shure sm 57

von alvin0204, 19.01.07.

  1. alvin0204

    alvin0204 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.07   #1
    Hi,

    möchte mir ein Mikrofon kaufen.

    Benützen möchte ich es für Gitarrenverstärker abhnahem, Live und im Studio. Für solche Sachen ist es ja top.

    Meine Frage jetzt, ob es auch brauchbar für die Stimme ist. Wenn ich jeztt z.B. nur in kleinen Kneipen spiele möchte ich es gerne für die Stimme verwenden. zur info: Ich bin nicht der Leadsänger.

    Ist das SHURE SM57LC den auch für vocal gut oder nicht?


    Danke
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.01.07   #2
    Wenn Du die Suchfunktion benutzt hättest, hättest Du da schon einiges gefunden.
    Kurz gesagt: Ja, es ist möglich.
    Ob gut oder nicht musst Du mit Deiner Stimme rausfinden, wie bei jedem Mikro.
     
  3. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 19.01.07   #3
    dazu noch:
    das SM57 entspricht dem weltweit am meisten eingesetzten SM58
    Shure SM-58 mit Schalter

    Es hat nur nicht den runden Korb. Durch den runden Korb wird der Mund etwas von der Kapsel entfernt gehalten und bewirkt, dass der "Nahbesprechungseffekt" nicht so sehr zum Tragen kommt.
    D.h.: wenn du dem SM57 zu nahe kommst kann es sein, dass der Bassbereich zu sehr betont wird und deine Stimme fängt an zu brummeln.
     
  4. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.01.07   #4
    Ja, ist brauchbar. Aber mehr auch nicht.

    Meines Wissens ist das SM57 ursprünglich sogar als Sprach-Mikrofon entworfen worden. Das Jahrmarktsansager - Mikro.....:D. Wenn man einen schönen dreckigen, rock-'n'Rolligen Siebziger-Jahre-Sound haben möchte (Tom Petty, z.B.) UND einen Mixer hat, der aus Scheisse Gold machen kann, oder als absolute Notbesetzung könnt ich's akzeptieren.

    Ansonsten finde ich persönlich die Teile (57 und 58) inakzeptabel. Klanglich eine Billiglösung, preislich Irrsinn. Von "top" kann keine Rede sein. Es ist einfach Standard, weil's jeder benutzt. Verkaufszahlen sind aber kein Qualitätsargument. (Oder hat Mc Donalds das beste Essen der Welt?)
     
  5. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.01.07   #5
    Naja, dafür gibts wieder Leute, die auf den Sound stehen. Egal, das führt zu weit :)

    Grundsätzlich, Ampabnahme und Vox sind zwei sehr persönliche Sounds, da sollte man sich nach Möglichkeit schon die Mühe machen, mehrere Möglichkeiten durchzutesten, bis man die für einen selbst richtige gefunden hat.
     
  6. richi002

    richi002 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.07   #6
    @ LostLover

    Einige große Stars singen sogar darüber. So zum Beispiel Lemmy von Mötörhead. Ich hab es selbst gesehen. Bei ihm kommt es wirklich auf so einen Rock´n Rolligen Sound an.

    Ich würde es nie für Gesang einsetzen, halt eben als Notlösung. Schau mal bei Audix das Instrumentenmikrofon 5i an. Das klingt für Gitarre und Gesang ordentlich. Sonst auch das Audix OM6. Das kannst du als Gitarrenmikrofon zweckentfremden, weil es auch einen sehr hohen Schallpegel, glaub um die 145db, verzerrungsfrei wieder geben kann.

    Viel Spaß beim Testen!

    Gruß
    Martin
     
  7. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.01.07   #7
    Na ja, shure SM-bashing mal beiseite - eigentlich würde ich sogar andersherum rangehen: ein ordentliches, rückkopplungssicheres Gesangsmikro in der Preisklasse aussuchen (Sennheiser 835, Beyer TG-X58 usw,usw....da gibt's ja einige) und das dann bei Bedarf für den Amp zweckentfremden.

    Ich hab nach 25 Jahren als Sänger, Gitarrist und Mischer immer im Hinterkopf, das 90% der Gitarristen-kollegen mangels Erfahrung und Fähigkeiten von sich aus selten einen guten Sound anbieten, oft sogar absoluten Klang-Müll - da ist das Gitarrenamp-Mikro dann ziemlich wurscht. Darf sogar ein SM57 sein :D

    Ganz generell gesprochen: in einigen Fällen kann der Gitarrist mangels Spieltechnik nicht sauber intonieren, benutzt dünnste Plektren und dünnste Saiten, die Klampfe ist aus China mit 20-Euro Tonabnehmern und einen Ton tiefer gestimmt, aber nicht richtig; die Saiten sind alt, das Kabel knistert, die Effektkette mit den ausgelutschten Batterien rauscht wie ein Wasserfall, der Amp ist ein Marshall Valvestate oder Roland Cube, (Höhen, Bässe und gain voll rein, alle Mitten rausgedreht), die Box ist von Behringer und mit einem Effekt-Patchcord angeschlossen. Die Musik ist Punk oder Metal, Hauptsache laut. Der andere Gitarrist spielt dieselbe Anlage mit demselben Sound.

    Wenn nur einer dieser Faktoren zutrifft, tut's auch ein t.bone bd200 für 29 Euro - und zwar nach meiner Erfahrung sogar ganz ordentlich. Wenn man das gesparte Geld dann in neue Saiten, frische Batterien und anständige Kabel investiert - oder in ein zusätzliches Gesangsmikro - hat man am Ende den Sound deutlich effektiver verbessert. (Wenn alle zutreffen, sollte man das Musizieren lieber ganz lassen. ;):D)

    P.S: das ist wirklich generell gemeint und betrifft nicht den Threadersteller persönlich - über den will ich mir kein Urteil erlauben.
     
  8. highQ

    highQ HCA Veranstaltungstechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.01.07   #8
    :D @lostlover
    jetzt hast aber mal n rundummacht wort gesprochen


    also das sm57 ist grundsätzlich geeignet für gesang. (für sprache setzte ich es sehr oft ein). allerdings würde ich an deiner stelle eher mich entweder nach:

    einem beta 57 umschaun
    oder
    zwei mikros kaufen, dafür für etwas weniger geld (schon genannte TGX von beyer, evtl sogar dap)
    oder
    ein gutes gesangsmikro nehmen und die gitarre als zweitlösung nehmen.

    aber letztendlich kommst du so auf keinen grünen zweig. was ist dir wichtiger? die gitarre oder der gesang?

    würde erst das wichtigere kaufen und dann später das andere.
     
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