Rock-Bass Saiten für 5-Saiter

von MichaelaM, 30.03.12.

  1. MichaelaM

    MichaelaM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.12   #1
    Hallo,

    ich habe mich bisher nicht sooo sehr damit beschäftigt, welche Saiten meinen Sound optimieren. Auf meinen Hohner PJ Bass hatte ich immer "GHS Bass Boomers" gespannt, damit er mehr Druck hat und bassiger klingt.

    Jetzt habe ich aufgerüstet und mir einen Warwick Streamer LX, 5-Saiter zugelegt - und komme mit dem Sound nicht mehr zurecht.
    Der Bass ist (mit den Originalsaiten) viel zu bass-lastig, d.h. wenn ich ihn alleine spiele, klingt er sensationell.
    Im Zusammenspiel mit dem Drummer verschwimmt der Sound allerdings zu einem einzigen Brei und der Bass ist nicht mehr herauszuhören. Ich nehme dann die Bässe und Gain heraus, damit man den Bass noch ansatzweise identifizieren kann. Die 5te Saite (also B) erzeugt aber trotzdem nur ein tiefes Brummen, von Tönen kann man hier nicht sprechen. Solo gespielt klingt der Bass dann wiederum furchtbar trocken und viel zu tot.
    :confused:

    Jetzt war meine Idee, dass vielleicht andere Saiten Abhilfe schaffen könnten. Der Sound soll (auch im Zusammenspiel mit dem Drummer) satt aber knackig klingen. Unsere musikalische Reise geht Richtung Classic Rock mit funkigen Einflüssen.

    Bin für jede Idee dankbar.

    Viele Grüße

    MichaelaM

    Ach ja: Ich spiele hauptsächlich mit dem Plektrum. Mein Verstärker ist der Orange Terror Bass 500 über eine Hartke VX410 (300 Watt) Box.
     
  2. Bierpreis

    Bierpreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.12   #2
    Ab Werk wären das wohl die Warwick EMP, die sind in den Höhen eigentlich gut dabei und eher weniger wummernd. Kommt halt drauf an, wie lange die auch schon drauf sind. Wenn der Bass länger im Laden war, könnten die einfach total verschlissen sein.
    Ich persönlich hab ja schlechte Erfahrungen genau in der Art mit deiner Box gemacht, aber wenn das vorher ging, kann sich ja soo viel nicht verändert haben.

    Was hat denn dein Bass für Pickups?
    Wenn es 2 Humbucker sind, kann folgendes sehr viel bewirgen: Birdge PU 100%, Neck 80%. Das ist oft sehr definiert. Bei beiden PUs voll aufgerissen war es mir bisher auch immer zu schwammig.
     
  3. Bassstreichler

    Bassstreichler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.03.12   #3
    Hi MichaelaM!

    Der Warwick dürfte mit Black Lables vom selben Hersteller ausgestattet sein, eigentlich eine brilliante Edelstahlsaite die allerdings sehr hart und steif ist.

    Wenn Du mit den Boomers weitgehend zufrieden bist: Vom selben Hersteller gibt's die Progressives als 4-Saiter Satz, H/B-Saite gibt's einzeln dazu zu kaufen. Wäre jetzt mal meine Topp Empfehlung für Dich nach Deiner Schilderung.

    Grüße

    Thomas
     
  4. MichaelaM

    MichaelaM Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.12   #4
    Hallo Bierpreis,

    du meinst, das liegt an der Box?
    Zwischen dem Hohner Bass und dem Warwick liegen Welten. Kann schon sein, dass die Box für meinen Warwick Bass nicht differenziert genug ist.
    Auf welche Box bist du umgestiegen?

    ---------- Post hinzugefügt um 21:32:25 ---------- Letzter Beitrag war um 21:29:36 ----------

    Hallo Bassstreichler,

    ich würde auf keinen Fall die Boomers auf den Warwick spannen. Dann wummert's ja noch mehr.
    Haben die Progressives denn einen cleaneren Sound?
    Grüße

    MichaelaM
     
  5. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 30.03.12   #5
    Sehr gute Erfahrungen für einen knackigen Rock-Bass-Sound hab' ich mit den R.Cocco Steels gemacht - in meinen Ohren die "besseren" Black Labels ;) Sehr ausgewogene, aber brillant-drahtige Saiten, die richtig knackig klingen, ohne zu sehr in's "Dengeln" abzudriften ...

    Ein Saitenwechsel kann schon viel bringen, nix macht den Bass-Sound mehr zunichte als alte Saiten. Die Hartke VX ist allerdings auch alles andere als meine Lieblings-Box, da ließe sich mit 'nem besseren Cab sicher viel rausholen. Aber dass der Warwick im Bandkontext derart untergeht, ist schon bedenklich. Wie sind denn deine Settings am Amp und am Bass (welche PU-Position, welche EQ-Einstellung)?

    Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass generell ein Bass-Sound, der Solo gut klingt, in den seltensten Fällen im Bandkontext funktioniert, und wiederum ein guter Band-Sound für sich gespielt oft sehr unspektakulär klingt. Davon ggf. nicht verunsichern lassen, und den Bass-Sound immer im Band-Kontext abstimmen ;)
     
  6. Bierpreis

    Bierpreis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.12   #6


    Ich bin auf ne Peavey TVX 4x10 umgestiegen. Die ist bleischwer, aber hat klanglich die Hartke VX 4x10 + 1+15 locker übertroffen. Trotz, dass bei meinem Top statt 500 nur noch 350 W anliegen. Macht meiner Erfahrung mehr im Proberaum aus, als wenn ich die Bässe Tausche (Preci, Jazz, Epihone Thunderbird, ...)
    Aber durchsetzen hätte man sich mit der Harkte schon können, so viele Probleme solltest du mit dem Warwick eigentlich nicht haben.
     
  7. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.03.12   #7
    Wenn Du sagst, dass Du den Sound solo "sensationell" findest, ist das so ne Sache mit dem Optimieren. Ist mit der Klangregelung (Instrument + Amp) und evtl. Anschlagen der Saiten näher am Steg, vielleicht noch einem anderen Plektrum, wirklich gar nichts zu machen?
     
  8. hotte66

    hotte66 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #8
    Moinsen zusammen,

    geh mal davon aus das der Streamer 2 Singlecoils wie ein Jazz- Bass hat und daher würd ich es mit 30% Neck und 70% Bridge fahren lassen da er nur nen Blendpoti hat. Den Bass ein bisschen zurücknehmen, die Höhen dazu am Bass und den Amp einigermaßen "neutral", dann sollts eigentlich klappen mit den Black Labels.

    Nur das bässte,
    Hotte
     
  9. RobertTurner

    RobertTurner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #9
    Ich weiß nicht, inwieweit das noch von Belang ist, aber ich finde es schon komisch, wenn man sich mit genau diesem Bass nicht durchsetzen kann und es 'schwammig' klingt. Wer so einen Ahorn-Streamer mal in der Hand hatte, weiß, dass vermutlich wegen diesem Bass das Wort 'knackig' ins Bassisten-Vokabular aufgenommen wurde. Irgendwo muss also der Wurm drin sein.
    Saiten sind für die Klangformung absolut nicht zu unterschätzen und immer ein guter Ansatzpunkt für eine Soundveränderung. Bringt aber mMn alles nichts, wenn der stramme Sound nicht definiert von Box und Top wiedergegeben werden kann, und Bass Terror + VX sind nicht gerade für ihre Definition bekannt, im Gegenteil. Das Top macht eher einen 'fetten' Rocksound, die Box ist leider etwas 'schwammig' (alternativ gerne auch 'mulmig', ich liebe Klangbeschreibungen:rolleyes:) in der Wiedergabe von Bässen... Vielleicht solltest du dich auf lange Sicht mal nach einer besseren Box umsehen.
     
  10. MichaelaM

    MichaelaM Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.12   #10
    Hallo,

    erstmal vielen Dank für die guten Tipps.

    Wir haben das Problem jetzt weitgehend gelöst, und zwar indem der Schlagzeuger seine Bass Drum umgestimmt hat. Scheinbar hatten unsere Instrumente dieselben Frequenzen belegt, so dass keiner von uns mehr eindeutig zu identifizieren war. Die Bass Drum klingt jetzt tiefer, man hört mich wieder - und zwar gut!

    :)

    Um eine neue Box werde ich aber wohl trotzdem nicht herumkommen. Werde mal die Peavey TVX 4x10 ausprobieren (Dank an Bierpreis).
    Ich habe wieder Hoffnung, dass ich doch noch meinen Wunsch-Sound erreiche.

    Viele Grüße
    MichaelaM
     
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