Richtiger Bassverstärker gesucht

von FixHD, 09.04.19.

  1. FixHD

    FixHD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.19   #1
    Hallo liebe Kollegen der Tieftonfraktion,

    ich weiß, ich habe schon den ein oder anderen Beitrag hier gehabt mit ähnlichen Themen, aber ich bin mir immer noch unsicher... Deswegen ist jetzt Eure Hilfe gefragt!

    Und zwar geht es um folgendes: Ich spiele Bass (wie man sich eventuell schon hätte denken können) und bin mit meinem Instrument auch soweit inzwischen zufrieden, dass ich da alles richtig und fertig eingestellt hab etc. Jetzt möchte ich an das Ende der Kette: Ein anständiger Verstärker muss her! :D

    Meine Vorstellungen:
    - Es sollte einerseits ein Transistor-/Digital-Verstärker sein (Röhren sind mir zu schwer und gefallen mir ehrlich gesagt auch nicht so sehr am Bass)
    - Möglichst alles abdecken können (von Funk zu Jazz über Reggae oder auch mal ein bisschen Rock darf gerne alles dabei sein)
    - Gut zu transportieren sein (entweder im Rack oder in einer Tasche oder ähnliches)
    - Es sollte ein Topteil sein, da ich das mit unterschiedlichen Boxen dann kombinieren kann

    Wie ich mir den Rest vorgestellt habe:
    Ich würde mir gerne ein Halfstack und ein Fullstack anschaffen (also 2x10 + 1x15 und 4x10). Hierbei würde ich sehr wahrscheinlich auf MarkBass Boxen zugreifen, da diese einerseits relativ preiswert sind, vergleichsweise leicht und auch einen überzeugenden Sound haben.

    Was ich mir bisher angeschaut hatte:
    - Glockenklang Steamhammer
    - TC Electronic Blacksmith (bzw. die RH Familie auch)
    - MarkBass (Marcus Miller Amps und Little Marks)

    Vorteil der ersten beiden: die hätten 2 Speaker-Outputs.
    Vorteil Blacksmith: der hat einen eingebauten Kompressor und 3 Speicherplätze.
    Vorteil Glockenklang: der hat einen eingebauten Drive-Regler.
    Vorteil MarkBass: der würde gut zu den von mir vorgestellten Boxen passen.

    Das wäre alles von meiner Seite aus. Jetzt seid Ihr gefragt. (Ich weiß, am Ende liegt die Entscheidung bei mir, aber ich höre mir gerne unterschiedliche Meinungen an.)
    Was haltet Ihr von den Amps? Habt ihr die mal gespielt/spielt ihr die? Gibt's noch weitere, welche gut in Frage kommen könnten? (Die Gallien Krueger Amp-Reihe, welche mich auch interessiert hat, wurde ja vor kurzem aus dem Sortiment beim Thomann genommen wie es scheint - daher fällt der weg.)

    Danke im Voraus auf Eure Antworten und Hilfestellungen! :great:

    Rock on!
     
  2. Hauself Zwo

    Hauself Zwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.19   #2
    - Glockenklang Steamhammer
    ist wahrscheinlich der ausgefuchsteste der drei genannten mit vielen Klangemöglichkeiten. Mit den zwei umschaltbaren Mittenfrequenzen kommen nicht alle Bassisten klar, da muss man schon ein wenig spielen wollen (oder Ahnung haben, was man tut :))
    Der eingebaute Drive-Regler ist für mich gut brauchbar, der Sound (Drive) muss einem aber gefallen (vergleichbar mit einem Bass-Verzerrer - da
    gibt's ja auch Diskussionen, welcher "der Richtige" ist). Außerdem kann der mit der Impedanz runter bis 2,7 Ohm, da kann dann auch mal 'ne dritte Box ("Super-Fullstack") angeschlossen werden - ob das Sinn hat, ist eine andere Frage (für mich war das wichtig, ich habe eine Box mit 2,7 Ohm) :D... Das Gewicht mit 3,4 kg ist natürlich sehr transportfreundlich.

    - TC Electronic Blacksmith (bzw. die RH Familie auch)
    Da kann ich wenig dazu sagen, den habe ich nur mal kurz angespielt. Kraft pur, auch schöne Sounds, aber aus meiner Sicht nicht so vielseitig wie der Steamhammer. Der kann auch 2 Ohm, wenn's für Dich 'ne Rolle spielt. Ob Du drei Presets brauchst, musst Du selbst entscheiden. Beim eingebauten Kompressor scheiden sich die Geister, die einen finden ihn gut (ein Knopf und gut isses), die anderen nicht (nicht genau einstellbar). Und 12 Kilo klemmt man nicht mal schnell unter den Arm....

    - MarkBass (Marcus Miller Amps und Little Marks)
    Markbass hat eine eigene leichte Soundfärbung: Vielen gefällt's, manche kommen damit nicht so recht klar. Das Gewicht von 3 kg ist natürlich transportfreundlich, und -stimmt- diese Amps würden gut zu den Markbass-Boxen passen. Da aber seit jeher Amps und Boxen wild gemischt werden nach Geschmack und Gusto, ist das womöglich nicht der entscheidende Punkt. Eher schon der deutlich günstigere Preis...

    Es gibt noch Restposten von GallienKrüger, z.B.
    [​IMG]
    damit macht man sicher auch nix verkehrt.

    Letztlich wirst Du ums Testen nicht herumkommen.

    Btw: Ich spiele einen MesaBoogie Subway 800 (ohne Plus) und bin sehr zufrieden damit. Den gibt's aber wohl nur noch als Restposten. Aktuell wäre der
    [​IMG]

    der könnte was für Dich sein.

    Bässte Grüße
    Hauself Zwo
     
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  3. FixHD

    FixHD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.19   #3
    Leider würde der bei mir rausfallen, weil die Lüfter bei hoher Beanspruchung sehr laut werden können und ein grundsätzliches Rauschen dabei ist. :(

    Den hatte ich mir tatsächlich noch nicht angeschaut, aber Danke auf jeden Fall für die Info! :D Wobei es hier auch eventuell schwierig wird, weil ich mir den Tansport in einem Rack doch gut vorstellen könnte (u.a. wegen erhöhtem Schutz) und so wie ich das sehe der Mesa Boogie keine Löcher für mögliche Schrauben zur Rackerweiterung hat. Korrigiere mich, falls ich falsch liege ;)

    Generell ist es mir eigentlich ziemlich egal, ob der Amp auf 2 Ohm umgestellt werden kann, weil ich normalerweise nicht vor habe mehr als 2 Boxen an den Amp zu hängen. (Auch wenn mich die Vorstellung natürlich schon reizt :D)

    Am liebsten wäre es mir ja, wenn der Amp 2 Speakon Anschlüsse hätte, da ich so jede Box direkt ansteuern kann (weswegen die von MarkBass wahrscheinlich rausfallen..). Vom Glockenklang sowie vom Blacksmith habe ich eigentlich bisher nur gutes gehört. Allerdings kann ich mich bei keinem der beiden mit Überzeugung sagen "Das ist er!", weil ich leider noch nicht die Chance hatte die in einem A-B-Vergleich anzuspielen (werde ich unbedingt demnächst tun, und auch mal den Mesa Boogie mit einbeziehen ;)).
    Was mich beim Blacksmith am meisten reizt ist der eingebaute Kompressor (sofern er meinen Vorstellungen entspricht) und die Möglichkeit der drei Speicherplätze, weil ich so theoretisch je einen Sound für Slap, Fingerpicking und Plektrum haben könnte und diese ganz einfach per Fußschalter wechseln könnte. Der eingebaute Tuner ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen. :D
    Der Steamhammer hingegen ist einerseits von Glockenklang (möglichst unverfälschter Sound) und hätte eben die Funktion mit dem zuschaltbaren Drive (weiß nicht inwiefern der Tubetone vom Blacksmith da rankommt).

    Generell bin ich beim Bass ein Fan von "weniger ist mehr", also je weniger Bodentreter ich benötige, umso besser. Natürlich möchte ich auch sagen können "Das ist MEIN Sound". Beides würde doch theoretisch für den Steamhammer sprechen. Was allerdings dagegen spricht ist der Fakt, dass ich auch gerne einen Kompressor hätte (welcher im Endeffekt wieder auf dem Boden rumliegt) und ich dann die Funktion des Blacksmith mit "alles ist im Amp/Rack und per Controller steuerbar" doch wieder besser finde. :confused:

    Ich weiß, es ist alles nicht ganz so einfach mit mir, aber habt bitte Nachsicht. :patpat:

    Auch soll das ganze jetzt keine Diskussion über "Blacksmith vs. Steamhammer" werden. Natürlich könnt Ihr dazu gerne jederzeit Eure Meinung äußern und ich werde mich bemühen dazu Stellung zu nehmen. :D Ich hatte mich nur lediglich in letzter Zeit viel mit den beiden beschäftigt, aber neue Vorschläge sind immer gerne willkommen. :great:
     
  4. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.19   #4
    Ich empfehle ja gerne den Ampef PF-500 (oder -800). Ein sehr vielseitiger Amp mit übersichtlicher, aber effizienter Beidenung. Transportabel, guter DI-Out... Ich hab den lange und gerne gespielt.

    [​IMG]
     
  5. MrC

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    Erstellt: 10.04.19   #5
    Bevor hier ein Mißverständnis entsteht: ja, die Amps haben ZWEI Boxenanschlüsse, separat regelbar sind diese jedoch NICHT! Es sind halt nach wie vor einkanalige Verstärker.

    Von daher noch ein Vorschlag: wie wär's mit einem etwas kleineren Amp plus einer separaten Endstufe? Hätte den Vorteil, dass Du im Fall der Zwei-Boxen-Lösung jede Box separat in der Lautstärke regulieren könntest. Mit der 410er spielt "nur" der Amp (ohne separate Endstufe) und in der Kombi dann der Amp plus Endstufe. Zur Endstufe: entweder eine PA-Endstufe, dann hätte die Endstufe des Amps Pause, oder aber etwas wie die Baby Sumo. Oder deren größere Variante: Sumo. An dieser Stelle fällt mir allerdings ein Nachteil der tc electronic-Amps auf (ich habe zwei Combos von denen und bin damit zufrieden): sie haben keinen separaten Line Out, d.h. um eine separate Endstufe dranzuhängen, müsste auf die Send-Buchse des Effektloops zurückgegriffen werden. Was wiederum den Effektloop von seiner eigentlichen Aufgabe befreit ... wenn das aber für Dich kein Problem darstellt, könntest Du z.B. statt des Blacksmith (1300 €) einen RH750 (700 €) plus einer Sumo-Endstufe (460 €) nehmen. Oder halt eine andere Kombination, ist aber sicher eine Überlegung wert ...

    Neben dieser grundsätzlichen Überlegung würde ich noch Eich Amps in den Raum werfen wollen ...

    Bässte Grüße

    MrC
     
  6. FixHD

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    Erstellt: 10.04.19   #6
    Hört sich gut an, werde mir dazu auch gerne mal was anschauen, danke! :great:

    Danke für die Info, das wusste ich noch nicht! Also ja die sind nicht unterschiedlich regelbar, das wusste ich, aber nicht, dass es trotzdem einkanalige Verstärker sind. :great:
    Die Idee mit der Endstufe klingt gut, das werde ich mal im Kopf behalten. :D Meinst du dann, dass ich mit einer 4x10er Box über den Amp spiele und mit der "Kombo" die 2x10er + 1x15er über Amp und Endstufe?
    Die werd ich mir auch mal anschauen, Danke für den Vorschlag! :)
     
  7. FixHD

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    Erstellt: 10.04.19   #7
    Andere Frage bezüglich der TC Electronic Amps: Wie funktioniert das mit dem FX Loop? Beim Steamhammer gibt's einen Anschluss für einen Fußschalter, mit dem man den FX Loop aktivieren kann - den gibt's bei den TC Amps nicht. Ist dann alles im Loop automatisch an, sobald daran was angeschlossen wird?
     
  8. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.19   #8
    Jou. Also entweder eine Mono-Endstufe wie die Sumos plus den Amp bei der Kombo, oder aber eine 2-kanalige Endstufe und den Amp außen vor lassen.

    Für die tc-Amps gibt's zwar eine Fußleiste (RC 4), mit der kannst Du aber "nur" die drei Presets abrufen und Dein Instrument stimmen. Insofern gehe ich davon aus, dass alles im Loop automatisch an sein wird. Du könntest natürlich z.B. einen Boss LS-2 in den Loop nehmen und einen Effektweg direkt wieder in den Amp führen, um auf Nummer sicher zu gehen.
     
  9. FixHD

    FixHD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.19   #9
    Worin genau liegt denn da der Unterschied zwischen der Endstufe und dem Amp wenn ich fragen darf? :confused:
    Den RC4 kenn ich, den würde ich mir dann auch definitiv holen, wenn ich einen TC Amp kaufen würde. Aber die Idee mit dem Boss LS-2 klingt gut (und sollte ja normalerweise auch funktionieren :D).
     
  10. MrC

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    Erstellt: 10.04.19   #10
    Ein Amp wie die von Dir beschriebenen Modelle bestehen aus Vorstufe (Klangregelung, Gain, evtl. Effekte) und Endstufe zum laut-machen. Mit einem Teil wie den Sumos, der via Line-Out angesteuert wird, nimmst Du noch eine zweite Endstufe dazu. Alternative: Preamp oder Multieffekt plus Endstufe in zwei unterschiedlichen Geräten.

    Technisch ist zwischen einer externen Endstufe und einer im Amp eingebauten Endstufe oft kein großer Unterschied, gerade bei den Class D-Amps werkeln oft die gleichen Bausteine rum ...
     
  11. Slidemaster Dee

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    Erstellt: 11.04.19   #11
    @FixHD: Aber wofür ist es wichtig, dass die Boxen separat angesteuert werden können? Das ist ja eher eine unübliche Lösung, vor allem, wenn du eh nur zwei Boxen fahren willst. Mit einem gut abgestimmten Fullstack (über einen Kanal) bist du doch quasi für alles gerüstet. Und wenn du dann auf Halfstack reduzierst, brauchst du eh nur einen Kanal.

    Was ist deine Idee dahinter?
     
  12. MrC

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    Erstellt: 11.04.19   #12
    Die Idee war ja auf meinem Mist gewachsen ... die Intention meines Vorschlags war, eine weitere Feintuning-Möglichkeit zu schaffen. Ich persönlich schätze es, im Zweifelsfall zwischen den Boxen die Lautstärkeanteile zu variieren, z.B. auf einer dröhnigen Bühne die 15er etwas leiser zu stellen oder auch - je nach Musikstil - mal das Fundament (15er) und mal das "Knackige" (210er) mehr in den Vordergrund zu schieben. Gerade, wenn die Boxen unterschiedliche Wirkungsgrade haben, kann diese Möglichkeit das letzte Quentchen Sound bewirken. Oder ich stelle mir die 210er angeschrägt als zusätzlichen Monitor auf die Bühne, möchte aber den 15er in der Backline beibehalten ...

    Ist aber nur meine persönliche Präferenz. Ich find's einfach in vielen Situationen praktisch, und wenn ich für summa summarum den gleichen Preis für ZWEI Endstufen-Module zahle statt für eine (potentere) Endstufe im Amp, ist's IMHO zumindest eine Überlegung wert.
     
  13. Slidemaster Dee

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    Erstellt: 11.04.19   #13
    Gar nix gegen die Sache an sich, @MrC.

    Ich fand halt nur, dass das eher Fortgeschrittene Überlegungen sind, bei denen ich den Impuls hatte, mal anzumerken, dass das bei der Suche nach dem ersten „richtigen“ Amp noch nicht sooo wichtig sein muss. Zumal ich die Notwendigkeit aus dem beschriebenen Setup (210+115 oder 410) gar nicht so sehe. Ein „kleines“ Fullstack 210+115 ist ja in der Regel recht ausgeglichen - oder zumindest kann man bei der Anschaffung darauf achten, dass es das ist.
     
  14. FixHD

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    Erstellt: 11.04.19   #14
    Ich denke, dass ich die Option mit separater Endstufe erstmal auf einen späteren Zeitpunkt verlege und erstmal schauen werde, wie viel ich aus der Kombination "Amp + Box" rausholen kann. Trotzdem ist die Idee gut und nochmal Danke für den Vorschlag! :great:
     
  15. FixHD

    FixHD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.19   #15
    Sooo... Ich melde mich dann mal mit einem Update zu meiner Entscheidung:

    Ich hab mich (trotz meiner anfänglichen Skepsis) für den MarkBass Tube 800 entschieden. Angespielt hab ich alles mögliche und konnte mit dem Amp sowohl für mich als auch meinen Geldbeutel den besten gemeinsamen Nenner finden. Ich bin auch momentan fleißig am Finden und Drehen für den bestmöglichen Ton. :D

    Was mich bei dem Amp gereizt hat: Einerseits natürlich der Preis im Vergleich zu den anderen, andererseits die Möglichkeit eine Röhre mitzuschalten für weitere Klangfarben. :) (Und natürlich auch die Transportfreundlichkeit ;))

    Eine Frage dazu hab ich allerdings noch:
    Und zwar hat der Amp zwei verschiedene Eingänge - einmal Transistor und einmal Röhre. Die beiden Kanäle können per Regler beliebig miteinander vermischt werden. Allerdings gibt soweit ich weiß mein Bass nur ein Mono-Signal weiter. :gruebel: Ich hab mir beim Thomann einen Adapter zur Verbindung zweier Klinkenkabel und ein Y-Adapterkabel (Stereo -> 2x Mono) bestellt in der Hoffnung, dass ich so beide Kanäle ansteuern kann. Meine Frage wäre nun, ob das so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hab, oder ob ich da einen Denkfehler verbaut habe. :confused:
    Zur Randinformation: Das Kabel, welches aus meinem Bass geht hat 2 Mono-Klinkenstecker und der Adapter funktioniert sowohl für Mono als auch Stereo und das Signal wird dann über den Y-Adapter von Stereo auf 2x Mono weitergeleitet.
     
  16. Slidemaster Dee

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    Erstellt: 17.04.19   #16
    Bist du sicher? Das aktuelle Modell hat doch einen „normalen“ Input und einen Balanced Input, falls du mit Mikro abnimmst (z.B. Kontrabass). Deshalb hast du ja auch den Switch für die Phantomspeisung. Aber m.E. gehen die Eingänge beide durch die Hybrid-Vorstufe, bei der du dann mit dem Mix-Regler das Verhältnis der Solid-State- und Röhren-Anteile einstellst.
     
  17. FixHD

    FixHD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.19   #17
    Ahhh ok gut das kann natürlich auch sein. (Ich hab den Amp erst seit Samstag, deswegen hab ich eher erstmal mehr probiert, als gelesen. :D)
    Ich dachte, dass der Amp zwei unterschiedliche Eingänge hätte, weil einerseits der Balanced Input auch mit einem Klinkenkabel angeschlossen werden kann und andererseits ich das in der Form (also mit zwei Klinkenkabel) bei Michael League von Snarky Puppy auch gesehen hatte. :gruebel:
     
  18. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 18.04.19   #18
    Hi,

    sehr informativ ist die Markbass-Webseite und die Bedienungsanleitung zum Amp nicht gerade. Deshalb wissen wir nicht sicher, ob es so ist - aber ich denke auch, dass es genau so ist:
    Zwei Eingänge, die man mit Gain im Pegel anpassen kann und die dann auf zwei parallele Vorstufen führen, Röhre und Transistor, die man dann mit dem Mix-Regler in ihren Anteilen mischen kann.

    Wenn jemand wie Michael League von Snarky Puppy beide Eingangsbuchsen mit Klinkenkabeln belegt, könnte er auch zwei verschiedene Instrumente angeschlossen haben. Ist das so bei ihm?

    Gruß Ulrich
     
  19. basshenning

    basshenning Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.19   #19
    Vermutung: Mr. League fährt mitunter ziemliche Synth-Sounds. Da liegt die Idee nahe, dass er vorher das Signal splittet und am Amp dann Dry und Wet mixt mit den zwei Vorstufen.
    Mir wäre auch neu, dass er mehrere Bässe benutzt.

    Wie geschrieben: Ich nix wissen, nur denk.

    Grooves
    H.
     
  20. FixHD

    FixHD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.19   #20
    Also ich habe gerade nochmal nachgeschaut und folgendes festgestellt:
    Bei ca. 06:36 sieht man seinen Amp mit den Einstellungen und aber auch den zwei Klinkenkabel, welche in den Input 1 (unbalanced) und Input 2 (balanced) gehen.
    Bei ca. 08:16 sieht man sein "Tour-Pedalboard".
    Die Signalkette besteht aus: Bass -> Tuner -> Octaver 1 -> Octaver 2 -> Delay -> Amp. Allerdings geht hier nur nur eines der beiden Kabel (nämlich das für den balanced Input) aus dem Delay raus (klar, es gibt auch nur einen Output am Delay, aber trotzdem).

    Für diejenigen, die sich das Video anschauen wollen, aus dem ich die Zeiten habe:


    Demnach würde ich auch sagen, dass ...
    ... der Mix aus Dry und Wet zwar eine gute Überlegung ist, aber (nach dem was ich zumindest in dem Video gesehen habe) nicht ganz stimmt. :confused:
     
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