Sibelius Student oder 4 ?

von lukinili, 06.11.06.

  1. lukinili

    lukinili Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.06   #1
    Hallo, momentan ueberlege ich, welches Notenprogramm ich kaufen soll.
    Es gibt ja den super Harmony Assistant allerdings hat mir mein Lehrer geraten, ich solle doch lieber Sibelius nehmen, da es an den Unis der Standart ist. Nun weiss ich aber nicht welches Sibelius ich nehmen soll, Sibelius 4 oder Sibelius Student. Da ich Student bin kostet Sibelius nur 200 Euro, der kleine Bruder nur die Haelfte. Was ich suche ist ein Notationsprogramm mit dem ich Stuecke fuer meine kleine Band schreiben kann ( bestehend aus Gitarre, Bass, Vocals und Drums). Mit dem Student Sibelius koennt ich gut Geld sparen nur weiss ich nicht, ob es fuer meine Beduerfnisse angemessen ist, da es auf der Seite eher als Hausaufgaben Programm verkauft wird und mir ziemlich beschraenkt vorkommt. Bin nun ziemlich verwirrt und weiss nit welches ich nehmen soll, kann mir jemand helfen? Waere sehr nett, vielen Dank.


    Was ich noch vergessen habe. Meine Bandmitglieder benutzen alle GP5. Durch die Beschreibung weiss man auch nicht ob Sibelius Student sowas wie XML importieren kann. Es wird nur gesagt das es mit dem Hauptprogramm kompatibel ist.
     
  2. musicmacher

    musicmacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.06   #2
    Sibelius Student Edition

    hoffe das hilft dir weiter....Bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube sibelius student ist sehr eingeschränkt....Würde mich im Zweifelsfall also für Sib 4 entscheiden.


    gruß

    musicmacher
     
  3. cheters

    cheters Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.06   #3
    Hi,

    von Sibelius wird viel geredet. Aber ich kenne kaum einen Berufs-Arrangeur oder Komponist der damit arbeitet. Vielleicht machen das ja die Notenverlage.

    Bei uns an der Uni arbeiten viele mit Octava. Der Vorteil von Octava zeigt sich ganz deutlich, wenn man Noten nicht nur einfach abtippt. Du bearbeitest z.B. die
    Partitur, löschst Takte oder änderst die Instrumentierung.
    Danach kannst Du sofort die einzelnen Stimmen ausdrucken, weil diese automatisch generiert werden. Umgekehrt änderst du ein Vorzeichen in der Einzelstimme, so wird sofort automatisch die Partitur angepasst.

    Ein Freund von mir hat ein Musical mit Octava komponiert und einstudiert. In den Proben hat er teilweise die Noten am Laptop neu ausgedruckt, da manche Teile für die Tanzeinlagen umarrangiert wurden, und das ohne dass dann irgentwo Takte gefehlt haben oder Chaos ausgebrochen ist.
    Jeder der mal ernsthaft solche Proben hatte weiss wovon ich rede.

    Viele lassen sich von Schnickschnack täuschen, aber ich brauche kein Orchester-Einstimmen-Sound aus dem Lautsprecher, wenn ich mein Programm starte.
    Ich brauche ein Programm was mitdenkt. Gib mal einen Akkord oder eine Note in Octava ein und probier mal die Tasten '<' und '>' oder '+' und '-' oder Backspace aus, dann wird klar, was ich meine. Da werden Haltebögen, Punkte oder Balken automatisch gesetzt, egal wie lange der Akkord gerade klingen soll. (ach so, die demo unter http://www.obtiv.de )
    Die Ausdrucke sind sehr gut lesbar, ein riesiger Vorteil, wenn die Musiker vom Blatt spielen müssen. Die Notenschriftgröße kann bel. eingestellt werden, falls mal bei schlechtem Licht gespielt werden muß, dabei wird das Layout sofort neu berechnet. Also alles Dinge, die wirklich wichtig sind, wenn man ernsthaft arbeiten will!

    Es gibt in Octava auch einen MusicXML Import, auch in den günstigen Versionen.
     
  4. MaBa

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    Erstellt: 19.11.06   #4
    Hi cheters,

    ich habe mir gerade die Demo von Octava angesehen. Als Notenschreibprogramm finde ich es spitze. Die Bedienung ist leicht zu durchschauen duch die Beispielsdateien mit den Erklärungen.

    Ich selber benutze lieber einen Sequencer mit Notationsfunktion. Das heiß, ich spiele die Melodie oder eine Begleitung über meinem Midi-Keyboard ein. Die einzelnen Spuren lassen sich im Noteneditor ansehen, editieren und ausdrucken in allen Varianten. Die Notationsfunktionen sind zwar auch nich so umfassend, wie in richtigen Notationsprogrammen, aber für mich ausreichend.

    (Mein Sequencer ist das alte Emagic Logic Audio - ich erstelle meisten nur Leadsheets für die Band oder Klavierpartituren)

    Tschüß
     
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