Selbstgemachte musik Verkaufen -muss Gema ???

von JASMINI, 01.06.08.

  1. JASMINI

    JASMINI Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.06.08   #1
    mache alles selbst ... jetzt wollt ich fragen wie es ausssieht mit der gema, wenn ich zum beispiel meine cds über meine homepage verkaufen würde ....
    was musss ich beachten... was muss ich zahlen wie tolerant ist die gema ??

    und dann noch eine zwiete frage ... wo und wie kann ich online einfach und gut per zb . paypal verkaufen ?

    danke !

    robert

    :cool:
     
  2. ambee

    ambee Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 01.06.08   #2
    gema zahlt der tonträgerhersteller nur, wenn die vervielfältigten stücke von komponisten und textern stammen die bei der gema mitglied sind, die diese gebühren dann wiederum an die urheber ausschüttet.
    sprich, bist du gema-mitglied, musst du zahlen, wenn nicht, dann nicht. toleranz gibts da nicht, entweder ja oder nein.
    wegen der gema-vermutung muss aber jede vervielfältigung bei der gema gemeldet werden, die dann entweder gebühren verlangt oder eine freistellung herausgibt. bist du kein mitglied und brennst deine cds selbst daheim ist das relativ egal, ist nich kontrollierbar und interessiert auch keinen.

    wenn du selbst cds verkaufst und damit geld einnimmst ist das aber ein gewerbe, das musst du natürlich beim gewerbeamt anmelden.


    in itunes, amazon und andere online-plattenläden kommst du über einen vertrieb rein. da gibts verschiedene anbieter wie zB https://kazzong.com/
    paypal hat damit nix zu tun, es sei denn du willst einen eigenen online-shop für deine mucke machen, aber das lohnt sich für dich wahrscheinlich nicht
     
  3. Gast 2738

    Gast 2738 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #3
    Sry, wenn ich das hier rauskrame, aber darf eine Band ohne Gewerbe tatsächlich nicht ihre eigenen CDs verkaufen? Ich dachte außerdem, diese Einnahmen müsse man erst anmelden, wenn sie eine bestimmte Grenze übersteigen und solange juckt es eben keinen :confused:
     
  4. Schwarzblut

    Schwarzblut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #4
    da kann ich selber nicht direkt weiter helfen. aber ich weiß, dass man fürs gewerbe erst ab einem gewissen einkommen abgaben zahlen muss. also kanns nicht schaden.
     
  5. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #5
    Meiner Meinung nach musst du kein Gewerbe anmelden, einfach die Einnahmen bei der Steuererklärung als Einnahmen aus Selbständiger Tätigkeit mit angeben, da gibst du auch die Kosten deiner Produktion als Ausgaben an und gut ist es. Am besten ist es schon bei der Planung der CD-Produktion einen Einahme Überschussrechnug anzulegen und diese dann immer gleich ausfüllen wenn Ausgaben oder Einnahmen anfallen, dann ist die Steuererklärung diesbezüglich kein Problem mehr.

    Angaben natürlich ohne Gewähr, dies ist keine Rechtsberatung (würde mich hüten) :eek:
     
  6. Gast 2738

    Gast 2738 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #6
    Ok Danke, ich glaub um den Anruf beim Gewerbe- oder Finanzamt werden wir trotzdem nicht drum rum kommen. Jeder sagt hier was anderes, was ja auch verständlich ist, sind ja auch keine Profis und keine Rechtsberatung hier ;)
    Ich kann ja dann mal posten, was das/die Telefonat/e ergeben hat/haben.
     
  7. ambee

    ambee Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.11.10   #7
    Zumindest ist jede Band eine GbR und muss alle Einnahmen korrekt melden, auch wenn sie damit unter allen steuerlichen Grenzen bleiben.

    Das mit dem Gewerbe gilt für jemand, der ein Label betreiben will.
    Als Musiker ist man Künstler und fällt somit unter freiberufliche Tätigkeiten.
     
  8. UranusEXP

    UranusEXP Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.11.10   #8
    Ganz so einfach ist es nicht. Da steht nämlich unter'm Strich sicher ein Minus, das mindert dann u.U. die Steuerlast und das FA vermutet schnell ein "Steuersparmodell".

    Frag' einfach beim Finanzamt: Sag' Du betreibst Musik aus "Liebehaberei" (=Fachbegriff) und wie Du damit steuerlich umgehen sollst. Mach's evtl. schriftlich dann hast Du's Schwarz auf Weiß.

    Das FA unterstellt oder negiert natürlich gerne Liebhaberei, je nach dem wie's ihnen passt. Ein kleiner Ebay-Händler wird da schnell zum Unternehmer und ein Pferdezüchter schnell zum "Liebhaber".
     
  9. Lautenschläger

    Lautenschläger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.10   #9
    Frag auch nach der Kleinunternehmerregelung. Ich selbst habe mal ein paar Fachbücher lektoriert, und weil ich wie du nicht wollte, dass mir das FA aufs Dach steigt, dort angerufen. Da gibt es Feibeträge, die man als Musiker wahrscheinlich gern überschreiten würde;)
     
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