Rhythmus haut einfach nicht hin

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anton_egal
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Grüsst euch liebe Sänger,

nach meinem Gesanglehrer soll ich sehr musikalisch sein. Auch wenn ich heute wieder den Ton super treffen konnte, klappte das mit dem Rhythmus einfach gar nicht. Ich habe es einfach nicht gehört und war entweder zu schnell oder zu langsam. Das hat mich einfach etwas deprimiert heute. Eigentlich traf ich sonst den Rhythmus ganz gut, sondern eher die Töne nicht. Grund könnte sein, dass ich öfter geübt habe, aber sehr viele Lieder durcheinander gebracht habe und keines richtig lange geübt habe seit dem letzten Gesangunterricht.

Aso zusätzlich hatten wir heute nur 30 Minuten Training, daher ließen wir die Vorübungen weg. Ob es da dran liegen könnte?

Was kann ich tun um das in den Griff zu bekommen, denn mir ist es wichtig wenn ich etwas mache dann immer richtig?

lG,
Anton
 
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Der Grund ist schlicht und einfach dass du nicht 2 Dingen jeweils 100% Aufmerksamkeit widmen kannst.
Eine ziehmlich normale Beoachtung und absolut kein Grund zur Panik ;)
 
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Hörprobe? Ansonsten, mit dem Takt mitwippen, klatschen oder sonstwie mitgehen. Rhythmus muss man nicht (nur) hören, sondern fühlen.
 
Der Grund ist schlicht und einfach dass du nicht 2 Dingen jeweils 100% Aufmerksamkeit widmen kannst.
Eine ziehmlich normale Beoachtung und absolut kein Grund zur Panik ;)

Na dann ist ja gut danke. Hoffentlich klappt das nächstes mal. Fand das dieses mal wirklich komisch. Ich habe es bei einem neuen Song einfach nicht gefühlt. Und auch beim vorherigen Songs kam ich durcheinander.
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Hörprobe? Ansonsten, mit dem Takt mitwippen, klatschen oder sonstwie mitgehen. Rhythmus muss man nicht (nur) hören, sondern fühlen.

Ah klingt gut. Ja echt seltsam, aber heute war alles anders als sonst. Ich habe es nicht gefühlt heute
 
Fand das dieses mal wirklich komisch. Ich habe es bei einem neuen Song einfach nicht gefühlt. Und auch beim vorherigen Songs kam ich durcheinander.
wenn du das mal über einen längeren Zeitraum (für dich selbst) aufnimmst, wirst du nach zB 1 Jahr möglicherweise noch ganz andere Peinlichkeiten beim Abhören der 'alten' Aufnahmen feststellen.
Auf die momentane Selbstwahrnehmung kann man sich imho nicht wirklich verlassen.
Die braucht man natürlich zur Motivation und Steuerung beim Lernen, aber es dauert schon eine gewisse Zeit bis man sich selbst eine Art von Objektivität gegenüber dem 'Ego' aneignet.

Spontan fallen mir 3 Nummern ein, die für mich den Spagat zwischen Rhythmus und Melodie auf die Spitze treiben: Like a Rolling Stone, All along the Watchtower und Sweet Jane (Bob Dylan, Lou Reed).
Jeweils eine einfache, sich wiederholende Gitarren Akkordfolge, anspruchsloser Gesang - könnte ich derzeit nie und nimmer zusammen 'performen', weil die Begleitung völlig unabhängig von der Melodie läuft.
Ist zwar nicht exakt dein Problem, aber beruht auf dem gleichen Prinzip. Da muss man den Frust überwinden und einfach dranbleiben. :D
 
Vielleicht wars nur ein schlechter Tag...

Ich würde auch mal das mit dem bereits vorgeschlagenenen Klatschen versuchen. Allerdings wäre es vielleicht besser, dies getrennt vom eigentlichen Gesang zu probieren, quasi dass man ein paar Mal nur den Song mitklatscht.
 
wenn du das mal über einen längeren Zeitraum (für dich selbst) aufnimmst, wirst du nach zB 1 Jahr möglicherweise noch ganz andere Peinlichkeiten beim Abhören der 'alten' Aufnahmen feststellen.
Auf die momentane Selbstwahrnehmung kann man sich imho nicht wirklich verlassen.
Die braucht man natürlich zur Motivation und Steuerung beim Lernen, aber es dauert schon eine gewisse Zeit bis man sich selbst eine Art von Objektivität gegenüber dem 'Ego' aneignet.

Spontan fallen mir 3 Nummern ein, die für mich den Spagat zwischen Rhythmus und Melodie auf die Spitze treiben: Like a Rolling Stone, All along the Watchtower und Sweet Jane (Bob Dylan, Lou Reed).
Jeweils eine einfache, sich wiederholende Gitarren Akkordfolge, anspruchsloser Gesang - könnte ich derzeit nie und nimmer zusammen 'performen', weil die Begleitung völlig unabhängig von der Melodie läuft.
Ist zwar nicht exakt dein Problem, aber beruht auf dem gleichen Prinzip. Da muss man den Frust überwinden und einfach dranbleiben. :D

Ich verstehe leider nicht ganz was mir damit sagen magst(bin ja Anfänger mit dem entsprechenden Glossar), aber danke für die Motivation. Ich denke ich könnte es mal beim Gesangunterricht aufnehmen was ich da mache. Aber nur so primitiv mit Handyaufnahme, weil bisher habe ich gar nicht mit jemand gesprochen wie man was genau aufnimmt.
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Vielleicht wars nur ein schlechter Tag...

Ich würde auch mal das mit dem bereits vorgeschlagenenen Klatschen versuchen. Allerdings wäre es vielleicht besser, dies getrennt vom eigentlichen Gesang zu probieren, quasi dass man ein paar Mal nur den Song mitklatscht.

Danke wird gleich morgen getestet
 
Eigentlich traf ich sonst den Rhythmus ganz gut, sondern eher die Töne nicht. Grund könnte sein, dass ich öfter geübt habe, aber sehr viele Lieder durcheinander gebracht habe und keines richtig lange geübt habe seit dem letzten Gesangunterricht.

Wenn du an einem Tag den Rhythmus gut triffst und an einem anderen nicht, dann musst du einfach ein bisschen abwarten, bis du mehr Routine bekommst.

Ansonsten fang an, zu Songs mitzutrommeln. Ich habe das von Anfang an gemacht. Ich wäre wahrscheinlich mittlerweile eine besserer Drummer, als ich singen kann. Ich höre in allem einen Beat und klopfe mit (manchmal nur im Kopf): Zum Blinker eines Autos, zum tropfenden Regen, zur laufenden Geschirrspülmaschine...


Danke wird gleich morgen getestet

Beim Klatschen und Mittrommeln, überhaupt bei allen Übungen, ist es nicht so, dass man das "mal testet" und dann sofort eine Veränderung eintritt. Das ist ein schleichender Prozess, der sich automatisiert. Du fängst eher simpel an (1,2,3,4), irgendwann lernst du fast unbewusst auch Synkopen (1und2und3und4) und Triolen usw...
 
Was kann ich tun um das in den Griff zu bekommen, denn mir ist es wichtig wenn ich etwas mache dann immer richtig?
Hört man vielleicht nicht so gerne, aber die Antwort ist ganz einfach: ÜBEN!

Meiner Erfahrung nach haben 90% aller Sänger mehr oder weniger Probleme mit Takt und Rhythmus. Am Konservatorium hatte ich im ersten Jahr Gehörbildung, und da haben die meisten von uns schwer gekämpft damit.

Am Besten mit Klatschen üben: Das Notenblatt vor dich, mit dem Fuß den Grundrhythmus (das Metrum) klopfen und die Notenwerte mit den Händen dazu klatschen. Unbedingt mit ganz einfachen Sachen anfangen, das ist wirklich alles andere als einfach!
Es gibt auch tolle Apps und Programme zum Üben wie z.B. Earmaster.

Lg Thomas
 
Hört man vielleicht nicht so gerne, aber die Antwort ist ganz einfach: ÜBEN!

Meiner Erfahrung nach haben 90% aller Sänger mehr oder weniger Probleme mit Takt und Rhythmus. Am Konservatorium hatte ich im ersten Jahr Gehörbildung, und da haben die meisten von uns schwer gekämpft damit.

Am Besten mit Klatschen üben: Das Notenblatt vor dich, mit dem Fuß den Grundrhythmus (das Metrum) klopfen und die Notenwerte mit den Händen dazu klatschen. Unbedingt mit ganz einfachen Sachen anfangen, das ist wirklich alles andere als einfach!
Es gibt auch tolle Apps und Programme zum Üben wie z.B. Earmaster.

Lg Thomas

Da fängt es schon an. Ich kann keine Noten lesen. Ich höre nur aus dem Beat den Bass wo Gesang betont wird und diese Klick(1 und 2 3 4) wo man da drauf auch reagieren soll.

Bei Klavier ist es irgend wie noch komplizierter, weil da dann so ein cooler synthetisch erzeugter Beat nicht da ist. Jedenfalls klingt das ungewohnt anders.

Danke für die App werde die mir genauer anschauen.

lG
Anton
 
Och der Beat ist schon da beim Klavier. IdR geben da die tieferen Töne den Takt vor, elektronische Musik ist halt...sagen wir einfacher. Echte Klaviere, also nich die Dosendinger, ham eher einen natürlichen Holzklang und vielleicht bist du nur nicht darin geübt, diesen zu hören.

Hast du denn schonmal mit einem Notenblatt in der Hand gesungen? Meinetwegen auch im Gesangsunterricht?
 
Kann ich auch nicht. Das geht auch ohne. ...
Das kommt ganz auf die Literatur an. Bei vielem wirst du gar kein Notenmaterial bekommen, bzw. ist vieles sowieso Interpretationssache. Anderes ist ohne Noten kaum ordentlich singbar (klassische Literatur, polyphone Stücke etc.). Kommt halt darauf an, was man singen will.

Die Noten zu lernen ist aber wirklich keine Hexerei und erleichtert bei Literatur für die es Noten gibt, das Einstudieren und Singen sehr. Ich erinnere mich mit Schrecken an eine Chorkollegin, die bei einem Stück partout nicht das sang, was in den Noten stand, weil sie sich alles mit Hilfe von YouTube einstudiert hat, und das halt manchmal nicht die selben Arrangements sind.

Und jetzt bitte nicht wieder die Märchen von bekannten Opernstars die angeblich keine Noten lesen können/konnten (Pavarotti etc.).

Lg Thomas
 
Och der Beat ist schon da beim Klavier. IdR geben da die tieferen Töne den Takt vor, elektronische Musik ist halt...sagen wir einfacher. Echte Klaviere, also nich die Dosendinger, ham eher einen natürlichen Holzklang und vielleicht bist du nur nicht darin geübt, diesen zu hören.

Hast du denn schonmal mit einem Notenblatt in der Hand gesungen? Meinetwegen auch im Gesangsunterricht?

Stimmt die haben ja so einen Nachklang wenn man die Klaviertasten länger drückt.

Nein habe ich nicht, weil ich die ja eh nicht lesen kann würden die mich nur verwirren.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Das kommt ganz auf die Literatur an. Bei vielem wirst du gar kein Notenmaterial bekommen, bzw. ist vieles sowieso Interpretationssache. Anderes ist ohne Noten kaum ordentlich singbar (klassische Literatur, polyphone Stücke etc.). Kommt halt darauf an, was man singen will.

Die Noten zu lernen ist aber wirklich keine Hexerei und erleichtert bei Literatur für die es Noten gibt, das Einstudieren und Singen sehr. Ich erinnere mich mit Schrecken an eine Chorkollegin, die bei einem Stück partout nicht das sang, was in den Noten stand, weil sie sich alles mit Hilfe von YouTube einstudiert hat, und das halt manchmal nicht die selben Arrangements sind.

Und jetzt bitte nicht wieder die Märchen von bekannten Opernstars die angeblich keine Noten lesen können/konnten (Pavarotti etc.).

Lg Thomas

Na bei mir geht es ja um Elektropop oder gern auch Pop. Im Prinzip singe ich erst mal nur Lieder nach.
 
Die Noten zu lernen ist aber wirklich keine Hexerei und erleichtert bei Literatur für die es Noten gibt, das Einstudieren und Singen sehr.

Ich habe den Eindruck, das ist nicht die Welt, in die anton_egal eindringen will. Wer Pop/Rap/Rock machen wil, muss das rhythmische Grundprinzip verstehen. Dafür braucht man keine Noten, sondern ein Gefühll/Verständis dafür, wie diese Musik funktioniert.

BTW: Ich verstehe Noten. Kann sie aber nicht sehr schnell lesen.
 
Was ist an folgenden Zitaten das Gemeinsame?

klappte das mit dem Rhythmus einfach gar nicht.

Ansonsten, mit dem Takt mitwippen, klatschen oder sonstwie mitgehen. Rhythmus muss man nicht (nur) hören, sondern fühlen.

Das ist ein schleichender Prozess, der sich automatisiert

Es gibt auch tolle Apps und Programme zum Üben wie z.B. Earmaster.

Bei Klavier ist es irgend wie noch komplizierter, weil da dann so ein cooler synthetisch erzeugter Beat nicht da ist. Jedenfalls klingt das ungewohnt anders.

Durch zuhören und mittrommeln

All diese Ausschnitte sagen, wenigstens mir: Willkommen in der Zauberwelt des Metronoms ;) :D :evil:

Meine Prognose: Sobald Du (irgend-) ein Metronom benutzt, bessert sich Deine Lage. Und Du wirst Dich wundern, was Du dabei alles herausfindest ...

Meiner Erfahrung nach haben 90% aller Sänger mehr oder weniger Probleme mit Takt und Rhythmus.
Kann ich bestätigen.
 
Ich habe den Eindruck, das ist nicht die Welt, in die anton_egal eindringen will. Wer Pop/Rap/Rock machen wil, muss das rhythmische Grundprinzip verstehen. Dafür braucht man keine Noten, sondern ein Gefühll/Verständis dafür, wie diese Musik funktioniert.

BTW: Ich verstehe Noten. Kann sie aber nicht sehr schnell lesen.

Das stimmt danke.
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Was ist an folgenden Zitaten das Gemeinsame?

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All diese Ausschnitte sagen, wenigstens mir: Willkommen in der Zauberwelt des Metronoms ;) :D :evil:

Meine Prognose: Sobald Du (irgend-) ein Metronom benutzt, bessert sich Deine Lage. Und Du wirst Dich wundern, was Du dabei alles herausfindest ...

Kann ich bestätigen.

Mega cool. Werde ich mir wohl schnellstens zulegen, danke für den super Tipp.
 
Mega cool. Werde ich mir wohl schnellstens zulegen, danke für den super Tipp.
Gerne.

Gibt's als App. Ist in manchem Musikinstrument bereits eingebaut. Oder als klassische Dingeling-Hardware zu haben. Oder als Elektronik. :D
 
Meiner Erfahrung nach haben 90% aller Sänger mehr oder weniger Probleme mit Takt und Rhythmus
Kann ich bestätigen
Ich nicht :nix:
Ich denke, dass sollte heißen "90% aller Gesangsanfänger". Keine/r der erfahrenen Sänger/innen die ich so kenne hat bei gängigen Rhythmen irgendwelche wahrnehmbare Schwierigkeiten.

@anton_egal das soll dich jetzt aber nicht entmutigen. Die Erfahrung kommt schon noch.

LG Robert
 
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