chris_kah
HCA PA- und E-Technik
- Zuletzt hier
- 23.01.26
- Registriert
- 18.06.07
- Beiträge
- 10.652
- Kekse
- 132.076
- Ort
- Tübingen
Hallo zusammen,
nach einem Einstieg mit der FL200 von Thomann wurde recht schnell klar, dass ich auf Dauer eher ein richtiges Instrument brauchen würde.
Aus einem Test beim lokalen Blasinstrumentenhändler ging die YFL-212 von Yamaha als Sieger hervor.
Diese hier:
Yamaha YFL-212 Flute

Ich zitiere mich aus dem anderen Thread:
Ja ... und dann war ich vorgestern mit Flötenlehrin in einem größeren lokalen Bläserladen. Die hatten Flöten ab 250 EUR im Sortiment. Wir haben dann ab 450 EUR bis ca 1200 EUR getestet.
Da gibt es doch recht große Unterschiede bei den Mundstücken.
Als Sieger hat sich relativ deutlich die Yamaha YFL-212//ID herauskristallisiert. 649 EUR. Und die war für mich in Spielbarkeit und Ansprache sowohl in den tiefen als auch in den hohen Lagen am leichtesten zu spielen. Das tiefe C kommt relativ leicht schon satt. Und die Mechaniken gehen spürbar leichter.
Schon die 450 EUR Flöte war besser zu spielen als die FL200. Aber die teureren waren nicht unbedingt besser als die jetzt gekaufte. Die Flötenlehrerin meinte, die 1200 EUR Flöte wäre sicher besser in dem, was man an Dynamik und sonstigem herausholen könnte - wenn man es dann kann. In meinem Fall (eher Latin - Pop - Jazz) ist aber eine leichte Ansprache besser. Bei einem Gig mit eventuell schlechter Akustik, ist es gut, der Ton "kommt einfach" als dass man ihn formen muss und dazu natürlich gut hören.
Jetzt habe ich die Flöte seit einem 3/4 Jahr und spiele sie regelmäßig, habe weiter Unterricht.
Als Zubehör hat sich ein Thumbport - eine Daumenstütze für den rechten Daumen erwiesen.
In der Zeit war die Flöte bisher im positiven Sinne unauffällig. Die Bespielbarkeit ist über die Oktaven gut. Natürlich muss ich weiterhin den Ansatz üben. Der ist aber inzwischen sicherer geworden und die Töne kommen regelmäßig zuverlässiger raus.
Für die 440 Hz Stimmung muss ich das Kopfstück ca. 3-4 mm herausziehen, was sich aber nicht negativ auf die Intonation auswirkt.
Beim mittleren cis ist der Standardgriff (alle Finger weg) zu hoch, da muss ich bei der rechten Hand Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger liegen lassen, dann passt die Intonation. Sonst sind keine Korrekturen nötig.
Ich konnte ja recht schnell die Intonation halten (auch bei der FL-200), und die YFL-212 ist hier auch nicht im Weg.
Yamaha ist ja dafür bekannt, robuste und einfach zu spielende Schülerinstrumente zu bauen und das sieht man auch hier. Gute Ansprache, von sich aus gute Intonation - vielleicht im Spitzenbereich noch Luft nach oben - aber da will ich ja gar nicht hin.
Das YAS-280 Altsaxophon meiner Tochter ist ja auch ein derartiges Schülerinstrument - Ansprache und Intonation einfach möglich (ohne Gewürge zunächst mal der korrekte Ton da, den man schon noch ziehen kann), Töne kommen gut und gleichmäßig.
So, noch ein paar Bilder zum Zubehör und von der Flöte.
Die Flöte kommt in einem Plastiketui, das in einer Nylon- Tragetasche steckt. Für die Tragetasche gibt es noch mitgeliefert einen Umhänge-Riemen, den ich aber nicht nutze. Zum Etui pass in die Tragetasche ncoh das Reinigugnstuch. Das würde aber sonst auch in die kleine Vortasche pasen, die man mit einem Reissverschluss öffnen kann.
Das Palstiketui hat 2 gut bedienbare Schnappverschlüsse. Leider ist das Scharnier nur eine dünne Lasche (wie bei einer Vesperdose), die beide Teile verbindet. Bisher hat die aber ohne Ermüdungserschienungen gehalten.
Im Etui findet neben der Flöte auch noch der Putzstab Platz.
Also: Zubehör ist in Ordnung.
Ach ja, noch ein Bild von der Flöte selber:
Fazit:
Ich bin nach wie vor noch sehr zufrieden mit dem Instrument und würde es wieder kaufen.
Auf jeden Fall ein zuverlässiges Schülerinstrument, auf dem Anfänger sicher Freude haben werden. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Gleichzeitig würde ich aber dazu raten, wenn es möglich ist, wie bei mir, Flöten im Beisein eines Lehrers oder zumindest Könners zu testen, um dann die Wahl zu treffen.
Bei mir war es ja so, dass es diese Flöte aus dem preislichen Mittelfeld geworden ist und zwar sehr deutlich mit Abstand zu den anderen, auch teureren.
nach einem Einstieg mit der FL200 von Thomann wurde recht schnell klar, dass ich auf Dauer eher ein richtiges Instrument brauchen würde.
Aus einem Test beim lokalen Blasinstrumentenhändler ging die YFL-212 von Yamaha als Sieger hervor.
Diese hier:
Yamaha YFL-212 Flute
Ich zitiere mich aus dem anderen Thread:
Ja ... und dann war ich vorgestern mit Flötenlehrin in einem größeren lokalen Bläserladen. Die hatten Flöten ab 250 EUR im Sortiment. Wir haben dann ab 450 EUR bis ca 1200 EUR getestet.
Da gibt es doch recht große Unterschiede bei den Mundstücken.
Als Sieger hat sich relativ deutlich die Yamaha YFL-212//ID herauskristallisiert. 649 EUR. Und die war für mich in Spielbarkeit und Ansprache sowohl in den tiefen als auch in den hohen Lagen am leichtesten zu spielen. Das tiefe C kommt relativ leicht schon satt. Und die Mechaniken gehen spürbar leichter.
Schon die 450 EUR Flöte war besser zu spielen als die FL200. Aber die teureren waren nicht unbedingt besser als die jetzt gekaufte. Die Flötenlehrerin meinte, die 1200 EUR Flöte wäre sicher besser in dem, was man an Dynamik und sonstigem herausholen könnte - wenn man es dann kann. In meinem Fall (eher Latin - Pop - Jazz) ist aber eine leichte Ansprache besser. Bei einem Gig mit eventuell schlechter Akustik, ist es gut, der Ton "kommt einfach" als dass man ihn formen muss und dazu natürlich gut hören.
Jetzt habe ich die Flöte seit einem 3/4 Jahr und spiele sie regelmäßig, habe weiter Unterricht.
Als Zubehör hat sich ein Thumbport - eine Daumenstütze für den rechten Daumen erwiesen.
In der Zeit war die Flöte bisher im positiven Sinne unauffällig. Die Bespielbarkeit ist über die Oktaven gut. Natürlich muss ich weiterhin den Ansatz üben. Der ist aber inzwischen sicherer geworden und die Töne kommen regelmäßig zuverlässiger raus.
Für die 440 Hz Stimmung muss ich das Kopfstück ca. 3-4 mm herausziehen, was sich aber nicht negativ auf die Intonation auswirkt.
Beim mittleren cis ist der Standardgriff (alle Finger weg) zu hoch, da muss ich bei der rechten Hand Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger liegen lassen, dann passt die Intonation. Sonst sind keine Korrekturen nötig.
Ich konnte ja recht schnell die Intonation halten (auch bei der FL-200), und die YFL-212 ist hier auch nicht im Weg.
Yamaha ist ja dafür bekannt, robuste und einfach zu spielende Schülerinstrumente zu bauen und das sieht man auch hier. Gute Ansprache, von sich aus gute Intonation - vielleicht im Spitzenbereich noch Luft nach oben - aber da will ich ja gar nicht hin.
Das YAS-280 Altsaxophon meiner Tochter ist ja auch ein derartiges Schülerinstrument - Ansprache und Intonation einfach möglich (ohne Gewürge zunächst mal der korrekte Ton da, den man schon noch ziehen kann), Töne kommen gut und gleichmäßig.
So, noch ein paar Bilder zum Zubehör und von der Flöte.
Die Flöte kommt in einem Plastiketui, das in einer Nylon- Tragetasche steckt. Für die Tragetasche gibt es noch mitgeliefert einen Umhänge-Riemen, den ich aber nicht nutze. Zum Etui pass in die Tragetasche ncoh das Reinigugnstuch. Das würde aber sonst auch in die kleine Vortasche pasen, die man mit einem Reissverschluss öffnen kann.
Das Palstiketui hat 2 gut bedienbare Schnappverschlüsse. Leider ist das Scharnier nur eine dünne Lasche (wie bei einer Vesperdose), die beide Teile verbindet. Bisher hat die aber ohne Ermüdungserschienungen gehalten.
Im Etui findet neben der Flöte auch noch der Putzstab Platz.
Also: Zubehör ist in Ordnung.
Ach ja, noch ein Bild von der Flöte selber:
Fazit:
Ich bin nach wie vor noch sehr zufrieden mit dem Instrument und würde es wieder kaufen.
Auf jeden Fall ein zuverlässiges Schülerinstrument, auf dem Anfänger sicher Freude haben werden. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Gleichzeitig würde ich aber dazu raten, wenn es möglich ist, wie bei mir, Flöten im Beisein eines Lehrers oder zumindest Könners zu testen, um dann die Wahl zu treffen.
Bei mir war es ja so, dass es diese Flöte aus dem preislichen Mittelfeld geworden ist und zwar sehr deutlich mit Abstand zu den anderen, auch teureren.
Zuletzt bearbeitet: