelten Saiten.

Analog dazu: Ich fahre seit 4 Jahren einen 125ccm DAELIM Daystar Chopper (Honda-Motor,10KW,120Km/h max),der optisch an die klass. Harley angelehnt ist. Alle haben mich ausgelacht,Fahrrad mit Hilfsmotor,rostet unterm Arsch weg...etc. Sie ist grad ohne Beanstandungen durch den TÜV gegangen,keine Steuern,Versicherung wie Mofa,kaum Reparaturen...einfach preiswert. Mittlerweile lacht niemand mehr,und die einige wollen sich auch son Teil kaufen :D Ich vermisse keine Harley (das Geld hätte ich nie übrig)!

So,geiles Wetter,ich muß jetzt ne Runde Moped fahren und dann EPI spielen :D
LG,Andreas
 
Lieber xxx,
im Umkehrschluss heisst das dann, daß ich keinen spielerischen Anspruch besitze. Das ist nicht ganz fair mir gegenüber :( - auch ich habe Ansprüche, die sicher nicht tiefgestapelt sind.
Was mich an diesen Diskussionen stört, ist das immer versucht wird die eigene Meinung als die alleingültig Richtige darzustellen und anderen immer Unrecht zu unterstellen.

Nein, das kam wohl falsch rüber. Meine Meinung ist die richtige für mich, das ist alles was ich sagen will :) Ich bin eben der hobby-Rennfahrer, der mit dem Corsa nichts anfangen kann.

Dir will ich keine niedrigeren Ansprüche unterstellen, nur betonen dass ich eben ganz bestimmte Feinheiten im Sound brauche, die bei Dir wohl nicht so auf die Ohren schlagen :)

Gitarristen, die Sachen mit einem gewissen Schwierigkeitsgrad spielen, brauchen auch entsprechend wertiges Werkzeug um sinnvoll und bequem arbeiten zu können. Du willst jetzt wohl nicht behaupten dass eine Squier als ein Hauptinstrument für einen Profi o.ä. zu gebrauchen ist. Es ist eine Einsteigergitarre, als solche angedacht, geworben und verkauft vom Hersteller selbst.


Andreas2 - meine erste war eine schreckliche Tschechische Iris-Tele, gefolgt von Squiers, Epis, etc. Stetige langsame Steigerung bis irgendwann eine richtige Strat da war, von da an gab es kein zurück mehr. Geht gar nicht mehr, ich fühle mich mit einer Einsteigerklampe nur noch eingeschränkt und bestraft.
 
Nein, das kam wohl falsch rüber. Meine Meinung ist die richtige für mich, das ist alles was ich sagen will :) Ich bin eben der Rennfahrer, der mit dem Corsa nichts anfangen kann.

...fahr nich zu schnell mein Sohn, sollste doch heile ankommen ;)

Dir will ich keine niedrigeren Ansprüche unterstellen, nur betonen dass ich eben ganz bestimmte Feinheiten im Sound brauche, die bei Dir wohl nicht so auf die Ohren schlagen :)

hohohooo, ich verpass dir gleich nen Satz heisser Ohren! :eek:
...für Feinheiten reicht meine Grobmotorik wohl nich.... bin ja auch eigentlich Drummer :D

Gitarristen, die Sachen mit einem gewissen Schwierigkeitsgrad spielen, brauchen auch entsprechend wertiges Werkzeug um sinnvoll und bequem arbeiten zu können. Du willst jetzt wohl nicht behaupten dass eine Squier als ein Hauptinstrument für einen Profi o.ä. zu gebrauchen ist. Es ist eine Einsteigergitarre, als solche angedacht, geworben und verkauft vom Hersteller selbst.

Nein, das behaupte ich nicht! Richtig erkannt.....
...das verbuchen wir bequem als Unterstellung :D

...warn Witz

Mag sein das manche davon als Einsteigergitarren tituliert sind, manche davon sind absolut im professionellen Bereich nutzbar...
...obwohl sie eigentlich nicht dafür gedacht sind - scheisse aber auch...

Nich waah...

Deswegen mag ich Diskussionen mit Dir, das ist doch das Salz in der Suppe!

Solange sie auf diesem bewusst niedrigen Niveau ablaufen, kann ich auch grad noch folgen :rolleyes:

Auf weitere Reibungspunkte, heftige Diskussionen.... und vll. gibts ja mal die Gelegenheit zusammen ein Bierchen zu leeren? ...oder zusammen Mucke zu machen... aber da gehst du an die Gitte... :cool:

greetz
 
Deine Ansichten betreffend Niveau in Ehren, aber ich habe ein sehr empfindliches Gehör und bei mir ist es schon eine Katastrophe wenn z.B. die Pinch-Harmonics nicht sauber genug durchkommen oder gewisse Frequenzbereiche gedämpft werden. So ganz abgesehen von der Bespielbarkeit etc. also was den Anspruch an das Instrument angeht, unterscheidet sich unsere Ausgangslage ganz offensichtlich sehr stark.

Am sonsten kannst gern mit Steve Vai und Konsorten diskutieren, warum die keine Squier oder so was spielen, Du bekommst von jedem Profi/Semi-Profi genau dieselben Antworten - Ansprache, Frequnzverhalten, in allen Lagen gleicher Sound, etc. die Liste ist lang.

Und sorry, aber Du bist hier derjenige der sich als Markenfan outet und gegensätzliche Meinungen "nieder machen" und als persönlich erklären will. Jeder erfahrene Gitarrist wird Dir genau dasselbe sagen wie ich.

Und ich behaupte mal dass ein ex-Schlagzeuger doch noch nicht ganz auf dem selben Level ist was den Anspruch an eine Gitarre angeht ;)

Bierchen und Misik machen gerne, wir sind ja nicht weit auseinander (GP hier) :) :great:
 
Deine Ansichten betreffend Niveau in Ehren, aber ich habe ein sehr empfindliches Gehör und bei mir ist es schon eine Katastrophe wenn z.B. die Pinch-Harmonics nicht sauber genug durchkommen oder gewisse Frequenzbereiche gedämpft werden. So ganz abgesehen von der Bespielbarkeit etc. also was den Anspruch an das Instrument angeht, unterscheidet sich unsere Ausgangslage ganz offensichtlich sehr stark.

Am sonsten kannst gern mit Steve Vai und Konsorten diskutieren, warum die keine Squier oder so was spielen, Du bekommst von jedem Profi/Semi-Profi genau dieselben Antworten - Ansprache, Frequnzverhalten, in allen Lagen gleicher Sound, etc. die Liste ist lang.

Und sorry, aber Du bist hier derjenige der sich als Markenfan outet und gegensätzliche Meinungen "nieder machen" und als persönlich erklären will. Jeder erfahrene Gitarrist wird Dir genau dasselbe sagen wie ich.

Und ich behaupte mal dass ein ex-Schlagzeuger doch noch nicht ganz auf dem selben Level ist was den Anspruch an eine Gitarre angeht ;)

Bierchen und Misik machen gerne, wir sind ja nicht weit auseinander (GP hier) :) :great:

1. Das mit dem Niveau war ein Witz, es ist auch so beschrieben...
2. Bei so vielen Marken, die hier bei mir rumstehen oute ich mich gewiss nicht, sei es Squier, Fender, Diego, Martin, Furch, Epiphone, Marshall, Ibanez, Boss.... wen juckts
3. Bezeichne ich mich in erster Linie als Drummer, aber zuerst kam die Gitarre... und das ist über 30 Jahre her....
4. ...ich werde Steve gleich anrufen ;)
5. ...deine Meinung hab ich schon oben mehrfach respektiert und dazu Stellung genommen. ...dein Fachwissen, Können, Erfahrung bla...das war kein Gerede... ...und das du Gitarre spieln sollst war ein verstecktes Lob... kein Geschleime

...wenn das so läuft wirds mitm Bier nix :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Hehe, Du verstehst aber auch alles als Angriff? :D Du bist schon immer lautstark speziell für Squier da in Diskussionen, deswegen die Fan-Anmerkung. Was den Rest angeht, viele böse Bemerkungen sind oft als Witze getarnt und bei Dir ist das nicht so eindeutig rauszulesen.

Aber eine Diskussion mit verschiedenen Meinungen sollte dem Bierchen nicht im Weg stehen, ist ja genug Platz für alle Meinungen da :) Mir sind die Marken auch wurst, ich wechsle Gitarren quasi wie Socken, Marke oder nicht.
 
Hehe, Du verstehst aber auch alles als Angriff? :D Du bist schon immer lautstark speziell für Squier da in Diskussionen, deswegen die Fan-Anmerkung. Was den Rest angeht, viele böse Bemerkungen sind oft als Witze getarnt und bei Dir ist das nicht so eindeutig rauszulesen.

Aber eine Diskussion mit verschiedenen Meinungen sollte dem Bierchen nicht im Weg stehen, ist ja genug Platz für alle Meinungen da :) Mir sind die Marken auch wurst, ich wechsle Gitarren quasi wie Socken, Marke oder nicht.

Jooo...h, eindeutig zweideutig :D

Gute Tarnung ist das halbe Leben...

Fuck Squier and the rest... who cares.... das Böse steckt in uns Allen :twisted:

Ein Grund für bedingten vorzeitigen Sockenwechsel mag auch auf fungizide Erkrankungen deuten.....
...mit Juckreiz, nässenden Hautausschlägen...:D

Zumindest hab ich grad ne Flasche Bier entköpft (leider allein... Hilfe brauche ich dazu noch nich ...) und hab mit der unmassiven LAG 100D die Kinder vor der Haustür unterhalten..... die fanden das echt gut...die Gitarre ist auch echt gut.... obwohl sie bei allen Qualitätskritärien durchfallen würde... weil nicht massive Decke und auch sonst gesperrte Hölzer...

...dennoch klingt sie einfach wunderbar, um den Witz diesmal rauszulassen...

...diese Gitarre ist etwas Besonderes, nicht durch mich...
...einfach ne billige Gitarre, die weit besser iss, wie mans erwartet - ich würd echt flennen wenn die heeeee wär (auf gut schwäbisch).

Heisst unersetzbar, da vielmals anderweitig angetestet - ...kommt nicht hin!

...und da wären wir wieder auf der Suche nach....

...ich bin gerne bereit Vergleichstests im eigenen Haus durchzuführen, letztendlich sind alle Kanddaten da, oder beschaffbar.....

...zum testen an den verschiedensten amps, von den Übungsamps bis bin zu einer Reihe von professionellen amps...

Das geht bei mir rein privat, wie auch geschäftlich (im shop, ...nich mir gehörend) ... ohne Nennung, aus bewusstem Grund, keine Werbung...
Einem Treffen steht dennoch nichts in Wege...

Ich bin kein Händler, auch kein Verkäufer.... jeder soll und kann das kaufen was er will.... Ich bin auch kein Berater... ich bin nur ein kleiner Meinungsbeeinflusser..
 
Leutchen, muss das Gezanke sein? ;)

Erstmal lasst doch andere Leute toll finden, was diese Leute toll finden. OK, wenn es ein Beratungsthread ist und jemand gnadenlos Blödsinn schreibt, klar, da muss man verbessernd einschreiten. Aber so in nem Thread irgendwo wo eh nur bissen über paar Klampfen diskutiert wird...?

Und: Nehmt doch nicht immer jeden Scheiss direkt so ernst :D Andere Leute müssen eure Klampfen nicht lieben.

Ehrlich...Trinkt nen Bier, spielt nen bissen zusammen (also Gitarre, keine Sauereien hier...), raucht eine wenn ihr raucht, und lasst doch diesen ewigen Markenwahn, Vergleichswahn, et cetera mal gut sein.
Squier ist halt dann wohl eine Einsteigermarke, paar Leuten gefallen die Teile halt trotzdem. Vielleicht nicht mal unbedingt wegen dem Preis, wie bei mir z.B. - Ich seh die ~300€ Squier eher als alternative zum Fender Mexico krams, nur mit deutlich mehr Variationen. (3 Hotrails Strat z.B.)

Andere mögen halt eigentlich nur exclusive Superstrats. Ist ja auch ein gutes Recht, wenn einem die Teile gefallen. Andere spielen ne pissgelbe 69er Strat mit posshässlichem Headstock und erzählen dann noch wie Toll das Ding wäre und eh nie jemand was moderneres bräuchte - bitte, wenns sein muss.

Äh, was ich eigentlich meinte: Lasst mal den Scheiss sein und gut hier, ne? :D
 
Habe selbst einen bei feepay ersteigerten neuen Squire Affinity Hals auf mein 69er Strat Imitat geschraubt (Rockinger Body, Stahlblock-Tremolo, erstklassige PU´s). In der Summe klingt meine selbstgeschusterte "Frankenstein-Strat" ausgezeichnet - natürlich kann ich keinen A/B-Test machen, mit einer bis auf den Hals identischen Gitarre. Wenn ich beim losen Squire-Hals den "Klopftest" mache, klingt das Holz allerdings ziemlich dumpf und wie gerade aus dem Sumpf gezogen. Zwei andere Hälse, die ich hier rumliegen habe (von einer uralten, durchgetrockneten Stratkopie und ein neuerer Fender-Lic., made in Korea) klingen dagegen deutlich heller, trockener und irgendwie nach "Holzxylophon".

Vielleicht wird der Hals mit den Jahren noch besser, aber ich habe selbst in dieser Hinsicht noch nie Langzeitbeobachtungen angestellt. ... Ich muss aber sagen, der Vogelkothaufen auf dem Squire-Hals war beim ebay-Kauf noch nicht völlig ausgetrocknet. ;-)

Aber es ist schon erstaunlich, wie viel Strat für wie wenig Geld herzustellen ist. Wieviele Squiers kriegt man für dasselbe Geld wie eine von der Ausstattung her vergleichbare US-Strat? Zehn? - Wenn die postulierte US-Strat nun zehnmal so gut klingt wie die Squire, dann finde ich, ist erstere ihr Geld wert.

Als Anfänger (auch als ewiger Anfänger) ist man schnell verunsichert, wenn man hört, liest oder sieht, dass die Idole ganz besonders kostbare und handselektierte Modelle spielen, für die ein Normalsterblicher ein mehrfaches Vermögen hinlegen müsste. Wenn es bei einem selbst dann nicht so gut klingt, dann wird die Schuld natürlich auch frustriert dem Instrument zugeschoben. - Aber das ist Quatsch. Ein begnadeter Gitarrist könnte sozusagen auch auf einem Eierschneider spielen, und es würde sich geil anhören, und die Leute würden außenrum stehen und wären fasziniert.

Damit will ich aber nicht sagen, dass ich dieser "It´s-all-in-your-fingers"-Fraktion angehöre. Denn wenn man nachdenkt, wird einem (hoffentlich) aufgehen, dass die Wahrheit noch etwas anders aussieht: Um "It´s all in my fingers" überhaupt praktizieren zu können, bedarf es einer gewissen Initialzündung, die sich im begeisterten Applaus eines kleinen Publikums äußern kann, oder eben auch in einem besonders guten Instrument, das toll in der Hand liegt, etwas ganz Besonderes ist, und das nicht jeder hat.

Erst wenn die Selbstsicherheit entsprechend zugenommen hat, bekommt man ein "Feel" dafür, was dummes, von einem zum nächsten unreflektiert weitergegebenes Geschwätz ist, und was ernst genommen werden kann, was einem also selbst etwas bringt. - Und dann kann mit den Allüren anfangen, seine Gitarre selbst "customizen" oder eine noch teurere Edelgitarre kaufen (und sich beim Vereinsfeschtl klauen lassen, um dann wütende, aber sinnlose Diebstahlsanzeigen im Musiker-Board zu schalten). ;-)

Ein Beispiel für dummes Geschwätz, unreflektiert von Gitarrist zu Gitarrist weitergegeben, ist die "tonfressende Wannenfräsung". Als ob jemand (außer vielleicht Eric Johnson, und bei dem bin ich mir auch nicht sicher, ob er in dieser Hinsicht nicht einfach nur einen an der Klatsche hat) ernsthaft heraushören könnte, ob ein Stratbody eine Wannenfräsung hat oder die paar Gramm mehr Holz besitzt, die die drei PU-Einzelfräsungen ausmachen. (Das wäre wohl ein Fall für "Wetten Dass..."!) Habe selbst eine US-Standard von ca. 1988 (Esche?), die klingt sowas von edel und "knopfleresk", dass wohl keiner dieser "guitar anoraks" das Vorhandensein gewisser "wunderschön und sauber ausgearbeiteter Einzelfräsungen" ernsthaft bezweifeln würde. Pustekuchen: Wannenfräsung, wie Ende der 80er auch bei US-Strats üblich! Hatten bei Fender wohl sehr gutes Tonholz verwendet für ihre "tonfressende Wannenfräsung" damals. ...

Zudem darf angenommen werden, dass der Hals einer Solid-Body-E-Gitarre deutlich mehr für den eigentlichen Ton verantwortlich ist als der verhältnismäßig plumpe und kurze Body, welcher beim Spiel sowieso großflächigen Kontakt mit schwingungsbremsenden Bierbäuchen hat, und dem ich schon allein deshalb nicht allzuviel "Musikalität" zutraue. (Außer vielleicht dem Tele-Body der dürren Avril Lavigne, deswegen reicht für Frauen und Mädchen ja auch eine Squire. ;-)

Ich glaube, das Qualitätsbewusstsein und das Verständnis dafür, was Qualität bei Instrumenten eigentlich ausmacht, ist aufgrund der schillernden Verkaufs-Lyrik gewisser, meiner Meinung nach immer wieder überraschend dreister & skrupelloser, feepay-&-Co.-Verkäufer ganz schön aus den Fugen geraten und bedarf dringender Korrekturen!

Wenn diese ganz großen Gitarristen, die es "all in their fingers" haben, damals schon feepay und das Internet gehabt hätten (mit all deren Möglichkeiten zur [Des-]Information), dann hätten es die meisten von denen wahrscheinlich heute noch nicht "all in his fingers"!
 
Mr. Burns: gut geschrieben, aber Deine Annahmen bzgl. Fräsung und Korpuseinfluss sind leider total falsch.

Badewanne-Fräsung verändert was anderes - da ist nun ein größerer mit Luft gefüllter Raum, der anders resoniert als ein kleiner. Und das verändert den Sound und die Ansprache schon hörbar, wenn man weiß wo man hinhören soll (also ist ein direkter A/B Vergleich schon von Vorteil).

Was den Einfluß des Korpusmaterials angeht, könnte ich Dir das gern live vorführen mit einer Strat und diversen Ersatzbodies aus Esche, Erle, Linde,... Das hört man mehr als deutlich, von Nuancen kann man hier gar nicht reden. Tag und Nacht.
 
Mr. Burns: gut geschrieben, aber Deine Annahmen bzgl. Fräsung und Korpuseinfluss sind leider total falsch.

Badewanne-Fräsung verändert was anderes - da ist nun ein größerer mit Luft gefüllter Raum, der anders resoniert als ein kleiner. Und das verändert den Sound und die Ansprache schon hörbar, wenn man weiß wo man hinhören soll (also ist ein direkter A/B Vergleich schon von Vorteil).

Was den Einfluß des Korpusmaterials angeht, könnte ich Dir das gern live vorführen mit einer Strat und diversen Ersatzbodies aus Esche, Erle, Linde,... Das hört man mehr als deutlich, von Nuancen kann man hier gar nicht reden. Tag und Nacht.

Hallo,
letzteres - anderes Korpusmaterial - glaube ich Dir gerne, kenne ich auch aus eigener Erfahrung: Meine Eschebody-US-Standard-Strat klingt, auch trocken angespielt, gänzlich anders, percussiver, "härter", irgendwie "edler, hi-fi-mäßiger" aber auch "kälter" als meine Strats mit Erlebodies. - "Knopfleresk" eben. Eine hübsche frühe Mexico-Classic mit Pappelholz (wieder günstig verkauft) klang nochmals anders: Recht dünn, verhältnismäßig leise, neigte im lauten Proberaum interessanterweise stärker zur Mikrofonie als die anderen Kandidaten - incl. Esche-Wannenfräsung-Strat. - in sofern kam meine Darstellung des "generell unmusikalischen" Bodies wohl tatsächlich zu einseitig rüber. Wohl aber denke ich, dass der Hals eine ganze Menge mehr ausmacht als der Body, weil es dort allein schon längenmäßig viel mehr zu schwingen gibt als beim Solidbody.

Dass Du - tags darauf - einen Unterschied bemerken würdest, wenn jemand sich über Nacht bei Dir zuhause einschleichen, Deine Lieblingsstrat mit Einzelfräsungen entwenden, eine Wannenfräsung hineinfräsen, das Ding wieder original zusammenschrauben und sie Dir vor dem Morgengrauen dann wieder unbemerkt zuhause abstellen würde, glaube ich dagegen kaum. (Okay, das Beispiel wirkt vielleicht ein wenig konstruiert. ;-) )

Was allerdings, neben dem Hals, auch von vielen bislang unbemerkt (und auch von mir lange Zeit unterschätzt), recht viel im Klangverhalten der Strat ausmacht, ist das verwendete Metall für den "Tremolo"-Block!

Eine Strat, die so "edel", percussiv und sustainreich klingt wie ausgerechnet meine Wannenfräsung-Esche-US-Strat aus den späten 80ern in ihrer Ganzheit, ist mir noch nicht zwischen die Finger gekommen (wobei ich natürlich sicher bin, dass es abertausende davon gibt, aber es war eben keine davon zwischen meinen Fingern)! Ähnlich (ähnlich ausgewogen) klang allerdings eine 70er-Esche-Strat eines damaligen "Bandkollegen". Ich glaube, ich würde mir sogar zutrauen, Esche, Erle und Pappel im Blindtest am Klang voneinander unterscheiden zu können - aber ganz sicher nicht die Art der Fräsung ...
 
Der Unterschied mit der Fräsung ist so groß nicht, aber eben wahrnehmbar wenn man bewusst hinhört. Mit der Wanne gibt es mehr Attack und die Klampfe klingt akustisch voller. Also in manchen Fällen kann es schon etwas deutlicher raus kommen.

Ob ich es wie im obigen Szenario bemerken würde - keine Ahnung :)
 
Der Unterschied mit der Fräsung ist so groß nicht, aber eben wahrnehmbar wenn man bewusst hinhört. Mit der Wanne gibt es mehr Attack und die Klampfe klingt akustisch voller. Also in manchen Fällen kann es schon etwas deutlicher raus kommen.

Falls Du Dich mit einer entsprechenden Wannenfräsungs-Wette bei "Wetten Dass...?" bewerben willst, nachfolgend schon mal der Link für das Online-Anmeldeformular! Bitte sag´ mir rechtzeitig Bescheid, die Sendung will mir unbedingt ansehen!

http://www.zdf.de/ZDFde/kontakt/kontakt_popup/0,2016,wettendass_wetteinreichung,00.html

.... oder per Post:

ZDF
Redaktion "Wetten, dass..?"
55100 Mainz
 
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Du könne lesen? :confused:

_xxx_ schrieb:
Ob ich es wie im obigen Szenario bemerken würde - keine Ahnung

Und tatsache ist, dass verschiedene Leute unterschiedliche Wahrnehmung von Klangdetails haben und somit hören manche eben Sachen die für andere nicht wahrnehmbar sind. Will sagen, wenn Du etwas nicht hörst, heißt das nicht mehr als dass Du es nicht hörst.
 
Du könne lesen?
Und tatsache ist, dass verschiedene Leute unterschiedliche Wahrnehmung von Klangdetails haben und somit hören manche eben Sachen die für andere nicht wahrnehmbar sind.

So und nicht anders ist es zu erklären, dass jemand bei meinem Händler einen Custom Shop Jazz Bass für über 5000,- gekauft hat, der in meinen Ohren ein totes Stück Holz war.
Ich hab's einfach nicht gehört.
 
Ja unser xxx ist halt manchmal so ganz absolut, obwohl wir aus seinem Profil nichts rauslesen können - schade...
Ich will sicher nicht behaupten, dass er ein Querdenker ist, aber der einfachste und bequemste ist er sicherlich nicht.
Das ist auch gut so - obwohl nicht jede Meinung richtig sein kann. Erfahrung in allen Ehren, jedoch imho oft einseitig und dabei uneinsichtig.
All die anderen Meinungen können deswegen nicht falsch sein - letztendlich ergibt es immer einen gesunden Kompromiss. Auch andere haben Erfahrungen.... über lange Jahre, wäre ja vermessen diejenigen immer abzutun.

@pit7
...heisst du hast keine Ohren, hörst es nicht und hast eben nicht den Anspruch... überheblich?
 
Ich äußere einfach meine Meinung ohne immer ausdrücklich zu betonen dass es eine persönliche Meinung ist. Ist mir zu doof in jedem zweiten Post den Satz hinzuschreiben, dann kommen wieder welche die das absolut nehmen, etc. Teufelskreis.

Zwecks Anspruch, es ist nichts überhebliches dabei. Es gibt Leute die nahezu absolutes Gehör haben und welche deren Ohr rein körperlich gesehen viele Frequenzen oder Nuancen gar nicht wahrnehmen kann, so als Extrembeispiele. Und eben alle zwischenstufen, mit diversen Vorlieben und somit Hörgewohnheiten. Weder besser noch schlechter, einfach anders.
 

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