[Review] Squier Affinity Strat oder "Wie man Geld zum Fenster rauswirft"

von Ideentoeter, 07.02.08.

  1. Ideentoeter

    Ideentoeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #1
    Ich wollte mal ein kleines Review über meine eigene Blödheit verfassen und euch daran teilhaben lassen. Vielleicht kann ich so den ein oder anderen von ähnlichen Gedanken abbringen, mit denen ich mir die besagte Strat gekauft habe.

    Zur Vorgeschichte:

    Nachdem mir bewusst wurde, dass eine Strat genau den Sound bietet, den ich suche, musste ich soein Teil natürlich haben. Da unsereins nicht sparen kann/will muss immer alles in Raten geholt werden. Als solide Basis dafür - dachte ich - hol ich mir einfach eine Squier die dann aufgemotzt wird. So kann ich mich nach und nach zu meiner Traumgitarre hinarbeiten.

    Also beim großen T eine bestellt und gewartet. Als sie dann ankam musste ich feststellen, dass sie eine Art "toten Punkt" in ein paar Bünden hat. Der Ton kommt, kippt allerdings nicht in die Obertöne sondern verschwindet dann. Auch wenn das Sustain eh nicht das Beste ist, fiel es doch störend auf. Also wieder verpackt und zurückgeschickt mit der Bitte um Umtausch in ein anderes Modell bzw. Farbe.

    Letztenendes ist es dann die mit Ahorngriffbrett in Brown sunburst geworden. Sieht verdammt schick aus, aber noch nicht schick genug.

    Verarbeitung
    Sieht super aus auf den ersten Blick. Lack ist sauber, Hals sitzt, Schrauben fest. Alles ok. Erstmal den Generalcheck gemacht und alles auseinander genommen. Die Elektronik sieht ok aus, aber auch sehr billig. Wen wunderts? Gefräst wurde gut, wengleich sich ein Pool unter dem Pickguard befindet. Hab ich aber erwartet. Der Hals war da schon lustiger. In der Halstasche befanden sich neben dem Holzstaub auch ein dünner Furnierstreifen (kein richtiger SHIMM würde ich sagen). Der war allerdings eh so plattgedrückt, das er wahrscheinlich keine Funktion hatte sondern nur vergessen wurde. Den Halswinkel konnte der beim besten Willen nicht beeinflußen. Anders beim Sattel. Der ließ sich relativ leicht rausnehmen und siehe da: Er war zu tief gefeilt und mit zwei Furnierstreifen versehen, zum Höhenausgleich. Super, die wissen sich zu helfen, die Chinesen :D Naja, der Sattel kam später eh raus und wurde gegen einen aus Ebenholz ausgetauscht.

    Klang trocken
    Klingt erstaunlich gut und ausgewogen. Brummig und doch strattypische Drahtigkeit vorhanden. Mit genug Boden im Klang. Na, dacht ich mir, da kann doch nichts schiefgehen, die Basis ist doch ganz solide. Wie sehr man sich irren kann...

    Klang verstärkt
    Am Amp bietet sich dann etwas unerwartetes. Es klingt nach Strat. Aber in der light-Version. Alles schön drahtig und glockig, aber auch zu metalisch und dünn. Definitiv geeignet um sich ein Bild davon zu machen, wie eine Strat klingen muss bzw. für einen Anfänger der nach dem Stratsound strebt. Die Scs verzerren auch erst ziemlich spät, klingen aber undifferenziert und nicht wirklich ausgewogen. Generell klingt sie am Amp nicht ganz so ausgewogen, wie trocken. Wahrscheinlich weil hier ein weitaus größeres Tonspektrum wiedergegeben wird. Der berüchtigte Deadspot ist allerdings wieder vorhanden, wie schon bei der zurückgeschickten. Naja, was solls.
    Auf die einzelnen Positionen geh ich hier mal nicht näher ein. Klingen wie gesagt, alle nach Strat, wennauch mit nur 0,1% Fett.

    Super, na dann neue PUs rein und das Teil wird bestimmt richtig dicke. Also ein Set Fender Fat 50s geholt und rinn damit, an den Amp und losrocken. Denkste. Die PUs haben genau das gemacht, was ich mir nicht erhofft hatte: All das schlechte hervorgehoben und das gute nur minimal verbessert. Der Ton klingt etwas runder, aber immer noch zu hohl und dünn, so als hätte man ihn in der Hälfte durchgeschnitten und nur der obere Teil kommt raus. Fett ist was anderes. Ich wollte frittierte Quarkbällchen und hab stattdessen Magerquark bekommen :( Mit dem Geld, was jetzt da drin steckt hätte ich mir auch gleich ne Mexico holen können oder noch ein bisschen warten und dann ne Rockinger (was ich wohl auch bald tun werde, ich bin genervt von diesem billichkrempel :cool: ) und gelohnt hat es sich nicht, bis darauf, dass sie optisch so aussieht, wie für mich ne Strat aussehen muss. Geeignet ist sie aber nur zum dudeln oder an die Wand hängen.

    Das war auch meine erste (und letzte) China Squier. Bis jetzt hatte ich nur welche aus Indonesien und bei denen kann ich mich nicht beklagen. Die Tele Custom mit P90 ist astrein und hatn super Klang (trotz den berüchtigten Aghatis-Korpus) und um längen besser als ihr Preis.
    Ärgern tut mich am meißten, dass der Trockenklang eigentlich super ist. Nur soll ich sie deswegen jetzt aushöhlen und als Akustik benutzen? :D

    Wie gesagt, ich kann nur jedem davon abraten, ne Billiggitarre zu nehmen und die PUs tauschen zu wollen. Aber ich hab ja nicht hören wollen. Selbst schuld.

    Fotos kann ich noch liefern, wenns jemanden interessiert. Aber wozu? Ne Strat halt :D

    Und die Moral von der Geschicht: Billig pimpen lohnt sich nicht.
     
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  2. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 07.02.08   #2
    Nun ja.

    Es gibt Squiers wie du sie erwischt hast, und es Squiers, die andere erwischt haben.

    Letztere macht mich immer noch neugierig.
     
  3. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #3
    Es gibt keine gute Squier Gitarren, da braucht man gar nicht diskutieren. Höchstens gerade so brauchbare, aber fürs Geld bekommt man besseres.

    Ideentöter, das mit Mex und Rockinger würde ich genauso lassen. Kauf Dir eine gute gebrauchte USA Strat und Du hast ein Instrument fürs Leben, denn so wird es irgendwann eh enden :)
     
  4. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #4
    Na Deine Kompetenz in allen Ehren (ernsthaft gemeint), aber diese Aussage kann und will ich nicht teilen, selbst als stolzer Neubesitzer einer USA Strat.

    Manche lernen halt nicht viel aus dem was hier steht, warum testet man die Sachen nicht vorher :(

    Ich begreifs ehrlich gesagt nicht, dennoch interessant zu lesen.
     
  5. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #5
    "gute Gitarre" = eine Klampfe mit der auch ein Fortgeschrittener/Profi gut arbeiten kann.

    Ich weiß dass Du mit Deiner zufrieden bist und diese für "Anfänger" als brauchbar bezeichnet werden kann, aber ich garantiere Dir dass ein erfahrenerer Gitarrist der einen guten Ton braucht mit keiner Squier dieser Welt jemals glücklich werden könnte. Allein wenn ich mir die Schweizer-Käse-Halstasche von Deiner anschaue reicht mir das, brauch ich nicht mal anspielen. Von zig Squier die ich in den Händen hatte fand ich nicht eine einzige überhaupt akzeptabel. Nicht mal die alten JV.
     
  6. Ideentoeter

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    Erstellt: 08.02.08   #6
    Ich sag ja nicht, das die, die ich 'erwischt' habe nicht dem entsprach, was ich von dem Preis erwartet hab. Nur das die diversen Modifikationen nicht das gebracht haben, was ich bzw. vielleicht viele andere hier sich erhoffen.

    Für den Preis und'n Einsteiger mag die Optimal sein, jedem nur zu empfehlen. Aber wie gesagt: Bessere PUs, Hardware, Elektronik etc. in ne Billig-Gitarre bringt nicht wirklich was.

    @_xxx_: aufs Orginal kommts mir nur insoweit an von der Form und Klang her. Es muss keine USA Fender sein solange der Rest stimmt.
     
  7. Ideentoeter

    Ideentoeter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #7
    Ich auch nicht :D Wie gesagt, an sich gibs an der nichts auszusetzen für den Preis.
     
  8. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #8
    :D ...es gibt schlimmeres

    Na denn kaufen wer uns halt alle US-Strats, die die ich im Moment habe gehört nicht mir.

    Taugen denn die am. Strats die es grad für unter 900€ gibt was, oder sollte man mehr investieren?
     
  9. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #9
    Also "für den Preis" sind die ja brauchbar, da sage ich ja nichts dagegen :) Ich nehme aber an, dass Du schon eine fett geile Strat gern hättest und die gibt es in der Preisregion der Squier eh gar nicht, egal von welchem Hersteller.

    So war das auch nicht gemeint, sondern fürs jeweils gleiche Geld gibt es schlicht nichts besseres als die USA Fenders. Ich habe das Kaufen/Verkaufen/Basteln wie viele andere schon vielfach hinter mir und letztendlich doch wieder bei Fender gelandet. In der Regel endet das so, also lieber den Weg gleich abkürzen - weniger Streß, weniger Geld zum Fenster rausgeschmissen. Nur meine Meinung aus (nicht nur meiner) Erfahrung.

    delayLLama: bei den Standards kann ich mich persönlich nicht mit den Pickups anfreunden, aber ich bin ja eh ein Humbuckermensch. Was bei mir immer sofort raus fliegt ist der Sattel, es kommt überall Graphtech rein:
    https://www.thomann.de/de/graph_tech_sattel.htm
    https://www.thomann.de/de/graph_tech_string_tree.htm

    Kann man recht easy selbst einbauen, zehn Minuten Arbeit. Bringt aber unheimlich viel was die Stimmstabilität angeht und der Klang wird auch etwas klarer und runder.
     
  10. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.02.08   #10
    auf Dauer sicherlich nicht. Aber Gregor Hilden hat meine alte Squier Tele (allerdings mit Fender USA PUs) auch schon live gespielt. So schlimm kann's dann ja eigentlich mit günstigen Gitarren auch nicht sein.

    Kommt ja auch auf den Spieler an, was man für Töne aus 'ner Gitte holt.
     
  11. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.08   #11
    Aber ein guter spieler wird von einer mäßigen Klampfe gebremst, auf einer guten kann er sich dagegen richtig entfalten:)
     
  12. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 08.02.08   #12
    Hallo _xxx_,

    wir waren ja schon öfter unterschiedlicher Meinung ...
    Und das setzt sich fort! :)

    "Gute" Gitarren sind eh keine "Profi-Gitarren". Die hätten das Prädikat "exzellent"!

    Geh mal in den Bass-Bereich und schau dir in der Review-Ecke den Review von Moulins Telecster Bass an.
    Danach liest Du mal die Stellungnahmen von mehr als einem Dutzend Bassisten zum Thema Squier VM Precision. Zusammengefasst: "Mexiko war gestern!" :p
    Klar; Bassisten sind alles Dummköpfe; aber wie kommt es, das die Urteile zwischen "sehr gut" und "habe zusammen mit Highway angespielt und den VM genommen" liegen?!

    Die "Squier Profis" wie Frau Lawine haben garantiert "Selectes Hand Made Squiers", die man nicht im Laden kaufen kann. Aber das sind garantiert Squier und keine Fender mit Squier Logo drauf! Clapton kriegt auch keine "Fender Clapton" von der Stange, sondern eine "Selectes Hand Made Fender"!

    Gruß
    Andreas

    P.S. @ MAD: Gegen Moulin bin ich ein Karma-Zwerg! :D
    (ich kenne Moulin übrigens schon seit einigen Monaten und kann ihn recht gut einordnen)
     
  13. Andreas2

    Andreas2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #13
    @ xxx:

    Zitat: ""Es gibt keine gute Squier Gitarren, da braucht man gar nicht diskutieren""

    Tschuldigung,aber das ist,gelinde gesagt,Unsinn.Bei mir stehen eine Affinity Tele und eine Squier Deluxe Hot Rails Strat.Beide Gitarren haben ein super P/L-Verhältnis,die Strat sogar ein exzellentes. Sie wurde mir von einem Top-Gitarristen bei T persönlich (im "Allerheiligsten",da wo die Top-Teile stehen) vorgestellt und ich hab sie sofort!!! gekauft....Goil...:D Hab bisher noch keinen Gitarristen gesehen,der sie nicht mochte.Ist allerdings ne Rock oder Blues-Klampfe,als Universalstrat nehme ich meine Fender Lite ASh.
    Nichts für ungut,LGA
     
  14. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #14
    Na herzlichen Glückwunsch!!!
    ...ich kann die Meinung mancher hier auch nicht teilen. Selbst als Besitzer beider Welten, also Fender und Squier...

    Das ist mir aber schnuppe, und meinen Gitarren macht es auch nix...
     
  15. McCyber

    McCyber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.08   #15
    Ich habe in meiner selbstgebauten Fat Strat einen Squier Pro Tone hals verbaut, Made in Korea 1996. Ich bin mit dem hals sehr zufrieden. Habe schon einige teurere Fender modelle angespielt, und finde meinen z.t. sogar besser.
    Ich verstehe auch nicht warum hier so viele über die Squiers meckern :confused:
     
  16. Andreas2

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    Erstellt: 23.04.08   #16
    ""Selbst als Besitzer beider Welten, also Fender und Squier... ""

    Bin ich ja auch und hab sie (jetzt,nach zigfachem Tausch) alle lieb. Bei all meinen jetzt gespielten Gitarren überkommt mich schon beim Auspacken (Koffer,Bag) die Vorfreude und bin ich mies drauf,kann mich schon der Anblick meiner Gitte(n) besser drauf bringen :D Und dann erst spielen...:) Also,ich glaube ;) ,ich hab meine E- Gitten gefunden,die ich behalten möchte. Vielleicht noch mal ne Ovation und ne Halbakustische wie die Sheraton...:D.... gleich wird mich meine Frau verprügeln...:D
    Übrigens ist meine Squier deLuxe Hot Rails Strat in Indonesien gefertigt worden,nix China.

    Das Meckern gegen Squier erinnert mich an die MoFa-Diskussionen vor 35 Jahren.Nur Puch Maxi oder Zündapp zählten...aber wenn ich dann mit meiner MiniMoby mit über 70 Sachen vorbeizog gabs lange Gesichter bei den meisten...:D Bin mal gespannt,wenn ich mir hier im Board mal Soundbeispiele der Squier und Epi-Hasser anhöre. War bereits einmal live heftig enttäuscht,dem Gitarrero hätte man statt der Edel-Gitte (ca.2000.-€) auch ne verstärkte Blattsäge in die Hand drücken können,Hauptsache höllisch laut,tierisch verzerrt und schlecht gespielt.
    Bis dann,Andreas
     
  17. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.08   #17

    Da geb ich dir absolut recht!!!
     
  18. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #18
    Andreas2: ich spiele Dir mit einer Epi oder Squier genau die selben sachen wie mit z.B. meiner Deluxe Strat oder der Kramer Stagemaster, jedoch hört sich dann das ganze vom Ton her vergleichsweise schrecklich an und ist wahrlich keine Freude was das Spielgefühl angeht. Spielen kann man auch ein Brett mit draufgenagelten Saiten, das funktioniert ja im Extremfall auch. Will sagen: die Arbeit erledigen sie einigermaßen, nur nicht halb so easy und mit Freude wie eine anständige Klampfe.

    Einige Soundbeispiele mit diversen Klampfen kannst schon mal in meiner Sig finden, falls Du das gemeint hast. Einiges von dem Zeug wäre mit einer Squier oder Epi nur mit sehr viel mühe zu schaffen. Mit der billigen Klampfe muss man kämpfen, die gute dagegen erleichtert die Arbeit.
     
  19. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #19
    Das ist die Meinung enes Einzelnen!

    Meine Meinung steht auch für einen Einzelnen, ich bin anderer Meinung, versuche aber nicht diese als Tatsache darzustellen.
    So einfach geht es nicht.
     
  20. Brigde

    Brigde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #20
    Ich besitze etliche Gitarre, preislich etwa alle aus dem 400-500 Euro Bereich. Unter anderem auch eine Mexico Strat. Ich bin mit der Gitarre zufrieden, weiß aber auch, dass es höherpreisige & bessere Modelle gibt, welche mich auch durchaus reizen. Neulich habe ich eine Fender Custom-Shop gespielt und die war großartig. Trotzdem war ich enttäuscht...nicht weil die Gitarre so schlecht war, sondern weil sie nicht so gut war, wie ich es aufgrund des Preises erwartet hätte. Ausgehend von meiner 400 Euro Strat hatte ich angesichts eines 10fach höheren Preises der Custom-Shop einen himmelweiten Unterschied erwartet, aber der war nicht da. Die Custom war eindeutig besser als meine, aber nicht soviel besser, dass ich 10mal soviel dafür zahlen würde. Das gleiche gilt für eine Am. Standard: Die mag sicherlich besser sein, als die Mex, aber ist mir der Qualitätsunterschied zwischen beiden Gitarren einen dreifach höheren Preis wert? Mir nicht.
    Das Ganze erinnert mich sehr an die Mechanismen beim Rennrad fahren: Da versuchen viele, mit einem erheblichen finanziellen Aufwand ein gewichtsmäßig leichtes Rad zusammenzubasteln. Nun ist es so, dass man für einen fairen Preis bereits ein relativ leichtes Bike bekommt, aber wenn man die letzten 10% noch ausreizen will, dann wird es teuer. Dann müssen für eine relativ geringe Gewichtsabnahme horende Summen für irgendwelche High-Tech-Leichtbauteile aufgewandt werden. Klar, das Rad wird leichter, aber lohnt sich das wirklich?

    Das muss natürlich jeder für sich entscheiden, da gibt es kein falsch oder richtig.

    Gruß
    Brigde
     
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