Roland JC-120

von anbeck, 09.04.05.

  1. anbeck

    anbeck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.05   #1
    Hallo zusammen,

    auf seiner eigenen Webseite gibt Roger McGuinn in der dort zu findenden FAQ den Roland JC-120 als optimalen Amp für eine 12-string Rickenbacker an. Wie findet Ihr diesen Verstärker im Vergleich zu dem mir hier an anderer Stelle empfohlenen Fender Twin Reverb und dem Beatles-Vox?

    Grüße,
    Andre
     
  2. Lutz

    Lutz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.05   #2
    Der JC 120 ist ein Klassiker und ist seit Mitte der 1970er Jahre auf dem Markt. Er war eigentlich der erste Transistor-Amp, der sich bei Musikern durchgesetzt hat. Auch heute findet man ihn auf vielen Bühnen und Studios. Sein Clean-Sound und der Stereo-Chorus sind schon fast legendär. Zerrsounds kannst du allerdings mit diesem Teil vergessen. Na ja, man kann einen Bodentreterverzerrer davorschalten - Geschmacksache. Mein JC 120 ist übrigens Baujahr 1976.

    Der Fender Twin ist ein Röhrenamp. Er hat sehr gute Cleansounds. Ich habe einen "Silverface", Baujahr Mitte der 1970er Jahre.

    Antesten ist angesagt. Erstmal solltest du dir vielleicht überlegen, ob ein Transistoramp oder ein Röhrenverstärker für dich das Richtige ist.


    Grusz Lutz
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.04.05   #3
    Häng deine Klampfen mal an die Stereoanlage oder an einen Akustikverstärker. Wenn dir der Sound gefällt, kauf nen JC. Etwas überspitzt formuliert, aber es kommt fast hin. :D
     
  4. anbeck

    anbeck Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.05   #4
    Hey cool ;-)) Wie bekomm ich die Klampfe denn an den Verstärker der Stereoanlage? Der hat IMHO nur Cinch-Anschlüsse (und optisch)....?

    Grüße,
    Andre
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.04.05   #5
    Wie gesagt, nicht ganz ernst nehmen.

    Aber gewisse Ähnlichkeiten hats schon. Es gibt ausser dem JC (und evtl. den JC-Einstellungen am Cube) wohl kaum nen Amp, der diese ultrasauberen perligen Cleansounds so ohne Probleme hinkriegt.

    Es ist halt so ganz das Gegenteil von einem Vollröhrenteil, mit dem man vielleicht auch ultraclean spielen kann, aber eben immer etwas weicher und mittiger (bluesiger). Der JC überträgt wirklich schon fast linear. Ne Strat klingt an dem Teil einfach unglaublich drahtig. Prägnant Bass, gut Höhen, wenig mittig.

    Besonders deutlich wirds beim Akkordspiel.

    Gitarre an Stereoanlage anschliessen geht mit nem Kabel Klinke auf Cinch. Ich benutz dafür mein altes Schrott Multif-FX (bissel Reverb und Chorus) und schick das dann direkt in den Amp. Aus 4 Boxen im Raum klingt ne cleane Strat da unglaublich. Mit Reverb und Modulationseffekten sparsam umgehen, matscht sonst. Aber Raumklang (Pseudo-Stereo) is umwerfend.

    Zerre is natürlich scheisse, da bräuchte es besser nen Tonelab und Aktivboxen oder sowas :-)

    PS: die Ultimate-Chorus-Reihe von fender könntest du auch mal antesten. Geht in eine ähnliche Richtung.
     
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