Sennheiser AVX - kreative und andere Verwendung

von SubbrSchwob, 14.05.19.

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  1. SubbrSchwob

    SubbrSchwob Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #1
    Liebe Leute,

    der MB-Weihnachtsmann hat mich ja verlassen, also ich den Glauben an ihn verloren. Aber es gibt noch andere Weihnachtsmänner und so hat mir unlängst ein Gönner, oder Mäzen, oder sowas, ein Sennheiser AVX Set mit einem MKE2-EW Gold Mikrofon geschenkt. Gebraucht aber super in Schuss. Wer's betrachten möchte, es entspricht im Wesentlichen dem AVX ME2-Set, nur mit angeblich besserem Mic. Also ein 1,8GHz Sender im Gürtelpack-Format und ein Empfänger, der primär dafür gedacht ist, auf Kameras aufgesteckt zu werden, geht aber natürlich auch am Pult. Dazu ein Lavalier-Mic. Das System verwendet LiIon-Akkus, die eine angenehm lange Laufzeit haben. Ersatz-Akkus hab ich auch.

    Fragen nun:

    Hat jemand das als Funkstrecke für Line-Signale mal im Live-Einsatz probiert? Der Anschluss am Sender sagt "Mic/Line". Hintergrund: Ich hab einen Video-Dreh anstehen, bei dem auf einem Boot ein batteriebetriebener Amp steht, dessen Mono-Output soll zusätzlich in den Recorder an Land (Distanz ca 2 bis 8m).

    Und: Ich würde gerne das Lavalier-Mic ohne Funk betreiben. Sennheiser meint dazu, ich brauche den MZA 900P Speiseadapter. Und ich so: Ächz, 188€ für nen Adapter. Gibt es Alternativen? Hintergrund: Ich möchte probieren, wie sich das Lavalier-Mic in verschiedenen Instrumenten macht, insb. in einer Udu, die immer sehr unter Feedback leidet, aber deren Öffnung auch zu klein für eine Grenzfläche ist. Dafür müsste ich nicht unbedingt Luft und Kabelsignale mit Funkwellen verpesten, und außerdem klingt ohne Funk immer besser, auch wenn es nur nen Tick ist.

    Grüße
    Schwob
     
  2. pauly

    pauly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #2
    Frag dochmal beim großen T oder anderen Händlern, ob es nicht von anderen Firmen kostengünstigere Varianten gibt.
    Teilweise gibt es derartige Adapter bereits ab 25,-€ Allerdings weis ich nicht, welche Stecker bei deinem Mikro vorhanden ist und ob es 2 oer 3-polig anzuschließen ist.
     
  3. SubbrSchwob

    SubbrSchwob Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #3
    Mh ja ist ne Idee. Ich meine, ich kann alles löten, was Kabel ist. Aber da ist vermutlich eine Elektronik drin. Sonst würde es ja nicht "Speiseadapter" heißen. (Ein Adapter von Griesbrei auf Schnitzel ploppt da in meinem verspulten Hirn auf, aber das ist was anderes.)
     
  4. pauly

    pauly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #4
    Oft ist es nur ein Widerstand oä der bei anderen Herstellern dazu muss. Hatte auch mehrere AKG Headsets auf Shure umgestellt. 2-Draht 3-Draht Problematik. Da war auch in jedem Stecker ein Widerstand nötig.
    Hatte einfach bei beiden (AKG und Shure) angefragt und die Schaltskizze bekommen.
     
  5. SubbrSchwob

    SubbrSchwob Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #5
    Mh also der Stereo-Stecker beim Sender ist wohl auf dem Ring mit Line-Signal zu belegen, auf der Spitze mit Mic-Signal. Das jeweils ungenutzte Signal ist mit Masse kurz zu schließen. Das lässt sich natürlich leicht bauen als Adapter.
    Laut "Product Specification" für die ME2-Serie sind 7,5V Versorgungsspannung für das Mic nötig, die muss also der Speiseadapter aus den ca 48V Phantomspeisung sauber gewinnen. Eventuell eine Form der Tonaderspeisung, da der Ring-Kontakt des Steckers auf Masse kurz geschlossen sein müsste (?).
     
  6. Wil_Riker

    Wil_Riker Helpful & Friendly Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 19.05.19   #6
    Richtig erkannt. Die Speiseadapter für reguläre Phantomspeisung besitzen eine nicht-triviale Schaltung - das ist etwas deutlich komplexeres, als mal eben ein Mikro von einem Drahtlossystem auf ein anderes umzulöten.
     
  7. chris_kah

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    Erstellt: 19.05.19   #7
    So eine Schaltung kann man schon designen. Das sind gar nicht so viele Bauteile, und das habe ich mal für ein PC Headset gemacht. In der Tat ist es schon etwas mehr als nur umverkabeln.
    Soll das mechanisch stabil sein, wäre ich eher bei so etwas:

    und ein selbst gelöteter Adapter von mini XLR auf 3.5mm Stereo Buchse. Das wäre auch von der Zugentlastung live-tauglicher. Baut man selber Live-tauglich, wird es auch nicht billiger.
     
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