Ruhige Softrock Band sucht PA für ca 25-100 PAX

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Über mich / uns:

Hi zusammen! Unsere Band sucht eine PA-Anlage für kleinere Gigs von 25 Leuten drinnen bis max 100 Leuten draussen. Wir haben bereits einen guten Mixer (Allen&Heath Qu-16), die Idee ist, dass alle Instrumente (1x Vocals, 1x Keys, 1x Bass, 1x E-Gitarre, Drums nur wenn wirklich nötig, ggf. Bassdrum) über den Mixer laufen und dieser dann die PA speist.
Monitoring wäre hier ausgeklammert, hier planen wir InEar, hier geht es effektiv nur rein um die Beschallung des Publikums.
Ob passiv oder aktiv spielt nicht so eine Rolle, aktiv wäre präferiert rein aus dem Grund dass nicht noch ein Verstärker mitgeschleppt werden müsste.
Wichtig zu erwähnen, wir sind eine Hobby-Truppe, also muss es kein High-End sein aber dennoch gut klingen. Auch Robustheit ist eher sekundär. Transportabel wäre schön! Idealer wäre es, wenn Gitarre und Bass nicht noch ihre eigenen Verstärker mitbringen müssen.
Ich habe keine Ahnung welche Grössenordnung und Leistung hier Sinn macht. Meine bisherigen Recherchen würden mal 2x 12" Fullrange Speaker (z.B. Yamaha DBR12) ergeben aber eben, was weiss ich schon :)

Zentrale Fragen meinerseits:
- Wieviel Leistung benötigen wir etwa?
- Welche Grösse? 12"
- Subwoofer ja oder nein?
- Wenn ja, würden wir anstelle 12" z.B. 2x 15" wählen, könnten wir uns den Subwoofer sparen?

Vielen Dank für eure Ratschläge!

1.) Anwendung

a) Musikart:

[ ] DJ- und Playback-Anwendungen
[ ] Sprache
[ ] Verleih
[X] Livemusik (Band / Orchester)

Stil: ruhiger Soft-Rock (muss also nicht schweinelaut sein)

2.) Bei Bands: was soll alles über die Anlage laufen?
[X] nur Gesang/Sprache
[X] + Instrumente wie Gitarren, Keys
[X] + tieffrequente Instrumente wie Bassdrum, E-Bass
[ ] sonstiges: _________________




3.) Größe der Veranstaltung /Lokation:
Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen.

[X] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
[X] ...bis ca. 100 Leute
[ ] ...bis ca. 200 Leute
[ ] ...bis ca. 300 Leute
[ ] ...bis ca. 500 Leute
[ ] ...bis ca. ____ Leute...

Größe der Location, in m² (falls bekannt):

keine Ahnung, von kleinem Indoor-Gig bis Outdoor mit max 100 Leuten.


4.) Art/Anzahl der Boxen:

[X] nur Top/Fullrange-Boxen
[X] + Subwoofer (falls notwendig)
[ ] + Monitore: Anzahl:____
[ ] sonstiges____________


d) aktiv / passiv

[ ] aktiv
[ ] passiv
[X] egal / was will der von mir?



5.) Budget

erwünscht:1000-1500€
absolutes Maximum: 1500€ (falls realistisch)



6.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):

keines, restliche Infrastruktur (Mixer etc. vorhanden)

[ ] weitere Nutzung erwünscht.
[ ] Verkauf, eine Option, um das Budget aufzustocken



7.) Klangliche Ansprüche:

[ ] keine besonderen Ansprüche an den Klang
[X] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)



8.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
[ ] neu
[ ] gebraucht
[X] egal



Wenn Beratung für den Kauf einer Komplett-Anlage (inkl. Mikros, Mischpult, Verkabelung,...) gewünscht wird, bitte den folgenden Teil noch ausfüllen:

9.) Mischpult


Ist vorhanden



10.) Sonstiges/Bemerkungen:
___
 
Ich hab mal den Titel getuned, damit er mehr Aussagekraft bekommt

1500€ ist heute nicht mehr so einfach, weil inzwischen die Neupreise ganz schönb angezogen haben und damit auch der Gebrauchtpreis es nicht mehr wirklich zulässt, richtige Schnäppchen zu finden.
Ich sag mal was ich mit meiner Band (Blues bis Bluesrock, Naturdrums E-Gitarren und E-Bass,3x Gesang) so verwende, wenn wir in derlei Locations spielen. Das sage ich jetzt nur damit du einen Ansatz hast, was funktionieren kann.
Wir haben da zwei QSC K8 (oder auch manchmal K10.2, je nachdem wozu ich gerade Lust habe) als Tops und einen FBT Vertus CLA 208 SA als Sub. Letzterer ist leider inzwischen von ca 750 vor einiger Zeit auf knapp 1000€ angestiegen. Trotzdem finde ich den für derlei, und auch andere, Geschichten echt wertvoll. Klein, leicht und macht untenrum ordentlich was her, an sich nicht zu glauben bei 2x8" Speaker. Wenn sich der für euch irgendwie ausgeht, dann würde ich da zuschlagen.
Die QSC K8 Tops sind wohl zu teuer, aber da kann man sich auch überlegen ob man nicht die QSC CP8 oder RCF Art 708 nimmt. Auch bei einer RCF Art 310 macht man nicht viel falsch. Ich hatte lange die Version 1, die ist zwar unerreicht von den Nachfolgern, aber so schlecht sind die nie und nimmer.

Wenn es etwas gediegener vom Ambiente sein soll, dann nehme ich anstelle dieses Setups auch gerne meine zwei Turbosound ip1000. Prügellaut geht damit zwar nicht aber das wollt ihr ja auch nicht. Die haben auch einen knackigen Bass und sind auch bezüglich der Stimmen sehr durchsetzungsfähig. Da braucht man dann auch nicht so aufdrehen. Und sie sind deutlich unauffälliger und man braucht auch keine Boxenstative.
Generell neige ich persönlich dazu mit Boxen zu arbeiten, die quasi "right into the face" spielen also eher nicht so auf schönen Wohnzimmersound getrimmt sind. Die haben dann bei Livemusik eben den Vorteil dass es nicht so schnell verwaschen wird. die von mir hier genannten Boxen sind alle in diese Kategorie einzuordnen.

Wenn du bereit bist, so wie ich, auch mal Subs und Tops von unterschiedlichen Herstellern bzw. unterschiedlichen Serien, zu mischen, dann achte drauf dass der Sub eine sog. vollständige Frequenzweiche besitzt- Das soll heißen, dass du vom Sub nicht einfach nur eine unbehandelte Signalweiterleitung zu den Tops machen kannst (meist LINK genannt) sondern auch einen Ausgang besitzt, der nur den Signalanteil weitergibt, der nicht vom Sub wiedergegeben wird (beim Vertus heisst das HP Filter Out, HP steht für High Pass). Dann stimmen wenigstens die Trennfrequenzen von Sub und Tops.
 
Generell finde ich eine Kombi aus zwei "kleinen" Tops mit Sub klanglich erheblich besser als eine 15" Fullrangebox zu nehmen.

Über die QSC K8 Tops mit den FBT Vertus Subs habe ich auch schonmal eine kleine "Soft-Rock"-Band gemischt. Das hat super funktioniert.

Ebenfalls gute Erfahrungen habe ich mit der Stinger Serie von LD Systems gemacht. Das System aus 2x Stinger 8A G3 mit einem Stinger Sub 15A G3 ist auch eine schöne Kombination über welche ich mal eine Funk-Band mischen durfte. Falls es das Budget zulässt würde ich jedoch gleich zu den Stinger 10A G3 (10"Tops) greifen.

Der RCF-Vorschlag von @Mfk0815 ist auch eine Gute Wahl.
Idealer wäre es, wenn Gitarre und Bass nicht noch ihre eigenen Verstärker mitbringen müssen.
Da wäre es eher von Vorteil in der Zukunft 1-2 Monitore anzuschaffen... Euer Pult hat ja die Möglichkeit mehrere Monitorwege zur Verfügung zu stellen.
 
Vielen Dank soweit für eure Antworten, diese haben mir schon ein klareres Bild verschafft! Ich denke es wird wie von euch vorgeschlagen in Richtung zwei 10er Tops ergänzt mit Subwoofer.

Was ich noch nicht ganz verstehe ist die Leistung bzw. das Zusammenspiel mit der Membranfläche. Konkret, die vorgeschlagene RCF ART708 ist mit 700W RMS angegeben, die ART310 mit 400W RMS, aber grösserem Membran. Die T-Hausmarke sogar nur 140W RMS. Für mich ist es relativ schwierig, dies einzuordnen, was dies konkret bedeutet.

Apropos T, taugen die was? Die Preise sind ja schon sehr attraktiv, aber ich denke wir wären wohl bereit auch etwas mehr zu investieren, wenn wir dafür etwas haben was uns längerfristig Freude bereitet.

Die Turbosound ip1000 klingt der Beschreibung nach sehr gut und wäre auch preislich im Rahmen. Gediegen trifft unsere Musik denke ich sehr gut, ich denke entweder zwei ip1000 oder dieses Bundle RCF ART 310 / 705 Basis Bundle treffen unsere Rahmenbedingungen sehr gut!

Noch rein aus Interesse, Yamaha hat für mich allgemein im Musikbereich den Ruf, ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu haben. Hat jemand von euch mit den DBR10 Erfahrung? Diese wären auch etwa in derselben Preisklasse.
 
Apropos T, taugen die was? Die Preise sind ja schon sehr attraktiv, aber ich denke wir wären wohl bereit auch etwas mehr zu investieren, wenn wir dafür etwas haben was uns längerfristig Freude bereitet.
The Box pro ist schon ganz ok. Das Preis Leistungsverhältnis ist sehr gut.
Ich und Freunde von mir haben schon mehrere verschiedene Anlagen von
The Box Pro im Einsatz bzw. bei Festinstallation verbaut. Bisher noch keine Ausfälle.
Natürlich kannst Du für den Preis keine Wunder erwarten. RCF, QSC, FBT und Co sind teurer und vom Klang / Durchsetzungsfähigkeit auch besser. Kann die T box Pro Serie aber bei geringem Budged für Hobbymusiker durchaus empfehlen.
Wenn mehr Budged da ist dann würde ich auch zur Markenware tendieren. Aber das es sich von der Qualitätssteigerung Lohnt müsst ihr das Budged mindestens verdoppeln für eine 2.1 Anlage.


Was ich noch nicht ganz verstehe ist die Leistung bzw. das Zusammenspiel mit der Membranfläche. Konkret, die vorgeschlagene RCF ART708 ist mit 700W RMS angegeben, die ART310 mit 400W RMS, aber grösserem Membran. Die T-Hausmarke sogar nur 140W RMS. Für mich ist es relativ schwierig, dies einzuordnen, was dies konkret bedeutet.
Ausgangsleistung von Verstärkern bzw. Belastbarkeit von Boxen ist (fast) egal. Diese beiden Werte haben keinen Einfluss auf Klang, Charakteristik oder Lautstärke der Box. Nur so als Denkansatz: Für die doppelte Lautstärke bräuchtest Du die 10 fache Verstärkerleistung.
 
Hat jemand von euch mit den DBR10 Erfahrung?
Ich habe hin und wieder mit der DBR10 zu tun, und irgendwie catched die mich gar nicht,. die klingt blass und kraftlos, und ist auch, im Vergleich mit den Art, z.B, ungleich schwieriger zu handeln. Ich habe zwar auch noch zwei DZR12 (die ich übrigens auch bei Bedarf mit den Vertus Subs nach unten hin ergänze), die sind richtig gut, die DBR-Serie finde ich nicht gelungen.
Was ich noch nicht ganz verstehe ist die Leistung bzw. das Zusammenspiel mit der Membranfläche. Konkret, die vorgeschlagene RCF ART708 ist mit 700W RMS angegeben, die ART310 mit 400W RMS, aber grösserem Membran.

ach mach dir da nicht so viel Gedanken. Die Boxen haben doch alle so einen Max SPL von 125 dB plusminus. Und ob die Box jetzt 125 oder 127 dB bringen könnte, das brauchts du in der Regel nicht, vor allem wenn du eh nicht "schweinelaut" sein willst, dann bleibst du mit jeder Box darunter, hast also nur mal mehr mal weniger Reserve. Für mich viel wichtiger ist, wie gut die Box an sich klingt, und auch wichtig, wie gut die Stimmen übertragen werden können. Eine gute Box hat auch weniger Neigung zum Feedback. die sind dann einfach rund um leichter zu bedienen. Die reinen Leistungs-Daten sind für mich da eher nebensächlich. Zudem ist es heute auch nicht mehr so einfach, die Herstellerangaben zu vergleichen.

Die kleineren RCF Art Serien haben für mich nur einen Nachteil, die Optik. Deren Plastik-Outfit schaut halt nie wirklich edel aus. Aber das, wofür die gedacht sind, nämlich Musik und Sprache lauter zu machen, das können sie gut.
 
Von den Lautsprechern mal abgesehen kann ich zur Verbesserung des Klangs und der Abdeckung die Verwendung von Lautsprecherschrägstellern wärmstens empfehlen.
z.B.:

Den K&M mit Ring lock habe ich im einsatz.
Vorteil: Box kann fixiert werden wenn am TOP selber die Möglichkeit nicht gegeben ist.
Nachteil: Teuer.
 
Super, erneut vielen Dank für eure Antworten! Ich werde diese gesammelten Erkenntnisse sowie die vorgeschlagenen Optionen mit meinen Bandkollegen teilen und schauen, wie sie es so sehen bzw. wieviel Fleixibilität hinsichtlich Budget vorhanden ist.

Eben, wir sind Hobbymusiker und gewisse Abstriche nehmen wir sicher in Kauf, aber am falschen Ende zu sparen wäre ja auch nicht die Lösung. Ich denke aber die hier diskutierten Lösungen bilden eine super Grundlage!
 
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Nur so als background:
Die Angabe des erreichbaren Schalldruckpegels ist zwar ein Maß für die Maximallautstärke, aber es gibt da durchaus was zu beachten.

Zum einen sind es oft errechnete Werte bzw. unter Angabe einer gewissen Gesamtverzerrung (oft 10% THD) und auch entsprechend geschönt (die Box erreicht den genannten Pegel nicht über das komplette Spektrum, sondern der HT liefert halt 128dB zwischen 2 und 4kHz) und zum anderen gibt es keine Auskunft zur Verzerrung bei höheren Lautstärken. Gerade billige Boxen fangen schon weit unterhalb des Maximalpegels an, deutlich zu klirren, Während hochwertige erst kurz vorm Grenzbereich akustisch abkacken. Merkt man z.B. daran, daß einem eine hochwertige Anlage nicht laut vorkommt... erst wenn man sich unterhalten möchte, kommt das Aha...

Domg
 
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Hat jemand von euch mit den DBR10 Erfahrung?
Hallo,

ja, ich habe praktische Erfahrungen mit DBR 10, DBR 12, DXR 12 und DXR 15 von Yamaha.

Die DBR 10 halte ich für eine ziemlich gute 10-Zoll-Aktivbox. Ich hatte sie zeitgleich mit der RCF ART 710 Mk 4 und fand die DBR 10 klanglich besser, weil nicht so merkwürdig mittig. Die Preise haben sich aber deutlich verändert. Meine DBR 10 kostete 339 EUR.

ich habe neulich die Wharfedale Pro Delta AXF12 gehört und war ziemlich begeistert. Läge im Paar innerhalb Deines Budgets.

Viele Grüße,

Carsten
 
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