Säulensystem für kleine Kirchenband gesucht

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Fame ist die Billigmarke von Musicstore.
Das stimmt so nicht ganz. Es ist die Hausmarke von Musicstore. Ich habe an sich keine Erfahrungen mit Fame selbst, aber doch mit den vom Big T. Und da kann ich sagen, dass ich so manch ein Markenhersteller eine Scheibe von der Qualität der Hausmarke abschneiden kann. Die Teile sind zwar oft günstig aber nicht auch zwangsläufig billig, sprich minderwertig.
Ich kann einfach dieses Billigzeug nicht ruhigen Gewissens empfehlen.
Musst du ja nicht, oft reicht es einfach dann wenn man keine Erfahrung mit den Produkten hat, sich der Meinung zu enthalten.
Lieber was gutes gebraucht kaufen
Naja, das kann aber, so wie @Mister Spock schon angedeutet hat, auch ziemlich in die Hose gehen. Auch da knann sich ein vermeintliches Shcnäppchen als komplette Niete erweisen, und oft hat man dann auch gar keine Garantie mehr, bei Privatkauf sowieso nicht. Wenn ein neues günstiges Teil nicht gefällt hat man ja auch das Umtauschrecht. Und seien wir uns ehrlich, wenn ein Vermietbude ein Highprice Markenteil günstig verkauft, dann wohl nur weil es an sich schon auf die Halde gehört und komplett ausgelutscht ist.
Zumal aktuell die Gebrauchtpreise ein echter Witz sind. Da muss man dann halt schon Fantasiepreise, zumindest welche die an den Neupreis herankommen, zahlen nur weil das Teil aktuell verfügbar ist und hat darüberhinaus eben auch keine Gewährleistung. Für mich wird Gebrauchtkauf erst interessant, wenn der Preis so um die 50% des Neupreises nicht übersteigt und ich das Teil wirklich gut testen kann.

Es gibt auch Händle die gebrauchtes verkaufen.
Wo? in meiner Gegend kannst du die Option schon seit langem vergessen.


Man sollte bei der grundsätzlichen Systemwahl (Säule oder was anderes, nicht vergessen, in welchem Umfeld das System benutzt werden soll. Boxen auf Boxenstativen haben den Nachteil dass sie eben Stative benötigen, deren Dreibein dann halt nicht wenig Platz benötigt. Den kann man mit einem Säulensystem deutlich verkleinern. Und seien uns mal ehrlich, die Säulen haben in der Regel ca 2m oder mehr Gesamthöhe (gut, da muss man noch etwas abziehen) und oft steht die Band, auch in einer Kirche, etwas erhöht. Und in der Regel sitzen dann die Leute meist herum. Da ist das Argument dass man mit der Säule nicht auf Höhe kommt, auch relativierbar.

Wenn der Platz begrenzt ist mag ich also meine TurboSound ip1000 (die übrigens wenig nach dem typischen Säulensystemsound klingt) schon gerne. Wenn es größer wird, dann halt zwei FBT Vertus 208 Subs und darüber 10" Tops von QSC. Auch eine nette Mischung, die bei dezenter Beschallung auch deutlich mehr kann als 150-200 Leute.


Naja, es ist nicht leicht, vor allem wenn es schwer ist:)
 
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Ihr seid echt spitze. Ich profitiere gerade total von Euren Antworten. Vielen Dank.
Kirchenmusik ist in der Regel ein Zuschussgeschäft ohne die Aussicht, dass sich das rentieren wird. Das macht man aus Idealismus.
Das spricht mir aus dem Herzen. Ja, wir verdienen kein Geld damit und bisher habe ich die Technik immer aus eigener Tasche bezahlt, habe was verkauft und was draufgelegt, damit ich die Technik wieder unserem Bedarf anpassen konnte.
wahrscheinlich wäre eine B112D für eure Anwendung sogar besser
...das ist die Idee!!! Ich habe ja noch eine 112er auf dem Speicher stehen. Wenn ich die mit einer weiteren 112er kombiniere??? Fragt sich, ob ich damit das Problem mit den unverständlichen Texten löse. Das Problem mit den schweren Boxen wäre jedenfalls damit gelöst!
Die RCF ART 710a und ART 712a bieten exzellente Auflösung und Durchsetzungsfähigkeit für Stimmen
Ich weiß, dass ich jetzt hier Äpfel mit Birnen vergleiche. Aber wären die B112-Boxen von Behringer eine Alternative, da ich ja schon eine davon habe?
 
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Aber wären die B112-Boxen von Behringer eine Alternative, da ich ja schon eine davon habe?
Da du eine hast, solltest du esmal probieren ob es für euch passt oder nicht. Wenn ja ist alles gut, wenn nein bist du halt wieder an genau dem Punkt, an dem du den Thread eröffnet hast, nur halt etwas schlauer.
 
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... Äpfel mit Birnen... die B112-Boxen von Behringer...

Es ist eher der Vergleich eines fast durchgerosteten Golf II mit einem scheckheftgepflegten Golf VII - beide fahren Dich von A nach B, der II macht halt nur das, der VII leistet das mit einem gewissen Komfort.

Auch wenn ich mir dafür am liebsten auf die Zunge beissen würde - ja, es gibt Argumente dafür, dass Ihr eine zweite B112 zumindest mal ausprobiert. Sie sollten in jedem Fall etwas besser geeignet sein als die B115. Aber wenn Ihr mal den Unterschied von Einstiegs- zu Mittelklasse gehört habt, wollt Ihr da nicht mehr zurück. RCF, QSC, FBT - die liegen nur leicht über Eurem Budget, aber dafür in einer anderen Liga als Behringer.
 
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Ich möchte die weiter oben schon mal erwähnte MAUI 11 noch mal ins Spiel bringen. Mit aktuell 859,- € (großes T, Store u.a.) oder gebraucht natürlich deutlich günstiger (gebraucht aber unbedingt in Augenschein nehmen und testen! - vielleicht findet sich bei den ebay-kleinanzeigen etwas in der Nähe).
Selber habe ich zwei MAUI 28 (1. Generation) und für ganz kleine Sachen eine MAUI 5. Die MAUI 11 habe ich aber schon bei anderen in Aktion erlebt.

Vom Gewicht und der Kompaktheit her ist die MAUI 11 praktikabler als die MAUI 28, dabei vom Klang und von der Power her immer noch sehr gut. Mit 2,03 m Höhe strahlt sie gut in den Raum ab.
Bei den Säulchen ist die Aufstellung zwar nicht wirklich kritisch, aber es gilt vor allem zu beachten, dass sie einen gewissen Mindestabstand zum Publikum brauchen um ausgewogen zu klingen. Dass sich niemand direkt davor stellt, versteht sich von selber, banalerweise gilt das ohnehin für alle Arten Lautsprecher.
Durch den relativ breiten Abstrahlwinkel der Säulen bei gleichzeitig geringerem Pegelabfall über die Distanz füllen sie den Raum gut aus. Für Kirchenräume finde ich sie geradezu ideal. Ich bin musikalisch oft in Kirchen unterwegs und habe mit meinen MAUIs auch schon sehr große Kirchenräume klanglich sehr gut ausfüllen können.
Mit einer MAUI 11 solltet ihr wirklich weit kommen, oft genügt tatsächlich nur eine Box.

Noch etwas zur Sprachverständlichkeit und PA:
Gesprochener Text muss mit EQ bearbeitet werden, und da darf man vor allem bei den tieferen Frequenzen nicht zimperlich sein, sie ggf. sogar komplett weg zu nehmen bis die Stimme fast schon leicht dünn klingt. Und das gilt vor allem in halligen Räumen wie Kirchen. Gerade dort fangen die tiefen Frequenzen (oft bis in die tiefen Mitten) schnell an zu wummern und mulmen, so dass irgendwann nichts mehr verstanden wird. Ggf. muss sogar bei den Hoch-Mitten und in den Höhen etwas angehoben und modelliert werden um den ´Mulm´ in den Griff zu bekommen. Das Gesagte gilt auch für Frauenstimmen!
Nicht von ungefähr findet man in den auf Sprache hin optimierten Kirchen-PAs so gut wie ausschließlich diese dünnen Stäbchen. Das hat weniger mit der dezenten Optik zu tun als mit der Sprach-Verständlichkeit. Bässe haben die von vorne herein gar nicht zu bieten (weshalb Musik über diese Anlagen oft so quäkig klingt). Eingemessen werden diese Anlagen in der Regel zusätzlich.

Mit digitalen Mixern wie dem von euch, @tanya007, benutzen XR12 lässt sich so ein Sprach-optimierter EQ sehr gut realisieren. Entsprechend gefoltert sollte der gesprochene Text sogar über die B112 verständlich gemacht werden können (wobei ich diese Boxen allerdings nicht aus eigener Erfahrung kenne).
 
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Hallo!

Was für Mikros sind im Einsatz?
Evtl. kann da auch schon der Hase im Pfeffer liegen

Gruß
sven
 
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Was für Mikros sind im Einsatz
Ja, das ist uns auch bewusst, dass die Mikrofone einen großen Einfluss haben. Ich habe immer unser dynamisches Mikro von Rode gemocht, weil es so warm und weich klang, aber seit ich das getauscht habe kommt die Stimme bedeutend besser rüber. Im Moment nutzen wir Mikrofone von Altana (AL58) und Fame Audio MS 835S (da ist es wieder, das Reizwort). Da wir aber bei gleichen Mikrofonen ein unterschiedliches Ergebnis durch die unterschiedlichen Lautsprecher hatten bin ich ja nun auf der Suche nach Alternativen dazu. Aber wenn es zu den genannten Mikrofonen bezahlbare Alternativen gibt, gerne her mit den Vorschlägen. Aber vermutlich sprengt das den Rahmen dieser Unterhaltung hier.
Mit digitalen Mixern wie dem von euch, @tanya007, benutzen XR12 lässt sich so ein Sprach-optimierter EQ sehr gut realisieren.
Ja, da gibt es bei uns noch Verbesserungsbedarf. Aber die Maui11 schau ich mir mal an, vllt gibts da ja auch was Gebrauchtes, wenngleich im Moment der Markt ziemlich leer zu sein scheint.
 
grillmasterfunk
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@tanya007

Puh!

… naja … du weißt ja selbst, was du da benutzt …

*umarm*

… also dann fangen wir vielleicht noch etwas grundsätzlicher an:

- Mikro muss stimmen!
> mind. Shure SM 58 für 90% aller Anwendungen
> Shure Beta 58 hat deutlich feineren Sound
> andere Hersteller in der Liga natürlich auch gut
> Røde vermutlich eher im Studio, als auf der Bühne

- Kompression hilft eine Menge!
> entweder im Mixer eingebaut
> oder dbx 266 XL
> noch besser dbx 166 XL

- Lautsprecher muss stimmen!
> für Gesang besser 10“ oder 12“
> aber Hersteller noch wichtiger!
> eine 112er Box (1“ Hochtöner, 12“ Tieftöner) von Hersteller XYZ klingt auf KEINEN Fall, wie ein top Markenprodukt von db, HK, RCF, EV oder Yamaha (JBL mag ich nicht - die waren in den 80ern gut)

… du musst alle Stellschrauben beachten!

… weil z.B. auch der Kompressor so irre viel zum Sound und Durchsetzungsvermögen der Stimme beiträgt, hatte ich ja neulich die Yamaha Stagepas empfohlen, da ist nämlich ein guter Kompressor (on-off, also laientauglich) schon drin auf Kanal 1&2
 
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Aber wenn es zu den genannten Mikrofonen bezahlbare Alternativen gibt, gerne her mit den Vorschlägen.
Wie immer ist "bezahlbar" ein sehr dehnbarer Begriff. der eine versteht alles unter 30€/Mikro darunter, dem anderen kommt nix ins Haus was nicht mindestens 300e/Mikro kostet, nur so als Richtwert.
Aber vermutlich sprengt das den Rahmen dieser Unterhaltung hier.
Da hast du definitiv recht. Zum einen weil das wieder ein großes Fass aufmacht und zum anderen weil dann Seitenweise Pro und Kontra SM58 diskutiert wird. Das Thema sollte man zumindest schnell mal im Forum Live_Mikrofone mittels neuen Thread abhandeln, wenn wirklich Bedarf ist. (Ich kenne die genannten Mikros nicht und wage daher auch keinerlei Beurteilung, weil nur der Preis alleine kann es ja nicht sein)
- Kompression hilft eine Menge!
... und kann zu noch mehr Problemen führen, wenn man nicht im Detail weiß was der gerade so treibt. Ich rate allen weniger versierten Leuten dazu das Teil erst mal weg zu lassen und nur dann, wenn alles andere schon sehr gut spielt, vorsichtig damit zu beginnen einen Kompressor einzusetzen. Beim XR12 gibt es ohnehin eine gute Ausstattung an Dynamics, also brauchts da gar keine externen Dynamik-Helferlein, außer man hat ohnehin einen Distressor oder ähnliches ungenutzt herumliegen. :rock:
aber auch das ist ein komplett anderes Thema.

Problematisch sehe ich halt die Grundtendenz zu wirklich ähm "günstigen" Material. Das einzige Teil, das schon mal ein guter Griff war, ist wohl das XR12. Damit kann man wirklich zufrieden sein, wenn die Anzahl der Ein und Ausgänge reicht.

Und was die Boxenauswahl betrifft, so sind halt die 15"-Zweiweg Kübeln in der Regel wirklich nicht brauchbar für eine gute Sprachverständlichkeit. Letztere war übrigens auch ein Grund warum ich mir die ip1000 von Turbosound damals gekauft habe. Denn die spielt die Sprache (in der Regel mit besagtem SM58 oder auch AT2010, die ich in der Preislage um die 100€/Mikro auch für ausgezeichnet halte) "right into the face". Man hat da auch in 10 Metern und mehr Entfernung das Gefühl der Sprecher steht direkt vor einem. Das ist etwas mir immer sehr Wichtiges bei der Auswahl einer Box. ein schöner Wohnzimmerklang wie z.B bei der Bose L1 Compact ist da für mich Live eher nicht von Vorteil. also entweder eine Säule wie die ip1000 oder ein 10"-Zweiweg Top. Es gibt übrigens eine Marke die sich recht gut gemausert hat, nämlich Alto. Ich hab da schon hin und wieder etwas über die Boxen gehört und das war durchaus ok, wenn auch nicht ausreichend für ein Metal-Gewitter :)devilish:). Aber das brauchts ja in der Kirche auch nicht.
 
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Hallo!

Ja, das ist uns auch bewusst, dass die Mikrofone einen großen Einfluss haben. Ich habe immer unser dynamisches Mikro von Rode gemocht, weil es so warm und weich klang, aber seit ich das getauscht habe kommt die Stimme bedeutend besser rüber. Im Moment nutzen wir Mikrofone von Altana (AL58) und Fame Audio MS 835S (da ist es wieder, das Reizwort). Da wir aber bei gleichen Mikrofonen ein unterschiedliches Ergebnis durch die unterschiedlichen Lautsprecher hatten bin ich ja nun auf der Suche nach Alternativen dazu. Aber wenn es zu den genannten Mikrofonen bezahlbare Alternativen gibt, gerne her mit den Vorschlägen. Aber vermutlich sprengt das den Rahmen dieser Unterhaltung hier.

Ich hatte genau das befürchtet, daher habe ich ja nach den Mikros gefragt.

Die Frage ist nun was bezahlbar für Dich heißt.
Ich würde sagen das Problem sind die billigen Mikro.
Sorry, aber was verlangst Du von einem 30 Euro Mikro? Das ist Kinderspielzeug. aber doch nicht für Gesang in einer Band geeignet.

Ich bin ja Sennheiser Fan und liebe die 935 Kapsel. Also das Sennheiser E-935. Das kostet 179 Euro
Alternativ das Shure Beta58, das kostet 172 Euro. Etwas Günter ist das Shure SM58, wie aber schon gesagt wurde, ist das Beta58 noch besser vom Sound her.
So um die 200 Euro finde ich für ein Mikrofon nicht teuer.
Darunter brauchen wir nicht anzufangen. Das wurde ja schon ganz richtig gesagt.
Das E935 und das Beta 58 sind in etwas vergleichbar.

Bestelle Dir doch mal eines der beiden Mikro und teste es mit Eurer aktuellen Anlage.
Alternativ frag mal bei einem PA Verleiher bei Dir in der Gegend ob mal ein paar solcher Mkros für schmales Geld leihen kannst zum testen.
Ich bin davon überzeugt. das das schon ne ganze Menge bringt, wenn es nicht sogar das Problem löst.

Es gibt ja so einen Spruch: "Aus Scheisse kann man keinen Honig machen."
Wenn nun ein Sänger/in gutes ins Mikro rein singt, aber aus dem Mikro schlechtes in den Mixer geht, kann der Mixer da nun minimal was machen.

Gruß
sven
 
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Hallo!

… was hältst du vom Sennheiser e835 im Vergleich zum e935 ???

Besser als die vorhandenen auf jeden Fall.
Aber das 935er hat halt noch einen größeren Frequenzbereich.
Wenn schon neu angeschafft wird, dann würde ich was vernünftiges nehmen.
Das 835er hat auch einen ein/aus Schalter. Sowas gefällt mir gar nicht.

Genau genommen muss ein Sänger/Sängerin in einen Musikladen fahren und Mikros testen.
Eben die verschiedenen Kapseln ausprobieren und schauen was für die eigenen Stimme am besten geht.

Gruß
sven
 
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@svenyeng

… was hältst du vom Sennheiser e835 im Vergleich zum e935 ???...

Ich kann was zum Vergleich des e845 zum e945 sagen. Und während das 945 ein absolutes Killermikro ist (mein Favorit für Männerstimmen und immer in schwieriger Akustik wie in Kirchen), gebe ich dem 845 bestenfalls ein "hmnaja" - das kleine springt erst dann an und klingt, wenn Du jemanden mit sehr kräftiger Stimme davor stellst - das 945 dagegen klingt immer super, leise, lauter, superlaut. Weil e835 und e935 die Gegenstücke mit Nierencharakteristik sind (845/945 hat jeweils Superniere) und weil e935 und e945 fast identisch klingen, kann man das mMn übertragen. Also in Kirchen unbedingt ein Mikro mit Superniere, dann fängt man sich die Umgebungsgeräusche nicht so stark ein.

Noch ein Vorschlag zu einem günstigen Mikro: Das t.bone MB85 beta - ist eine Kopie des Shure Beta 58a, klanglich fast identisch und auch sehr gut bei der Feedbackunterdrückung, hat aber recht laute Handlinggeräusche. Diese Mikros sind also besser auf einem Stativ untergebracht als in der Hand. https://www.thomann.de/de/the_tbone_mb85_beta.htm
Vor Jahren habe ich mal einen Vergleichstest geschrieben: https://www.musiker-board.de/threads/shootout-shure-beta-58-vs-sm-58-und-t-bone-mb-85-beta.286039/
 
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Ich finde es wäre gut wenn wir uns hier wieder dem anderen Ende der Signalkette zuzuwenden. Für den Anfang derselben gibt es ja ein eigenes Unterforum und auch aktuell eine passende Diskussion zum Thema Einsteiger-Gesangs-Mikro
 
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Ich finde es wäre gut wenn wir uns hier wieder dem anderen Ende der Signalkette zuzuwenden. Für den Anfang derselben gibt es ja ein eigenes Unterforum und auch aktuell eine passende Diskussion zum Thema Einsteiger-Gesangs-Mikro

Jein.
Das beste Boxensystem bringt nichts. wenn da so billige Spielzeugmikros im Einsatz sind.
Genau deswegen hatte ich ja nach den Mikros gefragt.

Daher sollten erst mal die Mikros gegen vernünftige getauscht werden.
Wie ich schon einmal sagt, kann es gut sein, das gar keine neuen Boxen her müssen-

Wenn schon Murks vom Mikro in den Mixer geht, kann am Ende der Signalkette nichts vernünftiges rauskommen.

Gruß
sven
 
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Das ist mir schon klar, dass die gesamte Signalkette Einfluss auf das Ergebnis haben wird. Und wir haben auch festgestellt, dass die Mikros vom TE wohl nicht zu den besten ihrer Gattung zählen. Aber jetzt lang und breit über die Vorzüge und Nachteile von verschiedenen Mikros im Bereich „kleine PA-Anlagen“ zu diskutieren ist eine krasse Themenverfehlung. Dafür gibt es das Forum „PA-Mikrofone“ und es gibt auch einen aktuellen Thread dazu. Also, BTT bitte schön.
kann es gut sein, das gar keine neuen Boxen her müssen
15“ Zweiweg Boxen, zumal günstige mit kleinem HT Treiber, halte ich für eine vernünftige Sprachverständlichkeit nicht geeignet. mindestens genauso ungeeignet wie falsch gewählte Mikros. Also lass und nach einer Alternative dazu suchen.
 
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Klar, da gebe ich Dir Recht.
Das Problem wird nun das Budget sein.

3x Sennheiser e935 sind rund 500 Euro.
Dann noch neue Boxen, am besten die Bose L1 Compact, dann sind wir bei über 2000 Euro,

Ich kann nur noch einmal den Tipp mit der 0% Finanzierung über Musicstore geben.
Die Mikros direkt kaufen und die Bose per 0% Finanzierung beschaffen.
Dann habt ihr langfristig gutes, solides Equipment. Alles andere wäre nur wieder ne Art Zwischenlösung und Ende habt ihr noch mehr Geld ausgegeben.

Gruß
sven
 
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3x Sennheiser e935 sind rund 500 Euro.
Dann noch neue Boxen, am besten die Bose L1 Compact, dann sind wir bei über 2000 Euro,
Ich kann nur noch einmal den Tipp mit der 0% Finanzierung über Musicstore geben.
Wenn das Budget 800 Euro umfasst, wie eingangs klar festgestellt wurde, dann können nicht 2000 Euro ausgegeben werden. Weder auf einen Schlag noch gestreckt über eine Finanzierung. Ist daran irgendwas unverständlich?

Nochmal: Kirchenbands sind Hobbybands, die ausgegebenes Geld nur zu einem kleinen Teil wieder hereinholen werden, wenn überhaupt. Ein "Return of investment" findet quasi nicht statt. Sich dafür zu verschulden halte ich für ziemlich unseriös.
 
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Hallo!

Sehe ich etwas anders.
Ich hatte bei mir ein ähnliches Problem.
Ich brauchte 2 Funkstrecken, da die alten defekt waren. Da ich nicht wieder billiges Zeug wollte, stand ich damals halt vor dem Problem wo ich das Geld hernehmen sollte. Mit der Musik kam nichts rein. Also bin ich den Weg mit der 0% Finanzierung gegangen.

Budget ist für mich das, was man aktuell investieren kann.

In der Kirchenband sind es 3 Leute.
Mikrofon ist Sache jeden einzelnen Musikers. Da sollten wohl knapp 200 Euro für jeden direkt drin sein.
Bleiben noch die knapp 2000 Euro für z.B. 2 Bose L1 compact.
Hier kann jeder Musiker schauen, was er/sie pro Monat dafür aufbringen kann. Wenn jeder 12 Monate lang pro Monat 50 Euro aufbringen kann, hat man vernünftiges Equipment und fängt nicht wieder an mit irgendwelchen Billigzeugs.

Vielleicht kann die Kirche auch was dazu geben. Die haben Geld genug. Also quasi pro Auftritt ne kleine Gebühr für die Anlage der Kirche berechnen.

Ich meine es nur gut. Habe selber mit Billigzeugs angefangen, es rächt sich.

Gruß
sven
 
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