Roland RD-700GX - "Sequencer" realisieren?

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JackFB
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Guten Abend.

Das Roland RD-700GX hat ja von Haus aus keinen eingebauten Sequencer. Nachdem ich es letzte Woche fast 2h auf Herz und Nieren getestet habe, und mir schon fast sicher war, DAS WIRDS musste ich doch festsellen, dass ein Sequencer leider nicht mit zum Funktionsumfang des Roland zählt.

Kann ich außer über die Audio Key Option mit der ich ja mp3s und andere Formate abfeuern kann sonst irgendwie eine kurze Hintergrundbegleitung (z.B. 4 Töne: c-g-e-c' die ständig im Loop mitlaufen) einspielen? Audio Keys deswegen nicht, weil ich auf (fast) alle Tasten angewiesen (sein möchte?!) bin und mir gefällt dir Vorstellung nicht einen Teil meiner Klaviatur zu opfern. ;) Bzw. ist es möglich nur einen Teil der tiefen Tasten z.B. die letzten 2 als Audio Keys umzufunktionieren?

Alternativ gehört ja als Softwarepaket Solar LE (oder eine andere Software) mit zum Lieferumfang. Prinzipiell ein Pluspunkt, aber bringt auch wieder eine PC-Abhängigkeit mit sich, was ich (in diesem Fall) gern umgehen möchte.


Kennt jemand noch eine andere Mögichkeit so eine kurze Hintergrundbegleitung einzuspielen?


MfG
 
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1of24tea
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Kennt jemand noch eine andere Mögichkeit so eine kurze Hintergrundbegleitung einzuspielen?

Hm, wie wärs, deine gewünschte Phrase auf dem PC sagen wir 5 Minuten lang zu loopen, das ganze als WAV oder MP3 auf den USB Stick zu speichern und dann halt vom USB aus abzuspielen? Das müsste auf dem RD-700GX auch ohne die Audio-Key-Funktion gehen, oder?

Oder von einem externen günstigen MP3-Player (kosten ja fast nichts mehr) über die Audio-Ins?

Klaus
 
mojkarma
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Der RD700GX hat keine Audio-Ins. Man kann sich einen Song im Software Sequenzer basteln und diesen dann als wav oder mp3 direkt vom usb Stick abfeuern. Dann hat man den ganzen Tastenumfang zur Verfügung.
 
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JackFB
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Danke für die Vorschläge.

Eine Frage zu der USB-Geschichte. Kann ich die Dateien, wenn ich sie über den USB-Stick als mp3/wav abspiele auch loopen?
 
mojkarma
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Du kannst die wavs auch loopen. Dafür gibt es eine Funktion. Man kann die unterste Oktave zum Abfeuern von Loops verwenden. Somit kann man auf insgesamt 13 Tasten verschiedene Loops ablegen und dann eben aktivieren. Dazu kann man parallel spielen. Man kann sogar die internen Sounds bzw. Setups wechseln, ohne das man das Abspielen von Loops oder Songs unterbricht.
Lies dir mal das Handbuch durch. Die Funktion heißt AudioKeys.
 
AJam
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Danke für die Vorschläge.

Eine Frage zu der USB-Geschichte. Kann ich die Dateien, wenn ich sie über den USB-Stick als mp3/wav abspiele auch loopen?

Zum Loopen (siehe vorherigen Beitrag) würde ich Dir raten, .wav-Files zu verwenden. MP3s sind möglicherweise um kleine Pausen am Anfang und Ende erweitert (steht auch was im Handbuch dazu). Zudem gibt es bei manchen Berechnungsalgorithmen das Problem, dass leichte Timingschwankungen auftreten.

Grüße
André
 
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Du kannst die wavs auch loopen. Dafür gibt es eine Funktion. Man kann die unterste Oktave zum Abfeuern von Loops verwenden. Somit kann man auf insgesamt 13 Tasten verschiedene Loops ablegen und dann eben aktivieren. Dazu kann man parallel spielen. Man kann sogar die internen Sounds bzw. Setups wechseln, ohne das man das Abspielen von Loops oder Songs unterbricht.
Lies dir mal das Handbuch durch. Die Funktion heißt AudioKeys.

Die Audiokeyfunktion an sich war mir schon bekannt. Ich möchte/kann nur in einigen Fällen nicht darauf zurückgreifen, da mir dann der abgeschnittene Teil der Klaviatur zum spielen fehlt. Desshalb möchte ich wie gesagt in diesen Fällen andere Möglichkeiten nutzen. (wav Files direkt vom Stick abpsielen klingt ja schonmal nicht schlecht)
Noch besser wäre es wenn ich wirklich nur zwei der unteren Keys als Audiokeys konfigurieren könnte und nicht die vollen 12(14?) Möglich oder nicht?


Zum Loopen (siehe vorherigen Beitrag) würde ich Dir raten, .wav-Files zu verwenden. MP3s sind möglicherweise um kleine Pausen am Anfang und Ende erweitert (steht auch was im Handbuch dazu). Zudem gibt es bei manchen Berechnungsalgorithmen das Problem, dass leichte Timingschwankungen auftreten.

Grüße
André

Danke für den Tip. Laut dem Infoblatt, dass Roland dazu rausgegeben hat zehrt das Abspielen von MP3-Files vom Stick wohl auch ordentlich an der Systemleistung und es kann durchaus zu Performanceeinbrüchen kommen. (Quelle: http://www.roland.com/manuals/en/index.cfm?SEARCHBY=PrNm&SPRNM=RD-700GX "Caution when Playing back Audio Files")


MfG
FB
 
mojkarma
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Die Audiokeyfunktion an sich war mir schon bekannt. Ich möchte/kann nur in einigen Fällen nicht darauf zurückgreifen, da mir dann der abgeschnittene Teil der Klaviatur zum spielen fehlt. Desshalb möchte ich wie gesagt in diesen Fällen andere Möglichkeiten nutzen. (wav Files direkt vom Stick abpsielen klingt ja schonmal nicht schlecht)
Noch besser wäre es wenn ich wirklich nur zwei der unteren Keys als Audiokeys konfigurieren könnte und nicht die vollen 12(14?) Möglich oder nicht?

Nein, sobald die Audiokey Funktion eingeschaltet ist, wird dafür die unterste Oktave verwendet. Ideal wäre es, wenn man dafür z.B. die Tone Select Taster verwenden könnte, aber das wird Roland bestimmt nicht implementieren. Der einzige andere Ausweg ist, man verwendet einen fertigen Song und spielt ihn mit der Songfunktion ab.
Mir persönlich gefällt die AudioKey Funktion sehr, da sie es mir ermöglicht, eigene Samples für bestimmte Songs abzufeuern. Ich spiele da einige Latin Tunes mit meiner Band, wobei ich an einigen Stellen die Brass Sektion mit internen Sounds spiele und parallel dazu Brass Falls und Trumpet Shakes über die AudioKey Funktion abfeuere. Klingt sehr gut und das bietet in dieser Weise kein Stage Piano.
Das geht dann natürlich auf Kosten des ganzen Tastenumfangs, aber den brauche ich sowieso nur wenn ich einen Pianosound spiele und selbst dann auch nicht im ganzen Umfang. Deine Bedürfnisse werden da wohl anders sein.
 
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JackFB
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Ok, danke auf jeden Fall schonmal für die zahlreichen und auch hilfreichen Antworten!

Ich hab mir die Sache mit dem PC nochmal durch den Kopf gehen lassen, und es grenzt wohl hochgradig an Verschwendung bei einem Digitalpiano wie dem RD-700GX so ein Feature nicht zu nutzen.

Mit der Entscheidung den PC zusätzlich bin einzubinden stellen sich für mich nun wieder ein paar mehr Fragen... vor allem in Bezug auf die Funktionsweise der Software.
Ich hatte mich schon etwas eingelesen, aber aus Mangel an Fachkenntnis was Midi, Tonspuren u. a. Sachen angeht bin ich nicht wirklich weiter gekommen. Ich schmeiß einfach mal meine Gedankengänge in den Raum...

Mir geht es (immer noch) darum einen kurzen Klavierbegleitpart zu erstellen, den ich später geloopt hinterlegen möchte.

Punkto Realisierung:

1) in Sonar LE selbst kann ich die Noten und Tonlängen eingeben und mir das ganze als Audioformat exportieren lassen. Kann/ muss ich da auch den Klang (ob Piano, Bläser, Streicher) definieren oder kann ich das später am RD-700GX festlegen? (mhh ich glaub wenn ichs als WAV exportiere muss ichs festlegen !? und wenn ichs als Midi ausgebe kann ichs mir vom Digitalpiano mit z.B. Expressive Grand "vorspielen" lassen?)


2) Kann ich das RD-700-GX auch direkt in die Software am PC einbinden und Stücke sozusagen "on-the-fly" direkt aufzeichen MIT dem gewählten Instrument am Digitalpiano (z.b. halt das Expressive Grand) und den Noten(werten) und allem drum und dran!? Meine Kreation wiederrum könnte ich ja (wenn dann möglich) wieder als x-beliebiges Audioformat (Wav, mp3, midi) mit Sonar exportieren!?



Entschuldigt die Kleinkariertheit in gewissen Punkten, aber mir sagt das Gerät -eigentlich- wirklich zu, und falls sich Punkt 1 und 2 oben so realisieren lassen, wie ich mir das vorstelle.. dann.. ja dann hab ich wohl mein neues Digitalpiano gefunden und werd wohl möglichst zeitnah einkaufen gehen können ;)
 
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Du kannst über Midi-In vielleicht einen kleinen Hardware-Sequencer anschließen.
Sowas wie ein alter Boss DR-5 reicht da vielleicht auch.
 
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JackFB
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Du kannst über Midi-In vielleicht einen kleinen Hardware-Sequencer anschließen.
Sowas wie ein alter Boss DR-5 reicht da vielleicht auch.

Ich möchte mich eigentlich momentan auf ein Digitalpiano beschränken und für kleine Sequencergeschichten den PC mit nutzen. Danke aber für den Vorschlag :great:


Falls die oben genannten Dinge möglich sein sollten bräuchte ich dann wohl sowieso kein Extragerät. :cool:
 
mojkarma
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Punkto Realisierung:

1) in Sonar LE selbst kann ich die Noten und Tonlängen eingeben und mir das ganze als Audioformat exportieren lassen. Kann/ muss ich da auch den Klang (ob Piano, Bläser, Streicher) definieren oder kann ich das später am RD-700GX festlegen? (mhh ich glaub wenn ichs als WAV exportiere muss ichs festlegen !? und wenn ichs als Midi ausgebe kann ichs mir vom Digitalpiano mit z.B. Expressive Grand "vorspielen" lassen?)

Du musst ein Paar Dinge auseinander halten. Sonar zeichnet Midi und Audio auf. Du kannst in Sonar mit Midi arbeiten, wobei der rd700gx lediglich als multitimbrale Klangquelle dient. Kenn mich mit Sonar Le nicht aus (benutze Mac), aber eventuell kann man aus Sonar einen Song im Standard Midi Format exportieren. Das - auf einen usb Stick übertragen - kann/müsste der RD abspielen. Ich weiß allerdings nicht, ob für diese SMF Songs alle Sounds aus dem RD gewählt werden können, oder nur die sogenannten General Midi.


2) Kann ich das RD-700-GX auch direkt in die Software am PC einbinden und Stücke sozusagen "on-the-fly" direkt aufzeichen MIT dem gewählten Instrument am Digitalpiano (z.b. halt das Expressive Grand) und den Noten(werten) und allem drum und dran!? Meine Kreation wiederrum könnte ich ja (wenn dann möglich) wieder als x-beliebiges Audioformat (Wav, mp3, midi) mit Sonar exportieren!?

Du kannst, wenn alles richtig angeschlossen ist, erst in Sonar eine Midiaufnahme machen (mit Noten etc.), und anschließend kannst du den ganzen Song als Audio in Sonar aufnehmen und letztendlich als wav exportieren. Das wav kannst du wiederum aus einem usb Stick direkt abspielen.

Mit Sonar kannst du dir Kanal für Kanal alle Kanäle einzeln aufnehmen, als Midi bearbeiten bis du mit dem Resultat fertig bist, dann spielt Sonar das fertige Midi durch den RD als Audio ab. Dieses Audio kannst du wieder in Sonar (ber eine Soundkarte) aufnehmen, als wave exportieren und fertig ist dein Song.
 
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JackFB
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Ok, ich seh schon. Ich hab da einiges bei meiner Ausführung durcheinandergewürfelt. Asche auf mein Haupt :p

Nach deinen Ausführungen, mojkarma, hab ich mich dazu entschlossen morgen doch erst nochmal meinen lokalen Händler des geringsten Misstrauens zu belästigen und mich da kundig zu machen.

Die nächste Frage kommt bestimmt :eek::rolleyes:
 

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