Stagepiano ~1000€ für Jazz – oder Roland RD-150 auffrischen

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Hallo Kollegen,

zunächst dachte ich, das alleine entscheiden zu können; jetzt allerdings hätte ich doch gerne ein paar Meinungen:
Nach 10 Jahren habe ich mich an meinem Roland RD-150 ziemlich sattgehört. Eine straffere, präzisere Tastatur mit besserem Repetierverhalten würde mir vielleicht auch nicht schaden. Ich sehe mich also nach Ersatz um.

Ich war schon kurz davor, einfach ein Yamaha CP-33 zu kaufen, denn dessen Tastatur hat mir von allen bisher gespielten Modellen am besten gefallen - außerdem liegt es bezüglich Preis und Gewicht im Soll. Mit dem Flügelklang komme ich über Kopfhörer sehr gut zurecht (Grand 1 mit Variation), der Rest gefällt mir weniger, vor allem die E-Pianos gefallen mir überhaupt nicht. Aber gut, das war mit dem RD-150 nicht anders, außerdem habe ich für Vintagekram nun wirklich genug andere Möglichkeiten angesammelt.

Soweit ist eigentlich alles klar, allerdings schrecken mich drei Sachen ab:
- die Investition an sich - es gibt ja auch andere Dinge im Leben und ich spiele schon seit einiger Zeit sehr wenige Gigs am Klavier
- die Robustheit des Yamaha, die sich in meinen Augen mit dem alten Roland nicht mal ansatzweise messen kann
- der Klang des CP33 über meinen Monitor (Dynacord AM12) - den müsste ich also auch verkaufen und durch was anderes ersetzen.

Daher die Idee, aus dem RD-150 noch was zu machen. Auf der Tastatur habe ich es immerhin die letzten 10 Jahre ganz gut ausgehalten. Warum also nicht einen Softwareflügel á la Ivory, The Grand, wasweißich besorgen, damit zuhause Freude haben und live evtl. weiterhin mit dem internen Sound arbeiten. Für zuhause vielleicht noch ein Fatar-Doppelpedal für ein bisschen mehr Klaviergefühl dazu - und fertig!
Laptop, Interface und Monitore habe ich, allerdings müsste ich für die Software wohl auf OS 10.6 umsteigen. Egal, das wollte ich sowieso.
Expander wären auch eine Möglichkeit, aber was ist da noch auf dem Markt... fast nichts mehr!

Dagegen sprechen folgende Punkte:
- schlechtere Tastatur als beim CP33
- kein Halbpedal
- Laptop auf der Bühne möchte ich nicht
- kaum Masterkeyboardfähigkeiten

Ja, und nun die Preisfrage: Was meint ihr? Jegliche Meinungsäußerung ist willkommen, aber ich erwarte natürlich nicht, dass mir jemand die endgültige Entscheidung abnimmt! :)
Vielen Dank!
Andreas


Hier noch der Fragebogen:
(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
ca. 1000€
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[x] ja: Nord Electro 2, Roland JV1010 mit "Keys of the 60s and 70s", diverser Vintagekram
[ ] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[x] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
[x] Zuhause
[x] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
Hoffentlich zu vielen gut bezahlten Gigs!

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
ca 20 kg, weniger ist natürlich immer schön

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
Klaviersatz, ein paar Masterkeyboardfunktionen wären noch nett, aber nicht unbedingt Pflicht

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Jazz von solo bis Bigband

(7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
[x] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard)
[x] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[ ] Druckpunkttastatur (typisch für Sakralorgeln)
[x] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[x] ja: Klavier, vielleicht noch ein paar nette E-Pianos, ein paar Pads für den Fall, dass mir die Ausreden ausgehen, und fertig!
[ ] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[ ] Synthese (Soundbearbeitung)
[ ] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen)
[ ] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[x] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte) OPTIONAL!
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ______________________________ ____________________

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
robust und kompakt

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
"klavierig" ist am wichtigsten, der Rest interessiert mich entweder wenig oder ist ausreichend abgedeckt
 
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Das Kawai MP6 wäre eine logische Alternative. liegt aber deutlich über Deinem Budget.
 
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Das Kawai MP6 wäre eine logische Alternative. liegt aber deutlich über Deinem Budget.

-MP5 irgendwo noch als Ausverkauf? /edit google gibt mehrere Shops, die noch eins haben.
 
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Das MP6 könnte ich mir zumindest mal ansehen. Beim MP5 hat mir die Tastatur nicht gefallen :redface:
Das Roland RD-300GX gäbe es gerade auch noch günstig. Ich vermute allerdings, dass die Tastatur immer noch die aus dem SX ist - und auf die hab ich auch keinen Bock ;)

Ich Zicke! :D

P.S.: Was haltet ihr eigentlich von der anderen Idee, also das RD-150 zu behalten und nach besserem Klang zu suchen?
 
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Also das MP6 würde ich mir auf jeden Fall ansehen, das hat mich geradezu begeistert ;) Aber es ist in der Tat deutlich teurer als 1000€, selbst wenn du ordentlich was runterhandeln könntest wäre es das immer noch...

Die Lösung mit Software würde ich an deiner Stelle nur wirklich in Betracht ziehen, wenn du eigentlich nur zuhause spielst und gaaaanz selten auf die Bühne gehst. Sonst ärgerst du dich doch nur hinterher, dass du den tollen Sound, an den du dich zuhause gewöhnt hast, eben nicht mitnehmen kannst. Und Expander, naja, außer dem RP-X gibts ja nichts nennenswertes mehr... Außerdem hättest du in beiden Fällen ja auch immer noch den Nachteil, dass du erst die Anpassung von Tastatur und Soundumsetzung vornehmen musst. Klar, macht man nur einmal, aber ich finde das ist immer eine potenzielle Quelle von "hrnmhmnnnaja so richtig isses das aber noch nicht..."
 
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Also das MP6 würde ich mir auf jeden Fall ansehen, das hat mich geradezu begeistert ;) Aber es ist in der Tat deutlich teurer als 1000€, selbst wenn du ordentlich was runterhandeln könntest wäre es das immer noch...
Ich schau' trotzdem mal :)

Die Lösung mit Software würde ich an deiner Stelle nur wirklich in Betracht ziehen, wenn du eigentlich nur zuhause spielst und gaaaanz selten auf die Bühne gehst. Sonst ärgerst du dich doch nur hinterher, dass du den tollen Sound, an den du dich zuhause gewöhnt hast, eben nicht mitnehmen kannst.
Ja... so viele Gigs sind es in der Tat nicht mehr, Hauptinstrument ist doch die Hammond geworden. Das ist auch Teil der Vorbehalte, warum ich nun unbedingt 1000€ und mehr ausgeben soll. Aber der Einwand ist natürlich absolut richtig!

Und Expander, naja, außer dem RP-X gibts ja nichts nennenswertes mehr... Außerdem hättest du in beiden Fällen ja auch immer noch den Nachteil, dass du erst die Anpassung von Tastatur und Soundumsetzung vornehmen musst. Klar, macht man nur einmal, aber ich finde das ist immer eine potenzielle Quelle von "hrnmhmnnnaja so richtig isses das aber noch nicht..."
Nach dem RP-X habe ich mal geschaut. 333€ ist ja ggü des ursprünglichen Preises nicht mehr viel, aber nach Lektüre der 33 Seiten Diskussion hier schien mir das Teil doch ein wenig unausgereift. Dann nehme ich lieber mein Macbook!
Ketron KlaviPro wäre noch eine Möglichkeit, müsste ich halt bestellen und bei Nichtgefallen zurückschicken. Die Demos fand ich schon mal nicht schlecht (auch wenn das nicht viel sagt). Allerdings scheint das Ding keine Einstellmöglichkeiten und irgendwie auch keine Bedienelemente zu haben. Ich vermute: Nervt!
Limex Vienna Grand wurde hier auch diskutiert, die Demos fand ich gar nicht so verkehrt (mit den üblichen Vorbehalten natürlich). Müsste ich ähnlich wie den Ketron bestellen & testen, ist mir aber eigentlich zu teuer.
Dazu kommt dann noch das Problem, dass das RD-150 die Stagepiano-üblichen 3 Kurven für die Anschlagsdynamik hat, nicht mehr. Also läuft es wohl doch raus auf Software oder gar nicht!
 
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Ich will meine Idee hier auch noch in die Runde werfen:

Wie wärs, beim RD zu bleiben und sich einen XV2020 zuzulegen. Dort dann die entsprechenden SRX Boards rein und schon, hast du ein leistungsfähiges Stagepiano auf relativ aktuellem Stand.
Die Tastatur bleibt dann natürlich im RD. Aber das kannst du ja bei Gelgenheit durch Yamaha P80 o.ä. ersetzen, wenn das Geld wieder drin ist :)
 
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Das ist eine gute Idee – zumal ich ja den JV1010 für den XV2020 wieder loswerden könnte und dann vielleicht sogar einen funktionierenden und kostenlosen Mac-Editor bekommen könnte.
Die SRX-Sachen habe ich noch nicht probegespielt, aber was ich gehört habe, war gut.

P.S.: Wenn ich die doppelte Menge an Geld hätte, wäre ein Nord Piano auch was ;)

Noch interessanter wird Christians Idee dadurch, dass es offenbar seit Jahren schon ein Update fürs RD-150 gibt, das die Anschlagsdynamik verbessern soll. Wer weiß, vielleicht mag ich dann meine alte Tastatur wieder so richtig gerne ;)

Mein Musikladen hatte heute leider nur ein Yamaha CP-5 und ein P-85 da. Die Tastatur des CP-5 ist schon geil, aber eben doch über meinen finanziellen Möglichkeiten. Das P-85 wäre für mich höchstens als reine Tastatur interessant, da kann ich auch beim RD bleiben. Ich hoffe, ich schaffe es in nächster Zeit mal zu einem anderen Händler mit großer Stagepiano-Ausstellung.
 
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He Leute, ich habe mal mit dem XV-2020 angefangen. Die SRX-11 ist schon drin, gefällt mir ganz gut, demnächst bekomme ich noch eine SRX-12. Da alles Gebrauchtware ist, hielten sich auch die Kosten im Rahmen.
Leider ist der Editor fürs Erste ziemlich undurchsichtig - da muss ich mich noch ein wenig einarbeiten.

Aber das Pianotesten bleibt auf der Agenda, bald sind ja Semesterferien ;)
Und vielleicht gibts für das CP33, das ja angeblich seit 2 Jahren oder so schon auslaufen soll, irgendwann auch mal einen Abverkaufspreis :eek: :p
Vielleicht ringe ich mich auch dazu durch, doch etwas mehr Geld locker zu machen.


P.S.: Die SRX-12 kam heute. War jeden Cent wert! :)
 
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Neuer Entschluss: Warum nicht Nägel mit Köpfen machen?

Es läuft also jetzt auf die Mittelklasse raus: Kawai MP-6, Roland RD-300NX, Yamaha CP-50. Das CP-33 ist aus dem Rennen, ich will kein neues Instrument, an dem mir nur die Klaviersounds gefallen.

Nach Studium von Youtube-Videos komme ich zu dem Entschluss, dass das MP-6 von der Papierform her genau passt. Das MP-10 wäre ja von der Idee noch besser, fällt aber aus leicht zu erratenden Gründen aus der Auswahl.

Heute im Musikladen:
MP-6 kommt demnächst zum Testen rein, und ich würde einen guten Preis bekommen.
CP-5 tastaturmäßig immer noch super, Flügel ebenso, hinter E-Pianos und Bedienung ein Fragezeichen
RD-700SX inkl. SRX-12 als topgepflegtes Gebrauchtgerät klingt immer noch gut, reißt mich allerdings nicht mehr so vom Hocker wie vor 5 Jahren, was v.a. an der etwas stoßigen Tastatur liegt - preislich etwas unterm MP-6, mit einigen sinnvollen Details (v.a. Anschlüsse)

Mal sehen! :)
 
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Warum jetzt, wo Du die Komponenten Deiner Wahl bekommen hast, "neuer Entschluss" ??
 
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Verständlicher Einwand :)

In Prinzip sind es folgende Punkte:

1.) Die Tastatur des alten RD-150 hat sich als zu leicht herausgestellt, um die Dynamik der SRX-11 überzeugend ausschöpfen zu können.
2.) Der XV-2020 hat sich in puncto Programmierung als Biest herausgestellt. Weder unter OS 10.6 noch unter Win 7 läuft die Editierung, so dass ich auf die Presets beschränkt bin - außerdem möchte ich auch mal spontan was einstellen können, das geht aber beim 2020 ohne Laptop gar nicht.
3.) Halbpedal ist mir wichtig und geht mit dem derzeitigen Setup (überraschenderweise) nicht.
 
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Ich würde als RP-X Besitzer behaupten, dass es absolut ausgereift ist. Je länger so ein Thread ist... außerdem hatten einige vielleicht auch defekte Geräte. Der Pegel ist etwas niedriger und dadurch hat man unter Umständen mehr Brummen als bei einem Roland-Expander, aber generell brummt es ja dennoch weniger als jedes Notebook-USB-Audioteil. Man schließt die Kabel an und spielt, nicht mehr und nicht weniger. Die Pianosounds sind absolut lebendig und klingen sehr gut und authentisch. Soundmäßig ist das RP-X das absolute Gegenteil vom SRX-11, welches zwar auch gut klingt, aber anders. Das RP-X läuft auf jedenfall sehr stabil und man überlebt hier keine bösen Überraschungen, wie leider doch ab und an mit Notebook vorkommen....

Aber
Ich würde mir an Deiner Stelle auch lieber ein ganz neues Stage kaufen und das RD150 in Rente schicken. Das CP33 würde ich auch jetzt nicht mehr kaufen. Wenn dir die RD150 Tastatur zu leicht vorkommt, dann würde ich evtl. das RD300NX streichen, obwohl die Tasten schon deutlich besser als bei 300SX und 300GX sind, ist es ja tastaturmäßig wieder die "Light"-Version von Roland. Das Kawai MP6 hat ja auch eine etwas leichtere Tastatur als das MP10.


Warum hast Du das Roland FP7-F nicht auf Deiner Liste? Ich bin damit sehr zufrieden und preislich finde ich es absolut top. Einzig die Effekte der normalen GM-Sounds und Epianos lassen sich nicht editieren- sie sind halt da oder auch nicht (hier ist das RD300NX bestimmt besser). Ob man da per Software oder Masterkey noch an den Effekten drehen kann weiss ich gar nicht.. Dafür gibts ne VK-Orgelsim mit verstellbaren virtuellen Drawbars und die kompletten 300 GM-Sounds in rolandtypischer guter Qualität mit dabei. Pianosound supernatural sind wie ich finde wirklich ungeschlagen und über das Display perfekt anpassbar und die PHA3 Tastatur ist auch das beste was es gibt. Robustes Metallgehäuse ist auch absolut Gig-tauglich. Externes Netzteil ist für Gigs nicht so optimal.

Besonders realistisch finde ich übrigens gerade die Halbpedalfähigkeit des FP7-F. Man kann richtig gut damit Töne einfangen und die Dämpfer quasi mit dem Fuss richtig langsam drauf setzen und wieder abheben und so, das ist wirklich genial gemacht finde ich und selbst bei den meisten Softwarepianos nicht so gut gelöst wie hier bei Roland SN. 3 fach pedal gibts von Roland für 99 Eur optional.

Beim CP50/5 fand ich die Bedienung auch furchtbar, aber im Endeffekt wird man sich sicherlich auch in die Logik reinarbeiten können, wenn denn sonst alles gut ist. Sound und Klaviatur finde ich sowohl beim günstigen CP50 als auch beim CP5 gut. Das CP5 ist mir allerdings etwas groß gewesen und auch etwas zu teuer, da hätte ich persönlich eher noch das RD700NX gekauft. Ob man die GM-Sounds beim CP50 editieren kann? Glaube ich fast nicht, ich denke das CP50 ist eher ein Klavierersatz als ein Keyboard. Wenn DU richtig programmieren und an den Sounds rumschrauben willst, dann ist evtl. Kurzweil PC3X, RD700NX oder gar sowas wie S90XS oder Motif mit 88 Tasten das richtige?
 
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Das FP7 hatte ich tatsächlich nicht auf der Liste. Vom externen Netzteil wusste ich noch gar nichts, mir schien eher die schnelle Bedienung nicht so live-tauglich. Aber vielleicht kann ich es ja nochmal wo anspielen. Die Tastatur und der Flügel sind in der Tat zwei schlagende Argumente.
Danke :)

Eine Workstation-Stagepiano-Kreuzung muss es gar nicht sein - so viel Soundschrauberei habe ich nicht vor. In Prinzip bleibt es beim Focus auf Klavier und E-Piano plus ein wenig Hintergrundgerausche (Streicher, Chor, Pad), ich wäre nur beim Verwalten der verschiedenen Sounds etwas flexibler und hätte das Ganze gerne in guter Qualität ;)
 
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die Bedienung ist top und wie ich finde auch absolut "live-tauglich", weil man die Sounds sehr schnell und gut über entsprechende Knöpfe "Piano, Organ, Strings" etc. aufrufen kann. Split und Layer gehen vorbildlich einfach ohne großes Handbuch studieren. Für Splitpunkt halt auf den Split-Knopf drücken, dann erscheint auf dem sehr guten Display der bisherige Haupttone als Up1 und als Lower Voice dann ein Bass. Wenn man jetzt den Splitknopfgedrückt hält kann man die Lower-Voice ändern, entweder mit +/- oder auf zB "Strings" drücken. Auch Splitpunkt auswählen geht sehr einfach: Einfach Split-Knopf plus beliebige Taste drücken, fertig. Er merkt sich auch in jeder Kategorie den letztangewählten wenn zB in der "others"-Kategorie auf Trompete als letztes war, dann würde diese Trompete automatisch gewählt, wenn man den Splitpunkt gedrückt hält und dann auf "others" klickt- einfacher geht es wohl kaum. Generell finde ich ist alles weites gehend identisch mit der RD-Serie, nur das Du bei den RDs noch 2 (beim 300?) bzw. 4 fader beim RD700 für die Zonen hast. Das FP7 hat nur 2 Zonen, es gibt aber auch gelayerte Voices, so dass man ja dadurch dann bis zu 3 gleichzeitig kann- ob man das evtl. am PC noch anders verwalten kann.....ka, brauch ich eigentlich auch gar nicht.

Mit den EPianos bin ich eigentlich ganz zufrieden, die klingen irgendwie für meine Ohren besser als die EPianos des RD700GX, die klangen mir irgendwie zu künstlich. Leider kann man wie gesagt bei den EPianos die Effekte nicht verstellen und muss mit den Voreinstellungen leben. APiano kann man komplett editieren über den sehr guten Piano-Designer. Reverb und EQ kann man zusätzlich aktivieren und ändern. Orgel hat ja die virtuellen Drawbars wie geschrieben. Das alte FP7 (ohne F) hatte wohl noch einen Knopf für Effects, mit dem man dann die Effekte editieren konnte, der ist dem "Harmony"-Knopf gewichen, wo man sie mit Mikrophon Begleitharminien basteln kann- wers braucht, ich hätte lieber die klassischen Effekte. Aber vielleicht kann man die ja über midi nutzen, es fehlt ja nur der button. Miditechnisch soll das FP-7F auf allen Kanälen empfangen können und man kann den Kanal für die erste Voice ändern- habs aber noch nicht gemacht, hier bietet die RD Serie wohl auch mehr.

Rolandtypisch kann man beim FP7-F aber auch eigene Registrierungen in Bänke speichern- auch auf USB-Stick backupen und ich glaube auch am PC editieren(?). Ebenso kann man midi und wav-dateien vom Stick abspielen und auf eine Taste der unteren Oktave legen usw. Der USB-Port liegt netterweise vorne. Aber das brauche ich eigentlich gar nicht, sollte aber identisch mit der RD-Serie sein.
 
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die Bedienung ist top und wie ich finde auch absolut "live-tauglich",


..ich habe ja unlängst meiner Schwägerin ein FP7 "verpaßt" - war für den Gebrauchtpreis top, auch die Kombination von Heimtauglich und "noch transportabel" ist in dem Fall genau das richtige.

Aber mal ehrlich: das Getippe, das nötig ist, um z.B. den Equalizer zu editieren, ist das Gegenteil von Livetauglich - da hilft auch die schönste Displaygrafik nichts.
Alleine das wäre für mich ein Grund, auf jeden Fall zum RD300NX oder CP50 zu tendieren, solange eingebaute Boxen keine Plicht sind.
...auf das MP6 bin ich selber noch gespannt, denn soundmäßig stand ich mit Kawai schon immer auf Kriegsfuß. Muß ich mal anspielen.
 
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...auf das MP6 bin ich selber noch gespannt, denn soundmäßig stand ich mit Kawai schon immer auf Kriegsfuß. Muß ich mal anspielen.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich am Grundsound so viel getan hat (glaube deshalb, weil ich natürlich keinen A/B-Vergleich gemacht habe). Für mich ist die neue Tastatur einfach sehr gut gelungen, und den Rest fand ich eben schon vorher gut ;)
 
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He Leute, da das MP-6 noch unterwegs ist, habe ich mir mal das gebrauchte RD-700SX zum Testen mitgenommen. Gegenüber dem RD-150 natürlich ein gewaltiger Sprung, das brauche ich sicher nicht weiter ausführen. Gegenüber dem RD-150 mit der XV-/SRX-Erweiterung allerdings auch ein ziemlicher Sprung in Sachen Flexibilität und Klangkontrolle.
Da ich mit dem Verkauf überflüssiger Sachen ganz gut gegenfinanzieren kann, gibt es keinen vernünftigen Grund, den Siebenhunderter nicht zu nehmen.

Umso gespannter bin ich natürlich auf das MP-6 und wie es sich gegen das RD-700SX schlägt. Möge der Bessere gewinnen! Die Sache fängt langsam an, Spaß zu machen ;)
 
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Hi,
installiere dann wenigstens die SRX 11 und 12-Cards in das RD700SX, das lohnt sich noch einmal gegenüber den eingebauten Sounds.
Dann ist´s OK.
Wirklich interessant wird es allerdings doch erst mit dem Supernatural-Piano.
 
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Jawoll, SRX-12 ist eh schon drin und dringend nötig - die verbauten E-Pianos sind ja bis auf ein, zwei Patches eher lahm.
Aber sind nicht die Samples von SRX-11 mit denen des RD-700SX identisch? Zumindest behauptet Roland das. http://www.rolandmusik.de/produkte/RD-700SX/index.php#anchor

göpli;5213095 schrieb:
Wirklich interessant wird es allerdings doch erst mit dem Supernatural-Piano.
Sicher, allerdings ist das 700NX doch wieder ein wenig über dem, was ich ausgeben wollte. Allerdings wäre eine Möglichkeit, das SX meinetwegen 2 Jahre zu spielen - bis dahin könnte das NX ein Stück im Preis gesunken sein, und ich würde mal behaupten, dass man ein RD-700 immer ganz passabel weiterverkauft bekommt.
 
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