Sennheiser 835 od. 845?

von Chrischtoph, 31.12.03.

  1. Chrischtoph

    Chrischtoph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.03   #1
    Was ist der große Unterschied zwischen dem sennheiser e835 s und dem e845?
    Meine speziell:
    - Welches ist für eine weibl. Stimme besser?
    - Mit welchem habe ich weniger Rückkopplung
    - Ist das teurere = (verhältnismäßig) besser?
    Preis ist mir klar. Gibt es bessere Alternativen zu diesen beiden? Preis +/- 50 Eur?

    Wir benutzen zum Gesang bis jetzt alte Mikrofone, die sonst Blasinstrumente abgenommen haben. Kenn nicht mal die Marke! :?

    Hoffe mir kann einer Rat geben!!!!
     
  2. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 31.12.03   #2
    - Welches ist für eine weibl. Stimme besser?

    das E-865

    - Mit welchem habe ich weniger Rückkopplung

    mit dem E-845

    - Ist das teurere = (verhältnismäßig) besser?

    ich würde sagen ja.

    Preis ist mir klar. Gibt es bessere Alternativen zu diesen beiden? Preis +/- 50 Eur?

    ja, das E-945 und das Beyerdynamic TGX-60
     
  3. Chrischtoph

    Chrischtoph Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.03   #3
    Ich habe bei mir leider nicht die Möglichkeit, die Mikros E-945 od. gar das E-865 anzuhören.
    Mach ich mit dem 945 etwas verkehrt, wenn ich eine Frau hauptsächlich damit singen lassen möchte?
    Ich meine, der Preis ist ja etwas höher, als ich mir das gedacht hätte.
    War der Meinung für ca. 100 Eur bekomm ich schon was Vernünftiges!?
    Bin aber auch bereit den Preis dafür zu zahlen.
    Was mache ich wenn ich einen Sänger (m) mit einer nicht so kräftigen Stimme habe! Bekomm ich mit dem 945 auch gute Ergebnisse, die sich hören lassen können (Gesangskunst außen vor :D )

    Und noch was!

    Unsere Anlage ist nicht die Beste! Lohnt sich dann der Kauf eines hochwertigeren Mikros überhaupt? Oder hauh ich damit nichts mehr aus der Pfanne (verbesserung überhaupt hörbar?)?

    Liegt es am Mikro, wenn Gesang nicht "rauskommt", obwohl man mit Einstellung kurz vor dem Koppeln steht? Vielleicht gehe ich sogar in die total falsche Richtung!? :?
     
  4. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 31.12.03   #4
    Ja, unbedingt. Je besser das Signal am Anfang der Kette ist, desto besser ist es auch am Ende.
    Ein gutes Pult kann ein schlechtes Mikro nicht ausgleichen, aber ein schlechtes Pult stört weniger wenn das Mikro gut ist.

    Am wichtigsten sind gute Schallwandler, also Mikros auf der einen Seite und die Lautsprecher auf der anderen.
    Die anderen 80% macht allerdings die Bedienung aus. ;)

    Wenn der Gesang zu leise dann ist die Anlage zu schwach. Evtl. hilft ein Kompressor damit ihr ein konstanteres Signal habt. Ne andere Boxen- bzw. Bandaufstellung im Raum könnte auch helfen. Probiert rum bis jeder jeden gut hört. Boxen in die Ecken, dann habt ihr zusätzlich eine gewisse Richtwirkung.
    Ansatz: Nicht nur versuchen das leisteste lauter zu bekommen, sondern dann eben die lauteren leiser.



    Gruß 00
     
  5. Chrischtoph

    Chrischtoph Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.03   #5
    Also, danke erstmal für die Antwort!
    Mit der Dynamik sind wir schon am werken!!
    Boxen stehen in den äußersten Ecken des Raumes, Schlagzeuger hat sich Trigger besorgt, um Dynamischer (leiser? Schlagzeuger????) spielen zu können. Wir (Key../Bass und ich) fahren schon ziemlich unten. Ist halt voll an der Grenze, dass die Sängerin untergeht. Jeder andere kommt mit seiner Stimme über die Instrumente (hört sich aber komisch an / Einstellungssache? Muss gucken).
    Kompressoren schneiden "Dynamische" Spitzen ab oder? Wäre vielleicht zusätzlich noch eine Überlegung Wert.
     
  6. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.12.03   #6
    Mit einem Kompressor schraubt ihr aber die Rückkoppelgrenze weiter nach unten, das ganze wird viel empfindlicher.

    Kompressor im Proberaum ist IMHO Quatsch - liv emacht er Sinn, bei Recording sowieso, aber zum Proben ist das gefährlich. Man gewöhnt sich u.U. auch eine miese Mikrofontechnik an, wenn man ständig über den Komp singt...

    Überhaupt Mikrotechnik: da kann das Problem auch liegen! Eure Sängerin soll mal mit der Schnute ran ans Mikro (Eistüte kurz vorm Abbeißen ;-) ) und beherzt reinsingen. Falls sie das schon tut, umso besser.
    Und als letzte Möglichkeit fällt mir noch ein: Monitoringsituation ungewohnt? So mancher, der am Lagerfeuer oder Akustik aus voller Kehle selbstbewußt singt, verpasst sich (unbewußt) einen gehörigen Dämpfer, wenn die eigene Stimme plötzlich aus dem Lautsprecher tönt...

    Jens
     
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