Röhrenradio als Verstärker ?

ansonsten wenn du keine mehrere hunderte euro ausgeben willst
kannst dud ir ja nen ibanez valbee kost nurr ein hunderter und 99 € also 199€
hat nen klasse sound und drückt sogar mit 8W
erstaunlich.......faszination röhre
 
!!Achtung!!
Auch wenn es sich um ein Gerät mit Netztrafo handelt bedeutet das noch lange nicht, dass das Chassis auch wirklich nicht unter Dampf steht. Auf der Primärseite des Netztafos befinden sich meistens Kondensatoren die oft schon ziemlich Kaputt sind. Man hat dort oft sogenannte Teerkondensatoren eingesetzt bei denen der Kodensator in ein Rohr eingesetzt und mit Teer verschlossen wurde. Dieser Verschluss wird mit der Zeit undicht und somit wird der Kondensator feucht was wiederum den Isolationswiderstand herabsetzt. Diese Kondensatoren kann man bedenkenlos abschneiden was man auch tun sollte.

Dann kann es sein, dass die Endröhre(meistens EL84) rote Bäckchen bekommt, also die Anode glüht. Das Liegt am defektem Koppelkondensator zum Gitter der Endröhre. Auch wenn es noch nicht glüht kann die Endröhre zu stark belastet werden was sich durch zu hohe Stromaufnahme äußert. Dieser Kondensator sollte für Dauerbetrieb ausgetauscht werden.

Als nächstes haben Geräte aus den 50er Jahren als Gleichrichter einen Selen-Gleichrichter. Der kann wenn er defekt ist sehr warm werden bis das Selen Verdampft. Dann riecht es ziemlich unschön und giftig ist das glaube ich auch noch. Am besten die Temperatur überprüfen, 50-60°C sind zulässig.

Ansonsten sollte man natürlich gucken ob die richtige
Sicherung drinn ist und bei ungeprüften Geräten zuerst eine Inbetriebnahme mit in Reihe geschalter 60W Glühbirne wagen. Wenn sie sehr hell Leuchtet stimmt was nicht und dann das Gerät bitte auf keinen Fall so anschließen.

Anbei noch ein paar Fotos :


Das ist ein offensichtlich defekter Teerkondensator. Allerdings sehen die nicht immer so kaputt aus.


Das ist ein Selengleichrichter in flacher Bauform...


...und das einer in runder Bauform, gemeint ist das schwarze Ding.
 
hallo...

ich hab aufn dachboden so ein altes röhrenradio gefunden ca. 60 jahre alt...jez spiel ich damit =)... ich fahr vom amp mitn phone ausgang ins radio....wegen dem EQ am amp um besseren sound zu erzeugen... was kann eigl. passieren? schadet es dem radio, wenn ich so viel input reinlass dass die röhren zerren[einfach nur geiler sound ), oder weniger input und dem volume-regler am radio mehr aufreissen? oder soll ich besser ein bisschen gain vom amp reinlassn?
klingen tuts auf jeden fall geil... hat nen 8 zoll speaker und ich trau mich nicht dem ganz aufzureißen...=)

RoQ on!
 
Hey ich bekomm nächste Woche auch einen Röhrenradio mit Plattenspieler aus den 60ern. Hoffe ich krieg den wieder fit!
 
WechselSpannung ist durchaus gefählich. Auch wenn sie nicht zu Verkrampfungen wie Gleichspannung sorgt, die einem loslassen oder sowas verhindert, kann sie das unter Umständen noch gefährlichere Kammerflimmern verursachen (Durch die 50Hz Frequenz).
MfG Badga
Wechselspannung führt auch zum Verkrampfen. Gleichspannungsschläge bergen die Gefahr innerer Verbrennungen, Bildung von Radikalen durch elektrolytische Vorgänge und sind somit krebserregend.
 
hi folks,

1971 war mein erster amp auch ein röhrenradio. meine lieblingsbands waren cream und peter green mit fleetwood mac. voll aufgedreht und mit meiner framus sg (relativ hochwertiges teil, kennt die noch jemand?) machte das teil ordentlich rabbatz.

beim antesten in musikgeschäften war ich bitter enttäuscht über fender und und marshall auf lautstärke 0.7 und fragte mich, wie hendrix und santana ihre sounds hinbekamen mit solch hart und kalt klingenden geräten, wo doch ein röhrenradio geräusche produzierte, die meinen hörgewohnheiten sooo viel ähnlicher erschienen....

mit freundlichem groove hanno
 
Telefunken V315/1 Baujahr 1959
Hallo,

ich habe ein etwas "merkwürdiges" Anliegen und hoffe, dass mir jemand helfen kann! Ich will meine Telecaster über einen Telefunken V315/1 HiFi Röhrenverstärker Baujahr 1959 anschliessen, habe gestern auf einer Internetseite für Amp Bastler gelesen, dass es durchaus einige Gitarristen gibt, die solche Uralt HiFi Verstärker anstatt einem Topteil benutzen...Hat irgendjemand Erfahrung mit so etwas? Der Verstärker hat 3 Eingänge, einen für Mikro, einen für TB (Tonband?) und einen für TA (Schallplattenspieler?)! Welchen Eingang nutze ich am Besten für die Gitarre? Welche Box würde gut zu einem solchen Verstärker passen? Momentan benutze ich eine selbstgebastelte Box mit einem 12er Speaker (könnte auch etwas größer sein) aus einem alten 70er Jahre Verstärker, Marke unbekannt...freue mich über jeden Tip...
 
Du nutzt den Eingang, der für dich am besten klingt mit der Box, die für dich am besten klingt. So einfach ist das. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Zu dem Radio von oben: Da steht doch "Nur für Tonabnehmer nach VDE-Bestimmungen" => potentiell nicht vorhandene Netztrennung? Ohne Erdung am Chassis und an der Buchse wär mir das zu gefährlich! (=>tot?). Viele Röhrenradios haben den Netztrafo nur zum Heizen, dann liegt das Chassis dennoch auf 230V AC!
 
Na klasse. Da hätte ich mich 1987 mit dem ollen Loewe Radio (eins der ersten Stereogeräte) aus dem Leben schiessen können und jetzt sagt ihr mir das. Zum Glück hatte ich da keinen Strom auffer Gitarre. Das Ding dudelt übrigens heute noch, wird aber wieder zum ursprünglichen Zweck gebraucht.

Klang übrigens mit dem Zerrpedal davor um Längen besser als mein Marshall Übungsamp.
 
Das mit dem nach VDE Bestimmungen sagt jetzt nicht unbedingt, dass keine Netztrennung vorhanden ist. Ich kenne Geräte mit Netztrennung und dieser Aufschrift. Im Zweifelsfall hilft aber wie immer nur das nachprüfen.
 
Nicht nur im Zweifelsfall.
Auch wenn alles rein Schaltungstechnisch in Ordnung sein müsste kann trotzdem mal ein Bauteil (wie die Elkos) was weg haben.
Ohne messen würde ich KEIN Radio mit einer Gitarre anspielen
Und ich würde jedem anderen raten das genauso zu machen. Früher wurde sowas einfach nicht so ernst genommen mit dem Schutzeinrichtungen (wenn ich nur an 500mA FIs denke).

Bitte Bitte messt IMMER nach!!!!!!!!!!!
MfG Badga
 
Das mit dem nach VDE Bestimmungen sagt jetzt nicht unbedingt, dass keine Netztrennung vorhanden ist. Ich kenne Geräte mit Netztrennung und dieser Aufschrift. Im Zweifelsfall hilft aber wie immer nur das nachprüfen.

Daher stand da ja "potentiell"

Nicht nur im Zweifelsfall.
Auch wenn alles rein Schaltungstechnisch in Ordnung sein müsste kann trotzdem mal ein Bauteil (wie die Elkos) was weg haben.
Ohne messen würde ich KEIN Radio mit einer Gitarre anspielen

Ohne Messen? Ne, ohne UMBAU! Da muss mindestens eine Erdung ran, sonst geht da garnix!

Und ich würde jedem anderen raten das genauso zu machen. Früher wurde sowas einfach nicht so ernst genommen mit dem Schutzeinrichtungen (wenn ich nur an 500mA FIs denke).

Bitte Bitte messt IMMER nach!!!!!!!!!!!
MfG Badga

500mA FI? Meist gar keiner!
Messen? Erstmal wissen, was genau!
 
Ohne Messen? Ne, ohne UMBAU! Da muss mindestens eine Erdung ran, sonst geht da garnix!
Naja, oft ist es ja nicht nötig, wenn es schon sicher ist. Aber um das herauszufinden muss man ja eben nachmessen nicht ? ^^
Ich meinte damit eben, dass man nicht über ein Radio spielen darf, von dem man eben nicht sicher weiß (durch nachprüfen) dass es sicher geerdet ist und Schutzklasse 1 entspricht.

Messen? Erstmal wissen, was genau!

Jop, da kommt dann wieder das Wissen ins Spiel. Ich bin (wie ich auch schon öfters in diesem Threads geschrieben habe) sowieso dagegen sich an solche Sachen ranzumachen wenn man nicht genau weiß was man macht.
Wer sich also an so ein Ding ranmachen möchte sollte sich min. mit den Schutzbestimmungen der VDE vertraut machen, wer überhauptkeinen Schimmer von Elektrik hat besser ganz sein lassen.
Manche Sachen scheibt man eben des öfteren ^^. Einfach mal ein paar Threads zu Röhrenradios durchlesen.
Und wer nach dem lesen dieses Threads nicht wusste was ich mit nachmessen meine (Ja genau, die ordnungsgemäße Erdung des Chassis) der lasse das dann bitte auch sein und vergesse das Radio.
 
Die Entstörkondensatoren auf Primärseite würde ich immer abkappen auch wenn sie anscheinend noch in ordnung sind. Was heile ist kann ja schließlich noch kaputt gehen. Bei den Teerteilen passiert das bestimmt irgendwann...

Naja, oft ist es ja nicht nötig, wenn es schon sicher ist.

Dann zeig mir mal ein geerdetes 50er Jahre Radio.
 
Da hast du wiederum Recht.
Trotzdem muss auch bei fehlender Erdung nicht Phase auf Masse liegen. Es zwar ein immenses Risiko, aber passieren muss da noch nichts (Auch wenn ich es nicht drauf ankommen lassen würde).
Den Teer Elko sollte man wirlich abknipsen, bei mir ist z.B. auch keiner dran gewesen. Das Radio besitzt auch eine Erdung des Chassis, die ist aber wohl nachträglich von einem Radiotechniker von dem ich das Teil habe gemacht worden.

MfG Badga
 
Allein die Tatsache, dass das Potential des Gehäuses und somit der Gitarrenmasse nicht deifiniert Schutzerde ist, ist Selbstmord. Egal, was dann noch kommt.
 

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