Royer R-122 oder R-121 oder anderes Bändchenmikrofon?

von mix-box.de, 22.06.04.

  1. mix-box.de

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    Erstellt: 22.06.04   #1
    so, da ich dieses forum angezettelt hab, möchte ich gern mal das ding ins rollen kriegen. deshalb der erste beitrag:

    ich hatte vor kurzem eine anfrage wegen royer r121 oder r122 ?
    da ich seit einiger zeit selbst ein r122 besitze hier mein statement:
    ich habe mich nach vergleichshören für das r122 entschieden.
    der klangunterschied zwischen beiden ist minimal, ich empfand das r122 als etwas weicher. dieser unterschied war aber sehr subtil.
    letzendlich hab ich mich für das teure r122 entschieden und ich habs nicht bereut bisher. die ausgangsleistung ist beim r122 deutlich höher, da es eine andere elektronik eingebaut hat, die per phantomspeisung versorgt wird. das ist natürlich auch ein wichtiges argument gewesen.
    da das r121 bei leisen signalen sehr gute preamps mit ensprechender verstärkung benötigt.

    ich benutzte das mikro hauptsächlich für verzerrte gitarren. super klasse!!!
    ich mische es auch oft mit einem sm-57. je nach dem.
    für gesang ist es etwas heikel. als raummikro für drums auch sehr brauchbar.
    für akustik-gitarre interessant. eventuell gemischt mit einem 2. kondensatormikro...muss man experimentieren

    es gibt von royer eine audio CD mit hörbeispielen, kann ich nur empfehlen
     
  2. lothar mueller

    lothar mueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.04   #2
    Hallo,

    das R 122 war bei mir etwas voller im Bassbereich, was mir aber eher etwas zuviel war, gerade für E-Gitarre. Dadurch empfand ich es vielleicht auch eine Spur weicher als das R121. Die grundsätzlich Charakteristik ist doch sehr ähnlich und ich kann mir vorstellen, daß dieser Unterschied was mit der Anpassung an den Preamp (dbx 586 Tube Preamp) zu tun hat, der ja beim R121 doch eine große Rolle spielt. Für Akustikgitarre ist es natürlich von Vorteil, daß man den Preamp beim R 122 nicht soweit aufdrehen muss und so weniger Rauschen bekommt. Ich fand das aber für mich nicht so entscheidend, daß es mir 500 Euro mehr wert wäre. Ich hätte mich durchaus für das 122 entschieden, wenn ich ich es klanglich wirklich als besser empfunden hätte. Für meine Belange ist es das nicht, aber in anderen Fällen ist das 122 die bessere Wahl. Am besten wären natürlich beide!!
    Ich benutze das Mikro übrigens hauptsächlich für E-Gitarre, meistens verzerrte. Bisher habe ich bevorzugt Neumann U87, Bpm CR 73 oder Rode NTK benutzt und bin völlig begeistert, wie das R 121 klingt. Für mich eine Offenbarung!
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Oktava ML-52 gemacht. Würde mich interessieren, wie das Mikro im Vergleich zum Royer klingt.

    Bis denn,

    Lothar

    www.lotharmueller.de
     
  3. Chris Thompson

    Chris Thompson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.04   #3
    Ich habe vor kurzem mit einem 122 upright Klavier aufgenommen. Das tue ich in der Regel zwar sonst nur in Stereo (XY) aber mit dem Klavier teste ich gerne Mikros hinsichtlich des Dynamik verhaltens und Transparenz.
    Was mir als erstes auffiel war der Warme Sound des Royers und die fantastische Detailtreue. Der Klang war wunderbar Lebendig und das gesamte Frequenz spektrum wurde schön abgedeckt. Ich hatte Anfangs bedenken wegen des Dynamik umfangs des Royers und des Handlings aber es ist im handling nicht anspruchsvoller als jedes andere Kondensator der Höheren Preisklasse.

    Chris Thompson
     
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