Rhodes Twin und ToneBone?

von miga, 18.05.16.

Sponsored by
Casio
  1. miga

    miga Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.05.16
    Zuletzt hier:
    13.02.18
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nottuln
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    0
    Erstellt: 18.05.16   #1
    Gibt es jemanden, der Erfahrung mit den TAD ToneBones gesammelt hat? Mich würde das speziell in der Kombination: Rhodes/Twin Reverb interessieren. Die ToneBones gibt es in 2 Ausführungen: Pentode und Triode. Was wäre in dieser Konstellation die bessere Wahl? TB-TH_2--canvas-x_320-y_320.jpg
    http://www.tubeampdoctor.com/de/shop_TAD_Equipment_TAD_ToneBone/
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  2. Jenzz

    Jenzz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.08.07
    Zuletzt hier:
    12.11.18
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Ahnsen
    Zustimmungen:
    166
    Kekse:
    2.100
    Erstellt: 18.05.16   #2
    Moin .-)

    Was willst Du damit machen bzw. was versprichst Du Dir davon? Die ToneBones machen Sinn im 'Zerrbetrieb', da dann schon bei recht geringer Leistung (36W bei 4x ToneBone) Endstufenzerrung entsteht... Bei Rhodes ist man aber doch eher clean unterwegs... Durch den Einsatz der ToneBones würdest Du quasi cleanen Headroom verschenken... Aber evtl. ist der 'crunch' ja auch gewollt, dann wäre es einen Versuch wert.

    Welcher TwinReverb, 100W oder 135W UL-Version? Bei einem 135W UL-Twin würde ich im Vorfeld mal TAD kontakten, ob die ToneBones damit einwandfrei laufen würden, denn dort ist ein anderer Ausgangsübertrager mit Anzapfungen für die Schirmgitter verbaut, was es so beim 100W Twin nicht gibt... Es könnte sein, daß die Bones dann nicht richtig funktionieren...

    Jenzz
     
  3. miga

    miga Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.05.16
    Zuletzt hier:
    13.02.18
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nottuln
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    0
    Erstellt: 19.05.16   #3
    Hi Jenzz,

    ein wenig 'crunch, Biss und Dirt' beim Twin wäre für mich völlig i.O. (für einen super Hifi-mäßigen Clean Sound verwende ich Deinen TRamp, absolut erste Sahne!). Bisher dreh ich den Master Poti nie weiter als 3 - 4. Zudem hab ich das Gefühl, dass die Röhren dauerhaft nur bis max. 1/4 beansprucht werden. So, als ob man ein Auto immer nur in der 30er-Zone fährt. Hauptsächlich geht es mir darum, den Twin auch bei niedriger Lautstärke mit guter 'Röhrensättigung' spielen zu können.

    Mein Twin ist übrigens ein 135W UL, Baujahr 1978. Hab schon eine Mail an TAD geschickt, ob das überhaupt mit dem geht. Werde deren Antwort dann hier posten.

    miga
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  4. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

    Im Board seit:
    27.01.07
    Zuletzt hier:
    12.11.18
    Beiträge:
    3.650
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    805
    Kekse:
    5.811
    Erstellt: 21.05.16   #4
    Ich glaube, ein paar Clean-Reserven beim Twin aufzugeben, ist nicht so schmerzhaft. :)
     
  5. miga

    miga Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.05.16
    Zuletzt hier:
    13.02.18
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nottuln
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    0
    Erstellt: 25.05.16   #5
    Mittlerweile hat sich TAD geäußert, ob die Tone Bones auch mit meinem Twin UL 135W funktionieren:
    "...ja die Tone Bones funktionieren, ich würde die Pentode Version verwenden."
    Auf meine Frage, was denn für die Pentode Version spricht, habe ich leider keine Antwort bekommen. Schade.
    Um das mal eben so auszutesten, fehlt mir das nötige Spielgeld. Aber ich habe die Hoffnung, dass jemand die Möglichkeit hat und auch davon berichtet.
     
  6. Jenzz

    Jenzz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.08.07
    Zuletzt hier:
    12.11.18
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Ahnsen
    Zustimmungen:
    166
    Kekse:
    2.100
    Erstellt: 25.05.16   #6
    Moin .-)

    Pentode nimmt nicht ganz so viel Leistung raus, ausserdem schreibt TAD ja auch selber, daß Pentode den ursprünglichen Charakter (6L6 wird ja im Twin auch als Pentode betrieben) weitestgehend erhält....

    Jenzz
     
  7. Puls

    Puls Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.05.07
    Zuletzt hier:
    12.11.18
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Südbaden
    Zustimmungen:
    440
    Kekse:
    3.429
    Erstellt: 25.05.16   #7
  8. miga

    miga Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.05.16
    Zuletzt hier:
    13.02.18
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nottuln
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    0
    Erstellt: 27.05.16   #8
    Vielen Dank an 'Puls', zu Deinem Hinweis zur PowerSoak-Lösung. Dem werde ich noch nachgehen.

    TAD hat sich inzwischen doch noch zu meiner Frage "Was spricht für die Pentoden Version?" geäußert. Hier die vollständige Antwort als Zitat:

    "... das hat nur Tonale Gründe, technisch funktionieren beide Versionen.

    Mit der Pentodenversion bleibt der Ton näher am Original, allerdings sind die Höhen nicht mehr so kantig und logischerweise hat der Amp weniger Headroom. Hat man vorher mit extrem viel Bass gespielt wird dieser auch weniger. Der Ton bekommt ein wenig diesen Vox-artigen Charakter mit diesen schmatzenden und prallen Höhen.
    Mit der Triodenversion verliert man nochmals Leistung (hier ca. 8W) und der Ton wird wesentlich milder. Die charakteristischen Marshallhöhen (das was ich mit kantig beschreibe...) treten hier dann deutlich in den Hintergrund, der Amp singt dadurch mehr. Ein frisches Klangbild entsteht nur dadurch, wenn die Endstufe weit übersteuert wird, sodass hier wieder Obertöne entstehen. Das ergibt einen Ton wie frühe Aufnahmen á la Kossof, Clapton etc.
    "

    Das, was mich daran jetzt überhaupt nicht überzeugen kann ist die Aüßerung: "Der Ton bekommt ein wenig diesen Vox-artigen Charakter mit diesen schmatzenden und prallen Höhen." Mein Rhodes 'schmatzt' über den Twin nämlich schon genug, das brauche ich wirklich nicht noch mehr.
     
Die Seite wird geladen...

mapping