Saiten scheppern (Saiten zu dick?)

von Ibanez_Line6, 04.01.07.

  1. Ibanez_Line6

    Ibanez_Line6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.07   #1
    [​IMG]
    IBANEZ AW15L ECELG


    Ich war letztens bei Thomann und hab mir dieses schöne Instrument gekauft..
    Könnte mir jemand sagen warum die tiefe E-saite (leer oder gegriffen) scheppert..
    Es sind saiten drauf von denen ich weiß das es nicht die dünnsten sind die es gibt..
    Sollte ich es mit dünneren porbieren..

    *Falls jemand diese gitarre hat guckt mal wie es bei euch mit dem scheppern ist*



    *Thanks to all for Help*:great:
     
  2. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.07   #2
    Hi!
    Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
    1) Du hast "Kartonware" gekauft, das heißt, an der Warenausgabe beim großen T nicht die Gitarre bekommen, die Du vorher im Laden in der Hand hattest. Und die hat sich natürlich niemand mehr angeschaut. Theoretisch haben wir tiefsten Winter, das heißt, das bei allen Gitarren jetzt mal langsam die Halseinstellschraube bewegt werden sollte, und zwar muss diese gelockert werden, um Scheppern zu verhindern.
    2) Die Gitarre hat einen unsauber (zu tief) gefeilten Sattel, wenn wirklich nur die tiefe E-Saite scheppert, es könnte allerdings auch sein, daß der Hals in sich verdreht ist. Soll bei ofengetrocknetem Holz schon mal vorkommen, zumal die Gitarre ja auf dem Weg von Asien nach Deutschland etliches an Klimawechseln erlebt hat und Holz bezüglich des Gedächtnisses wie Elefanten, die auch nichts vergessen. Holz will aber zudem auch noch gerne seine alte Form wieder haben.
    3) Falls Du frisch mit dem Gitarrespielen angefangen hast, haust Du die tiefe E-Saite so unglücklich an, daß die auch bei einer korrekt eingestellten Gitarre nur noch scheppern kann. Das ist ein typischer Anfängerfehler, für den Du im Falle eines Falles eigentlich nichts kannst, weil, wenn´s einem keiner sagt, weiß man´s/frau´s halt nicht!

    Abhilfe:
    Zu1 und 2: a)Pack das Ding, fahr wieder zu Thomann, laß die Gitarre checken, und im Falle eines Falles einfach umtauschen.
    b) Falls Du jemanden in Deinem Bekanntenkreis hast, der mit einem Inbusschlüssel und einer Halseinstellschraube umgehen kann, dann lass ihn die Sache probieren. Schepperts danach immer noch, ist Möglichkeit a eigentlich unumgänglich.
    Zu 3) Probier einfach mal, ob´s nicht vielleicht auch an Deinem Anschlag liegt.
    Und meiner Meinung ist 1) sehr wahrscheinlich und 3) nicht ganz unwahrscheinlich.
    Und jetzt die kleine Gehässigkeit: wenn man rechnet, wieviel Zeit und Geld Du jetzt für eine wahrscheinlich kleine Einstellarbeit nochmal verbraten mußt, wäre es ein Rechenexempel, ob´s dann nicht günstiger gewesen wäre, die Klampfe gleich beim Gitarrenladen um die Ecke zu kaufen (falls es den bei Dir noch gibt, bzw. überhaupt gab). Das jetzt aber bitte nicht persönlich nehmen, denn - ich mein´ ja nur!
    So, und jetzt viel Erfolg!;)
     
  3. escapeharry

    escapeharry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.07   #3
    Dem ist nicht viel hinzuzufügen.
    Zu Deiner Theorie mit den Saiten: Dünnere bringen hier garnicht. eher im Gegenteil. Dünnere Saiten haben auch weniger Spannung und neigen daher auch stärker zum scheppern. Durch die geringere Spannung zieht sich der Hals auch etwas weiter zurück und die Saiten liegen dadurch tiefer auf dem Griffbrett.
    Probier mal folgendes: e-Seite am ersten und letzten Bund runterdrücken (capo hilft hier ganz gut). in der Mitte des Halses darf die Saite die Bundstäbchen nicht berühren. Wenn doch, muß der Halsstab gelockert werden. (nicht selbst machen, wenn Du keine Ahnung hast).
     
  4. Ibanez_Line6

    Ibanez_Line6 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.07   #4
    Naja wenn ich die Saite mit aller kraft runter press schepperts nicht
    Es ist nur in den höheren Bünden
    Die gitarre wurde aus dem lager geholt, gestimmt und ich kaufte mir sie nach
    einem kurzen test!!
    Zu thomann zurückfahren?? Zu weit!!
     
  5. m.c.

    m.c. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #5
    hi.
    ich bin anfaenger und hatte dass gleiche problem, die dicke E Saite schaepperte ab und zu (eigentlich oefters)
    hab meinen cheff gefragt der schon ziemlich lange klampft gefragt und aehnliches erzaehlt wie ich gearade von einigen gelesen habe.
    Halskruemmung hat gepasst, die saite war richtig mit nem garaet gestimmt...

    aber egal ob ich die saite in einem bund oder ganz gespielt habe, von 10 schlaegen haben 7 geschaeppert

    grund war, die saite war kapott, es hat nur beim festen aufdruecken weniger geschaeppert (aber dass haelt kein finger lange aus)

    hab 6 neue drauf geklatscht (anstatt ner 42 ne 46 Esaite weil der haendler keine anderen hatte) und das problem war weg

    jetzt schaepperts nur wenn ich zu fest zupf oder nicht richtig in den bund druecke, wobei das auch immer geringer wurde(uebung)

    ich weiss nicht wie lange du spielst, aber es kann sein dass die saite ein produktionsausrutscher ist, nicht jeder gummistiefel haellt nen sturm aus.
     
  6. Richelle

    Richelle HFU + HCA A-Gitarren HCA HFU

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    Erstellt: 19.05.08   #6
    Das klingt irgendwie nach Greiftechnik- bzw. Kraftprobleme. Negativ auf Kraftprobleme wirken sich eine hohe Saitenlage und starke (dicke) Saiten aus.
    Wobei Du im ersten Beitrag von einem Scheppern auch bei leerer E-Saite schreibst? - dies ist irgendwie seltsam und widersprüchlich.

    Falls der Durchmesser deiner E-Saite zwischen 1,27 und 1,37 mm liegt, dann ist die Stärke normal für Westerngitarren (das entspricht 050 - 054).
    Falls Du bis jetzt noch wenig mit Westerngitarren gespielt hast, dann würde ich schon vermuten dass es ein Kraftproblem ist und mit Training bzw. mit vielem Spielen besser wird.

    Ha, jetzt habe ich entdeckt, dass der ursprüngliche Thread aus dem Januar 2007 stammt!!!
     
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