Shredding - Stagnationsproblem :(

von BlizZzZz, 22.07.07.

  1. BlizZzZz

    BlizZzZz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.07   #1
    Vielleicht weiß einer von euch Rat für mich, hab auch Stagantionsprobleme ;)

    Geht ums Picken, ich versuch mein problem in worte zu fassen ;)
    Meine Hand (die rechte, also die Picking-Hand) hüpft sozusagen beim spielen ein kleines Stück von der gitarre weg, wenn ich also von oben draf schaue macht sie sozusagen eine vor und zurück bewegung zur normalen auf und ab bewegung dazu. Hab ein wenig das gefühl die Saiten drücken meine Hand immer ein klein wenig weg von der Gitarre.
    Wenn ich eine normale Tremolo bewegung mache, hab ich das nicht, allerdings ist da koordination zwischen rechter und linker hand nicht möglich. Ich komme also koortdiniert nicht über 16tel auf ca 130 bpm ca, ich bezweifle, dass ich meine natürliche Geschwindigkeitsgrenze schon erreicht habe ;)

    Mein Lehrer sagt, er weiß nicht woran es liegt, er hat das noch nie bei einem Schüler gesehn und sagt man müsste vielleicht irgendjemand anderes zu Rate ziehen.

    Mögiche Fehlerquellen, bei denen ich mir nich sicher bin wies richtig geht:
    -wie den Zeigefinger ans Pick, so dass der fingernagel das Pick berührt (so machts mein Lehrer, der shreddet wie ein wahnsinniger)? Oder doch eher so, dass auch das erste gelenk mit das pick berührt? Dann eher gestreckt oder komplett geknickt?
    -dann der Daumen, anwinkeln, nicht anwineln? Mit der Seite vom Daumen oder nur komplett die Spitze?
    -die bewegung aus dem Handgelenk, ist sie wirklich nur komplett hin und her, oder dreht man den arm vielleicht stück und die bewegung ist eine mischung aus hoch/runter-hin/her wenn man das Handgelenk betrachtet?
    -sollte man sich an der Tremolo Bewegung orientieren, also wenn ihr so schnell einen ton pickt wie nur möglich, ist das dann exakt die gleiche bewegung wie beim beispielsweise skalen shredden?
    -wie weit darf beim saiten wechsel die hand von den saiten weg gehen? Oder sieht man das bei euch gar nicht, wenn man von oben drauf schaut, dass ein saitenwechsel statt findet?

    Also bin für jede Antwort, Anregung oder Lösungsidee extrem dankbar.

    Marek

    Ps: das ganze ist schon seit ungefährt einem halben Jahr so, habs schon mit pause machen versucht...spiele ne Ibanez SZ und hab noch ne Jackson glaub DK hier, beide mit 10er saiten, Picks sind Dunlop Jazz Gold 1.14, allerdings läufts mit anderen picks noch schlechter und bei dünneren saiten bin ich auch nicht schneller, hab mich schon auf ner alten Ibanze S, ner Strat und ner SA versucht, jeweils 8er und 9er Saiten, überall das gleiche Problem, also die Dicke der Saiten und des Picks schließe ich einfach mal so aus, als Fehler quelle :D
     
  2. Andreas Gerhard

    Andreas Gerhard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.07   #2
    Ich kann dir nichts genaues dazu sagen, allerdings hatte ich auch über ein halbes Jahr lang das Problem immer bei um die 120bpm festzuhängen und es ging einfach nicht weiter.
    War nichts zu machen.
    Und jetzt auf einmal gehts flotter und es ist mir möglich in neue Geschwindigkeitsregionen zu kommen, warum weiß ich aber auch nicht ...

    Aber ich kenne diese Stagnation, hatte das wie gesagt auch ewig lang ..

    Vielleicht hilft dir das ja zumindest schon mal :)
     
  3. Serena_Fate

    Serena_Fate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.07   #3
    Also richtige Anleitung, wie man das Pick am besten hält gibts nicht ... is so richtig, wie du dich am wohlsten fühlst. Evtl. halt mal ne andere Haltung ausprobieren und schauen, obs dann besser wird.

    Hört sich für mich n bisschen an, als würdest du beim Picken zu tief eintauchen zwischen den Saiten. Ein dickes Plektrum biegt sich da natürlich nicht, sondern muss die ganze Saite hoch und schubst dann natürlich die Hand weg von der Gitarre.
    Evtl. das Plektrum auch etwas paralleler zu den Saiten halten. Dadurch gibts dieses Auftauchen weniger, wenn man zu tief is bleibt man hängen, ganz einfach ;) Das trainiert die Eintauchtiefe recht gut.

    Was genau du jetzt mit Tremolobewegung meinst, weiss ich nicht. Diese Art Kurzschluss, das der ganze Arm einfach nur noch um ne Saite vibriert ? Falls ja, das hab ich mir ganz schnell wieder abgewöhnt, manche Leute mögen da ja noch einigermassen Koordination reinkriegen, aber meist wirds wildes Geschrubbe. Da lieber doch die normale Pickingbewegung in der Geschwindigkeit steigern.

    Wie gesagt, für mich hört sichs nach zu viel Eintauchtiefe mit zu fest gehaltenem Plek an.
     
  4. Big A

    Big A Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #4
    Also ich hebe das Pick leicht schräg und ziemlich weit vorne, so dass es nicht sehr tief in die Saiten eintauchen kann.
    Was bei mir mit der Geschwindigkeit sehr geholfen hat, ist das Metronom immer schneller zu stellen. Wenn zB dein Limit im Moment 120 bpm ist, dann spiel dich bei 90 warm und steiger dann langsam bis 120, aber nur wenn die anderen Geschwindigkeiten sauber hin bekommst. Nicht jeder Tag ist gleich, ich schaffe bei technischen Übung nicht immer die gleichen Geschwindigkeiten. Übe aber immer nur so schnell wie du das sauber kannst. N Tag Pause hilft mir auch manchmal ...
    Eventuell hilft ein kleineres Pick dabei, zB des normale Dunlop Jazz3 ist klein, etwas größer wären die Picks von Ibanez, die mag ich gerne und habe die Gilbert Signature, die Grip Wizard sind gleich groß, klingen aber anders.
    Alles andere ist als Ferndiagnose schwierig.
     
  5. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #5
    Ich kenn das Problem auch, probier mal folgendes:

    - richtige Handhaltung und Anschlag durch die Handgelenkdrehbewegung (im Prinzip ist das deine Tremolobewegung (wenn du nicht verkrampfst oder aus dem Arm spielst).
    - Handballen aufliegen lassen.
    - und jetzt ganz wichtig: Versuch das Plektrum nur von einem Saitenrand zum andern bewegen. Macht dich natürlich auch schneller, aber auch bei langsamen Spiel die Saite fast gar nicht von der Saite entfernen. Damit schulst du nicht nur deine Pickbewegung, sondern macht es auch unmöglich, das Plek nach hinten zu ziehen.
    - das ganze dann am Metronom VOR ALLEM LANGSAM üben. Also wirklich in dem Tempo, wo du sonst vor/zurück gehackt hättest, bzw in dem Übergangsbereich.

    Sollte helfen, Grüße
     
  6. fragelf

    fragelf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #6
    was ist denn deine "normale" Tremolo bewegung ??

    wie schnell wirst du damit ?
    du könntest trotzdem mal versuchen ob du die greifhand zum Spiel deiner schlaghand synchron hinbekommst ode nicht ?
     
  7. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #7
    Zum einen Technik feilen - und zwar indem Du extrem langsam spielst. So programmierst Du die Finger, sich richtig zu bewegen und hast ja viel bessere Kontrolle über die Bewegung. Langsam heißt ein Ton pro Sekunde oder auch langsamer.

    Zum anderen diese Übungen, / ist Anschlag, - ist Pause:
    Vier verschiedenen Formen, die Du einfach wiederholst, dann Pause verschieben und weiter.
    dann so:
    //-- //-- //-- //-- ... -//- -//- -//- -//- ... --// --// --// --//
    dann so:
    Auch wieder vier verschiedene Formen...
    ///- ///- ///- ///- ... //-/ //-/ //-/ //-/ ..... /-// /-// /-// /-// .... -/// -/// -/// -///
    dann so:
    //-- //-- ... ///- ///- ... //// ---- //// ---- ... dann fünf, sechs, sieben und mit acht bist du fertig und kannst mit Saitenwechseln anfangen :)

    In bequemen Tempo starten und langsam steigern, immer locker bleiben, sonst lieber langsamer spielen. Links erstmal garnichts machen, das kommt später, aber mit der gleichen Übung. Der Trick besteht darin, daß Du kurzzeitig etwas schneller spielen kannst und das in Phasen wiederholst. Ob dann noch ein Ton mehr dazu kommt oder nicht, ist fast egal. Und die zwischen den Phasen braucht man auch nicht umbedingt eine Pause., es geht trotzdem schneller. So ähnlich wie wenn man jemandem entweder viermal sagt "mach das" oder einmal "mach das viermal".

    Zuerst immer die Technikübung. Dafür sollten die Finger wirklich frisch und entspannt sein.
    Auch mal mit dem Lehrer zusammen machen, Andere sehen Fehler viel früher als man selbst.

    Davon, die Tremolomethode zu verwenden halte ich nichts, erstens wegen der Koordination und lange würdest Du das wohl nicht durchhalten, bis der Arm müde wird.
     
  8. Maxi

    Maxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.07   #8
    einfach klappe halten und weiterüben - find ich lustig - das kann man einfach in jeden threat schreiben und bei 90% isses die richtige antwort!
     
  9. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.07   #9
    Nur zu dem Thema leider nicht :p
    Aber die Statistik war sehr auf deiner Seite ;)



    @ Tremolopicking: Wenn der Arm es nicht lange mitmacht, ist die Technik falsch. Deswegen davon abzuraten, halte ich für nicht clever, zumal es die Grundlage des Wechselschlags ist.
     
  10. Dainsleif

    Dainsleif Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #10
    Du hast einen guten Lehrer... "Jemand anderes zu Rate ziehen"? Wen denn, wenn nicht einen Gitarrenlehrer?
    Gruß,
    Dainsleif
     
  11. Maple

    Maple Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #11
    Deiner Beschreibung nach gehst Du einfach zu weit zwischen die Saiten mit dem Pick. Vielleicht könnte dir bei Üben das Stylus Pick helfen, damit übst Du lediglich die Plektrenspitze zu verwenden, das sollte dein Problem lösen.
     
  12. Gore-Illa

    Gore-Illa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #12
    Ja, bevor ich angefangen habe mit dem stylus pick zu üben hab ich nur bis ca. 110 bpm geschafft sauber zu spielen (das war vor ungefähr 1 1/2 jahren). mittlerweile komm ich an guten tagen bis 170.
     
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