Schnelles Bassdrum-Spiel, gute HiHat Grooves

von sonata27, 23.06.08.

  1. sonata27

    sonata27 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #1
    Hallo zusammen,

    ich spiele seit über einem Jahr Schlagzeug. Habe in dieser Zeit gute Fortschritte gemacht und auch solche Sachen wie Paraddidles usw. klappen sehr gut.

    Ich würde mich gerne noch intensiver mit dem Hihat-Spiel befassen. Und zwar bin ich auf der Suche nach guten Grooves, gerade auch mit doublestrokes auf der Hihat.

    Würde mich freuen, wenn mir jemand mal ein paar gute Grooves mit doublestrokes posten könnte.

    Buchempfehlungen wäre auch sehr hilfreich. Taugt denn dieses HiHat-Master etwas oder ist das mehr für reine Anfänger geeignet?

    Kurz nochmal zum Bassdrumspiel.

    Anfangs habe ich immer HeelDown gespielt, jetzt fast nur noch HeelUp.
    Obwohl ich schon soviel über verschiedene Techniken gelesen habe und mein Fuss bzw. Bein mittlerweile doch sehr gut trainiert sind, habe ich immer noch einige Probleme beim schnellen Spiel.
    Schnelle Doppelschläge z.B. fallen mir immer noch recht schwer. Diese ganzen Sachen mit dem Fuß nach vorne oder hinten verschieben, haut alles nicht hin.
    Ich weiß, jeder hat eine andere Technik, aber ist das normal, das man nach dieser Zeit immer noch Probleme mit schnelleren Doppelschlägen hat?
    Das müsste doch auch mit HeelUp gut klappen.

    Grüße
    Andi
     
  2. e-R@Z0r

    e-R@Z0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #2
    Ich benutze zB. Heel-Toe, schau dich mal bei Youtube nach Erklärungen und Anleitungen um. Aber es funktioniert ca. so: Man rollt den Fuß auf dem Pedal ab, also erst hinten runter und vorne oben lassen, dann vorne runter und hinten hoch, dann hinten runter usw... Ich kann mit der Technik gute kleine Rolls auf der BD spielen. Probiers mal aus ;)
     
  3. ahead

    ahead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #3
    Es gibt exzellente Jazz-Drummer, die keine 180 BPM hinkriegen - macht sie das zu schlechten Drummern? Natürlich nicht.
    Wenn das nach einem Jahr Spiel noch nicht klappt, dann heißt das nicht, das du schlecht bist. Wenn du das nicht geübt hast, dann kannst du das auch nicht.
    Wenn du das allerdings intensiv geübt hast, dann könnte das evtl. an falscher Technik liegen. Oft ist es aber nur die Erfahrung, die mit der Zeit kommt und hier eben das Gefühl für das Pedal. Manchmal probt man sich zu Tode und es will einfach nicht klappen. Dann hockt man sich einen Tag später an's Drumset und es klappt! Ist also nur ein Sache von Übung und Zeit - bleib dran!
    Solltest du dich extrem unwohl fühlen und du vermutest eine falsche Spieltechnik, dann schau doch mal auf YouTube nach Videos, das Internet kann heutzutage echt viel bringen.

    Speed and skill only comes with time, there's no way around it.
     
  4. sonata27

    sonata27 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #4
    Bei YouTube habe ich schon mal geschaut. Da sind teilweise Sachen dabei, das ist ja irre. Ich wär manchmal schon froh, wenn ich nur halb so schnell auf der Bass spielen könnte.

    Aber so richtig weitergebracht haben mich diese Videos auch nicht. Ich dachte, es liegt evtl. an der Fussmaschine, aber das ist ne gute von Sonor. Mir kommt der Anschlag auf der Bassdrum auch ziemlich hart vor. Das Problem kann ja viele Ursachen haben. Federeinstellung der FM. usw.

    Vielleicht hab ich mir wirklich eine schlechte Technik angewöhnt. Das wird dann allerdings schwierig, aus dieser Gewohnheit rauszukommen.
    Diese Heel-Toe-Technik werd ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Habt ihr evtl. etwas für meine HiHat Geschichte?
     
  5. bartender

    bartender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.08   #5
    Öhm... du könntest deiner fantasie einfach freien lauf lassen... spiel einfach einen normalen, einhändigen groove mit 8teln auf der hihat und füge ein paar doubles mit einer oder beiden händen (mit einer hand wären es dann 16tel, wenn du mit 2 händen doubles einfügst, dann 32tel...). ich hoffe du meinst, was ich meine. in modern drumming 2 (diethard stein) ist da auf jeden fall was zu drin. im ersten band auch einzelne grooves (musst mal bei licks gucken, falls du das buch hast).
     
  6. bece

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    Erstellt: 24.06.08   #6
    Lehrer/in !!! ;)
     
  7. bartender

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    Erstellt: 24.06.08   #7
    Das sowieso.
     
  8. sonata27

    sonata27 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.08   #8
    Ja, ein Lehrer wäre nicht schlecht. Ich hab es auch schon oft hier gelesen.
    Nur muss ein guter Lehrer auch vorhanden sein. Bei mir in der Gegend ist das leider nicht der Fall und somit muss ich mir eben alles selber beibringen.

    Das klappt auch sehr gut. Natürlich ist es schwieriger, aber was bleibt mir für eine Wahl?

    Deshalb suche ich ja auch nach Tipps und gerade diese HiHat-Geschichte ist mir wichtig.
    In den Büchern die ich habe, wird sie leider zu wenig behandelt, außer den Standardsachen wie öffnen und schließen.
    Ich möchte halt schöne Takte auf der HiHat spielen und es wäre nicht schlecht, passende Notenbilder zu haben.

    Darum hoffe ich ja hier auf Empfehlungen von Euch für Bücher speziell für Hihat-Grooves+Techniken bzw. von Euch notierte Sachen, die ich dann spielen kann.

    Wäre also schön, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet.
     
  9. bartender

    bartender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #9
    Wenn du keine Literatur oder DVDs da hast, dann guck einfach mal bei youtube rum und hör ganz viel Musik. In Funkmusik findest du z.B. häufig schöne Hihat-Patterns. Aber auch Hip Hop und RnB hat da was zu bieten...
     
  10. sonata27

    sonata27 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #10
    Ja, danke für den Tipp. Hab mir einiges angeschaut und werds mal ausprobieren. Modern Drumming leg ich mir noch zu, ansonsten denk ich mir selbst mal was aus.

    Ich möchte noch mal auf die Sache mit dem Bassdrumspiel zurückkommen.
    Wie gesagt, bereitet es mir Probleme schnelle Doppelschläge zu spielen.

    Wenn ich ohne Fussmaschine übe, bin ich allerdings super flott, auch mit beiden Füssen.

    Der vordere Fussteil befindet sich am Boden, ich hebe die Fersen leicht an und ab geht’s. Seltsam, das das da so flott geht, aber sowie ich meinen Fuß auf der Fussmaschine habe, hängts irgendwie. Ich kann da die Ferse nicht so runterdrücken, sondern muss mehr mit dem Bein arbeiten und die Ferse bleibt waagrecht.
    Meine Übung ohne FMaschine ist wie, als wenn die FMaschine genau umgedreht an der Bassdrum stehen würde, also das Pedal mit der höheren Seite nach hinten und ich nur mir der Ferse trete. Jetzt mal ne Frage, gibt’s so ne Technik überhaupt bzw. gibt’s solche FMaschinen, wo ich mit der Ferse spielen kann?

    Ach so, spiele momentan auf einer P433 von Sonor und diese HeelToe-Sache hab ich bis jetzt noch nicht hinbekommen. Weder barfuss noch mit Schuhen. Hab wohl eher ein Problem mit dem Bein, wie mit dem Fuss.
     
  11. bartender

    bartender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #11
    Sonor hat Pedale, wo du sowohl vorn als auch hinten treten kannst (hat dann auch 2 Beater).
    Vllt. etwas allgemeines zu Bassdrumschlägen: Ich denke für mich nicht die Abwärtsbewegung, sondern die Aufwärtsbewegung des Fußes. Die Abwärtsbewegung ist bei mir unausweichliche Konsequenz der Aufwärtsbewegung. Stell dir am besten vor, irgendetwas steckt unter deiner Ferse im Boden und du versuchst es mit deiner Ferse herauszuziehen. Danach lässt du deinen Fuß einfach fallen. Das könnte dir vielleicht auch schon helfen.
    Schnelle Doppelschläge habe ich mit Grooves geübt, in denen 2 16tel hintereinander waren. Einfach viel davon spielen, nach einiger Zeit läufts dann immer besser. Ganz wichtig dabei: LANGSAM anfangen und LANGSAM das Tempo steigern.
     
  12. sonata27

    sonata27 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #12
    Okay, ich werd mal jede Menge Doppelschläge üben.

    Wie hast du deine Fussmaschine und dein Bassdrumfell eingestellt, weich oder eher hart?

    Wenn man HeelUp spielt, dann wäre es doch besser, wenn die Fussmaschine nach dem Tritt mit Druck den Fuss wieder hochdrückt oder?
    Dann ginge der nächste Tritt doch bestimmt einfacher, bzw schneller.
     
  13. bartender

    bartender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.08   #13
    Also Fellspannungen haben sich mittlerweile geändert. Habe es aber auf einem recht laschen Fell gelernt (gerade, dass es bei leichtem Druck in die Mitte keine Falten mehr wirft). Jetzt ist mein Fell straffer.
    Zur Federspannung... Also wirklich hart sind sie nicht eingestellt. Ich brauche kaum Kraft, ich kann meinen Fuß einfach fallen lassen und es gibt einen Schlag (und danach kann ich ihn auch mit der Ferse aufm Boden liegen lassen). Aber die Federkraft reicht aus, um das Pedal immer am Fuß zu haben.
    Zwar kommt das Pedal schneller zurück, wenn du Feder stärker spannst. Aber du brauchst auch mehr Kraft und das bremst. Hier gild es meiner Meinung nach ein Mittelding zwischen "Rückstellkraft" und Leichtgängigkeit zu finden.
     
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