Saitenstärke Unterschiede ?

von zimmi, 21.01.08.

  1. zimmi

    zimmi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.08   #1
    Hallo alle zusammen!

    Ich spiele eine Westerngitarre. Nun brauch ich mal wieder neue Saiten und wollte zum ersten Mal etwas mehr investieren. Dabei ist mir ein Punkt aufgefallen den ich bislang nie weiter beachtet habe... die Saitenstärke ... Wo sind die Unterschiede der verschiedenen Stärken? Welche Stärke passt zu welcher Nutzung?

    Meine Saiten die ich kaufen möchte gibt es in den Grössen 009, 010, 011 und 012. Ich spiele rein hobbymäßig möchte aber einen guten Klang und eine gute Bespielbarkeit haben.

    Wie gesagt: Bislang habe ich nicht gross auf die Saiten geachtet. Nun soll sich das ändern.
     
  2. JuanCarlos

    JuanCarlos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.08   #2
    Also ich spiel auf E-Gitarre 9er Saiten, auf Western 12er, komme da gut mit klar und klingt eben "kräftig". ;)
    Aber das ist wohl Geschmackssache.
     
  3. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 21.01.08   #3
    Hallo zimmi

    Im Grunde ist es einfach so, dass der Klang deiner Gitarre fetter, lauter, "besser" wird, je dicker deine Saiten sind. Dafür bezahlst du, indem du mehr Kraft zum Spielen aufwenden musst, bestimmte Spieltechniken wie Bendings werden mit zunehmender Saitenstärke extrem schwierig.

    Auf der anderen Seite wird der Ton deiner Gitarre leiser, dünner, schwächer, wenn du dünnere Saiten aufziehst. Du bekommst dafür eine einfachere Bespielbarkeit.

    Es liegt also letztlich bei dir, was du haben willst und wie du am liebsten spielst. Leiser, bluesiger --> eher dünnere Saiten; am anderen Ende hartes Strummen, Bluegrass --> Stahltrossen :)

    Bei den meisten Westerngitarren lässt sich die Oktavreinheit nicht wirklich einstellen. Deshalb würde ich dir auch raten, nicht allzu sehr von der Original-Saitenstärke deiner Gitarre abzuweichen. Eine Stufe hoch oder runter, vielleicht auch mal zwei, verkraftet eine vernünftige Westerngitarre ohne weiteres. Weiter würde ich eher nicht gehen. Auf der anderen Seite kosten Saiten nicht die Welt, du kannst ruhig ein paar unterschiedliche Sätze ausprobieren und dann sehen, was am besten zu dir und deinem Spiel passt.

    Gruss, Ben
     
  4. rocking-xmas-man

    rocking-xmas-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #4
    *thread ausbuddel*
    hallo,
    basser meldet sich mal wieder. ich wollte fragen, was ich bei gitarrensaiten in folgender situation erwarten darf:
    ich bin unsicher, was ich mir für eine gitarre kaufen werde, wegen der 3cm mensur-unterschied zwischen Tele und Lp. Erreichen möchte ich einen möglichst warmen saftigen ton. Ich werd wohl hauptsächlich clean spielen, der sound soll in richtung einer versöhnlich tönenden jazzgitarre gehen.
    Meine Erfahrungen vom Bass sagen mir, dass das nach Nylonsaiten schreit - also Tapewound. Gesucht, gefunden - in den Stärken 0.12 und 0.16 ...uff. Was nun?
    Beim Bass wars so, dass der Wechsel von reinen 45er Stahlsaiten auf 50er Tapewounds das Spielen wesentlich erleichterte, weil die Saitenspannung zurück ging. Kann ich selbiges bei der Gitarre erwarten? D.h. nehm ich eine Tele, werden wohl 0.09er drauf sein - bei 0.12ern oder gar 0.16 gibts ja dann die möglichkeit schlabbern oder die möglichkeit hals = C. Meine Erfahrung am Bass würde sagen, eher schlabberig, d.h. leichteres Spielgefühl. Und was wäre, wenn jetzt die Mensur noch 3cm krürzer wäre? wie würde sich das auf die Bespielbarkeit auswirken.
    Btw: keiner wird mich davon abbringen, Tapewound Saiten zu probieren. selbst wenns nicht so tönt, wie gewünscht, ists doch wenigstens arg interessant.
    Danke schonmal!
     
  5. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #5
    Die Oktavreinheit lässt sich bei einer Westerngitarre überhaupt nicht einstellen, da sie keine Saitenreiter hat. Viel wichtiger ist aber beim Saitenstärkenwechsel, dass ggf. die Halskrümmung neu eingestellt werden muss, da der Zug bei 009-Saiten wesentlich geringer ist, als bei 012-Saiten.
    Ein guter Kompromiß für die Westerngitarre sind 010-Saiten oder zur Not noch 011-Saiten.
    Mehr würde ich nur empfehlen, wenn Du mit Bottleneck spielen willst. Dann kann man 012- oder gar 013-Saiten nehmen. Meist empfielt sich dann auch eine Erhöhung der Saitenlage!
     
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