Schlag- und Zupfmuster Banjo, Mandoline und Bouzouki

von Mordread, 26.08.20.

  1. Mordread

    Mordread Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.20   #1
    Hallo,
    Spiele seit ein paar Monaten Banjo, Mandoline und Bouzouki in einer Folk-Band. Ich suche nach Tutorials für geeignete Schlag-und Zupfmuster. Kann mir jemand Tipps geben?
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 29.08.20   #2
    Hallo im Forum!
    Alle 3 Instrumente abwechselnd - aha!

    Zunächst ein paar Rückfragen:
    Banjo: 4- oder 5-String?
    Bouzouki: In welcher Stimmung?
    Mandoline: Chop wie beim Bluegrass? Sonst sehe die Mandoline eher als Instrument, das ein Solo oder die Melodie mitspielt, ganz besonders bei Folk. Für Schlagmuster/Begleitung hast du doch die Bouzouki ...

    GEH
     
  3. Mordread

    Mordread Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.20   #3
    Hi GEH,
    Danke für dein Interesse an meiner Frage. Das Banjo ist ein 4 String in der Stimmung g,d,a,e. Die gleiche Stimmung haben auch die anderen Instrumente.
    Ich habe also drei Instrumente, die mit vier Saiten eigentlich sind, weshalb ich die Zupfmuster übertragen kann.
    Mandoline als Rhythmus Instrument kann schon richtig Dampf machen. Ist halt für einige Sings dienlicher als Bouzouki und Banjo. Das Banjo spiele ich übrigens auch gerne als Rhythmus Instrument. Das Gesamtklangbild wird durch eine Akkordeonspielerin, eine Geigerin und einen Gitarristen vervollständigt.
    Mich interessieren abwechslungsreiche Zupf- oder Schlagmuster.
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 30.08.20   #4
    Puh, mit dem Ansatz verschenkst du mMn sehr viel Potenzial der unterschiedlichen Instrumente.
    GDae - im Prinzip die Geigenstimmung - lässt auf der Mandoline ein flottes Solospiel zu wenn auch der Geigenfingersatz verwendet wird - probier das mal aus falls noch nicht versucht.
    Ansonsten sind die Chop-Akkorde aus dem Bluegrass interessant, bei denen alle Saiten gegriffen bzw. abgestoppt werden. Zum Thema Chop-Chords gibt es genug Lessons bei YouTube.
    Chop-Akkorde sind auf längeren Hälsen schwierig und optimal ist GDae auch für offene Akkorde nicht.
    Deshalb wird die Irish Bouzouki eher in GDad gestimmt, damit lässt sich die oft realisierte Kombi aus Einzeltönen und Akkorden besser realisieren. GDae wird bei der Irsh Bouzouki auch eher für das Melodiespiel verwendet.
    Das Banjo hätte ich wie ein Tenor-Banjo in CGda gelassen. Das ist ja nur im eine Quinte versetzt und du hast damit deulich mehr Möglichkeiten Akkorde zu finden, wenn die Band ein andere Tonart verwendet.

    Ich weiß, du suchst nach "Tutorials für geeignete Schlag-und Zupfmuster", dazu muss ich aber etwas mehr über die Musik (Beispiele?) wissen und es gibt da bei so unterschiedlichen Instrumenten keinen Allgemeintipp, auch dann nicht, wenn sie alle in gleicher Stimmung gespielt werden.
     
  5. Mordread

    Mordread Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.20   #5
    Hi,
    Ich bin sehr glücklich mit der Stimmung g,d,a,e. Ich kann ohne Weiteres Akkorde und ihre Umkehrungen in höheren Lagen problemlos auf alle Instrumente anwenden. Und natürlich spiele ich auf allen Instrumenten kleinere Melodiepassagen, was sehr gut funktioniert. Da ich aber auch der Sänger bin, brauche ich das Akkordspiel. Die Musik bewegt sich größtenteils in der deutschen Folklore der letzten 8 Jahrhunderte, obwohl wir auch so Sachen wie "Irish Rover" im Programm haben. Auch von den Streunern haben wir Lieder im Programm. An einer anderen Stimmung bin ich derzeit nicht interessiert.
    Mich interessieren Zupfmuster im 3/4, 6/8 und 4/4 Takt. Wenn du hilfreiche Tutorials hast, wäre ich dankbar.
     
  6. Jed

    Jed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.20   #6
    Als Sängerkollege kann ich dieses Bedürfnis nachvollziehen. Deshalb spiele ich in der Gruppe 5-string Banjo (gCGHD) oder gelegentlich Gitarre (EADghe). Deutsche Lieder singe ich meist solo, und da nehme ich gerne die Waldzither (CC-GG-cc-ee-gg) zur Hand. Das sind drei Instrumente, die dem Akkordspiel sehr entgegenkommen, und auch "kleine Melodiepassagen" kann ich mit ihnen gut bewältigen. Muss ich durchgehend melodieführend spielen, nehme ich die Mandoline oder die Banjomandoline (GDAE), je nach gebotener Lautstärke.
    Natürlich klingen Banjo, Gitarre und Waldzither (eine enge Verwandte des Bouzouki) vom Timbre her anders. Aber ein Hauptgrund, das eine oder andere für ein bestimmtes Stück zu wählen, sind die unterschiedlichen musikalischen Möglichkeiten, die sie auf Grund ihrer verschiedenen Stimmungen bieten.
    Hätte ich drei untershiedlich gebaute aber gleich besaitete Instrumente, könnte ich lediglich das Timbre variieren.

    Ich finde es bewundernswert, wenn einer mit einer Quintstimmung Akkorde spielen kann! Ich habe es deshalb nie lernen müssen, weil ich immer ein 5-string-Banjo greifbar hatte ...
    Allerdings werden die quintgestimmten Instrumente typischerweise mit einem Plektrum gespielt, sei es melodisch wie die italienische Mandoline oder das irische Tenorbanjo, oder mit geschlagenen Akkorde wie die Bluegrass-Mandoline (chops) oder das Dixieland-Tenorbanjo.
    Die Akkordversionen, die sich aus der Quintenstimmung ergeben, scheinen für Rolls, Arpeggien und gezupfte Teilakkorde nicht sonderlich geeignet zu sein.
    Deshalb wundert mich deine Frage nach Zupfmustern. Bei 5-string oder Gitarre könnte ich dir helfen, aber was kann man mit einem Plektrum machen, außer Akkorde schlagen oder Melodien zupfen/tremolieren?

    Cheers,
    Jed
     
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  7. saitentsauber

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    Erstellt: 06.09.20   #7
     
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