Saiten

von JoeJackson, 12.01.07.

  1. JoeJackson

    JoeJackson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.07   #1
    Ich weiß schon, es gibt schon viele ähnliche Threads - jedoch ohne Hintergrund, meistens gehts da nur um Meinungen und Vorlieben.

    Also ... ich hab heute in einer Gitarrenzeitschrift was übers Runterstimmen und damit verbundene Schwierigkeiten mit Stimmstabilität und Obertonverhalten gelesen.

    Bisher spielte ich immer in Drop-D mit .10er GHS-Saiten. Kam damit super klar. So, Geschmäcker ändern sich und so spiele ich jetzt auf Standard-D - also die restlichen Saiten auch noch nen Ganzton nach unten.

    Ja klar, mit .10er-Saiten geht das natürlich auch noch - rein vom Spielgefühl her ... aber interessieren tuts mich jetzt einfach, um wieviel sich da schon das Oberton-Verhalten und die Bundreinheit ändert (für mich treten da noch keine hörbaren Probleme auf).

    Weiß da jemand mehr und kanns jemandem erklären, der in Physik immer 5en hatte? :D
    Bei Bedarf werde ich wohl mal .11er-Saiten ausprobieren und versuchen, damit evtl. Bundunreinheiten auszumerzen (ich habs noch gar nicht genau nachgeprüft).

    edit: Ah, sorry - wollte den Thread-Titel noch ändern ... bitte ändern auf "Mögliche Schwierigkeiten bei Downtuning" oder sowas.
     
  2. purpendicular

    purpendicular Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #2
    Hi,

    in welcher Zeitung war der Artikel?
     
  3. BOOG

    BOOG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #3
    Wieso sollte sich die Bundreinheit durchs runterstimmen verändern ?????
     
  4. soloseries

    soloseries Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.07   #4
    Durch das Runterstimmen an sich nicht direkt, jedoch durch die Saitenstärke.
    Ich kann's nicht physikalisch erklären, habe aber Erfahrung mit verschiedensten Saitenstärken.
    Wenn man die Saitenstärke ändert, sollte man auch die Gitarre auf Oktavreinheit prüfen.
     
  5. schmunda

    schmunda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #5
    Weil sich durch die verminderte Saitenspannung das Schwingungsverhalten der Saiten zeimlich ändert. 1. Schwingen die mehr aus -> anfälliger für krumme Obertöne 2. Ändert sich das Physikalische verhalten (Stichwort: Elastizitätsmodul). Grob gesagt kann man den Draht durch zu hartes anschlagen verziehen (also wie ein Gummiband), wodurch sich hörbar die Länge der schwingenden Saiten verändert, was ebenfalls zu schiefen Tönen führt. Clean und im Barjazzsmoothie-anschlag gibts da nicht viel Probleme aber bei viel Gain und ordentlich Anschlag möchten die Saiten schon etwas straffer sein um Matsch und unreinen Tönen entgegen zu wirken.
     
  6. d0mIn0

    d0mIn0 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #6
    Nicht BUNDreinheit sondern OKTAVreinheit, wird irgendwie ziemlich häufig verwechselt.

    Bundreinheit bedeutet nämlich, dass die Bünde nicht an der richtigen Stelle sitzen und somit sind die gegriffenen Töne nicht exakt die gewollten Töne, also wird dadurch die Gitarre im Extremfall unbrauchbar. Und das so etwas durch eine andere Saitenstärke kommen soll, stell ich mir nur schwer vor :D
     
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