[Sammelthread] Hilfe beim Fingersatz C-Griff

von mrT, 11.11.10.

  1. mrT

    mrT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #1
    Hallo,
    ich hoffe es ist OK ein paar technische Fragen zu stellen.

    Wer kann mir eine Fingersatzempfehlung geben. Ich lerne gerade um von Piano auf Knopf (C-Griff) und bin
    mir mit den Fingersatz in zwei Passagen nicht ganz sicher:


    1. Stück : Folgende vierer Akkorde werden nacheinander gespielt (aus Libertango):
    a ist jeweils der tiefste Ton.

    1. Akkord : a-h-c-e
    2.Akkord : a-cis-g-fis
    3.Akkord: a-c-d-f
    4. Akkord : a-h-c-e


    2.Stück : (aus unter Pariser Himmel)

    Es werden 5 Triolen nacheinander gespielt, und zwar die Tonleiter runter. Mein 4 Finger ist auf e (2 Reihe) und es kommen dann die Triolen

    1.Triole d-e-d
    2.Triole c-d-c
    3.Triole h-c-h
    4.Triole a-h-a
    5.Triole g-a-g

    danach muss ich auf f landen. Ich habe mir überlegt

    3-4-3
    2-3-2
    1-2-1
    3-4-3 (übersetzen)
    2-3-2

    und dann mit 1 auf f. Die Triolen sind später aber schnell zu spielen. Weiß nicht ob das günstig ist.


    Schon mal im voraus danke für die Antworten.

    Gruß
    mrT
     
  2. pgd

    pgd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #2
    Hallo mrT,

    technisch Fragen sind schon ok. Beim Umstieg von Piano auf Knopf hatte ich auch keinen C-Griff Spieler in Reichweite.

    Hier ist mein Vorschlag (alle Töne in den Reihen 1,2+3)

    a-h-c-e 1234
    a-cis-fis-g 1245 (fis in der 4. Reihe)
    a-c-d-f 1234
    a-h-c-e 1234

    Diese Akkorde liegen auf Piano besser als auf Knopf!

    d-e-d 343
    c-d-c 131
    h-c-h 232 (c in 4. Reihe)
    a-h-a 131
    g-a-g 343
    f 2

    Daumen in der 3. Reihe ist nicht mein Fall...

    Viel Spass... Peter :)
     
  3. mrT

    mrT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.10   #3
    Hallo,
    Danke für die rasche Antwort.

    Heute hatte ich ein bißchen Zeit zum üben.

    Die Akkorde sind wirklich nicht angenehm zu greifen Aber vielleicht ist das ja nur Übungssache.

    Bei den Triolen stockt es immer mit dem Daumen. Spiele ich langsam dann geht es, werde ich schneller dann gibt es Probleme.

    Ich habe mir jetzt für die Triolen noch folgendes überlegt:


    343
    232
    323 (Hand leicht drehen)
    243 (4 finger leicht schieben)
    232

    Ist dies ein merkwürdiger Fingersatz oder ist er spielbar. Vielleicht ist es mit den Fingersatz immer eine individuelle Sache und ich mache mir einfach zu viele Gedanken darüber.

    Für eine weitere antwort wäre ich dankbar.


    Gruß
    mrT
     
  4. chnöpfleri

    chnöpfleri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.10   #4
    Hoi mitenand,

    Ich bin neu im Forum, ich habe nach einigem Herumschnuppern auch den Entschluss gefasst, da mitzumachen.
    Ich gehöre zu der bei euch in Deutschland eher seltener anzutreffenden Fraktion von C-Griff-Spielern, und ich denke, hier kann ich helfen.

    @mrT:Ich gruppiere mal die Triolen um.
    Nehmen wir an, wir müssten diese Triolenreihen auf einem Piano-Akkordeon spielen. Der Fingersatz würde bei mir so aussehen:
    d edc: 3 432
    dch: 432
    cha: 432
    hag: 432
    agf: 432, oder auch 321 (aber nur, wenn es hier fertig ist). Das andere kann man ad infinitum fortführen.
    Ich nehme an, das würdest du auch so machen.

    Auf einem C-Griff-Instrument sähe das dann so aus:

    d edc: 3 431
    dch: 413
    cha: 431 (wobei es vielleicht bequemer ist, das c auf der 4. statt auf der 1. Reihe zu spielen)
    hag: 432 (auch hier gilt dasselbe wie oben, nur mit dem Ton a und dem 3. Finger)
    agf: 432

    Ich hoffe, dieser Fingersatz sei für dich bequemer.

    Viel Glück beim Ausprobieren.

    Gruss
    chnöpfleri
     
  5. mrT

    mrT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.10   #5
    Hallo,
    danke für die Antwort.

    @
    chnöpfleri : Genau so habe ich das auf dem Piano-Akkordeon gespielt.

    Fingersatz scheint auch gut zu gehen. Ich werde mal probieren was mir eher liegt. Scheint wohl so, dass man einfach ausprobieren muss.



    Danke und Gruß

    mrT
     
  6. mrT

    mrT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.11   #6
    Hallo erst einmal,

    Ich bin Umsteiger von Piano auf Knopf, also quasi Neuling auf dem C-Griff Akkordeon.
    Ich habe gleich mehrere Fragen, hoffentlich wird es nicht zu lang. Ich werde mich kurz halten.


    1. Akkordeonschule von Schmitz Draeger (Schule für das chr. Akkordeon C-Griff)

    Da ich schon Notenlesen und mit der linken Hand die Begleitung schon aus früheren Zeiten gelernt habe, habe ich dieses Buch je nach Bedarf genutzt.
    Nun wollte ich Tonleitern üben:p.

    C-Dur : 1 2 1 2 3 1 2 1 war der Vorschlag.

    :gruebel: Ja geht, scheint mir aber umständlich, besser finde ich die Version (habe ich von einer Internetseite)

    1 2 3 2 3 4 2 1 usw. Hier muss ich mit dem Daumen nicht so oft umsetzen.

    Jetzt kam ich zu G-Dur, nach Schmitz Draeger, jetzt festhalten :eek: : 2 3 4 1 2 3 4 5.

    Probiert und zum Schluss gekommen, das ist sehr umständlich, zumal wenn ich die Tonleiter weiter spielen würde, nach 4 wieder 2 kommen müsste. abgesehen von der Holprigkeit bei Finger 3 und 4 ( A H mit A 1.Reihe).
    Ich habe mich dann echt gefragt und mir den Kopf zermartert, weshalb Draeger Schmitz nicht den gleichen Fingersatz wie bei C-Dur vorschlagen, da sie sowieso alle 5 Finger einsetzen, kann ich doch mit 1 auf G beginnen:confused:.

    Nach Tagen habe ich mir das Heft nochmals genauer angeguckt, gleich vorne ist ein Bild eines Kindes mit Akkordeon abgebildet, an dem die richtige Haltung usw. erklärt wird und das Akkordeon auf dem Bild hat nur 3 Reihen:gruebel::gruebel: .

    Jetzt die Frage : Habe ich ein Lehrwerk für 3 ein reihige Knopfakkordeon gekauft :confused::confused:? Wenn ja ,welches Lehrwerk sollte ich dann benutzen???
    Das scheint doch für ein 5 Reiher nicht prasktisch zu sein, wenn es auf ein 3 Reiher eingeht ???
    Zumindest könnte es den merkwürdigen G-Dur Fingersatz erklären.



    2. Speziell C-Dur Fingersatz:

    Den etwas besseren Fingerstaz kann ich ja für jede Tonleiter einsetzen. Nun Habe ich auf einer Internetseite (link habe ich leider nicht mehr, bin von diesem Forum darauf verwiesen wurden)
    einen langen Artikel über Knopf und Piano und Fingersatz gelesen.

    Es ging um das Thema senkrecht oder waagerecht spielen, letzteres ähnelt eher der Spielweise beim Pianoakkordeon.

    Hier war der Vorschlag für C-Dur 234 34 232 (Zahlen zusammen sind nebeneinander liegende Töne).

    Finde ich auch sehr praktisch und auf alle anderen Tonleitern übertragbar.

    Was ist denn jetzt der Standartfingersatz für die Tonleiter (beim Pianoakkordeon gibt ja es wirklich nur einen):confused::confused::confused: ?

    Meiner Meinung nach sind beide praktisch, zB. bei einem Lied fängt es mit CDEH

    Benutz ich die erste Methode (Daumen) so kann ich Daumen auf E legen und komme leicht zum H,

    was bei der 2 Mtheode (234) nicht so einfach ist. Was meint Ihr :confused:?

    Letzte Frage ansonsten wird es zu lang:

    Chromatische Tonleiter: Wird die eher mit 432 432 432 und hoch mit 234 234 oder mit 123 123 bzw 321 321 gespielt?

    Bin mir da nicht sicher was sich besser anfühlt und was später mal besser läuft.


    Danke erst einmal für das lesen und bin jetzt auf Antworten gespannt.


    Gruß

    mrT
     
  7. lil

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    Erstellt: 16.02.11   #7
    Hallo Mr. T,
    zu den speziellen Knopfgrifffragen kann ich Dir nichts sagen (spiele seit 40 Jahren Pianoakkordeon). Aber dass es auf Piano nur einen Fingersatz gibt, möchte ich relativieren: ja, es gibt nur einen Standardfingersatz. Aber nur, wenn die Tonleiter für sich steht. Und wo im praktischen Gebrauch spielst du eine Tonleiter, die beim Grundton beginnt und eine oder mehrere Oktaven später mit dem Grundton endet, ohne dass vorher und/oder nachher noch weitere Töne kommen? Normalerweise (d.h. außerhalb des Tonleiter-Übens) führen irgendwelche Töne zum Beginn der Tonleiter (bzw. des Tonleiter-Fragments) hin und geht das Stück nach dem Ende der Tonleiter (bzw. des Tonleiter-Fragments) mit irgendwelchen Tönen noch weiter. Mit welchem Fingersatz du die Tonleiter spielst, hängt dann davon ab, wie du hinkommst, wie viele Töne das Tonleiter-Fragment umfasst und wie es dann weitergeht. Der "Standard-Fingersatz" muss also auch auf der Piano-Tastatur variiert werden. Und auf der Knopftastatur wird es nicht viel anders sein.

    Gruß,
    INge
     
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  8. meeresbrise

    meeresbrise Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.11   #8
    Hallo mrT,

    Diesen Satz von lil kann ich nur bestätigen. Mit meiner Lehrerin in der Musikschule wird für jedes Lied immer ein neuer Fingersatz ausgearbeitet. So starr ist das System nicht. Es soll ja bequem sein! Natürlich ähnelt sich das dann je nach Noten oft. Dazu kann ich dann noch Folgendes sagen:

    Ich lerne es so, dass der Daumen immer nur in der ersten Reihe eingesetzt wird. Das heißt z. B. für C und A. Bei allen anderen Noten legt sich der Daumen bequem an den Rand der Distanzseite und gibt dem ganzen Akkordeon Halt. Ich denke mal, dass das auch einfach eine Gewöhnungssache ist. Ich fände den G-Dur-Fingersatz, den Du nicht magst, jetzt nicht so umständlich.

    Kann ich mir nicht vorstellen. Du meintest doch, dass das Lehrwerk für ein 3-Reihiges Akkordeon ist? Ich habe seit Mai Unterricht und im Prinzip haben wir die Hilfsreihen noch nie verwendet. Bei einem Dreiklang, den ich momentan machen muss, benutze ich die 4. Reihe jetzt mal, weil ich es angenehmer finde. Bei mir spielt sich alles ansonsten immer noch auf den ersten 3 Reihen ab.

    Mehr kann ich Dir aus meiner persönlichen Erfahrung nicht sagen. Ich bin froh, dass meine Lehrerin mir die Fingersätze für die Melodieseite in rasend schneller Zeit drüber schreibt. Wenn ich das selbst ausklamüsern müsste, wäre ich viel länger dran und manchmal auch recht ratlos ... ;)
     
  9. chnöpfleri

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    Erstellt: 16.02.11   #9
    Hallo miteinander,

    Das Einrichten eines C-Griff-Threads finde ich super! Ich schätze, bei euch spielen ziemlich wenige Akkordeonisten C-Griff, und Unterstützung ist hilfreich, sonst fühlt man sich wie ein Rufer in der Wüste, gäll?

    Ich möchte da einige Fragen beantworten:

    "Habe ich ein Lehrwerk für 3 ein reihige Knopfakkordeon gekauft ? Wenn ja ,welches Lehrwerk sollte ich dann benutzen???
    Das scheint doch für ein 5 Reiher nicht praktisch zu sein, wenn es auf ein 3 Reiher eingeht ???
    Zumindest könnte es den merkwürdigen G-Dur Fingersatz erklären."

    Nein, liebe(r) mrT. Das Lehrwerk wurde, so schätze ich, vor etwa 50 Jahren geschrieben, und zu dieser Zeit gab es für kleine Schüler diese 3-reihigen Akkordeons, wie im Schulwerk abgebildet. Die nächstgrösseren Instrumente waren ca. 10 cm höher.

    Zudem ist der Fingersatz für G-Dur gar nicht so umständlich. Und der von dir erwähnte Fingersatz ist wirklich nur für eine Oktave gedacht. Über mehr als eine Oktave wärs:
    234 123 1234 (diese 1 wäre auf fis) usw. Zurück wärs dann: 54321 4321 321 432(1), das wäre wieder ein fis.

    C-Dur funktioniert gut mit dem Fingersatz 1 2 1 2 3 1 2 (oder 3) 1 usw. Analog zurück.

    Blöder ist es bei den Tonleitern aus der 3. Reihe. Draegers Vorschlag 23 1234 123 (dieses 1 wäre cis) ist ziemlich unbequem und gewöhnungsbedürftig. Funktioniert auch retour.

    Wesentlich scheint mir, dass man die Hand möglichst gerade hält. Sagen wir mal so: bei C-Dur mit 123 234 21 usw. dreht man ja die Hand beim Übersetzen von e nach f, und noch stärker, von a nach h. Das ergibt so ein optisches Schlingern. Allerdings muss man diese Tonleiter mit dem 4-Fingersatz, der bei uns damals gelehrt wurde, so spielen musste (oder noch schlimmer: 234 23 23 usw), weil wir den Daumen am Griffbrett haben mussten (benützen verboten! :nix:)

    Zu den chromatischen Tonleitern: soviel ich weiss, sind beide Varianten nicht falsch. Früher, mit dem Daumen am Griffbrett, hat man 234 gespielt.

    @meeresbrise: hast du bei den Fingersätzen deiner Lehrerin schon darauf geachtet, wo sie über- oder untersetzt? Macht sie das auch so: bei Läufen nach oben untersetzen, bei denen nach unten übersetzen (ich meine tonhöhenmässig)?

    Ich benütze den Daumen auch ziemlich häufig in der 2. Reihe (unabdingbar, wenn man Tonleitern in Terz- oder Sextabständen legato spielen soll), aber auch bei den Tonleitern wird er dort ziemlich benützt.

    @lil: ich stimme deiner Aussage voll und ganz zu.

    Grüsse

    chnöpfleri
     
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  10. meeresbrise

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    Erstellt: 17.02.11   #10
    Guten Morgen chnöpfleri,

    Könntest Du mir noch einmal auführlicher erklären wie Du das meinst? Oder an einem Beispiel? Ich bin Anfänger und habe leider nicht verstanden, was Du genau meinst. :o Sorry! :confused:
     
  11. chnöpfleri

    chnöpfleri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.11   #11
    Guten Abend, Meeresbrise,

    Es tut mir sehr leid, dass ich mit meiner Frage so eine Riesenverwirrung angestiftet habe. Sorry! :)

    Ich versuche es in dem Fall etwas weniger konfus.
    Nehmen wir an: Dreiklangsübung, aufsteigend,. C-Dur, über 2 oder mehr Oktaven, und wieder zurück.
    Fingersatz: c - 1, e - 2, g - 3. Nächsthöheres c - wieder mit 1, damit man den Lauf fortsetzen kann. Das Bewegen des Daumens unter der Hand hindurch ist das Untersetzen. Zurück gehts mit Übersetzen: nämlich dann, wenn man mit dem Daumen wieder auf dem c ist und mit dem Mittelfinger aufs nächsttiefere g gelangen soll.

    Ich habe extra eine schwierigere Übung ausgewählt, beim Spielen merkt man da aber sehr gut, was gemeint ist.

    Gut Ausprobier und herzlichen Gruss

    chnöpfleri
     
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  12. meeresbrise

    meeresbrise Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.11   #12
    Danke chnöpfleri! Ja, so kenne ich das. Ab und an landet aber auch der Zeigefinger auf dem nächsttieferen g, vor allem wenn man z. B. in der hohen Lage das h und das d (z. B. mit Finger 4 und 5 spielt). Wir spielen eigentlich nur Lieder, wir machen keine Tonleiter-Übungen. Find ich auch ganz gut. Vielen Dank noch einmal für Deine Hinweise, ich finde sie äußerst hilfreich! :)
     
  13. chnöpfleri

    chnöpfleri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.11   #13
    Liebe Meeresbrise,
    Bitte, ist gern geschehen.
    Ich wünsche dir weiterhin sehr viel Spass am Akkordeonspielen! :):):)

    Herzliche Grüsse

    chnöpfleri
     
  14. mrT

    mrT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.11   #14
    Hallo,

    habe nochmal eine Frage zum Fingersatz zu einem bestimmten Teil eines Stückes.
    Ersteinmal haben mir die vielen Antworten und anderen Beiträge wirklich geholfen, den Umstieg von Piano auf C-Griff nicht zu einem Frusterlebnis werden zu lassen:):).

    Ich hoffe weiterhin, dass es OK ist, nach Fingersätzen zu fragen. Ich habe keine andere Möglichkeit, da es hier keine C-Griff Lehrer gibt. Vielleicht profitieren ja auch andere von den Fragen bzw. Lösungsvorschlägen.


    Ich habe jetzt ungefähr 3 Monate nach einer Knopfgriffschule (Würthner) gelernt und muss sagen, dass, wenn man systematisch vorgeht, eher ein logisches Verständnis entwickelt.
    Einfaches rumprobieren und selber tüfteln macht eher wenig Sinn. Ich habe die Schule zwar noch nicht durch , aber ich lasse mir auch Zeit damit. Schade, dass nicht alle Stücke in der Schule mit Fingersätzen versehen sind :-):-):-)( , oder soll man das aus dem Verständnis der vorhergehenden Beispiele heraus leicht selber können :confused::confused::confused::confused: ?

    Nebenher versuche ich mich an Stücke, die ich damals auf dem Piano-Akkordeon spielte. Daher komme ich ab und an an Stellen, wo mir der Fingersatz nicht so klar wird, das heißt ich würde gerne einen natürlichen bzw. logischen Fingersatz benutzen.

    Ich hoffe das es OK ist, wenn man Passagenweise Notenbilder einstellt:confused::confused::confused:?

    Das Stück ist von Hans Luck, bilder aus dem Zirkus. Es lässt sich auf Standardbass (da wäre sogar der Fingersatz dabei) oder natürlich mit MIII spielen (habe mir jetzt ein Converter zugelegt, da ich den auch als Piano-Akkordeon hatte). Das Stück ist zu empfehlen, nicht zu schwer und abwechslungsreich :) . Diese Passage kommt aus dem Bild "Tiere aus fremden Ländern", das Stück besteht aus mehreren Bildern (Clown , Seiltänzer usw.)

    Hier die Passage

    DSC_0001.JPG


    Besonders interessant wäre der Übergang von d zu den Doppelgriffen, das erscheint mir irgendwie schwierig :gruebel: -- der vorgeschlagene Fingersatz ist wohl eher für Piano-Akkordeon.

    Danke im voraus. Bin auf Tipps sehr gespannt.

    Gruß
    mrT
     
  15. Monteverdi

    Monteverdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.11   #15
    Beim dem Übergang kannst Du doch einfach springen, das d ist ja in jedem Fall abgesetzt zu nehmen. Bei den Quarten hängt es davon ab, wie dicht man spielen möchte. Ich würde spontan e-a mit 2-4, d-g auch mit 2-4 und g-c mit 3-5 spielen. Wenn es mehr legato sein soll, dann e-a mit 1-3, d-g mit 2-4 und g-c mit 2-4.

    Monte
     
  16. chnöpfleri

    chnöpfleri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.11   #16
    Ein weiterer Vorschlag: Beginn beim e, Auftakt zum 4. Takt

    3 - 2 - 1 - 5 (auf dem d), dann die Doppelgriffe: 2+4 (e+a), 2+3 (d+g), wieder 2+4, für g+c Finger 3+5, dann wieder zurück. Alles auf den
    äusseren Reihen, so klappt es mit den 3 letzten Doppelgriffen auch im Legato.

    Gruss, chnöpfleri
     
  17. mrT

    mrT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.11   #17
    Hallo,

    danke an Monteverdi und chnöpferli für die antworten.:):)

    Die Version mit 13 24 24 scheint ganz angenehm zu sein. Die Version mit 2 3 (bei d + g) finde ich von der Spreizung her etwas gewöhnungsbedürftig, ich kann mir vorstellen dass man sich da mal schneller vergreift , oder es ist vielleicht nur eine Frage des Übens :confused:

    Der vorgegebene Fingersatz 13 12 13 24 finde ich auch praktisch, man hätte nur den Daumen einmal in der 3.Reihe, sollte man das auf jeden Fall vermeiden ??:confused::confused:

    Auf jeden Fall haben mir die Antworten schon weiter geholfen.

    Gruß
    mrT
     
  18. chnöpfleri

    chnöpfleri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.11   #18
    Hallo mrT,

    Ich selbst gehe nur im Notfall mit dem Daumen in die 3. Reihe. Verboten ist es nicht, manchmal gehts halt nicht anders. (siehe weiter unten).
    Bei deinem aus der Piano-Akkordeon-Ausgabe zitierten Fingersatz gibt es auch eine Art Spreizung, der Daumen rutscht aufs D und wieder aufs E zurück. Mein Vorschlag mit der Spreizung wäre hier aber echt nicht nötig gewesen, darum sorry.
    Allerdings habe ich einmal gelernt, dass man bei komplizierten Legato-Stellen mit 2 und mehr Tönen, bei denen der nächste Griff nicht direkt erreichbar ist, die Melodie den Vorrang hat und die anderen Finger so schnell wie möglich nachrutschen sollten. Um dann keine Knöpfe in die Finger zu kriegen :D , ist es dann
    nötig, auf den oben erwähnten Trick zurückzugreifen.

    @Monteverdi: Elegantissimo, getestet und mir nicht im Halbschlaf kurz nach Mitternacht aus den Fingern gesogen wie mein obiges Beispiel, ist dein Fingersatz, wobei ich nicht ganz verstanden habe,
    ob die unterstrichenen Zahlen den Griffen in die 4. Reihe entsprechen. Mein Vorschlag wäre darum: e-a 13, d-g 24, e-a 13, g-c 24, e-a 13. Hast du auch das gemeint?

    In der Hoffnung, einige Unklarheiten beseitigt uns keine neuen geschaffen zu haben, grüsst herzlich

    chnöpfleri
     
  19. Monteverdi

    Monteverdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.11   #19
    Ja, wobei mir ein Fehler passiert ist: das d natürlch in der 3. Reihe, also nicht unterstrichen.
    Wie Du siehst, nein. Aber: viele Wege führen nach Rom und ich will die aus meinen krummen Finger resultierenden Fingersätze nicht unbedingt als non plus ultra sehen :-)

    Monte
     
  20. mrT

    mrT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.11   #20
    Hallo,

    ich bin gerade dabei Doppelgriffe zu üben. Nebnn dem Würthner benutze ich parallel auch andere Schulen.

    Ich habe mir daher von Verlag Berben "Metodo per Fisarmonica", welches in 2 Bänden gibt und dreisprachig ist, zugelegt.

    Das Buch ist sehr umfangreich und es gibt viele Übungsstücke . Übrigens ist es für Piano- und C-Griff Akkordeon (Fingersätze sind unter den Noten) geschrieben.

    Nebenbei bemerkt, di Fingersätze für die Dur Tonleitern sind nicht wie im Würthner,

    Beispeil C-Dur : Würthner - 1212312341.... also es wird der Daumen beim 4.Finger über oder untergesetzt

    Andere Buch : 121231212.... hier wird der 4. finger vermieden.

    Übrigens sind die anderen Tonleitern auch jeweils anders als bei Würthner und dem Lehrwerk von Dräger.

    Ich habe mich jetzt an die erste Variante gewöhnt. Was wird denn eigentlich eher genommen?


    Jetzt zu den Doppelgriffen: Das Buch verwendet eingekreiste Zahlen, falls die Hilfsreihen (4 und 5 Reihe ) benutzte werden.

    Haben die jetzt hier die Kreise vergessen oder spielt man das tatsächlich so mit den ersten 3 Reihen?
    Speziell wäre dann im 1.Takt und im 2. Taktder Wechsel vom ersten zum zweiten Notenpaar merkwürdig.

    Ist vielleicht 13 42 53 42 und 2 Takt 42 31 42 31 gemeint?

    002.JPG

    Danke für kommende Antworten

    gruß
    mrT
     
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