Saitenzug bei LP u. Strat: Saitenstärke in Abhängigkeit zur Mensur

J
jxn
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
31.01.20
Registriert
18.03.06
Beiträge
984
Kekse
1.501
Hi,

ich habe schon die Sufu bemüht und bin auf nützliche Exceltabellen gestossen, die mir den Zug der Saiten bei verschiedenen Mensuren und Saiten zeigen, aber eine klare Antwort konnte ich mir nicht ableiten.

Ich habe eine Les Paul und eine Strat. Ich spiele seit eh und jeh 09-42er Saiten auf der Strat. Hatte die vor Ewigkeiten auch auf der Les Paul, aber da die natürlich eine kürzere Mensur hat, sind Bendings was völlig anderes. Wie auch immer. Spiele jetzt immer 10er auf der Les Paul... Das kommt meinem Spielgefühl, dass ich von der Strat kenne schon näher. Da ich aber Fingerpicker bin, finde ich 10er Saiten wiederum nicht so angenehm. Die 09er auf meiner Strat will ich aber definitiv wegen dem Sound und Gefühl behalten. Die sind einfach perfekt für mich.

Daher meine Frage: Welche Saiten müsste meine Les Paul verpasst bekommen, um ungefähr in die Nähe des Spielgefühls der 9er auf meiner Strat ranzukommen, in Sachen Bendings etc.

Es ist nicht so, dass ich mit den 10ern der Paula nicht klarkomme. Nach einer Minute Umgewöhnung habe ich das wieder drin, aber da ich ein praktischer Mensch bin kam mir diese Frage nach einer besseren Lösung.


Schöne Grüße,
Helge
 
Joachim1603
Joachim1603
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
23.06.21
Registriert
26.10.04
Beiträge
3.734
Kekse
9.657
Ort
Mainhatten
Das ist auch mein Eindruck. Vom Spielgefühl entsprechen die .010 auf einer "kurzen" Mensur ungefähr den .009 auf einer langen Mensur. An Deienr Stelle würde ich die .010 auf der Paula lassen und die Minute Eingewöhnungszeit hinnehmen. Abgesehen davon klingen .009 auf einer Paula auch ein bisschen dünn.
 
keksal
keksal
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
16.11.11
Registriert
28.12.09
Beiträge
618
Kekse
775
Ort
Wien
vor allem, dazwischen gibts ja nicht wirklich was. wobei wohl eher die gewickelten saiten ein problem darstellen, oder? probiers vielleicht mal mit einem gemischten set, heavy top, light bottom oder sowas. also 10-42, beispielsweise, vielleicht ist das ein kompromiss...
 
unfassbaaar
unfassbaaar
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
31.01.21
Registriert
08.12.05
Beiträge
336
Kekse
1.450
Oder einfach mit .9 - .46 er.. Spiele ich auf meinen Paulas und empfinde das als optimal...
 
J
jxn
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
31.01.20
Registriert
18.03.06
Beiträge
984
Kekse
1.501
Hi,

danke für die Antworten.

Hatte auch mal 09er auf der Les Paul, aber das klang mir ebenfalls zu dünn und Bendings waren mir zu schwammig... Deswegen ja 10er, die mir manchmal ein bisschen zu viel Widerstand leisten und beim benden ein wenig mehr Widerstand leisten.


Gruß
 
BenBraun
BenBraun
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
19.05.15
Registriert
15.06.09
Beiträge
174
Kekse
560
Ort
Detmold
Das klingt doch schon nach der besten Lösung für dein Anliegen, wird meiner Meinung nach immer ein Kompromiss bleiben.

Hab mit meinen Klampfen (Paula und Tele) auch viel ausprobiert was die Saitenstärke angeht und für mich sind sind 10er auf beiden Gitarren die beste Lösung. Klar fühlt es sich unterschiedlich an, aber ich glaube nicht das man durch die richtigen Saitenstärken das Spielgefühl der beiden Gitarren vollkommen angleicht (will ich auch gar nicht :D)
 
H
Hans_3
High Competence Award
HCA
Zuletzt hier
19.06.21
Registriert
09.11.03
Beiträge
16.555
Kekse
57.355
Nach einer Minute Umgewöhnung habe ich das wieder drin

Dann ist ja alles in Ordnung. Das Spielgefühl dieser unterschiedlichen Instrumente kannst Du per Saitenstärke eh nicht nivellieren. Andere Hälse, andere Anschlagposition, anderer Abstand Saiten/Korpus, unterschiedlich hohe Bridges. Das sind 'ne Menge körperlicher/haptischer Unterschiede, die nun mal typisch für diese Instrumente sind. Und mit der Zeit wird sich die "1 Minute Umgewöhnung" noch verkleinern. Das "Geheimnis" vom nahtlosen Wecheln der Gitarre liegt nicht im (per se erfolglosen) Versuch der Angleichung, sondern in der konsequenten Akzeptanz der Unterschiede ;).
 
J
jxn
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
31.01.20
Registriert
18.03.06
Beiträge
984
Kekse
1.501
Hi,

hehe, das ist mir schon klar, sonst hätte ich ja nichts anderes als Strats. Ich will die Paula ja nicht zu Strat machen ;) Mir gehts nur als Fingerpicker speziell um die Dicke der Seiten. Bin da warscheinlich, auch nach 8-9 Jahren, noch empfindlich, wenn ich bei 10ern von zu dick spreche, aber wenn man vorher auf der Strat gespielt hat und dann die Paula nimmt, muss man schon "vorsichtiger" den Anschlag regulieren, sonst kanns schonmal wehtun. Aber ich denke, dass ich damit leben kann, weil sie so klingt wie sie klingt ;)

Schöne Grüße
 
J
jxn
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
31.01.20
Registriert
18.03.06
Beiträge
984
Kekse
1.501
Hi Leute,

aktiviere diese Leiche kurz mal, da ich mein Problem gelöst habe und es vielleicht auch andere interessiert, die auf dünnere Saiten stehen.

Die Lösung sind die EXL 120 Plus 0095 - 0115 - 016 - 024 - 034 - 044

Also genau die Mitte zwischen 09 und 10. Der Ton ist noch voll und nicht so knallig, aber sie fühlen sich an wie Stärke auf meiner Strat. Super!

Schöne Grüße
 

Ähnliche Themen

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Oben